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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 12:39

Amoklauf auf realschule!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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195 Beiträge • Seite 10 von 13 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13
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Beitragvon Karlo Viary2 » So Mär 15, 2009 9:29

Die Bundeswehr ist leider nur noch eine Hilfstruppe für die amerikanische Kriegspolitik, womit wir vom Thema abgekommen wären...
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Beitragvon Cairon » So Mär 15, 2009 10:06

@Sepp

Entschuldige bitte, da habe ich dann wohl etwas falsch aufgefasst bzw. überlesen.

@Heinrich

Eigentlich kamen wir über die Egoshoter zur Bundeswehr. Wer Egoshoter verbieten will, sollte Du die reale militärische Ausbildung von 18jährigen auch kritisieren. Ich denke aber in dieser Argumentation steckt doch eine ganze Menge Ironie.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Beitragvon SHierling » So Mär 15, 2009 10:46

Heinrich: nahezu alle Armeen dieser Welt setzen inzwischen "Ballerspiele" - virtuelle Realitäten, dazu ein, ihre Soldaten zu trainieren. Meinst Du, wenn man solhe Situationen privat nutzt, gibt es KEINEN Trainingseffekt? Das wäre vom Aufbau des Gehirns her ein Wunder, das Gehirn weiß nämlich nicht, ob Du vom BUND oder von den Eltern erlaubt vor dem Kasten sitzt, das arbeitet deswegen nicht anders.
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Beitragvon Justice » So Mär 15, 2009 10:55

Damit währen wir wieder beim Thema. Warum nutzen Jugentliche solche Spiele als "Training"?
Justice
 
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Beitragvon hans g » So Mär 15, 2009 11:53

Justice hat geschrieben:Damit währen wir wieder beim Thema. Warum nutzen Jugentliche solche Spiele als "Training"?

nicht als "training",sondern als zeitvertreib :!:
weil das so schön ablenkt--von der wirklichkeit im leben--die tauchen in eine andere welt ein,wo SIE bestimmen,wies läuft :!:
...viele eltern sind doch gar nicht willens oder in der lage,ihren kindern,ERZIEHUNG angedeihen zu lassen :!:
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Beitragvon Heinrich » So Mär 15, 2009 11:54

Justice hat geschrieben:Damit währen wir wieder beim Thema. Warum nutzen Jugentliche solche Spiele als "Training"?


Also nutzen auch einige Jugendliche auch "Need for Speed" zum Training?
So schlimm dieser Vorfall ist.
99,9% aller Jugendliche kön durchaus Realität und Fikition auseinander halten.
DEnn wen dem nicht so wäre müssten Rennspiele deutlich eher verboten werden wie Egoshooter den es verunglücken jawohl deutlich mehr Jugendliche mit ihrem Auto wie Jugendliche als Amokläufer töten.
Sind jetzt auch alle Jugendliche auch "Amokfahrer" nur weil sie schneller Autofahren?
Ich glaube die Ursachen muss man ganz woanders suchen als bei den Computerspielen.
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Beitragvon maexchen » So Mär 15, 2009 13:58

@ Heinrich, spannende Frage, die mit den Autos und den jugendlichen Vekehrstoten. Wieviel Kreuze würden am Straßenrand stehen, wenn es nicht etwa einen Führerschein auf Probe gäbe ? Will sagen, daß man sich mit der Verkehrserziehung schon wieder die Mühe macht, um vorrausgegangene Fehler wieder gut zu machen. Positiv kann jedenfalls das Vorhandensein irgendwelcher Rennspiele nicht sein.
Persönlich hab ich solche Spiele noch nie angefaßt - obwohl mich das früher durchaus gereizt hat (ich bin so ehrlich und geb das zu). Nicht zuletzt, weil ich immer Angst davor hatte in einer realen Situation vllt genau den falschen Schluß zu ziehen.

