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Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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218 Beiträge • Seite 3 von 15 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 15
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » Mi Jun 29, 2011 9:59

SHierling hat geschrieben:He, es geht um EINEN Stall in EINEM Dorf. Graswurzelarbeit.


Jo, und der ist genehmigt, kann also gebaut werden, und wenn dort jemand stört, kann die Polizei ihn dort abholen, gegn Kostenerstattung und bei Wiederholung auch festzusetzen.
Shierling, versuch mal ne Autobahn zu stören, indem du dir es dort auf der Fahrbahn gemütlich machst.

Was meinst, wie geht das aus?
Graswurzelarbeit oder abholen?


Also bleibt, dem Bauherrn die Polizei...
oder Selbstschutz, legal, konsequent mit Zaun und Sicherheitsdienst.
Also Stallungen noch grösser zusammenhängend bauen als Grossbaustelle in Tag und Nachtschichten hochklotzen um die Kosten zu halten.

und bitte, bitte, liebe Bauherren, erst den Antrag stellen, wenn die Kinder aus der gemeinbildende Schule raus sind!!!!!!
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » Mi Jun 29, 2011 10:13

Ich hab ja gar nichts gegen den Bauern mitsamt seiner Polizei. Und wenn der selbe Bauer im November dann die Gleise vom Castor blockiert, weil er keine radioaktiven Hähnchen verkaufen will, hab ich auch nichts dagegen.

Ich hab nur in beiden Fällen das Gefühl, man könnte, wenn man es denn nur halbwegs mit Wissen verbindet, das ganze möglicherweise auch ohne Blutvergießen regeln.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » Mi Jun 29, 2011 10:26

SHierling hat geschrieben: auch ohne Blutvergießen regeln.

Auf jeden Fall!
Nur Zivilcourage kann man sich kaum anlesen, sondern bedarf auch einer gewissen Schulung und vor allem Übung!

Wäre das in unserem "Vollkaskovolk" auch nur etwas mehr verbreitet, wüssten beide Seiten was auf einen zukommen kann!

noch was zur Nachhaltigkeit:
http://www.n-tv.de/panorama/Charles-ret ... 56266.html

http://www.n-tv.de/leute/Charles-kostet ... 89451.html :lol:
Zuletzt geändert von xyxy am Mi Jun 29, 2011 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon CarpeDiem » Mi Jun 29, 2011 10:56

Ich kann ja die helle Aufregung die hier nun herrscht schon verstehen. Mir ginge es als Betroffener auch nicht anders. Aber bei aller Aufgeregtheit, sollte man doch das wirklich interessante Posting von Ford8210 aufmerksam lesen. Darin ist wirklich verständlich beschrieben, wie die Dinge wohl liegen. Das kann man beklagen, ist aber in unserem Staat (leider) nicht anders. Die Polizei ist keinesfalls dazu da privates Eigentum im Falle der sog. Antragsdelikte zu schützen. Das wissen natürlich die Tierschützer auch und spielen diese Karte ganz gezielt aus.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Ford8210 » Mi Jun 29, 2011 11:01

@ihc833
Ich denke nicht, daß die Polizei vor irgendwem Angst hat und deswegen rechtlich zugelassene und erforderliche Maßnahmen nicht durchzieht. Ich, jedenfalls, kenne keinen solchen Fall. Vielleicht weißt du mehr. Dann bitte fundierte Beispiele. Und keine, bei denen aus taktischen Gründen der Rückzug angetreten wurde, sondern wirklich nur solche, bei denen die Polizei Angst hatte gegen eine Personengruppe oder Einzelperson vorzugehen weil sie rechtliche Schritte gegen sich befürchtete.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Cairon » Mi Jun 29, 2011 12:01

