Qtreiber hat geschrieben:SHierling hat geschrieben:Ich wollte schon aus machen, als bei der Busse mehr Kälber im Jahr erschossen wurden als wir überhaupt Kühe haben
Sprach sie da aber nicht von Australien ?
Ja.
Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 20:07
Qtreiber hat geschrieben:SHierling hat geschrieben:Ich wollte schon aus machen, als bei der Busse mehr Kälber im Jahr erschossen wurden als wir überhaupt Kühe haben
Sprach sie da aber nicht von Australien ?
Terreblanche hat geschrieben:Aus dem Dorf kommt aber kein Schwein zu ihm, um mal Käse oder Kartoffeln zu kaufen.
Terreblanche hat geschrieben:Er vermutet, weils bei ihm zu teuer ist.
Ferengi hat geschrieben:Der Biolandbau ist in Deutschland eh dem Tot geweiht.
Immer höhere Unkosten stehen immer geringeren Einnahmen gegenüber.
Und die Discounter fangen grade erst an auf die Schiene Billig-Bio aufzuspringen.
Wenn man sich anguckt was die Discounter mit der Konvi-Landwirtschaft gemacht haben,
kann man sich ausmalen was vom Biolandbau überbleiben wird.
borger hat geschrieben:Aber dann? Wären die Konvis ohne Discounter wirklich besser dran?
Gerade die Bio-Landwirtschaft leidet doch unter der maßlosen Raffgier des Bio-Handels.
Während dem Erzeuger die Bio-Produktionsweise teuer zu stehen kommt, unterscheidet sich der Vorgang des Handels kaum. Ein Sack Kartoffeln verkaufen ist ein Sack Kartoffeln verkaufen, egal ob da Bio drauf steht oder nicht. Trotzdem berechnet der Bio-Handel für seine Verkaufsdienstleistung das Drei- bis Vierfache des „bösen“ Discounters.
Die Zeit hatten wir schon, als „Tante Emma“ noch Stand der Verkaufstechnik war. Damals wurde auch noch erheblich weniger erzeugt, da passte es mit dem Vertriebssystem und dem sparsamen Konsum noch. Die heutigen Produktionsmengen kann „Tante Emma“ unmöglich vermarkten.
Ferengi hat geschrieben:Der Biofleischmarkt sieht ganz ganz übel aus.
Wenne Glück hast bekommste 5% mehr als für Konvi-Fleisch.
Hast aber teilweise mehr als doppelt so hohe Futterkosten.
Aber das wird den Umstelllungswilligen Landwirten natürlich NICHT gesagt.
Denen werden nur die schönen Umfragen gezeigt, in denen 70-90% der Befragten bereit wären für mehr Tierwohl auch mehr zu zahlen.
Und natürlich das es ja die achsotolle Bioprämie gibt.
Das es die allerdings nicht fürs erste Jahr gibt, obwohl man bereits die vollen Bio-Unkosten hat,
hat man uns auch verschwiegen.
Welfenprinz hat geschrieben:
Dass in obigem Beispiel Kartoffeln auf dem Dorf kein Renner sind ist banal. Auf dem Dorf gibts Gärten.und falls der Vermarkter noch nicht begriffen hat, dass heute beim kartoffelverkauf die Gebindegrösse wichtiger ist als die Sorte , hat er ganz verloren.
hei ti tei...gab wohl kaum eine Bevölkerungsgruppe neben den Kindern Israels, die mehr Abneigungen gegen die nationalen Sozis hatte wie die Bauern.
Auch damals hatte die Landbevölkerung nicht viel über für Slogans wie "Der Patriot isst Roggenbrot" oder "fleischfrei am Suppensonntag"
Die Farbe hat sich geändert, die verachtende Ideologie hat sich nur angepasst.
Damals gab es zu viele nichtsnutzige Essser, heute sind es zu viele nichtsnutzige Foodprintler.
Das fällt dann ganz klar unter natürliche Auslese!Welfenprinz hat geschrieben:Die Schimpferei auf Aldi und co - egal ob individuell oder von Verbänden- in dem Sinne, dass die "schuld" seien an unserer wirtschaftlichen lage ist sowieso voll "Thema verfehlt" und destruktiv.
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