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An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Temme » So Dez 20, 2015 19:58

Ach ja, 3,5 Gv hab ich auch nicht...
Eine Kuh macht "Muh",
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon "schwabe" » So Dez 20, 2015 20:39

Ich meinte die 9 Mon. Lagerkapazität die kommen sollen, aber nur für Betriebe größer 3,5GV/ha !
Außerdem sollen anscheinend die die neuen Vorschriften für JGS-Anlagen auch kommen !
(Dichtigkeitsprüfung,Gutachten... und der ganze Scheiß )

Wenn du natürlich Gülle abgibst hast damit kein so ein großes Problem
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon marius » So Dez 20, 2015 20:43

Temme hat geschrieben:Dass man jetzt keinen neuen Rotfelger kauft, den man weder braucht noch bezahlen kann sollte man auch ohne "Einserabi" hinbekommen...


Seh ich nicht ganz so. Ich kenne mehrere Landwirte die sich exotische Machinen wegen dem Kostenvorteil gekauft haben. Die sind fast alle mehr zu ihren altbewährten Herstellern zurückgekommen. Es kann sich nicht jeder leisten das seine Maschine steht, besonders bei der Ernte nicht.
Investitionen zu sparen, oder genauer gesagt immer weiter nachhinten zu verschieben ist generell gefährlich und hat schon vielen das Genick gebrochen weil sie den Investitionsstau überhand genommen hat. Egal ob Gebäude oder bei Maschinen.
Wird hingegen in 5 oder 10 Jahren sowieso aufgehört, ist das wiederum kein Problem.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon marius » So Dez 20, 2015 20:46

"schwabe" hat geschrieben:Ich meinte die 9 Mon. Lagerkapazität die kommen sollen, aber nur für Betriebe größer 3,5GV/ha !
Außerdem sollen anscheinend die die neuen Vorschriften für JGS-Anlagen auch kommen !
(Dichtigkeitsprüfung,Gutachten... und der ganze Scheiß )

Wenn du natürlich Gülle abgibst hast damit kein so ein großes Problem


Da kommen schon noch mehr Einschränkungen. So soll eventuell bei hoher Versorgungsstufe des Bodens der jeweilige NÄhrstoff nicht ausgebracht werden.
Das sehe ich schon problematisch wenn das so umgesetzt wird.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Temme » So Dez 20, 2015 21:06

Hab selber 2 noch nicht so alte Rotfelger. Würde mir im Moment aber keinen kaufen und bezahlt sind sie auch... Hab mir wegen Zuverlässigkeit dieses Jahr nen anderen jungen gebrauchten Radlader gekauft, ich sag ja auch,"weder braucht noch bezahlen kann"... Ein P Problem hast du doch mit Kühen eh nicht. Unser Saldo in der NSB war die letzten Jahre immer negativ und E versorgte Flächen haben wir auch nicht...
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon meyenburg1975 » So Dez 20, 2015 21:17

xyxy hat geschrieben:zunächst bei Steuern.. :mrgreen:

Anfang des Jahres gibt's trotz vorzeitig gekürzter Vorauszahlungen einen Mittelklassewagen (wenn auch nicht deutscher Bauart) zurück. :klee:
Ob's für die laufende Prüfung 09-13 reicht ist eine andere Frage :regen:
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon marius » So Dez 20, 2015 21:19

Temme hat geschrieben:.. Ein P Problem hast du doch mit Kühen eh nicht. Unser Saldo in der NSB war die letzten Jahre immer negativ und E versorgte Flächen haben wir auch nicht...


