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Bio für 9 Miliarden Menschen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
262 Beiträge • Seite 3 von 18 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 18

Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Jochens Bruder » Mi Okt 17, 2012 15:57

Es gibt mehrere Wiederholungen der Arte-Sendung:

20.10. um 14:10
30.10. um 10:35
8.11. um 14:10
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Ulikum » Mi Okt 17, 2012 20:33

die borniertheit einiger Zeitgenossen ist fast schon nicht mehr zu ertragen.
Die Antwort des amerikanisch Maisanbauers nach 11 Minuten Film war erschreckend aber ebenso bezeichnend für die Situation in der sich die Landwirtschaft zur Zeit befindet. Man weiß um die Probleme, hat aber noch keine wirklich überall praktizierbare Lösung, und macht aus diesem Grunde lieber weiter wie bisher.

Der Film ist ein wunderbarer Beitrag der ohne Anklage versucht zu zeigen in welche Richtung sich zukünftige Landwirtschaft bewegen wird.
Mein Reden schon seit einigen Jahren, wir werden in Zukunft mit dem halben Energieeinsatz das gleiche oder mehr ernten müssen.
Wie so etwas in Deutschland aussehen kann wurde im Beitrag über die Familie Wenz sehr einfach aber verständlich dargestellt.
Komentare wie Liebig vergessen oder Gründünger ist kein Dünger, zeige wie schlecht es um das Wissen vieler praktizierender Landwirte bestellt ist. Man diskutiert lieber über Precision Farming und welche Vorteile der neu N- Sensor bezüglich Stickstoffeinsparung bringt, als sich darüber Gedanken zu machen ob es nicht möglich ist über weitere Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten und Mischkulturen, langfristig ganz auf N- Dünger verzichten zu können.
Übrigens Mischkulturen, hier Sommermengetreide sollte den ältern Jahrgängen noch bekannt sein, genau so Untersaaten in Getreide oder auch Hafer Erbsengemenge, also nicht wirklich etwas neues und alles ohne Handarbeit zu bewirtschaften.

Aber scheinbar gehört es zu uns Deutschen das : "Nicht sein kann was nicht sein darf."

Mir scheint wir brauchen dringend eine Neuauflage der 68-er Bewegung, nur dieses mal in der Landwirtschaft.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Mi Okt 17, 2012 20:57

Na, dann klär uns mal auf, woher die Nährstoffe abgesehen vom N kommen, wenn Du "Gründünger" als Dünger verwendest.

Aber jetzt bitte nicht so tun, als sei der Abbau des Bodenkörpers / die Nachlieferung "Dünger" und nicht Raubbau.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon freddy55 » Mi Okt 17, 2012 21:34

Maeks hat geschrieben:Danke ich habe mir diesen Filmbeitrag auch angesehen. Mich hat dieser Film schon ein wenig Nachdenklich gemacht. Ich kann leider an der Gesamtsituation nichts ändern. Aber was soll´s machen wir weiter wie bisher. Gott sei Dank habe ich keine Kinder die später diese Schäden dann ausbaden müßen.

Gruß Maeks


Ich habe Gott sei Dank 5 Kinder, die dann dich mit ernähren können wenn du alt u. oder krank bist. Du Träumer.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Cairon » Mi Okt 17, 2012 22:49

Das schönste daran sind ja die Formulierung die immer wieder benutzt werden

Ulikum hat geschrieben:...... zu zeigen in welche Richtung sich zukünftige Landwirtschaft bewegen wird......


Also ist alles schon fest gemacht, ist alles alternativlos, kann nur in die Richtung gehen.... andere Denkansätze kann es nicht geben. Da möchte ich dich auf einen deiner eigenen Sätze verweisen:

Ulikum hat geschrieben:"Nicht sein kann was nicht sein darf."


Ulikum hat geschrieben:Komentare wie Liebig vergessen oder Gründünger ist kein Dünger, zeige wie schlecht es um das Wissen vieler praktizierender Landwirte bestellt ist. Man diskutiert lieber über Precision Farming und welche Vorteile der neu N- Sensor bezüglich Stickstoffeinsparung bringt, als sich darüber Gedanken zu machen ob es nicht möglich ist über weitere Fruchtfolgen mit Zwischenfrüchten und Mischkulturen, langfristig ganz auf N- Dünger verzichten zu können.


