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Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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218 Beiträge • Seite 13 von 15 • 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Altmeister » Sa Aug 20, 2011 1:47

Hallo,

habe den Eindruck bekommen, dass hier einige Leute die Handlungen, wie Widerspruch,
Demonstration, Prosteste, Autos anzünden, Hühnerställe anzünden, und einen falschen
bereits abgeerntetenn Acker welcher demonstrativ besetzt wurde, davon einen
kriminellen Eintopf gekocht haben.

Eine differenzierte Betrachtung der unterschiedlichen Vorgänge scheint es nicht zu geben.
Die Randale der Autoanzünder hat doch absolut nichts mit den Leuten zu tun, die einen
falschen Acker widerrechtlich betreten haben.

Der stetige Hinweis vor einer Wahl in den Medien auf die linke Szene im Zusammenhang mit
Gewalttaten ist ein Politikum. Auch hier im Forum wurde es nicht vergessen darauf hinzuweisen.
Aufmerksam habe ich die Beschönigung der Glatzköpfe mit der rechten Augenklappe gelesen.

Altmeister


P.S. Morgen gehe ich mit meinem Treckergespann auf die Reise und hoffe, dass ich nicht wieder
wie oben bereits von mir geschildert, von einem friedlichen Landwirt mit einem KK
verscheucht werde. Er mußte den Straßenrand auf dem ich stand verteidigen.
Altmeister
 
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon frank1973 » Sa Aug 20, 2011 2:53

Altmeister hat geschrieben:Hallo,

habe den Eindruck bekommen, dass hier einige Leute die Handlungen, wie Widerspruch,
Demonstration, Prosteste, Autos anzünden, Hühnerställe anzünden, und einen falschen
bereits abgeerntetenn Acker welcher demonstrativ besetzt wurde, davon einen
kriminellen Eintopf gekocht haben.

Eine differenzierte Betrachtung der unterschiedlichen Vorgänge scheint es nicht zu geben.
Die Randale der Autoanzünder hat doch absolut nichts mit den Leuten zu tun, die einen
falschen Acker widerrechtlich betreten haben.
Mal abgesehen davon daß einige zu blöd waren den richtigen Acker zu finden bin ich der ansicht daß es genau die gleiche Klientel ist die den Acker besetzen wollte und die Auto´s anzündet.Nix zu tun zu Hause(warum auch immer)und nur auf niedrigstem Niveau gegen irgendwas demostrieren hauptsache man ist dagegen.Gegen Mastställe sein aber das billigste Fleisch wollen,auto´s anzünden und wenn die Feuerwehr bei vielleicht einem Wohnungsbrand nicht rechtzeitig da sein kann weil sie noch irgendwo ein Auto löschen müüsen und es gibt Personenschaden dann ist das geschrei da gehe ich jede wette ein gerade bei den Brandstiftern an grössten.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon frank1973 » So Aug 21, 2011 7:19

schimmel hat geschrieben:Bei Hähnchenmastställen, die nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigt werden müssen, werden so gut wie sämtliche Register des Rechtssystems gezogen. Da gibt es keine Mauschelei, das ist öffentlich für jeden einsehbar. Wenn aber weder Bundes- noch Landesgesetze gelten, bzw. sie in Frage gestellt werden, dann möchte ich auch den Paragraphen für Landesfriedensbruch in Frage stellen, bzw. in erheblich verschärft wissen.
Genau das ist es was mich nervt.Der Stall wurde genehmigt,rechtlich einwandfrei,und jetzt kommen so ein paar Langhaarige Bombenleger die meinen sie dürften gerade alles.Wenn man so einen dann nur am Ohrläppchen von der Baustelle zieht ist man gleich der grösste Verbrecher und hat sehr wahrscheinlich auch noch vor dem Gesetz die A....karte gezogen.Darum verstehe ich nicht warum die Bauern selbst durchgreifen mussten um da endlich mal anfangen können zu bauen,und aufgrund der gesetzgebung die Polizei anfangs nichts tun konnte oder durfte.Bei S21 waren scharen von Polizisten da.Ich hab mich gestern mit einem Französischen Arbeitskollegen über dieses Thema unterhalten.Der sagte bei ihnen währe die Baustelle noch schneller geräumt worden(von den Bauern)und höchstwahrscheinlich hätte die Polizei zugesehen und am schluß die Bobenleger verhaftet.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon estrell » So Aug 21, 2011 9:08

