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Bilder Forstarbeiten

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon yogibaer » Do Dez 14, 2023 22:27

In den meisten Regionen Deutschlands ist der Heldbock, Cerambyx cerdo, selten bis sehr selten anzutreffen. Nach der "Roten Liste" ist er vom Aussterben bedroht. Sein kleiner Bruder, der Kleine Eichenbock, Cerambyx scopoli, kommt weitaus häufiger vor und ist nur als gefährdet eingestuft.
Die Heldböcke werden für den Waldbauern wenig gefährlich, da sie Stammdurchmesser > 1 m bevorzugen und Bäume in schattigen Beständen meiden.
Hier im Dessau-Wörlitzer Gartenreich ist der Bestand in der FFH-Liste als "hervorragend" eingestuft. Das liegt daran, weil es sehr viele ältere Solitäreichen gibt.
Hier ein Frassbild des Heldbockes.
Gruß Yogi
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Kormoran2 » Do Dez 14, 2023 22:29

Sind denn dann solche Eichen noch wirtschaftlich nutzbar, wenn sie befallen sind?
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon yogibaer » Do Dez 14, 2023 22:50

Bedingt, die Larven fressen nach dem Schlüpfen im Kambium, im 2. Jahr im Splintholz und im 3. bis 5. Jahr im Kernholz. Bis zum 3. Jahr werden sie dadurch vielfach Opfer von Spechten.
Gruß Yogi
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Waldmichel » Fr Dez 15, 2023 4:51

Kormoran2 hat geschrieben:https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/mordsloecher-eichenholz-foerster-sensationelle-entdeckung-38969236
Interessant, aber was dem einen eine helle Freude ist, kann eventuell dem Waldbauern ein Graus sein.


Die Wortwahl in dem Bericht ist echt krotesk wenn man bedenkt dass es sich um einen Schädling handelt...
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » Fr Dez 15, 2023 8:13

Was ist daran grotesk und warum wird schon fast alles als Schädling eingeordnet? Da müssen wir uns nicht mehr wundern, dass wir Probleme mit militanten Umweltschützern haben, wenn alles was uns nicht gefällt seine Daseinsberechtigung verloren hat.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon ihc driver 94 » Fr Dez 15, 2023 12:12

Hier mal mal schadbild. Hier wollt ich eigentlich heuer durchforsten da das schon überfällig war... naja wär vll nicht passiert wenn ichs früher gemacht hätte und die kronen nnicht so dicht gewesen wären dass der schnee nicht so gut halt hat...sooo viel ists ja nicht. Denk hier werd ich dann tannen pflanzen mal sehen...
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20231214_144913.jpg
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Steyrer8055 » Sa Dez 16, 2023 6:59

Hallo Forstwirt92!
In welche Sortimente geht diese Ware bei dir?

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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon plenter » Sa Dez 16, 2023 13:45

Wo außer Sortiment Hackguthaufen soll sowas (rentabel) hinkommen?
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Kormoran2 » Mo Dez 18, 2023 1:43

Was ist daran grotesk und warum wird schon fast alles als Schädling eingeordnet? Da müssen wir uns nicht mehr wundern, dass wir Probleme mit militanten Umweltschützern haben, wenn alles was uns nicht gefällt seine Daseinsberechtigung verloren hat.


Sorry Sottenmolch, ich finde es auch schon etwas grotest, wenn ich etwas feiere, was wissentlich einer ganzen Berufsgruppe die Existenz verhageln kann. Natürlich schlägt hier die Natur zurück. Und ich finde ja generell den Erhalt der Artenvielfalt auch sehr positiv. Aber dabei völlig vernachlässigen, dass das andere Leute um ihr Lebenswerk bringen kann, geht ja gar nicht.

Ich freue mich ja auch nicht, dass dem Hotelier sein 5-Sterne-Hotel in der freien Natur abbrennt, damit dort wieder die Natur Oberhand bekommen kann.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mo Dez 18, 2023 2:07

plenter hat geschrieben:Wo außer Sortiment Hackguthaufen soll sowas (rentabel) hinkommen?


ISN 30€/RM
ISFK 18 €/RM leider wieder nur...
beides bis 7cm Zopf
Palette 13cm Zopf 40 €/ FM
dann gibt es noch regional Pfahlholz im Bereich von ISN.
Alles netto und damit wenigstens die Erntekosten gedeckt.
Wer noch nicht genug Brennholz hat, behält natürlich vom billigsten Sortiment aufwärts, was er braucht.