@Ford8210

Es ist ja nicht der Polizist der mit dem Schild und dem Knüppel los muss der Angst hat. Der muss nur den Kopf hinhalten, genau wie die Einsatzleiter. Aber schau doch mal höher, in den Bereich der Zuständigen Politik. Was meinst Du denn wo wo die Weisungen kommen? Wenn aus dem Innenministerium die Weisung käme, die friedlichen (Steine werfenden) Tierschützer mit aller Härte zu vertreiben und morgen in der Presse steht: "Innenminister befiehlt Großangriff auf Tierrechtler !!!2" Was meinst Du wer dann in Ungnade fällt und zurück treten muss? Und ich denke dass die meisten Politiker ihre Ämter lieber behalten wollen. Entweder müssen sie gleich zurück treten oder sie werden hinten herum von der eigenen Partei weg gelobt. Wer Verantwortung übernimmt, und Kreuz zeigt macht sich zur politischen Zielscheibe und dass will keiner. Bei der Bevölkerung kommt es besser an Tierschützer zu schützen als die Rechte der Bauern, also macht man gerade soviel dass man nicht wegen Untätigkeit angemeiert werden kann. In der Politik muss man stromlinienförmig sein damit der Kelch an einem Vorbei geht und man bleiben darf. Wer sich hinstellt und den Helden gibt, wir kurzzeitig bejubelt und ist spätestens nach einem Jahr weg vom Fenster. und auch wenn man es nicht über schriftliche Weisungen macht, die wären ja beweiskräftig, dann lädt man mal die Polizeiführung auf eine Tasse Kaffee ein und erklärt kurz wie man sich das Verhalten der Polizei wünscht und glaube mir so verhält sich die Polizei dann auch, denn sonst wird die Polizeiführung ausgetauscht und jeder möchte seinen Job behalten. Wenn Du wirklich glaubst, dass die Polizei bzw. die Politik nicht auf die Auswirkung achtet, dann kann ich Dir da absolut nicht zustimmen. Und auch wenn Du sagst bei den anderen Dingen geht es um öffentliches Interesse, so schau Dir doch mal die Außenwirkung des Stuttgart21-Einsatzes an, ist doch das beste Beispiel. Außerdem sehe ich da keinen Unterschied zwischen öffentlichen Projekten und durch die Behörden genehmigten privaten Projekten. Entweder die Sache ist genehmigt und dann hat der Staat für zu sorgen, dass es auch so durchgeführt werden kann oder es steht nicht dann muss er es unterbinden. Das ist es mir völlig egal ob es ein Stall oder ein Bahnhof ist.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Ford8210 » Mi Jun 29, 2011 12:32

Ich habe das Gefühl, ihr beide verwechselt hier etwas.
Schimmel: Zwar steht in dem Artikel dick und fett "Polizisten haben Angst". Es gibt aber keine nähere Ausführung hierzu. Das Einzige, was ich aus dem Artikel lesen konnte ist, daß die Politik einen Ausverkauf der Polizei betreibt. Diese würde gerne, wird aber seitens der politisch verantwortlichen gebremst. In dem ganzen Artikel wird in keiner Weise gesagt, wie sich denn die "Angst der Polizisten" zeigt. Nehmen die reißaus, wenn einer vom Miri-Clan kommt. Trauen sich die Polizisten nicht, einen dieses Clans zu kontrollieren? Steht in dem Artikel irgendwas darüber, daß die Polizei aus Angst keine Maßnahmen gegen ein Clan-Mitglied ergreift? Ich kann hier nichts davon herauslesen. Was ich aber herauslesen kann ist, daß die Justiz in diesen Fällen versagt und es offenbar zu keiner Anklage kommt, bzw. wenn Anklage, dann kein entsprechendes Urteil.
Gleiches gilt für dein Beispiel der Gewässerverunreinigung, ihc833. Dies zu unterbinden obliegt der zuständigen Unteren Wasserbehörde. Nicht der Polizei. Die Untere Wasserbehörde ist außerdem auch Bußgeldbehörde für Ordnungswidrigkeiten im Wasserrecht. Bei ordnungswidrigem Verhalten hat die Untere Wasserbehörde gefälligst selbst zu ermitteln. Das ist nicht Aufgabe der Polizei. Die Polizei hat Straftaten aufzuklären. Hierzu gehört es Beweise die für und gegen die Tat sprechen zu sammeln und diese nach Abschluß dieser Arbeit dem Staatsanwalt zur Entscheidung vorzulegen. Auf die Entscheidung des Staatsanwaltes hat die Polizei keinerlei Einfluß. Und schon gar nicht auf einen Richter.
@cairon
Wunderbar, du sprichst mir aus der Seele und erklärst schön die ganze Situation. Wer hat Angst? Die Polizei? Eher nicht, oder? Es sind die politisch Verantwortlichen, die Angst um ihre Pöstchen haben. Und wenn´s hart auf hart kommt, kann man ja die "Prügelknaben der Nation" in den Vordergrund schieben. Denen macht das ja auch nichts aus, daß sie vom Bürger beschimpft, als untätig, faul und ängstlich tituliert, beleidigt, mit Steinen, Feuerwerkskörpern und Molotow-Coctails beworfen werden. Ach ja, man sagt der Polizei auch nach, daß sie nur gegen "kleine Leute", die sich nicht wehren können, vorgeht und die "Großen" in Ruhe läßt. Dann frag´ich mich aber, wie es zu Verurteilungen eines ehemaligen OB in Dartmstadt wegen Umweltstraftaten im Zusammenhang mit dem Schlachthof kam, oder wie es möglich war, daß es in der Politik bis auf Landratsebene im Rahmen von Bestechungen durch einen Südhessischen Energieversorger inklusive der Verantwortlichen dieses Energieversorgers in der Geschäftsleitung zu Strafbeefehlen mit bis zu 100.000,--€ Geldstrafe kam. Oder ein Mann wie Herr Trienekens (zweitgrößter Abfallentsorger Deutschlands) im Rahmen des Baues der Müllverbrennungsanlage in Köln in Untersuchungshaft kam.
Und noch was: Ich wollte keine Ausführungen zu den von mir genannten Projekten in dem vorherigen post machen und bat darum, nicht diese anzuführen. Jetzt hast du doch noch Stuttgart 21 genannt. Also kurz dazu. Stuttgart 21 ist nicht mit dem Bau eines Kuh-, Schweine-, oder sonstigen Stalls zu vergleichen. Stuttgart 21 ist ein Bauprojekt im Rahmen des öffentlichen Personennah- und -fernverkehrs. Hier besteht, wie du mir zweifelsfrei zustimmen wirst, öffentliches Interesse, da nicht eine einzelne Privatperson betroffen ist, sondern eine gesamte Region. Mit dem Bau verändert sich das Verkehrsaufkommen des Bahnhofes Stuttgart, die An- und Abfuhr von Gütern, sowie die Mobilitätsmöglichkeit der Bevölkerung. Also etwas, was im Interesse jedes Bürgers der Region liegt. Der Bau eines Stalles interessiert den mit seinen Problemen alleingelassenen Familienvater in seinem neu gebauten und noch nicht abbezahlten Einfamilienhaus drei Straßen weiter schon nicht mehr.