Das ist eben der große Unterschied zwischen Europa und besonders den Niederlanden und Deutschland - in Europa haben die Menschen, die das Recht auf ihrer Seite haben, in der Regel kein Problem mit Randalierern - zB wird in England und Frankreich eine Mithilfe der Bevölkerung geradezu erwartet und in Italien, Spanien... greift die Polizei auch nur in Notfällen ein - da wird in der Regel alles unter sich geregelt. Und wenn man dort, als "Langhaariger Bombenleger" sich beschweren würde, da eine gelascht bekommen zu haben, würde man nachher auch noch für das "Langhaarige Bombenlegertum" sprich für Hausfriedensbruch ecpp verurteilt.
In Deutschland hat der Täter die Narrenfreiheit und alles Verständniss der Umwelt - die Opfer sind dort die Gekniffenen.
Und da ists egal, ob man erpresst, mordet, klaut oder Baumaßnahmen behindet - die Täter hatten eine schlimme Kindheit und/oder sind gesellschaftskritische, arme Wutbürger.
Im Prinzip darf man in Deutschland gegen alles sein, was linke Ziele sind - nur darfst du nicht gegen Linke Ziele sein - DAS ist egal wie immer böse!
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon fridolin » So Aug 21, 2011 9:12

@ frank1973
So scheint die Situation vieler Menschen in der BRD zu sein, denn immer mehr Menschen fühlen sich bedeutungslos und entmachtet. Sie haben keine wirkliche Chance auf Bildung oder sozialen Aufstieg, sie geben sich auf. In diesem Moment wird ihnen alles egal. Mich erinnert das ein bisschen an die brennenden Autos in Berlin. Auch hier sind die Täter mutmaßlich frustrierte junge Leute, die nichts zu sagen haben, die das Gefühl haben unterzugehen. Plötzlich – und das ist pubertär – empfinden sie Macht: Mit einem Schlag können sie Nachbarn, Polizei, Politik und Versicherungen treffen.
Zuletzt geändert von fridolin am So Aug 21, 2011 9:23, insgesamt 1-mal geändert.
Adolf Grimme: " Ein Sozialist kann Christ sein, ein Christ muss Sozialist sein "
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Cairon » So Aug 21, 2011 9:22

Hallo Frido-lin, lange nichts von dir gelesen.

Das anzünden der Autos ist in meinen Augen einfach nur Randale. Ich habe vor kurzem sehr interessante Interviews mit den Menschen gehört deren Autos angezündet wurden.
Es brannten z.B. ein 10 Jahre alter Audi A4, er gehörte einem 19jährigen des sich den Wagen gerade gekauft hatte. Er hatte sein letztes Geld in den Wagen gesteckt um zu seinem Standort zu kommen, da er gerade seinen Dienst bei der Bundeswehr beginnen wollte. Er meinte er hätte jetzt noch 3 Euro auf dem Konto und wüsste nicht wie er jetzt so schnell zu einem fahrbaren Untersatz kommen sollte, geschweige denn wie er ihn bezahlen sollte.
Ein 5 Jahre alter Ford Mondeo Kombi, gehörte einer Familie mit 3 Kindern. Die Familie war auf den Wagen angewiesen und steht jetzt vor den rauchenden Trümmern. Ich könnte die Liste weiter führen.
Ist das ein politisches Signal, Autos normaler Bürgern anzuzünden? Wäre die Motive politisch oder sozial, so müsste doch nur Oberklassenwagen der Besservedienenden brennen. Hier geht es einfach darum cool zu sein und sich vor seinen Kumpels damit zu brüsten was man doch für ein harter Kerl ist, der Autos anzündet. "Voll der Gangster eh!" Die Belastung der Feuerwehr und die Tatsache, dass es indirekt zu Toten kommen kann, wenn die Wehr nicht schnell genug bei anderen Bränden sein kann ist diesen Leuten doch vollkommen egal.

