Höffti, das ist doch bei uns auch so. Vertrauen gegen Vertrauen, und so läuft die Zusammenarbeit mit Säger und Waldbauern teilweise schon -zig Jahre problemlos.
Was meinst du, was der Waldbauer erleben musste, der beim Forstamt berichtete, dass er das Gefühl hätte, betrogen zu werden. Das war das reinste Spießrutenlaufen für ihn nach der Devise "sowas gibt es nicht". Also: Was nicht sein darf, das kann nicht sein.
Der Waldbauer nahm seinen Förster zu Hilfe. Sie vermaßen gründlich ein Polter vor der Abholung. Und prompt wieder diese Abweichung beim Werkseingangsmaß. Jetzt wurde der Förster bei der Forstbehörde aktiv. Ihm wurde mit Entlassung gedroht, wenn er das öffentlich behaupten würde. Der Förster wurde trotzdem erst recht öffentlich und riskierte seinen Job. Was dann herauskam, habe ich oben geschildert.
Die Empörung im ganzen Land war ja genau deshalb so groß, weil man einfach auf Vertrauen setzen können muss.
