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tyr hat geschrieben:Ferengi hat geschrieben:Naja, Fakt ist das die NSDAP auf dem Lande nur sehr wenig Stimmen hatte.
Insbesondere im Landkreis Vechta und in Bayern.
Abgesehen für Bayern und
Bei uns hatte die NSDAP große Mühe überhaupt ein zweistelliges Ergebnis zu schaffen.
Viel mehr als 10% war für sie nicht drin!
Das lag aber nicht an den Bauern, sondern an der katholischen Kirche!
Gehörte Vechta nicht seinerzeit zum Freistaat Oldenburg?
1933
NSDAP 46,50%
Deutschnationalen(haben sich nach der wahl mit der NSDAP vereinigt) 11,39
Zentrum 14,76%
SPD: 18,17%
DVP: 1,13%
DDP: 1,10
KPD: 6,40%
Sonstige: 0,55%
Wahlbeteiligung:88,55
Die »relative« Schwäche der NSDAP in Oberbayern findet zum Teil ihre
Erklärung darin, daß der Bayerische Bauern- und Mittelstandsbund
verhindern konnte, zur Bedeutungslosigkeit zu schrumpfen. Die
NSDAP blieb, wie die Ergebnisse in den katholischen Ämtern Oldenburgs
exemplarisch zeigen, dort erheblich unter dem Reichsdurchschnitt
für die katholischen Gebiete, wo sich neben dem Zentrum die Rechtsparteien
nur schwach etablieren konnten.
tyr hat geschrieben:Ich bitte Dich, natürlich war die Reichstagswahl vom März 33 eine freie Wahl, sogar die KPD trat an...
Zur Wahl zugelassen wurden zwar auch alle anderen politischen Parteien, aber der Wahlkampf fand bereits unter den Vorzeichen der Diktatur statt. Die Anhänger der NSDAP verübten ungestraft zahlreiche Akte des politischen Terrors, die sich vor allem gegen Sozialdemokraten und Kommunisten richteten. Hermann Göring als kommissarischer preußischer Innenminister gab am 17. Februar die Order an die Polizei aus, ohne Rücksicht von der Schusswaffe Gebrauch zu machen. Einige Tage später wurden die Mitglieder von SA, SS und Stahlhelm zu Hilfspolizisten gemacht.[8]
Die Kommunisten konnten am 23. Februar ihre letzte große Wahlkampfveranstaltung mit Wilhelm Pieck als Spitzenkandidat in Preußen abhalten. Aber Pieck konnte seine Rede nicht beenden, da die Veranstaltung polizeilich aufgelöst wurde.[9] Am 27. Februar kam es zum Reichstagsbrand. Unabhängig davon, ob der Brand von einem Einzeltäter gelegt oder von den Nationalsozialisten selbst inszeniert wurde, nutzten diese den Vorgang politisch aus, indem sie die Kommunisten dafür verantwortlich machten. Bereits am Tag nach dem Brand wurden die kommunistische Presse und für zwei Wochen auch die Presse der SPD verboten. Die Büros der KPD wurden geschlossen und Abgeordnete und Funktionäre in „Schutzhaft“ genommen. Am selben Tag wurde die Reichstagsbrandverordnung erlassen. Damit wurde der bisherige Rechtsstaat beseitigt. Führende Personen von KPD und SPD wurden inhaftiert. So gelang es am 3. März durch Verrat, Ernst Thälmann zu finden. Auch regimekritische Intellektuelle wurden inhaftiert. Darunter waren etwa Carl von Ossietzky, Erich Mühsam, Ludwig Renn, Egon Erwin Kisch oder Max Hodann. Viele Inhaftierte wurden in den bereits ab Februar 1933 errichteten Konzentrationslagern interniert und körperlich misshandelt.[8] Zu einer formellen Auflösung der KPD kam es trotz faktischer Zerschlagung ihrer Handlungsfähigkeit nicht, weil sich die Regierung davon keine praktischen Vorteile erhoffte.[10]
tyr hat geschrieben:.
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