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Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Sa Dez 02, 2023 19:42

Wenn man auf einem 200 ha Schlag mit drei Mähdreschern erntet und auf so großen Schlägen wird immer wie mit mehr als einer Maschine gedroschen,
dann ergibt sich automatisch eine kalkulatorische Schlagverkleinerung
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon böser wolf » So Mär 24, 2024 18:11

https://m.youtube.com/watch?v=AHjdE5g_X0A

Ich habe es gerade durch Zufall gefunden ......
160000, - Euro für den Umbau in Altgebäuden um 26 Kühe täglich zu misten und mit einer rohrmelkanlage zu melken ?
böser wolf
 
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon agrotron 100 » Mo Mär 25, 2024 22:44

Die 160000€ waren bestimmt für die Liegehalle? Wenn man dann was baut (mit Genehmigung)füralles mal so eine Generalabsolution. Mistplatte, Silos etc. Architekt, Gutachten usw. da ist die Kohle schneller weg wie man gucken kann....
Ihr Revier sind die Acker Deutschlands
Ihre kraft ist mörderisch!
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Di Mär 26, 2024 1:12

Ach ich kam die Tage bei einen älteren Herrn, der hatte mit 68 noch 110.000 € Schulden (von einst 170.000 €) und ich suchte wo das Geld geblieben sein könnte, der Hofnachfolger hatte dann auch gleich mal wieder 100.000 € geborgt wofür der ältere Herr gesamtschuldnerisch gebürgt hat. Manche lernen es nie. Heute lernen die nur noch Hektar, Prämien und Traktor fahren. Hühnermobile hat es auch bald genug.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon böser wolf » Di Mär 26, 2024 7:02

Liegehalle ? Ich habe im ganzen Beitrag keine gesehen !
Das ohne Architekten um gebaut wurde , sagte die Dame auch , somit wird es auch keine Gutachten und Genehmigungen gegeben haben die mistplatte war auch zusehen .
Na Reinhold,
Du und hühnermobile ihr werdet auch keine Freunde mehr in diesem Leben :mrgreen:.
Aber seit wir in diesem Geschäft sind kann ich einiges beurteilen und so Unrecht hast du garnicht.
Wer mit Eiern etwas Geld verdienen will , der braucht mehr als ein hühnerwagen und eine entsprechende Vermarktung und ein nicht allzu rasantes Wachstum.
Inzwischen bietet die lwk Niedersachsen spezielle Kurse für zukünftige mobilstallhalter an , wen ich won Teilnehmern höre was denen dort vermittelt wird , bin ich froh das ich im Vorfeld keinen Besucht habe .
Ich habe einiges für diesen Betriebszweig gebraucht gekauft von Betrieben die wieder ausgestiegen sind und nicht etwa weil sie sich eine goldene Nase damit verdient haben .
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon agrotron 100 » Di Mär 26, 2024 16:11

Hatten die Damen im Beitrag nicht erzählt das die Kühe nur noch zum Melken in den alten Stall kommen? Da werden die doch irgendwo eine Liegehalle haben oder nicht?
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » Di Mär 26, 2024 16:35

böser wolf hat geschrieben:Du und hühnermobile ihr werdet auch keine Freunde mehr in diesem Leben :mrgreen:.


Nur weil die alle Welt hochjubelt und ich die Wirklichkeit kenne, muss ich dies nicht auch noch aus Opportunismus raus tun.

Ich bin der absolute Freund einer ordentlichen Volierenhaltung. Käfig und Freiland war nie mein Ding.

O-Ton Kumpel mit gut laufendem Hühnermobil: Hätt ich weiter gemolken, hätt ich mehr gehabt und meine Ruhe :mrgreen:
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Andy1973 » So Mär 31, 2024 16:33

T5060 hat geschrieben:Ach ich kam die Tage bei einen älteren Herrn, der hatte mit 68 noch 110.000 € Schulden (von einst 170.000 €) und ich suchte wo das Geld geblieben sein könnte, der Hofnachfolger hatte dann auch gleich mal wieder 100.000 € geborgt wofür der ältere Herr gesamtschuldnerisch gebürgt hat. Manche lernen es nie. Heute lernen die nur noch Hektar, Prämien und Traktor fahren. Hühnermobile hat es auch bald genug.


Ja in der jetzigen Zeit ist es glaube ich besser den Ball flach zu halten und keine Schulden zu machen. Prämien sind doch eh kaum noch einkommenswirksam. Ich mag mich nicht mehr abhängig machen und deswegen wird nur noch dann gekauft, wenn Geld da ist.
Lebt sich viel ruhiger. Ich gönne jedem seinen neuen Schlepper, ich muss ja nicht die Raten zahlen
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » So Mär 31, 2024 17:46

T5060 hat geschrieben:Ach ich kam die Tage bei einen älteren Herrn, der hatte mit 68 noch 110.000 € Schulden (von einst 170.000 €)
Die Aussage pauschal ist rel sinnfrei . Der Mann könnte xx Mietwohnungen oder andere Geldanlagen haben, dann juckt den das gar nicht . Nicht er buggelt das Geld ab, sondern seine Anlage(n).