...viele eltern sind doch gar nicht willens oder in der lage,ihren kindern,ERZIEHUNG angedeihen zu lassen :!:


ich will den Satz nur um die Aussage erweitern : Liebe und Zuwendung zu geben, um ihren Kindern den Rückhalt zu geben, auch mit Krisen fertig zu werden !
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Beitragvon asgard » So Mär 15, 2009 22:17

Moin,

also meiner Meinung nach sollte man mal in der ehem. Schulklasse vom Tim K. nachfragen, warum er gemobbt wurde und warum er ein Aussenseiter war. Denn die eigentliche Ursache liegt eher dort. Er hatte einen Rachefeldzug geplant, so nach dem Motto. Es hat keinen Sinn mehr weiter zu leben. Aber diejenigen, die mich in meiner Schulzeit fertig gemacht haben, sollen mit mir gehen. Klingt zunächst mal heftig. Aber es ist die einzige plausible Erklärung. Dazu noch das mit den Schulnoten, weil man sich mehr anstrengen muss wie die Klassenkameradinnen um gleiche zu bekommen. Ihm schien der Frust der letzten Jahre in den Kopf gestiegen zu sein.

Deswegen kam ja auch die Begeisterung für Waffen. DInge wie Schützenverein, Sportverein und PC SPiele sowie die Schiessanlage dienten lediglich zur Übung und zur Perfektionierung der Schusstechnik. Sie sind jedoch nicht Schuld an demganzen. Er hätte auch ohne PC-Spiele den Amoklauf vollzogen. Man muss ja auch bedenken, dass man nicht zu seinen Eltern gehen kann nach dem Motto: bring mir mal das Schiessen bei und bau mir ne Anlage zum Üben im Keller. Meine Schulkamerade mobben mich, ich will se übern Haufen ballern. Der Tim hat das über lange Zeit hinweg geplant und nicht erst die letzten Wochen.

Das mit den Waffen naja. Wenn der Vater keine gehabt hätte, hätte er sich womöglich eine im Internet besorgt oder aufm Schwarzmarkt. Das wäre das geringste Problem.

Wenn man mal bedenkt,was heute in den Schulen abgeht, wundert mich sowas nicht mehr. z.B. Bei meiner Cousine (13) hat ein Klassenkamerad einem Lehrer eine geballert. Da fängts doch schon an. Und die Medien sind auch nicht immer unschuldig. Die schaukeln zum einen alles recht hoch. Und wenn du nicht ausschaust wie einer unter vielen, taugst du nix. Man muss sich also anpassen und darf nicht mehr herausstechen. In den Schulen ist es genauso. Wenn du kein HipHop hörst und nicht in den "Hosen deines Vaters" rumläufst, musst du damit rechnen gemobbt und verprügelt zu werden. Und da fängts schon an. Und anscheinend war der Tim kein Hopper, was seinen Schulkameraden anscheinend ein Dorn im Auge war. Ich sag, diese haben ihm den Weg zu dieser Tat geebnet.

In diesem Sinne

Gruß Tim
Einer Frau ein Kompliment zu machen ist wie Topfschlagen in einem Minenfeld ;-):::

Meine Homepeitsch: http://www.musik-sammler.de/sammlung/asgard1980
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Beitragvon Justice » Mo Mär 16, 2009 8:20

Justice hat geschrieben:Damit währen wir wieder beim Thema. Warum nutzen Jugentliche solche Spiele als "Training"?


Wann wird eben aus einem Spiel eine Anleitung zum Amoklauf? Für sehr viele sind Ego-Shoter nichts anderes als ein Virtueles Cowboy und Indianer Spiel. Warum wird ein "Sportgerät" eine Waffe? Es ist schließlich der Mensch der entscheidet ob auf dem Schießstand eine Pistole ein Sportgerät ist oder gegen Menschen gerichtet eine Waffe.
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Beitragvon SHierling » Mo Mär 16, 2009 8:38

Wann wird eben aus einem Spiel eine Anleitung zum Amoklauf?
rein physiologisch gesehen genau dann, wenn eine ausreichend große Anzahl der selben Abläufe im Gehirn ("Üben") dazu geführt hat, daß die Nervenbahnen für bestimmte Gedankengänge trainiert genug sind, um "automatisch funktionieren zu können" - den Zustand nennt man oft auch "man kann etwas im Schlaf". Wenn solche Leiterbahnen und Synapsen erstmal aufgebaut sind, kommt das ziemlich gut dem "Besitz einer Waffe" gleich, neutral ausgedrückt ist das einfach der Besitz / das Erlernen einer Fähigkeit.