...irgendwas geht immer, wenn man sich informiert und am Markt lang hangelt.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon langholzbauer » Mo Dez 18, 2023 2:25

@Kormi

Wo auch immer bei den einheimischen Arten " Bockkäfer" dran steht, sind das Sekundärschädlinge , die kranke und bereits abgestorbene Bäume verwerten.
Diese Gattungen waren in unseren gemäßigten Regionen bisher für den biologischen Abbau der ausscheidenden Bäume ohne Feuersbrunst zuständig.
Deshalb würde ein Aussterben auch langfristig ökologische Schäden bedeuten.
Es tut doch nun wirklich keinem Waldbesitzer wirklich weh, wenn er die eindeutig mit Bockkäfern oder auch simpel nur Ameisen bzw. sonstigen Sekundärschädlingen befallenen Bäume bzw, wenigstens Teile davon dem Wald und der Natur überlässt!
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon 2250 » Mo Dez 18, 2023 8:46

Steyrer8055 hat geschrieben:Hallo Forstwirt92!
In welche Sortimente geht diese Ware bei dir?

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Was geht( Zopf min.12cm) würde ich erstmal in 4,1.mAbschnitte schneiden.
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Dez 18, 2023 9:14

Hallo 2250!
Haben wir in "A" auch Sägewerke die bis 12cm Zopf mit 4,10m nehmen! Könnt mir vorstellen, daß da mehr rausschaut als beim Hackgut?

mfg Steyrer8055
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Sottenmolch » Mo Dez 18, 2023 10:35

Kormoran2 hat geschrieben:
Sorry Sottenmolch, ich finde es auch schon etwas grotest, wenn ich etwas feiere, was wissentlich einer ganzen Berufsgruppe die Existenz verhageln kann. Natürlich schlägt hier die Natur zurück. Und ich finde ja generell den Erhalt der Artenvielfalt auch sehr positiv. Aber dabei völlig vernachlässigen, dass das andere Leute um ihr Lebenswerk bringen kann, geht ja gar nicht.

Ich freue mich ja auch nicht, dass dem Hotelier sein 5-Sterne-Hotel in der freien Natur abbrennt, damit dort wieder die Natur Oberhand bekommen kann.



Ich finde es schön sehr lustig oder sollte ich beschämend sagen, dass wir uns in der Land- und Forstwirtschaft hinstellen und für uns proklamieren, dass wir Landschaft und die Voraussetzungen für due Artenvielfalt geschaffen haben.
Allerdings waren es in beiden Fällen komplett andere Formen der Bewirtschaftung als wir sie heutzutage betreiben. Für die Folgen / Nachteile wollen wir allerdings unsere Verantwortung nicht übernehmen. Man will wie jeder nur für das Positive verantwortlich sein.
Es ist noch immer so, dass freiwillig kein dürrer Baum im Wald belassen wird, da er ja noch 50 € im Brennholzverkauf bringt. Ebenso muss man noch die letzte Krone aus dem Wald zerren. Die gibt schließlich noch ein paar Hackschnitzel. Laubholz, pfui Teufel, macht nur Arbeit und bringt keinen Ertrag. Biotopbäume oder abgebrochene Bäume für Höhlenbrüter, wie komme ich auf das schmale Brett! Da hängt man eben ein paar Nistkästen, Fledermauskästen auf und klopft sich auf die Schulter weil man so viel für die Natur übrig hat. Dann läuft man mit den Kindern oder Enkel durch die Gegend und kann ihnen nur noch eine Handvoll Schmetterlings-, Pflanzenarten ..... zeigen und sagt dann: "Als ich in deinem Alter war, gab es viel mehr zu sehen. Wo die nur alle geblieben sind. Komisch!"
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Re: Bilder Forstarbeiten

Beitragvon Falke » Mo Dez 18, 2023 11:43

Könntest du sehr seltene Tiere oder Pflanzen denn überhaupt (ohne Flora- bzw. Fauna App auf dem Smartphone) noch benennen? Ich nicht.

Und ist es nicht auch so, dass ein Waldbauer durch vielerlei Abgaben quasi gezwungen ist, alles zu verwerten, damit er Leute mitfinanziert,
die, ohne sich groß anstrengen zu müssen, hauptberuflich in seinem Wald die kaum noch vorhandenen Arten zählen?

Wie sehr bin ich am Artensterben mitschuldig, wenn ich kaum Totholz stehen lasse - jede zweite Nachbarparzelle aber quasi ein "Urwald" ist?!
Kann ein Vogel nicht die paar Meter dorthin fliegen oder ein Wurm dorthin kriechen?

Ich weiß, gewisse Arten brauchen große zusammenhängende Flächen. Radikaler Artenschutz bedeutet da aber das Ende jeder flächigen menschlichen Aktivität.

Mich verärgern z.B. Dokus über die Auswirkungen des menschl. Tuns in abgelegenen Gegenden (Arktis, Antarktis, Hochgebirge, Sümpfe usw.) mehr, als sich
deren Ersteller denken können. Sind es doch genau die "Forscher", die mit allerlei Fahr- und Flugzeugen und den mitgeführten zivilisatorischen "Segnungen"
die dortige Ruhe stören. Zu Fuß macht es keiner ...

womit wir sehr weit vom Thema abkommen
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