Nachdem die letzen 4 Jahre, der Käfer im Sommer und der Sturm im Frühjahr immer abwechselnd einen Streifen geholt haben, wollte ich nicht mehr auf den diesjährigen Käfer warten.
Der Sturm im Februar hat wieder 25 Stck niedergemacht, dann hab die letzten ca. 65 noch stehenden Fichten auf dem Stück auch gleich gefällt.
Teils Randbäume mit schön viel Ästen
Die Dame muß auch mal ran.....
In der genehmigten Pause dann Selfies.... während der Master das Disaster beim Nachbarn begutachtet.
55cm am Stock und 15,45 Länge ist eindeutig zu viel für meine Technik, da wackelt der Schwanz mit dem Hund.
Für ein paar Stunden hatte ich gleich drei Helfer, da ging dann gut was vorwärts.
Ich habe immer 2-3 Stück gefällt, die Helfer haben geastet und ich gleich abgelängt.
Trauriges Schlachtfeld.
Was man nicht sieht, es sind mittendrin ca. 50 Küstentannen in Drahthosen, mehrere haben es nicht überlebt.
Es ist eine 120cm Zange und der Stamm ist 5,15 lang, erfreulicherweise hat der kleine Wagen damit keine Probleme.
Mit verschiebbarer Achse bei 5,15er Längen noch Stützlast auf der Hinterachse.
Sonst würde der Schlepper auf losem Waldboden keinerlei Steigung schaffen.
Trauriger Anblick.
Hackgut
Da war dann mein Blutdruck etwas hoch, und die Wortwahl nicht Salontauglich.....
Ordnung kann ein scheußlicher Anblick sein.
213 Stück in 4,15 und 119 Stück in 5,15. aus ca. 90 Bäumen.
Die Folgen von ungepflegtem Bestand.
Wahrscheinlich ein in den 50ern aufgeforstetes Feld, Erstanpflanzung Fichte und dazu noch falscher Boden.
Immer wieder rotfaule Stücke.
Jetzt nach dem extrem trockenen Sommer ist auf dieser Freifläche selbst das Unkraut vertrocket.
Da fehlt mir momentan jegliche Lust zum aufforsten.

Gruß
Daniel

