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Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon frank1973 » Do Jun 30, 2011 10:30

Ich finde es ein feiges verhalten der demonstranten.Warum ziehen sie nicht dort wo es genehmigt wurde so eine Schau ab? Warum werfen sie nicht dem der die Unterschrift unter die genehmigung setzt einen Stein an den Kopf? Weil sie FEIGE sind und Angst haben von der Polizei eins aufs Dach zu bekommen ganz einfach.Ich habe noch keinen Gegner der Massentierhaltung gesehen der z.b. in einem Supermarkt vor der Fleischtheke steht und die käufer dort mit Fakten und nicht mit Scheißhausparolen aufklärt oder dieses zumindest versucht.Warum tut dies keiner? Weil sie erstens keine Ahunung haben,zweitens wie schon gesagt feiglinge sind und was am schlimmsten ist selbst mit ziemlicher sicherheit das billigste Fleisch kaufen.Wer die Frechheit und Feigheit besitzt mir auf meinem Grund und Boden Steine nachzuwerfen mit der Absicht mich schwer zu verletzen muss damit rechnen das ihm in dem Augenblick noch nicht mal mehr die Polizei helfen kann.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Cairon » Do Jun 30, 2011 11:57

@Ford8210

Glaubst du denn wirklich, dass die Ansichten der Amtsstuben nicht nach unten zu den Polizisten weiter gegeben werden? Wenn dan was schief läuft sucht man Sündenböcke, wie überall anders auch. Du willst Beispiele:

Im letzten Jahr holte ich Dünger bei der Genossenschaft im Nachbarort. Das Lager liegt direkt am Bahnhof. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, daher wird des öfteren die Wage zu geparkt. An diesem Tag stand ein Kölner direkt, quer vor der wage, so dass man von vorne nicht mehr auf die Brücke fahren konnte. Dort gilt eingeschränktes Halteverbot. Vom Halter keine Spur, wahrscheinlich mir dem Zug weiter gefahren. Da habe ich das Ordnungsamt angerufen und mir versichern lassen, dass es sich um eine öffentliche Wage handelt und der entsprechende Bereich dem öffentlichen Verkehrsraum zuzurechnen ist. Ich habe mir die Nummer der zuständigen Dienststelle geben lassen. ich habe da dann über Amt angerufen. Erst meinte der Polizist es wäre nicht seine Sache, da solle sich die Genossenschaft darum kümmern. Er als ich ihm versicherte, dass das Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum steht meinte es dann ob wir da nicht dran vorbei fahren könnten. Erst auf meine Anfrage, wer denn sein direkter Vorgesetzter wäre erklärte sich der Polizeibeamte bereit den Sachverhalt vor Ort zu prüfen. Nach ca. 25 Minuten hatte es der Beamte dann auch geschafft mit seinem Dienstfahrzeug die 700 m von der Wache zur wage zu bewältigen. Er nahm den Sachverhalt auf, den er im Anschluss dann genau so sah wie ich. Er hat fotografiert und ein Ticket geschrieben. Ein Abschleppen des Fahrzeuges schloss er mit dem Hinweis auf die unsichere Kostenübernahme aus. Er könne das Fahrzeug nur abschleppen wenn ich persönlich oder die Genossenschaft ihm schriftlich versichern würden, dass wir für die Kosten auf kämen. Er könne die Verantwortung dafür nicht übernehmen. Das Ende vom Lied war, dass wir den Rest des Tages rückwärts auf die Wage schieben mussten. Kollegen mit 2 Anhänger mussten trennen und einzeln verwiegen. Immerhin war es an dem Tag 5-10 Fahrzeuge pro Stunde und es war gerade 10 Uhr morgens und das Lager war an dem Tag bis 18 Uhr besetzt. Der Kölner war erst am nächsten Morgen verschwunden. Angst vor Verantwortung?