Ob man diese Waffe dann benutzt, liegt an der Situation. Jemand kann jahrelang eine Panzerfaust im Garten stehen haben, solange ihn niemand ärgert, wird er sie wahrscheinlich nicht benutzen. Werden aber zwei Menschen einer Gewaltsituation ausgesetzt (und dazu gehört auch psychische Gewalt, dazu gehört auch "eingebildete" Bedrohung) besteht halt zwischen dem mit der Panzerfaust und dem Nachbarn ohne Waffen ein Unterschied.

Dazu kommt, das man heute weiß, das wir erheblich weniger Einfluß auf unser Gehirn haben, als wir uns in den letzten 200 Jahren, so etwa seit der Aufklärung, eingebildet haben. Der "freie Wille" und vor allem Stimmungen, sogar die Fähigkeit zu Lachen (!) läßt sich mit ein paar Pillen oder mit ein paar winzigen Elektroden im Gehirn fast grenzenlos verändern (nutzt man zB bei der Therapie von Parkinson, aber auch bei Depressionen). Und dabei spielen eben gerade solche "viel benutzten Nervenbahnen" eine große Rolle - die machen sich irgendwann sozusagen "selbständig".
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Beitragvon maexchen » Mo Mär 16, 2009 10:29

Brigitta, solche Erziehungsmechanismen nutzen wir in unserer Gesellschaft tagtäglich. In allen Lebensbereichen. Betriebswirte, zB werden darauf gedrillt jede Situation nach Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten zu bewerten. Mit der Folge, daß menschliche & soziale Aspekte in deren Überlegungen völlig außen vorbleiben. Nur wirkt die Gesellschaft eben mit anderen Mitteln wieder entgegen, ob mit Erfolg oder ohne lass ich mal außen vor.
Das Beispiel mit den Rennspielen find ich auch gut. Da haben wir wieder eine Menge (Verkehrs)Erziehungsarbeit dagegen zu leisten.
Und das Bsp Bundeswehr, dasselbe. Wenn ein Soldat Amok laufen würde, uhhhhh ! Da sind Erfurt, Winnenden, usw noch nicht mal ein leiser Windhauch. Und warum ? Weil sich jeder Soldat während seiner Ausbildung mit der Konsequenz seines Handelns auseinandersetzen muß ! Und zwar physisch.
Sicher, genau das fehlt bei den Egoshootern, wäre aber vllt auch eine Möglichkeit wo man ansetzen kann. Bin zwar auch dafür den Mist zu verbieten, bezweifle aber das das durchführbar ist.

Die für mich wichtigste Aussage bei Will war, Jugendlichen die Freiräume zu geben, die sie brauchen, aber immer da zu sein, wenn sie suchen und Hilfe brauchen !!!!!!! (Ich wiederhole mich gern)
Ansprüche an die Jugendlichen zu stellen, denen sie nicht willens sind zu entsprechen - es ist in der Zeit ja auch so schwer herauszufinden - was man selbst überhaupt will, macht das Erwachsenwerden zu einem hochbrisanten Lebensabschnitt.
Auch wenn das die allerschwierigste Aufgabe der Eltern ist - wir sind alle nur Menschen. Aber wieviel läuft da in vielen Familien schief !?????

@ Reini, wie wäre Deine Meinung, wenn das "Restrisiko" Dich treffen würde ?!
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Beitragvon SHierling » Mo Mär 16, 2009 10:47

maexchen: das, was da gemeint ist, und womit so Hirnforscher sich rumschlagen, ist halt einfache Konditionierung auf physiologischer Ebene.
Abgeschossen? Gut gemacht! Abgeschossen? Gut gemacht! 100mal am Tag. Viel Abgeschossen? Gewonnen! Toll! Ein erfreuliches Erlebnis!
Da belohnt Dich Dein Gehirn mit Endorphinen, und das Gehirn selber, als Organ, kann eben nicht unterscheiden, ob es mit virtuellen Reizen trainiert wird oder mit realen.

Eben deswegen ist das Beispiel Bundeswehr ja auch so zweischneidig, wir sind eben alle mehr oder weniger daran gewöhnt, das in diesem einen Fall Gewalt "positiv besetzt" ist. Nur darf man das halt nicht übertragen, und genau diesen Unterschied kann ein Gehirn gar nicht leisten, da werden genau die selben Stellen (physisch) benutzt, eben deswegen funktioniert das BW-Training ja.