Was die von Frido-lin erwähnten Menschen ohne Aufstiegsperspektive angeht, so muss man um aufzusteigen aber auch eine gewisse Leistungsbereitschaft mitbringen. Mein Frau leitet gerade eine Maßnahme die durch die Arge gefördert wird. Die Teilnehmer sind zwischen 17 und 27, alle mit nachgemachtem Hauptschulabschluss. Es geht darum diese Menschen durch eine Kombination von Unterricht und Praktika in eine Ausbildung zu vermitteln. Von den 20 Teilnehmer, die am Anfang der Maßnahme standen haben 5 eine Chance auf eine Ausbildung, 2 sind dauerkrank und restlichen 13 sind schon oder werden noch aus der Maßnahme fliegen, weil sie es nicht schaffen pünktlich und nüchtern zum Unterricht zu erscheinen oder einfach nicht mitmachen. Meine Frau meinte mal zu mir: "Montags müssen die noch aus nüchtern und Freitags sind sie schon besoffen." Meine Frau bekommt kein Honorar sie bekommt Schmerzensgeld, man kann sich noch so sehr für diese Menschen einsetzen versuchen ihnen einen Praktikumsplatz zur beschaffen, aber sie lügen einem das blaue vom Himmel herunter und haben eigentlich gar keine Lust auf Arbeit. ich könne da jetzt noch weiter ins Detail gehen, aber dann rege ich mich wieder zu sehr auf. Und als meine Frau vor kurzem mit einem der Fallmanager spracht meinte der noch: "Ja, und sie haben noch die besseren Leute bekommen."
Ein Bekannter von mir arbeitet bei der ARGE, dort betreut er die Fälle der Menschen im Alter unter 25 Jahre. Regelmäßig kommen junge Frauen zu ihm und wollen eine eigene Wohnung, weil sie sich mit ihrer Mutter nicht mehr vertragen würden. Diese Fälle werden dann abgelehnt, da die Frauen unter 25 sind und ja eine bleibe bei ihrer Mutter haben. Er meinte 75% der Frauen kommen innerhalb der nächsten 3 Monate wieder und legen ein Attest vor, dass sie schwanger sind, dann bezahlt ihnen die ARGE auf Grund der Härtefallregelung eine eigene Wohnung.
Bei diesen Menschen handelt es sich meist um Sozialhilfeempfänger in der 3. und 4. Generation, wie sollen solche Menschen den sozial aufsteigen? Einer meinte zu kurzem zu mir, er hätte die Ausbildung abgebrochen, sein Chef wollte das er 8 Stunden am Tag arbeitet und das 5 tage in der Woche, das wäre doch Ausbeutung und so etwas würde er nicht mit sich machen lassen. Auf der anderen Seite, weiß ich von vielen Betrieben die händeringend Gesellen und Azubis suchen, viele Stellen werden nicht besetzt, weil sie einfach keine ausbildungsfähigen Leute finden. Pünktlichkeit und ein Mindestmaß an Höflichkeit überfordern heute schon viele Jugendlich, wie soll man solche Leute auf Kundschaft loslassen? Sozialer aufstieg kommt nicht von alleine, sondern erfordert eigene Einsatzbereitschaft. Sozialer aufstieg heißt nicht, dass der Staat alles bezahlt und ich auf dem Sofa liegen kann. ich habe es früher nicht für möglich gehalten, aber seit meine Frau direkt mit diesen Menschen zu tun hat und ich es direkt an der Quelle erlebe muss ich sagen: "Ja, es ist genau so, sie wollen einfach nicht und wundern sich dann dass sie nicht weiter kommen!" Sicherlich gibt es einen Teil bei dem es nicht so ist, aber bei 75% dieser Menschen ist es einfach so.
Zuletzt geändert von Cairon am So Aug 21, 2011 10:14, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » So Aug 21, 2011 9:23

Ich finde das alles nicht so einfach wie ihr.

Es gibt im Moment doch gerade wieder ausreichend Länder, in denen sich mit Waffengewalt gegen "das, was gerade geltendes Recht" ist, gewehrt wird, und wo "wir" solche Aktionen nicht nur befürworten, sondern sogar noch die Waffen dazu liefern. Also pauschal zu behaupten, ein vorhandenes GESETZ wäre auch immer gutes RECHT, klappt schon mal nicht. Die Menschen in der DDR haben sich widerrechtlich für das vermeintlich Gute eingesetzt, und das wird heute hoch gelobt, und es gibt ausreichend Menschen, die behaupten, wären im dritten Reich nur genug Leute bereit gewesen, das geltende Recht zu übertreten, wäre alles anders gekommen. Andererseits sind Mauerschützen und Stasi-Mitarbeiter nie illegal gewesen, die haben nach geltendem Recht gehandelt. Und jedes Jahr richten Steuerhinterzieher und Schwarzarbeiter mehr Schaden an als Feldbesetzer, und das schon seit Jahrzehnten, ohne das man das bisher hätte verhindern können. Selbst Polizisten und Soldaten in Deutschland müssen, genau wie Richter, nicht notwendig und immer jedes nur mögliche Gesetz befolgen, sondern sind auch "ihrem Gewissen verpflichtet". So einfach ist das also eher nicht.