Mein Stiefbruder war Fallschirmjäger. An einem Wochenende war er mit 2 Kameraden in einer Disco. Ein polizeibekannter Mitbürger mit Migrationshintergrund tauchte auf und fing an sie auf Grund ihres kurzen Haarschnittes (Fallschirmjäger) als *Zensur* zu beschimpfen. Als sie nicht reagierten kam er irgendwann mir Verstärkung wieder. Mit 6 Leuten sind sie dann auf meinen Stiefbruder und seine Kameraden los. Leider hatten sie nicht mit der Kampfsporterfahrung und den Einzelkämpferlehrgängen der 3 gerechnet und haben sich eine blutige Nase geholt. Die 6 zogen ab und halten Verstärkung ca. 20 Mann. Die Security hat die Leute dann am Eingang sehr ausgiebig kontrolliert, und ein andere hat meine Bruder und seine Kameraden durch den Hintereingang zu ihren Auto gebracht. Nach dem mein Bruder das Lokal gewechselt hatten hielten sie die Sache für erledigt. Die anderen aber nicht, sie fingen an die Stadt abzusuchen und wurden irgendwann auf fündig. Allerdings waren es nur wenige und mein Bruder und seine Leute haben sich dann wieder ins Auto gesetzt. Das haben die anderen aber mit bekommen und sie zeitweise mit mehr als 5 Fahrzeugen verfolgt. Anrufe bei der Polizei durch meinen Bruder und durch die Security blieben ohne Erfolg. Mit dem Hinweis man solle denen doch aus dem Weg gehen und man hätte nicht genug Polizisten um da was zu klären wurde so gut wie nicht reagiert. Ein Streifenwagen tauchte auf und beobachtet die Situation aus der Ferne. Wo war da der Mut der Beamten? An den folgenden Wochenenden habe die Angreifer noch nach meinem Bruder gesucht, da er aber nicht in der Stadt war ohne Erfolg. war die Bedrohung nicht groß genug, hätte mein Bruder erst schwer verletzt am Boden liegen müssen oder wie ist die Reaktion der Polizei zu erklären?

Ich weiß noch von anderen Fällen, die mich aber nicht so direkt betroffen haben, daher ich sie nicht so genau wiedergeben. Ich hoffe ja, dass es sich bei meinen Erlebnissen um Eineilfälle handelt, aber leider sind meine Erfahrungen mit der Polizei eher negativ.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Ford8210 » Do Jun 30, 2011 13:04

Vorsicht. Faulheit nicht mit Angst verwechseln. Es wurde doch eine Maßnahme ergriffen. Zwar hat es lange gedauert und eigentlich wollte der nicht, hat dann aber doch was gemacht. Natürlich gebe ich dir recht, daß das zu lange gedauert und erst nach einer "direkten Aufforderung" geschehen ist. Aber Angsdt eine Maßnahme durchzuziehen, hatte der ja wohl nicht.

Warum die Streifenwagenbesatzung in deinem zweiten Fall nicht eingegriffen hat, kann ich dir nicht sagen. Ich kenne leider die Hintergründe nicht. Du aber auch nicht! Also ist alles weitere Spekulation.

Und schimmel:
Wenn ich befürchten müßte, daß durch eine Maßnahme die ich ergreife, meine Familie gefährdet werden würde, dann würde ich davon Abstand nehmen. Du etwa nicht? Das hat aber meiner Ansicht nach nichts mit Angst zu tun, sondern mit dem ganz normalen Verhalten seine Familie zu schützen.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 30, 2011 14:56

@Cairon, da kann ich dir aber auch ganz andere Sachen erzählen. Der grösste Schädiger draussen bei uns in der Flur ist die Bundeswehr. Diese Leute scheinen weder Gesetze noch sonst irgendwelche Vorschriften zu kennen, sondern allein ihren "Auftrag". Das sind bei uns im übrigen auch die von dir genannten Fallschirmjäger. Im letzten Jahr Pferdekoppel beim Orientierungsmarsch beschädigt, Stahlspriessen verbogen, Zäune heruntergetreten. Die Kameraden kommen aus allen Richtungen, nur nicht da wo sie herkommen sollen.

Ich bringe jeden dieser Fälle zur Anzeige, da wenn die Pferde ausbrechen kommt man zu mir und sagt du bist schuld. Polizei nimmt Anzeige auf, Feldjäger vor Ort, lustlos, können nix machen, muss man auf frischer Tat ertappen und wenn man Glück hat sagen sie einem den Namen. Wenn nicht, hat man Pech. Rechtsauffassung eines Staatsorgans.