Meinst du mit P Phosphor ? Da haben doch gerade Rinderbetriebe am ehesten einen Mangel ? Pro m³ Gülle Gehalte von grob 4 N / nur 1,8 P / 6 Kali.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon agrarbetriebswirt » So Dez 20, 2015 21:20

Da jetzt die Zahlen zur Milchgeldabrechnung vorliegen, Vergleich 14/15 in brutto:
2014: 41 cent
2015: 32 cent
also - 9cent..ne Hausnummer
2016: 25 cent
also nochmal -7 cent, woher nehmen und nicht stehlen ???
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon marius » So Dez 20, 2015 21:21

meyenburg1975 hat geschrieben:Ob's für die laufende Prüfung 09-13 reicht ist eine andere Frage :regen:


Wir mußten bei unserer Prüfng von 2006 -2008, die dann während der Prüfung noch um weitere 3 Jahre 2003-2005 ausgedehnt wurde 25 000 Euros nachzahlen.
Die Hälfte davon waren Zinsen, da 6 % / Jahr fällig werden bei Steuerschulden. :oops:
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Temme » So Dez 20, 2015 21:32

Richtig, Marius N ist begrenzend, 40 m3 grob pro habe auf die eigene Fläche, Rest Gülle muss weg. Kali und p haste dann auch knapp, musste gezielt zukaufen und einsetzen
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon steel. » So Dez 20, 2015 23:41

agrarbetriebswirt hat geschrieben:Da jetzt die Zahlen zur Milchgeldabrechnung vorliegen, Vergleich 14/15 in brutto:
2014: 41 cent
2015: 32 cent
also - 9cent..ne Hausnummer
2016: 25 cent
also nochmal -7 cent, woher nehmen und nicht stehlen ???


Besonders die Jammerperioden von xyxy finde ich lustig, wo er doch unbedingt ( wie viele andere ) genau das herbeigesehnt haben mit einem Weltmarktpreis ohne jegliche Regelung. Aber gut, daß muss man jetzt so aktzeptieren.
Mir war das schon lange bewußt, und das hab ich hier im Forum auch seit Jahren geschrieben.
Jetzt wird von Schrauben drehen geredet ?
Wer heute schon an Schrauben drehen muß, dessen Ende ist absehbar.
Inflationsbereinigt werden Agrarprodukte über Jahre sicher nicht steigen. Von kurzen Ausreißer abgesehen.
Und woher nehmen wenn nicht stehlen ? Ganz einfach.
Es geht nur über deutliches Wachstum wer beim Weltmarkthandel bestehen will. Dazu rate ich immer wieder auf einen Blick in die Milcherzeugerregionen außerhalb Deutschlands. Die sind uns Jahre voraus, was unsere Subventionen derzeit noch abfedern. Aber ewig sind die nicht zu halten, das ist sicher.
Das sollte jedem die Augen öffnen. Die heutigen Zuschüße in Deutschland und der EU werden immer weiter gesenkt werden weil das Geld schlicht nicht mehr vorhanden ist. Die Milchproduktion wird sich in Regionen und bei Betrieben festsetzen, wo sie am günstigsten produziert wird.
ich kenne die Buchführungsergebnisse meiner angesprochenen Betriebsgrößen, und hab mich mit mehreren Betriebsleitern nach ihrem großen Wachstumsschritt ausführlich unterhalten.
Deshalb nochmal : Der Kuhbauer der 5 Mio kg Milch abliefert + mit kostenloser hofeigener Gülle betriebene Biogasanalge für seine 800-1000 GV + dem Verkauf von dieser Abwärme kann selbst zu derzeitgen Milchpreisen mehr als gut leben und alle nötigen Investitionen tätigen. Auch wenn die Pachtpreise gestiegen sind.

Die Erzeugerpreise werden im Schnitt sicher nicht steigen, wohl aber die Kosten. Und der Strukturwandel verschlimmert die Situation noch.
Wenn nochmal 50 % der Milchviehbetriebe aufhören, kommt nachher sogar deutlich mehr Milch als jetzt vom ha oder GV.
Warum : Auslaufende Betriebe haben meist in ihren alten Ställen Herdendurchschnitte von vielleicht 7000 kg, der übernehmende Zukunftsbetrieb liefert sicher 10 000 kg pro Kuh oder mehr. Die Milchmenge wird mit zunehmendem Strukturwandel somit deutlich ansteigen die nächsten Jahre.

Der genannte Zukunftsbetrieb ist aus diesen Gründen immer in der Lage deutlich höhere Kauf und Pachtpreise zu bezahlen, was für kleine Familienbetriebe die nur ca 1 Mio kg Milch liefern, ohnehin das Todesurteil sein wird.