Und noch was zum "...hat der Staat dafür zu sorgen,..." Jeder schreit danach, daß es zuviel Bürokratie und zu viel Einmischung des Staates in private Angelegenheiten gibt. Und jetzt wird genau das von dir gefordert? Tschuldigung, aber das ist für mich schizophren. Oder handelt es sich dabei um Scheinheiligkeit? Forderst du genau das, was die selbsternannten Gutmenschen gerne hätten? Der Staat soll mich bloß in Ruhe lassen. Es geht ihn nichts an, was ich mache. Aber wenn jemand was macht, das mir nicht paßt, dann soll der Staat gefälligst sofort diesen Störenfried zur Rechenschaft ziehen und alles was der macht verbieten.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » Mi Jun 29, 2011 13:31

wenn man das hier so liest (oder auf ta), dann ist es mit der Fertigstellung eines Stalles auch nicht getan. Rein theoretisch könnte jeglicher landw. Betrieb so mir nix dir nix "besetzt" werden. Dann kann ich versuchen die Besetzer von meinem tun zu begeistern und sie ziehen ab..oder, was eher wahrscheinlich ist, sie bleiben .... :roll:

ihc, kennst du ein tolles Unternehmen, welches wir beide mal kurzerhand besetzen können? Google, Microsoft, VW :mrgreen: 8)
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon forenkobold » Mi Jun 29, 2011 13:39

SHierling hat geschrieben:Ich hab ja gar nichts gegen den Bauern mitsamt seiner Polizei. Und wenn der selbe Bauer im November dann die Gleise vom Castor blockiert, weil er keine radioaktiven Hähnchen verkaufen will, hab ich auch nichts dagegen.

Ich hab nur in beiden Fällen das Gefühl, man könnte, wenn man es denn nur halbwegs mit Wissen verbindet, das ganze möglicherweise auch ohne Blutvergießen regeln.


Das einzige Blut wurde vom steinebeworfenen Landwirt vergossen...
Und die einzige glaubhaft dokumentierte Drohung ging von einem spatenbewaffneten Demonstranetn gegenüber einem Polizisten aus.
Glaubhaft ist auch dokumentiert, dass sich ein Landwirt mit dem Frontlader aufs Dreibein befördern ließ, um sich zu vergewissern dass keine Menschen mehr im Zelt waren, bevor es plattgemacht wurde.

Alles andere ist .. teilweise von den Medien geil sabbernd aufgenommene ...verlogene Propaganda von den Verbrechern.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » Mi Jun 29, 2011 13:58

Alles andere ist .. teilweise von den Medien geil sabbernd aufgenommene ...verlogene Propaganda von den Verbrechern.