Es gibt in jeder Gesellschaft mit jeder Art von Recht und Gesetz immer Randbereiche und Streitpunkte, die nicht "zur allseitigen Zufriedenheit" gelöst sind. Dir Frage ist nur, wie befriedet man die Leute, deren Gewissen oder deren Leidensdruck oder deren WasAuchImmer sie dazu bringt, abgesehen von den zur Zeit in der jeweiligen Gesellschaft legalen Wegen auch ungesetzliche (aber nicht unbedingt unrechtmässige!) Mittel einzusetzen, um auf ihre Probleme aufmerksam zu machen oder um ihre Ansichten durchzusetzen. Das kann man mit Gewalt machen, klar. Aber ist das immer richtig? Man kann auch versuchen, das Ganze "demokratisch" zu lösen, dann sehen die Bauern über kurz oder lang noch älter aus, denn sie sind ja nicht die Mehrheit. Meiner Ansicht nach hilft in solchen Fällen nichts außer Aufklärung (im Ernst, ich würde den Leuten statt Geldstrafe oder Haft Praktikum und Berufsschule aufzwingen wollen). Und wo die scheitert, liegt der Fehler im System - da sind dann solche Auseinandersetzungen einfach nicht zu verhindern, und es bleibt einem nur noch ein Achselzucken und raushalten, bis heute sind in der Geschichte der Menschheit alle STaaten irgendwann untergegangen, das wird mit dem, was wir heute haben, auch nicht anders sein, wenn uns nicht schleunigst was besseres einfällt.
Zuletzt geändert von SHierling am So Aug 21, 2011 9:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » So Aug 21, 2011 9:38

ALLES...,nur bitte KEINE Berufsschule..... n8
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » So Aug 21, 2011 9:42

xyxy hat geschrieben:ALLES...,nur bitte KEINE Berufsschule..... n8

Oh, muß nicht sein. Ich würde mich selbstverständlich jederzeit gerne bereit erklären, spezielle Seminare anzubieten.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » So Aug 21, 2011 9:57

Was machen wir jetzt mit "LKW-Schützern"?

http://www.n-tv.de/politik/Baden-Wuertt ... 01151.html
"Ins Land kommen die Riesen-Lkw nicht"Baden-Württemberg boykottiert Gigaliner
Der geplante Feldversuch des Bundes mit Gigalinern stößt auf erbitterten Widerstand. Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann kündigt an, dass in seinem Bundesland Gigaliner nicht von Autobahn runterkommen dürften. Höchstens in zerlegtem Zustand.


Der droht doch glatt den armen Brummis Gewalt an, mit Lkws zerlegen waren wir auch in Afghanistan sehr erfolgreich...

44to? entspricht etwa einem halbwegs normalen "Maiszug" :mrgreen:
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon estrell » So Aug 21, 2011 10:11

Also als Mensch in einem Staat, der seit gut einem anderthalben Jahr keine Regierung mehr hat - und allem Anschein nach auch keine haben wird, eh nochmal - und vielleicht nochmal - und eventuell nochmal...gewählt wird, vermute ich, das es in einem Staat überhaupt keine Regierung geben müsse - denn allem Anschein nach klappt das doch so besser als vorher :mrgreen:

Davor, daß ein Staat also "untergeht" muss man sich allem Anschen nach genau so wenig fürchten, wie vor einer Bankenpleite - denn siehe DDR - gehts ja immer weiter. Nur frag ich mich nach 89 - ob das wirklich von allen befürwortet wurde? Gefragt wurde keiner werder "hüben" noch "drüben" - da wurde die Bevölkerung im Taumel - quasi in kollektivem Vollrausch - einfach verkohlt. Und wie das mit Europa weitergeht ist auch so ne Sache - eine "Europäische Wirtschaftsregierung" - wer wählt die? Oder wird die extrademokratisch eingesetzt - sozusagen diktatorisch?