Liegt, was die Psyche angeht, einzig am Thema. Ich kenne jedenfalls bisher niemanden, der mit glaubhaft versichert hätte, jemand der tagelang und jahrelang am Rechner Kindersex betreibt, wäre "sicher keine potentielle Gefahr" . Und das ist physiologisch nichts anderes, dagegen kannst Du nicht "andenken".
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Beitragvon maexchen » Mo Mär 16, 2009 11:07

Reini, warum Totschlagargument. Was spricht denn gegen ein Verbot ? Hängen da zuviele Arbeitsplätze dran ? Der einzige Nutzen solcher Spiele, besteht doch in dem Umsatz der Hersteller.
Und das einzige, was gegen ein Verbot spricht, ist, daß es sicher nicht erfolgreich wäre.

Brigitta, hab ich doch auch schon geschrieben. Nur vergißt Du, daß es Amokläufer auch schon vor den Egoshootern gab. Genauso wie die Paedophilen, die gabs auch schon bevor der PC erfunden war. Und zwar schon lange. Und wenn Du PC und www verbietest, wird es sie noch lange geben.

dann ist jede Form der medialen Indoktrination eine Gefahr für psychisch labile Menschen.

das stimmt ja auch, deswegen muß die Erziehung dagegen steuern.
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Beitragvon SHierling » Mo Mär 16, 2009 11:49

Brigitta, hab ich doch auch schon geschrieben. Nur vergißt Du, daß es Amokläufer auch schon vor den Egoshootern gab. Genauso wie die Paedophilen, die gabs auch schon bevor der PC erfunden war. Und zwar schon lange. Und wenn Du PC und www verbietest, wird es sie noch lange geben.

Nein, das vergesse ich nicht. Ich gehe nur davon aus, das sich die Funktion eines Hirns nicht geändert hat. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Du kannst mit Sicherheit davon ausgehen, daß ein potentieller Amokläufer , Schöägertyp oder was auch immer auch vor der Erfindung des PC sein Gehirn in entsprechender Weise (mit entsprechend immer wiederkehrenden Gedanken) trainiert hat. Genau so, wie Du darauf schließen kannst, das jemand, der einen anderen erschossen hat, sich vorher eine Waffe besorgt haben muß.

Es ist auch völlig hohl, deswegen "das www" verbieten zu wollen, man verbietet auch nicht das Alphabet, weil man Anleitungen zum Bombenbau aufschreiben kann. Aber man sollte verdammt noch mal darauf achten, das man nicht alles permenent ignoriert, was man so über den Menschen herausfindet, und statt dessen alles, was irgendwem irgendwo Geld oder Spaß einbringt, per se verherrlicht oder auch nur als "unschädlich" einstuft.
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Beitragvon SHierling » Mo Mär 16, 2009 12:07

schimmel hat geschrieben:Wenn dem so ist, wie du sagst Brigitta, dann ist jede Form der medialen Indoktrination eine Gefahr für psychisch labile Menschen. Die Gesellschaft wird sich aber nicht dahingehend ändern, dass sie solche Dinge nicht mehr zulässt oder ändert.
Wenn Eltern ihren Kindern ständig und wiederholt beibringen, dass sich wehren gegen andere das Beste ist, werden diese es auch verinnerlichen und umsetzen. Das Leben ist eine ständige Indoktrination, allein die Fähigkeit zur Steuerung ist nicht kalkulierbar.

Reini


Nein, viel einfacher. JEDES LERNEN hat eine Wirkung im Gehirn, und umgekehrt: jede Veränderung im Gehirn ist _automatisch_ eine Veränderung der Person.
Und wir sind dafür verantwortlich, dafür zu sogren, das bestimmte Dinge "nicht gelernt werden können". Dazu gehört Prügeln genau so wie Ballerspielen, denn - nochmal - das sind die selben Gegenden im Gehirn. Bei allen Menschen, nicht nur bei psychisch labilen! Nur sind eben nicht alle Menschen einem solchen Druck ausgesetzt wie die meisten Amokläufer.
Ist in etwa so wie ein "mit Absicht geschwächtes Immunsstem" gegen Gewalt, alles kein Prolem, solange Mami Dich bekocht, Papi Dir den Hintern putzt oder Du Arbeit, Geld und Anerkennung genug hast, solange steht Deine virtuelle Panzerfaust bloß im Vorgarten rum.
Aber wenns mal anders kommt, dann greift Dein Gehirn halt automatisch auf genau die Gedankengänge zurück, die Du am meisten geübt / gelernt hast.
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