Biogas wird weiterhin gefördert, aber nur güllebetriebene. Bei nur 100 oder 200 GV ist sie dennoch unrentabel, bei hingegen 1000 GV sieht das deutlich anders aus.
Die zusätzlich zum Strompreis und Abwärme, höheren Milchpreise des genannten Großbetriebes mit 2-3 Cent zusätzlicher Staffelpreis den diese Betriebe erhalten, und den mengenbedingten deutlich günstigeren Einkäufen auf der Kostenseite, wurden schon ausführlich im anderen Thread erläutert.

Man kann es also drehen und wenden wie man will und völlig egal ob die Erzeugerpreise hoch oder gering sind : Das Ergebnis wird in 10 - 20 Jahren immer dasselbe sein. Traurig nur das viele heute noch nicht wissen ( oder nicht wahrhaben wollen ) , das sie in absehbarer Zeit keine Zukunft haben werden und dabei zuvor noch unnötig Gelder versenken werden.
Diesen Trend noch beschleunigen werden immer weitere Umwelt und Tierschutzgesetze. Die von älteren Betrieben mit älterer Technik nicht mehr eingehalten werden können. Und wenn kostet das richtig Geld.
Soviel zu dem Vorschlag " an den Kostenschrauben drehen " :mrgreen:
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Paule1 » Mo Dez 21, 2015 9:14

Die Tierschützer werden aber den Großen zumindest in Deutschland den garaus machen--wetten dass :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon steel. » Mo Dez 21, 2015 12:05

Paule1 hat geschrieben:Die Tierschützer werden aber den Großen zumindest in Deutschland den garaus machen--wetten dass :idea:


Nein, die machen den kleinen Betrieben den Garaus und lange dauert das nicht mehr. Auch wenn ich das persönlich sicher nicht befürworte.
Z.B. deine Anbindehaltung steht in der Kritik und wird sobald das beim Verkauf gekennzeichnet wird, vom Verbaucher boykottiert werden. Aber auch alte Laufställe mit zuwenig Platz in der Liegebox und Lauffläche, oder Betonspalten, Oder deine 30 oder 40 Jahre alte Güllegrube die laut neuer Gesetzgebung nicht mehr den geforderten Umweltstandarts entsprechen, werden dem Besitzer in Zukunft erhebliche Probleme zum einen beim Absatz seiner Produkte als auch mit der Gesetzgebung bereiten.
Gibt noch viele Beispiele was in naher Zukunft gefordert wird.
Ist alles übertrieben aber die Gesetze werden nicht lockerer sondern deutlich strenger in diesen Bereichen. Nationale Gesetze in Deutschland setzen dem noch die Krone auf. In Kürze gehts in Sachen Gülle-Nitartbelastung los.
Neulich wurde in der Tagespresse dringend Verschärfungen für Landwirte gefordert, von den Wasserwirtschaftsämtern.
Dazu wird ebenfalls noch einiges an Gesetzen beschloßen werden. Denn die Bürger befürworten das alles.
Fest steht : Zuerst trifft die Keule immer ältere Bauwerke und ältere Technik, neue Investitionen hingegen haben sich an die Anforderungen weitgehend angepaßt. Aber auch da kanns noch Probleme geben.
Zum Beispiel könnte neben gentechnikfrei ein täglicher Weideaustrieb und Frischgrasfütterung oder ein verminderter Pflanzenschutz und Antibiotikaeinsatz auf der Verkaufspackung in Zukunft erwähnt werden, so wie das Tierschützer und Verbraucher seit langem fordern. Wer dann nicht mitspielt bekommt seine Ware nur noch zu Dumpingpreisen abgesetzt.
Dann wäre ein Aussiedlerhof im Grünen mit angrenzenden Flächen zwecks Weidehaltung Pflicht um überhaupt noch einen angemessenen Preis zu erzielen.
Gestuft ähnlich wie bei Eier : Käfig, Bodenhaltung, Freilandhaltung.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon maurer-schorsch » Mo Dez 21, 2015 13:11

Ich glaube du hast zuviel Mälzer geraucht steel.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon agrarbetriebswirt » Mo Dez 21, 2015 13:38

steel und Paule: Da treffen 2 Welten aufeinander. . . .
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