Nach acht Tagen Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft. Treffe einige Tage später auf einer Veranstaltung den Staatsanwalt der das Papier unterschrieben hat und habe den gefragt ob den überhaupt etwas unternommen worden ist. Antwort war, ich verstehe sie, aber ich bin an die Ermittlungstätigkeit der Polizei bei solchen Delikten gebunden und werde da nicht tätig, beschweren sie sich bei der Polizei.

Rufe dort an und bekomme wohl durch Zufall den Polizeipräsidenten an das Telefon. Schildere ihm den Fall, der entschuldigt sich und sagt, sie werden von mir hören. In der Folge hatte ich mehrere Anrufe des örtlichen Dienststellenleiters, mit Entschuldigungen für die überlasteten Beamten, was man jetzt alles unternehmen werde usw. usf. Das heisst Faulheit auf der unteresten Ebene, die man sich ja nicht unbedingt gefallen lassen muss. Korpsgeist in der eigenen Behörde, aber auch gegenüber anderen staatlichen Stellen.

Ich will damit nur sagen, dass nicht gesagt ist, dass das Verhalten der jeweiligen Beamten auch von den vorgesetzten Stellen unbedingt gebilligt werden muss, nur die meisten Leute sehen das so und geben sich damit zufrieden.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 30, 2011 15:00

@schimmel, deine Schlussfolgerung ist nicht abwegig. Aber du musst da weiterdenken. In allen Staaten die der westlichen Wertordnung unterliegen, gibt es neben den offiziellen Ordnungshütern auch inoffizielle Ordnungsmächte. Die treten dann auf den Plan, wenn die staatlich Stellen versagen, oder aus welchem Grunde auch immer nichts unternehmen können. Ich denke, dass sich auch bei uns entsprechende Strukturen noch viel stärker als das bisher der Fall ist, in Stellung bringen werden.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Cairon » Do Jun 30, 2011 15:20

@Ford8210

Was ich definitiv weiß, ist dass die Gesundheit meines Stiefbruders und seiner Kameraden massiv bedroht war und das es keine wirkungsvolle Polizeiliche Reaktion auf mehrfache Notrufe über 110 gab. da sind mir die Hintergründe warum die Polizei nicht reagiert vollkommen egal. Angst, Faulheit, Überlastung .... spielt gar keine Rolle, wenn sie meinem Bruder und seinen Kameraden habhaft geworden wären, hätten sie massive Verletzungen davon getragen. Sicher weiß ich das natürlich nicht, das hätte man abwarten müssen. Aber wenn ca. 20 wutschnaubende Ausländer bzw. Deutsche mit Migrationshintergrund hinter einem her sind und diese mit Baseballschlägern und ähnlichem hantieren, wie groß sie dann die Wahrscheinlichkeit dass man es friedlich in einer Diskussionsrunde klären kann. Warum die Polizei nicht eingegriffen hat ist Spekulation, ja. Ich war an dem Abend auch in der Disco, den direkten Vorfall habe ich nicht mitbekommen, ich habe nur meinen Stiefbruder der an mir vorbei lief mit dem Mann von der Security und seinen Kameraden und er rief mir zu er müsste weg habe ich gesehen. Draußen auf dem Parkplatz habe ich dann den Mob mit Migrationshintergrund gesehen und den Polizeiwagen der gebührenden Abstand hielt. Den Rest hat mir mein Stiefbruder erzählt und ich halte es für glaubhaft.