Auch wenn es Dir vermutlich nicht gefällt, aber ich wohn hier. Und ich bin zwar inzwischen etwas "ab vom Schuß", aber ich erlebe Auseinandersetzung mit und von Bauern im Landkreis jetzt seit reichlich 30 Jahren. Mal mehr, mal weniger hautnah, ok, aber womöglich mehr als Du. Und auch wenn sich das vielleicht merkwürdig anhört, Du kannst den Landkreis Lüchow-Dannenberg nicht mit irgendeiner anderen Gegend in D vergleichen. Diese Sorte "ganz normales Justizverhalten", egal von welcher Seite, nach dem Motto: Das ist doch ganz einfach, so und so, und fertig" funktioniert vielleicht im Münsterland, oder in Bayern, oder irgendwoanders, wo die Leute nicht seit 30 Jahren gegen irgendwelche "Beschlüsse" angehen und - grob ausgedrückt - "insgesamt wohlerzogener" sind. Bei Leuten - egal von welcher Seite - die seit Jahrzehnten mit brennenden Rundballen, unterspülten Straßen, zerstochenen Reifen, festgesetzten LKWs und "prophylaktischer Verhaftung" "argumentieren", und in deren Heimat demonstrativ irgendwohingebaute Konstruktionen mit oder ohne lebendes Inventar schon zum Landschaftsbild gehören, sind die "üblichen Methoden" nicht wirklich wirkungsvoll, und auch die "üblichen Verdächtigen" nicht immer so leicht auszumachen.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » Mi Jun 29, 2011 14:44

Reini: das Recht ist das selbe wie überall. Die Bevölkerung , die sich danach richten soll(te) aber nicht.
Nur mal als Beispiel:
Die Bayern haben jahrzehntelang von ihrem "Freistaat" Vorteile gehabt, und erfreuen sich mit ihren Lederhosen auch großer Beliebtheit bei knipsenden Japanern und anderen Touris. Darüberhinaus sind die an tatsächliche WAHLmöglichkeiten auch nicht wirklich gewöhnt, entweder CSU oder aus der Traum,.also bleibt alles wie es ist, das nennt sich positive Konditionierung. Sei artig, dann gehts Dir auch gut.(ich versteh bis heute nicht, wie Leute wie automatix da wachsen können ;-) )

Im Landkreis sind sie aber seit über 30 Jahren vom Staat verarscht worden, teilweise mit wirklich offensichtlichem Klüngel, mit "Abstimmungen", die lächerlicher nicht sein konnten, und noch dazu vom Rest der BRD als "Chaoten" bezeichnet, damit man auch ja seinen Dreck da abladen kann. Das macht - hübsch ausgedrückt - einfach "widersetzlicher". Und nur, weil sich jetzt das Thema ändert, ändern sich die Leute noch lange nicht - die haben das genau umgekehrt "gelernt": sei unartig, dann erreichst Du auch was, und wenn es 30 Jahre dauert ...
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » Mi Jun 29, 2011 15:06

logischer Denkansatz, weil der A-Müll schon mal da ist, vergellt man die Bauern?
AbL= Methadon für Atomausstiegsgeschädigte Autonome :roll:
Na, dann kann Schimmel seinen Gedanken an eine Rinderenklave wohl vergessen, BUND für Vertriebene käme dem wohl näher... n8
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Justice » Mi Jun 29, 2011 16:55

SHierling hat geschrieben:Die Bayern haben jahrzehntelang von ihrem "Freistaat" Vorteile gehabt, und erfreuen sich mit ihren Lederhosen auch großer Beliebtheit bei knipsenden Japanern und anderen Touris. Darüberhinaus sind die an tatsächliche WAHLmöglichkeiten auch nicht wirklich gewöhnt, entweder CSU oder aus der Traum,.also bleibt alles wie es ist, das nennt sich positive Konditionierung. Sei artig, dann gehts Dir auch gut.(ich versteh bis heute nicht, wie Leute wie automatix da wachsen können ;-) )



Bin ich froh, das du keine Vorurteile hast. :mrgreen: Wir Franken kommen ja auch aus der Nähe von Bayern, und so schlimm wie du sagst ist es nicht ganz. In Nürnberg ist der OB von der SPD. In der Komunalpolitik haben wir uns die hell-schwarzen (NICHT BRAUN!!) die "Freien Wähler" erschaffen. So langsam gewöhnen wir uns auch noch an die Demokratie. Ein paar Grüne haben wir auch schon.

Aber du hast mit dem Rest vollkommen Recht. Das Gerechtikeitsempfinden ist in D nicht überal gleich.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » Mi Jun 29, 2011 17:08

logischer Denkansatz, weil der A-Müll schon mal da ist, vergellt man die Bauern?

~gällt, von Galle überlaufen, nicht von Vergeltung, auch wenns so aussieht :D

Gemeint war nur, daß ganz allgemein, egal auf welcher der aktuellen "Seiten", die Methoden sich zu äußern etwas anders ausfallen als anderswo.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Justice » Mi Jun 29, 2011 17:32

ihc833 hat geschrieben:Also wir in Fulda verteidigen noch unser Eigentum : http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichte ... t25,423757



Wegen 10 Euro. Armes Fulda.
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