Der Wutbürger, der "den Bauernhof anzündet um dann im Lebensmitteldiskount einzukaufen" tut dies nicht lange - denn er zündet wie die Truppen des 30jährigen Krieges seine eigene Lebensgrundlage an, frei dem Motto - "Wozu brauchen wir Kühe? Meine Milch kommt aus dem Kühlregal!" Aber wie im Mittelalter so auch heute - Der Mensch war selten intelligent genug, die Folgens eines Handelns weit genug vorauszusehen. Ich hoffe nur, das ich immer genügend Menschen haben werde, die mir helfen, mit mir satt zu werden. Und das Betriebe nicht irgendwann mal einfach so verstaatlich werden, um ihnen dann ihre Produkte wegzunehmen und sie zum Arbeiten zu verpflichten. Als Gegenleistung für die Möglichkeit weiter geschützt arbeiten zu dürfen und nicht angezündet zu werden. :prost:
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Cairon » So Aug 21, 2011 10:22

@Shierling

Ist es nicht etwas anmaßend die Situation in der DDR, im 3. Reich oder in den Totalitären Staaten in denen es jetzt zu Aufständen kommt als Rechtfertigung für Baustellenbesetzungen und Brandstiftungen heran zu ziehen?
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Hoschscheck » So Aug 21, 2011 10:28

SHierling hat geschrieben: ... Meiner Ansicht nach hilft in solchen Fällen nichts außer Aufklärung (im Ernst, ich würde den Leuten statt Geldstrafe oder Haft Praktikum und Berufsschule aufzwingen wollen). Und wo die scheitert, liegt der Fehler im System - ...

Einige sind bei Peta, Gr€€npeace, Foodwatch, etc, noch mal zur Schule gegangen. :roll: :twisted: n8
Dein Ansatz ist ja löblich Brigitta, aber wer sagt was eine gute Schule und der richtige Lehrplan ist?
Die allgemeine Forschung (, die sich auch schon mal selbst zurücknehmen musste oder sich ja immer wieder selbst erneuert) oder die Antithese?
Hat sich deine Meinung nur durch nach beten befremdlicher Texte gebildet?
Auseinandersetzung muss sein. Entscheidend ist was am Ende der Argumente passiert. Bestenfalls die/eine Einsicht oder es werden halt weitere Waffen gewählt. FridoIin, zum Beispiel, beleidigte hier schon einige User auf das Heftigste.
Andere neigen zur Sachbeschädigung oder sogar noch schlimmer zur Körperverletzung.
Bei all dem Natur- und Minderheitenschutz muss aber auch noch das Interesse der Mehrheit gewahrt bleiben. Nur wie?
Eins ist sicher, Stillstand ist Rückstand.

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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon frank1973 » So Aug 21, 2011 11:35

@shierling.Ich würde den Demonstranten oder Brandstiftern mal ganz arg den Geldhahn zudrehen und danach verschweißen.Wer aus lauter frust,und komm mir nicht mit verkorkster Kindheit oder sonswas,anderer Leute Eigentum Mutwillig zerstört hat was am Sender und der muss dann mal richtig eingestellt werden.Wer kein fleisch will bitte dann esst halt Hasenfutter,wenn ihr keine Autos wollt dann zieht doch bitte irgendwo hin wo es keine gibt aber daß ist meistens da wo man selbst für sein Essen und sein Dach über dem Kopf sorgen muss und das ist dann leider mit Arbeit verbunden.Wie Cairon´s beitrag zeigt haben leider sehr viele gar keine Lust irgendwas zu arbeiten denn wer eine solche Chance bekommt und dann noch nicht mal nüchtern zum Unterricht oder zur Weiterbildungsmaßnahme kommt dem kann schon gehlofen werden aber nicht mit den üblichen mitteln.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » So Aug 21, 2011 12:08

Cairon hat geschrieben:@Shierling

Ist es nicht etwas anmaßend die Situation in der DDR, im 3. Reich oder in den Totalitären Staaten in denen es jetzt zu Aufständen kommt als Rechtfertigung für Baustellenbesetzungen und Brandstiftungen heran zu ziehen?

Nein, das finde ich nicht. Wenn Du das "anmaßend" findest, dann begründe das doch mal?

WELCHES Recht darf man übertreten, und welches nicht, und wer entscheidet das? Gilt nur das, was Du für richtig hältst? Oder nur das, was die Allgemeinheit sich wünscht? Wo willst Du da die Grenzen ziehen? Ist "westliche Kultur" und "christlicher Glaube" das, was grundsätzlich zu vertreten ist? Oder ist jedes Gesetz schon ein Wert an sich, der in jedem Fall zu erhalten ist? Wie willst Du dann jemals Gesetze ändern?
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