Im ersten Fall kannst Du es nennen wie du willst. Ich nenne es Angst vor der Verantwortung, mit dem Knöllchen hat er nur der Staatskasse geholfen. Hätte der Köllner auf einem Behindertenparkplatz gestanden hätten sie ihn sofort abgeschleppt. Die massive Behinderung der an- und abfahrenden Fahrzeuge, der zusätzliche Rangeieraufwand stellte in meinen Augen eine deutliche Gefährdung da und hätte ein Anschleppen der Fahrzeuges gerechtfertigt. Ich habe den Sachverhalt später noch mit einem anderen Polizisten aus meinem Bekanntenkreis besprochen und er meinte sein Kollege hätte Angst vor dem Papierkrieg gehabt. Die Maßnahme die er erst auf massiven Druck von mir ergriffen hat, hat nichts verbessert außer die Einnahmesituation der Staatskasse. Er er das Fahrzeug auf Kosten des Halters abschleppen lassen, das wäre eine angebrachte Maßnahme gewesen, aber dann soll ich dafür noch bürgen? Ich glaube mein Meerschweinchen bohnert. Die Steuergelder die für das Gehalt dieses Polizisten ausgegeben werden halte ich für Geldverschwendung.

Und wenn das nicht Angst um deine Familie ist, was ist dann Angst? Von Fängt für Dich denn Angst an?

Ich kann nur sagen, dass uns die Polizei wenn wir sie um Hilfe geben haben eigentlich mehr Ärger gemacht hat als dass sie uns geholfen hat. Polizei, dein Freund und Helfer..... da kann ich nur müde lächeln. Aber natürlich ist die Polizei ganz wichtig und ganz toll und beschützt uns alle und wir sind alle gleich und so weiter. Ich möchte kein Polizist sein und sicher haben sie ihr Kreuz zutragen gerade bei Castor-Transporten und Einsetzen bei denen sie ihr leben riskieren müssen, aber wie gesagt im normalen Alltag kannst Du dir den Notruf schenken.

@CarpeDiem

Das denke ich auch, in Zukunft wird es wohl so laufen, dass man nicht zuerst die Baugrube für einen Stall aus schiebt sondern zuerst wir ein 3 m hoher Zaun gebaut und es werden Wachposten aufgestellt. Am besten Stacheldraht und e-Zaun um Tierschützer abzuwehren und dann beginnen die eigentlichen Bauarbeiten.....armes Deutschland.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon CarpeDiem » Do Jun 30, 2011 16:22

@Cairon, ich bin wirklich angetan, dass du sofort die richtigen Schlüsse aus den Vorgängen ziehst. Genau so wird es kommen, man wird nicht nur die Baumassnahme sichern müssen, sondern auch den lfd. Betrieb. Denn du musst davon ausgehen, dass die "veröffentlichte Meinung" ganz eindeutig auf Seiten dieser Leute ist. Deshalb habe ich auch in einem Posting geschrieben, dass mich die völlige Arglosigkeit der Bauern und ihrer Standesvertreter die meiste Sorge bereitet.

Eine ähnliche Situation hatten wir in der Grossindustrie in den siebziger Jahren. Da wurden vor den Zentralen der Dax Konzerne "Freudenfeuer" angezündet, bei den die "Kapitalisten" verbrannt wurden. Es war die Zeit des Stamokap, wenn dir das noch etwas sagen sollte. Als Bauernbub, nun frisch studiert und mit Diplom ausgestattet, dachte ich mir, wo bin ich da hingekommen.

Aber du wirst es kaum glauben, man bekam die Situation recht schnell in den Griff. Durchgreifen im Innerverhältnis, klare Fronten zwischen AN und Kapital und Security Privatarmeen, über die man natürlich in der Öffentlichkeit nicht spricht. Heute gibt es nur noch die Bedrohungen von innen durch Datendiebstahl und Hackertätigkeit, alles andere wurde "befriedet".
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » Do Jun 30, 2011 17:16

Solange es "nur" (das ist nicht mein "nur") gegen Mastanlagen geht, kann man die ja noch absichern.
Und was ist, wenn danach die "bösen gedüngten Monokulturen" dran sind?

Ich hab mich neulich grad beim Futter holen mit unserer Schreibwarenfrau aus der "nächstgrößeren Stadt" unterhalten über sowas (der Futterhandel ist bei den Schreibwaren im Hinterhof), angesichts der Müllionen von Landliebe, Landlust, Landleben, Landwasweißichwas-Zeitungen, die boomen ohne Ende, und die erzählte dann auch, wie "landnah" die Käufer dieser Hefte sind: sie ist schon mehrfach gefragt worden, was "denn das für merkwürdige Dinge seien", die da vor der Tür stehen. Was war's? Ein Hühnertrog, und ne Hühnertränke ....