Andy1973 hat geschrieben: Ja in der jetzigen Zeit ist es glaube ich besser den Ball flach zu halten und keine Schulden zu zahlen.
Prämien sind doch eh kaum noch einkommenswirksam. Ich mag mich nicht mehr abhängig machen und deswegen wird nur noch dann gekauft, wenn Geld da ist.
Lebt sich viel ruhiger. Ich gönne jedem seinen neuen Schlepper, ich muss ja nicht die Raten zahlen
Da gibt es welche die sagen genau das Gegenteil, schon die Inflation kann so gesehen u.U. Schulden minimieren .
Wenn wer hohe Steuern zahlt, können ja Schulden evtl grad recht sein . So wie du handelst, kaufst du mit voll versteuertem Geld. Dann finde ich noch einen Unterschied zw Konsumschulden ( Urlaub , flottes Auto, Luxus ) oder eben Schulden in Anlagen die sich selbst, also ohne mein zutun , ohne meiner Hände Arbeit, abzahlen .
Je nach Betrieb, würde ich jetzt auch keinen neuen Gross-Schlepper kaufen, sondern lieber mit dem Geld was anschieben, was sich selbst abzahlt , oder bestenfalls sogar noch was über bleibt .
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » So Mär 31, 2024 17:53

Wahre Geschichte : Eine ältere Frau weint , weil ihr ca 75 jähriger Mann ins Autohaus gefahren ist und sich ein neues Auto finanziert hat .
Sie heulte rum , wie können die dem alten Mann noch so ein neues Auto verkaufen ?
Weitere Einzelheiten kenne ich nicht, aber ich gehe davon aus eine Vollkaskoversicherung und ein entsprechender Kaufvertrag machens möglich . Kommt morgen keine Rate , dann wird eben das Auto abgeholt .
So gesehen kann das Autohaus nichts verlieren . Eine Anzahlung wird das gebrauchte Auto gewesen sein . Ob es moralisch richtig ist , ist wieder was anderes .
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Südheidjer » So Mär 31, 2024 19:20

Der 75-Jährige gönnt sich halt noch mal was. Lange Zeit dafür hat er ja vielleicht nicht mehr.

Ich fragte mich vor viele Jahren um 1990 rum, wie sich ein einfacher Arbeiter einen (gebrauchten) 911er leisten konnte. Ein paar Jahre später war sein Leben zu Ende. Im Nachhinein erfuhr ich, er hatte damals schon die Diagnose und erfüllte sich einen Traum.
Die Witwe mußte deswegen nicht ins Armenhaus.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » So Mär 31, 2024 19:37

Sturmwind42 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ach ich kam die Tage bei einen älteren Herrn, der hatte mit 68 noch 110.000 € Schulden (von einst 170.000 €)
Die Aussage pauschal ist rel sinnfrei . Der Mann könnte xx Mietwohnungen oder andere Geldanlagen haben, dann juckt den das gar nicht . Nicht er buggelt das Geld ab, sondern seine Anlage(n).


Ne da ist nichts mehr da, auch keine Optionen wie möglicher Mobilfunkmast oder Solarfläche, wo Kohle bringen könnten. War vor 50 Jahren mal der größte Bauer in der Ecke und immer exakt linientreu.
Das Problem bei so Leuten ist dann das Wahrnehmungsdefizit der eigenen Situation.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » So Mär 31, 2024 19:45

T5060 hat geschrieben:Ne da ist nichts mehr da,
Wie soll er dann an die Kohle gekommen sein ?
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon T5060 » So Mär 31, 2024 21:52

Sturmwind42 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ne da ist nichts mehr da,
Wie soll er dann an die Kohle gekommen sein ?


An welche Kohle ? Da ist nix mehr da, ausser Flächen mit geringem kulturellem Wert, 110.000 € Schulden, ein alter Bauer, ne stinkfaule dumme Verwandtschaft, einem verlebtem Hof mit Asbach-Maschinenpark und Kleiderhakenvieh. Man denkt aber immer noch, man sei der größte Superbauer und könne den Anderen zeigen wo es lang geht.
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Re: Ackern oder aufgeben | Bauernhöfe vor dem Aus

Beitragvon Sturmwind42 » Mo Apr 01, 2024 7:21

T5060 hat geschrieben:
Sturmwind42 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ne da ist nichts mehr da,
Wie soll er dann an die Kohle gekommen sein ?


An welche Kohle ?
Na irgendeine Bank muss ihm ja die 170 000 gegeben haben , oder wen er nur Bürge ist, dann muss er auch Sicherungen vorweisen .
Ok , die Rede war bis jetzt nur von einem alten Mann. Jetzt ( nach deinem letzten Post ) wird es konkreter, er hat also Vieh , Maschinen und Grund . Das wird alles viel mehr wert sein als die ursprünglichen 170 Tausend, eher ein vielfaches .
Oder möchstest du damit sagen das sich die Bank verzockt hat ?
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