WupperFuchs hat geschrieben:@Staffelsteiner
Das sehe ich doch ganz genauso. Das habe ich bei so manchen schon gesehen was du beschreibst. Deswegen machen wir das ein bischen anders um das bestmögliche rau zu holen. Mein Kollege (Fostwirtschaftsmeister) und ich zeichnen so aus, dass der Wald nie weniger Wert wird sonder mehr.
Aber bei Laubholz hier kann man leider nicht viel machen, ist eben kein Nadelholz.
Das Laubholz geht fast immer in die Spanplatte oder Brennholz, der Preis ist immer gleich, egal wie gut oder schlecht.
Deswegen entnhemen wir eher das schlechte Holz und versuchen das gute noch besser zu bekommen (in vielen Jahren). Gehört ja viel dazu mit freistellen und so. Wichtig auch das Bodenschonen und keine Rückeschäden.
Trotzdem messen wir jeden Stamm auf, damit für den Kunden möglichst viel rauskommt, nicht in Rm auf dem LKW oder so.
Hier haben so manche Kunden mehr Probleme mit FBG und so, weil da nicht fair behandelt wird. Deswegen bieten wir das an, habe auch einen Förster an der Hand, der Fachkenntnis beisteuern kann, wenn benötigt.
Gruß
Wupperfuchs
Das ist erst mal ehrenwert....
(Wenn auf dem Forstwirtschaftsmeister "Verlaß ist, - auch im Interesse des Verkäufers....., und er nicht nach dem Grundsatz handelt: "wessen Brot ich ess.....-")
Fachleute beim Staat wissen wohl am besten über die lokalen und übergebietlichen Gegebenheiten bescheid.... dies trifft auch für Leute der WBV zu...
Ich als Verkäufer würde mir selber denn Fachmann aussuchen.....
Ansonsten: Der Verkäufer kann eh wenig tricksen, weil der Käufer als letzter die Ware hat,....und die Beweise...
Es müssen alle beide leben können, ist klar.
Das mit den Buchenholz stimmt... Die Preise sind miserabel.... gleichwohl wirkt auch eine psychologische Preisgestaltung mit... wenn die Preise erst mal im Keller sind, kann nur ein akuter, längerer Liefermangel diese wieder anheben.....(ein zäher Vorgang)
Gleichwohl gibt es aber immer noch ganz passable Preise für ein bestimmtes Exportsortiment und Lieferanten, welche langjährige Lieferverbindungen zu asiatischen Abnehmern haben....
Und: ganz so wertlos ist Laubholz auch nicht.... man schaue sich nur einmal den Eichenstammholz-Markt an.....
In meiner Nähe ist ein kleiner Säger, der kauft beim Staat krumme Brennholzsortimente rel. günstig ein, und schneidet sich die zum Gattern brauchbaren Stücke raus,
und macht den Rest zu Buchen- und Eichenbrennholz. Lebt gar nicht so schlecht davon. Beim Holz wird nichts mehr weggeschenkt.. Selbst Sägemehl und Schwarten nicht......
Das Problem ist aber, man kann einen Baum im Leben nur einmal ernten.......(und dies geht schnell heutzutage...)