Darüber kamen wir dann so ins weitererzählen, die Frau war früher in der DDR Lehrerin - und es mag ja alles sein wie es will, aber in der Schule haben die Kinder, Lehrlinge und Studenten da von Landwirtschaft jedenfalls mehr mitbekommen als heute. Und solange man da nicht auch wieder ansetzt, kann man IMHO auch mit Verbänden, Polizei oder sonstwem nicht viel ausrichten. Die Leute wissen ja gar nicht, was sie tun.


Was die Polizei angeht - ich bin da angelegentlich mal nachts um 2 aufgeschlagen, weil ne halbe Stunde vorher 3 Typen mit Knüppeln vor meinem Auto gestanden hatten und mich davon abhalten wollten , den verbliebenen Rest meiner Möbel (den Teil, den sie vorher nicht geklaut hatten) zu holen. War nicht angenehm, und ich hätte das für Nötigung gehalten. Was sagt der schlaftrunkene Beamte? "Was lassen Sie sich auch mit solchen Leuten ein - solange ihnen nichts passiert ist, kann ich gar nichts machen!". Danke, aber dann halte ich auch lieber weiter Doggen.
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » Do Jun 30, 2011 18:13

Hattet ihr das nun schon?

http://www.ejz.de/index.php?&kat=50&art ... 8&ausgabe=

»Wir kommen und helfen euch»
Solidaritätskundgebung mit rund 50 Treckern auf Bauplatz für Hähnchenmaststall bei Teplingen
dm Teplingen. Mit einer überwältigenden Solidaritätsbekundung haben Dutzende Landwirte aus dem Kreisgebiet der Landwirtsfamilie Greve aus Teplingen den Rücken gestärkt. Rund 50 Traktoren fuhren ges-tern am frühen Nachmittag auf dem Bauplatz für den nahe des Dorfes geplanten und genehmigten Hähnchenmaststall auf.

»Wenn ihr Hilfe braucht, wir kommen wieder und helfen euch», rief Kreislandwirt Adolf Tebel unter dem Beifall von rund 120 Personen den Greves zu und schloss die Billerbecker Familie Bäthge ein, deren Bauplatz für eine weitere Hähnchnmastanlage bei Bahnhof-Schnega ebenfalls besetzt worden war. Das Bauvorhaben der Landwirtsfamilie, die ein großes Risiko eingehe, sei rechtens, betonte Tebel: »Wenn ich eine Baugenehmigung vom Landkreis ha- be, darf ich auch bauen. Was hier passiert ist, ist für uns als Grundeigentümer nicht mehr tragbar», verurteilte er die Besetzung des Bauplatzes. (...)


http://www.ejz.de/index.php?&kat=50&art ... 8&ausgabe=
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » Do Jun 30, 2011 18:43

Na Hauptsache er baut wieder, erstmal ist schon etwas Luft abgelassen.....
Muss halt der örtliche Chief Constable mal täglich seine Runde drehen ..."runter von dem Rasen" das wird schon..
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon forenkobold » Do Jun 30, 2011 19:06

Zur Erinnerung:

Traum.. verzerrte Wirklichkeit oder unverschämte Lüge:

.“ Friedliche Platzbesetzungen seien auch bei vielen Landwirten auf Verständnis gestoßen, sagte AbL-Sprecher Eckehard Niemann. „Die allermeisten Landwirte lehnen die nicht tiergerechte Qualhaltung in ruinöser und abhängiger Vertragsmast der expandierenden Agrarkonzerne ab“, unterstrich er


Und Realität (GOTTSEIDANK!!):

Mit einer überwältigenden Solidaritätsbekundung haben Dutzende Landwirte aus dem Kreisgebiet der Landwirtsfamilie Greve aus Teplingen den Rücken gestärkt.


Fuck AbL
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon frank1973 » Fr Jul 01, 2011 8:06

schimmel hat geschrieben:aus TA - online:
"Die Grünen im Landtag haben unterdessen Partei für die Randalierer ergriffen. „Es ist nicht zu akzeptieren, dass einzelne Landwirte Selbstjustiz üben und Gewalt anwenden“, sagte der stellvertretende Fraktionschef der Grünen im Landtag, Christian Meyer. Die Landesregierung habe mit ihren Subventionen für Wietze „Tür und Tor für den Stallbauboom im Osten Niedersachsens geöffnet"

Wer so Politik versteht ist nicht wählbar....es sei denn Anarchie ist gewollt....
Und wer ergreift Partei für die Landwirte?Schlimm so was,wirklich schlimm.Bei den Franzosen währe da schon lange Krieg(mal wieder).
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon xyxy » Fr Jul 01, 2011 10:21

Die Gegenseite formiert sich weiter
http://www.buerger-massen.de/
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon Cairon » Fr Jul 01, 2011 10:40

Was mich am meisten stört sind ja die Halbwahrheiten und die Missinformation mit der viele Tierschutzorganisationen arbeiten. Man macht sich die Arbeit, plant und setzt sich mit Behörden auseinander. Man halt sich an Recht und Gesetz und dann kommen diese Chaoten ziehen alles in den Schmutz wofür man gearbeitet und machen ein Besetzungs-Happening. Die Art wie Landwirte in medienwirksamen im Netz verunglimpft werden stinkt mir gewaltig. Und die Tierschützer stehen als Gutmenschen und Helden da und egal was die Landwirtschaft an Image in zeitintensiver Arbeit aufbaut wird durch eine schnelle, reißerische Kampagne wieder zerstört. Ich denke wir sollten von den Tierschützern lernen. Wir müssen kleine, autonome Zellen Gründen, die das Internet mit Gegen-Propaganda überfluten. Wir müssen ihr Image ankratzen und Dellen in ihre Fassade schlagen. Wir müssen sie verunglimpfen und als unglaubwürdig dastehen lassen, so wie sie es mit uns machen. Natürlich kann so etwas nicht von offizieller Stelle kommen, aber man könnte sich da schon mit Guerilla-Taktiken im Netz Luft verschaffen. Je schlechter das Image dieser Organisationen wird, um so schwerer werden sie es haben Spenden einzusammeln. Auch wenn es nicht immer der Wahrheit entspricht was man macht, aber je mehr Dreck man wirft um so mehr bleibt hängen. Außerdem sind sie dann damit beschäftigt zu dementieren und ihr Image zu reparieren. Ich weiß, dass ist nicht fair und auch nicht gerade Ehrenvoll, aber so schlägt man den Feind mit den eigenen Waffen. Ich habe mich da mal eben hingesetzt und mir etwas ausgedacht. Ist natürlich nur ein schneller Entwurf. Man muss den Leuten Angst machen, dass die Tierschützer dafür sorgen, dass Lebensmittel knapp werden, dass Medikamente nicht mehr ausreichend getestet werden. Das die Tierschützer unsere Zivilisation an sich bedrohen.

Fight back.jpg
Gegen moderne Landwirtschaft, heißt gegen sichere Lebensmittelversorgung
Fight back.jpg (18.07 KiB) 571-mal betrachtet


Ich hatte erst noch drastischer Bilder im Hinterkopf, aber davon habe ich dann doch Abstand genommen. Leider finde ich keinen anderen Ansatz um mit diesen Menschen umzugehen. Ich habe viel darüber nachgedacht und ich habe die Erfahrung gemacht das viele dieser Leute doch sehr resistent sind gegen Argumente. Möglicherweise ist es Zeit, sie medial zu bekämpfen.

Hinweis des Autoren: Dieser Beitrag dient nur dazu mir den Frust von der Seele zu schreiben und sollte natürlich unter keinen Umständen so umgesetzt werden. Das wäre absolut unfair gegen über den lieben, friedlichen Tierschützern. Daher distanziere ich mich aufs schärfste von dem was ich da gerade geschrieben habe!!!
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Re: Bauern vertreiben Tierschützer von Baustelle

Beitragvon SHierling » Fr Jul 01, 2011 10:56

LOL - das sei Dir verziehen. Woher sollst Du auch wissen, was Du denkst, bevor Du es gelesen hast ;-)

Ich finde solche Kampagnen schon lange überfällig.
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