Und Liebig gilt jetzt also nicht mehr. Stickstoff kann man über Legominosen aus der Luft gewinnen zugegeben, aber mir wäre keine Pflanze bekannt die nicht in irgendeiner Form die Zuführung von P,K und Spuhrennährstoffen braucht. Ok, den Stickstoff holst du aus der Luft, woher kommt der Rest? Oder wächst das durch kosmische Energie, wenn Liebig jetzt nicht mehr gilt.
Zuletzt geändert von Cairon am Mi Okt 17, 2012 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Fassi » Mi Okt 17, 2012 22:57

Mir scheint wir brauchen dringend eine Neuauflage der 68-er Bewegung, nur dieses mal in der Landwirtschaft.


Jop, nachdem dieses Volk erst die Gesellschaft an den Rand der Zerstörung gebracht, kann sies ja jetzt bei den Lebensgrundlagen machen (denn aber auch bitte in der Medizin).

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Ulikum » Do Okt 18, 2012 8:45

Schön das für fast jeden in meinem letzten Beitrag mal wieder etwas dabei war.

Ich dachte hier handelt es sich um eine Landwirtschaftliche Fachforum und nicht um einen Kindergarten.

Im Gegensatz zu viele konventionell wirtschaftenden Kollegen die in den letzten Jahren ihre Betriebe durch überhöhte Pachtpreiszahlungen stark vergrößert haben, und deshalb auf eine Grunddüngung der Böden verzichten, kann und konnte und kann ich diesen Trend bei biologisch wirtschaftenden Betrieben nicht feststellen.

Selbst bei Demeter hat man in den Richtlinien dafür gesorgt das eine Grunddüngung nach Bedarf möglich ist.
http://www.mehrgenerationensiedlung.org ... emeter.pdf
Seite 19 und 20 zugelassene Düngemittel.
Man spricht ja nicht ohne Grund im Biologischen Ackerbau von der Mutter Erde die man Hegen und Pflegen muss.

Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft, da behandeln viele ihren Boden genauso wie sie ihn nennen "Dreck".

kleines Beispiel gefällig ?
http://www.youtube.com/watch?v=SW0whIVC ... re=related

die über Jahre entstehenden Bodenschäden kann man ja dann ganz einfach wieder beseitigen

http://www.youtube.com/watch?v=tI4_itd3 ... ults_video
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Do Okt 18, 2012 9:10

??? Hast Du jetzt irgendwie den Faden verloren ???

Es bezweifelt niemand, daß selbstverständlich auch Demeter Düngen muß, genau das besagt "Liebig", und genau das zeigt, daß "Gründünger" eben _kein_ ausreichender Dünger ist, deswegen stehen in den von Dir genannten Seiten zB eben P und die Spurenelemente unter Zukaufdünger. Es geht hier um die og Sendung, in der eben genau das "übersehen" wurde und in der so getan wurde, als könne man mit einer Handvoll Leguminosen unter dem Mais die Welt ernähren.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Ulikum » Do Okt 18, 2012 9:39

SHierling hat geschrieben:??? Hast Du jetzt irgendwie den Faden verloren ???

Es bezweifelt niemand, daß selbstverständlich auch Demeter Düngen muß, genau das besagt "Liebig", und genau das zeigt, daß "Gründünger" eben _kein_ ausreichender Dünger ist, deswegen stehen in den von Dir genannten Seiten zB eben P und die Spurenelemente unter Zukaufdünger. Es geht hier um die og Sendung, in der eben genau das "übersehen" wurde und in der so getan wurde, als könne man mit einer Handvoll Leguminosen unter dem Mais die Welt ernähren.


aber hallo,
schließe mal die Blende an deinem Objektiv auf Blende 22.
Die größer Schärfentiefe wird dir dann ermöglichen zu erkennen das es sich bei den Beispielen um eine Kreislaufwirtschaft handelt.
Genau diese habt ihr ja in den ersten Kommentaren moniert.

hier noch was Imput.
Vision oder Fiktion
und bitte das ganze mit Blende 5,6 betrachten, damit die Schärfentiefe oder war es die Tiefenschärfe ? stimmt.
http://www.google.de/imgres?hl=de&clien ... s:20,i:178
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Cairon » Do Okt 18, 2012 10:07

@Ulikum

Ein geschlossener Kreislauf würde bedeuten, dass kein Nährstoff verloren geht. An einigen Stellen wurde ja auch erwähnt, dass menschliche und tierische Exkremente zur Düngung verwendet wurden. es wurde aber auch gesagt, dass Lebensmittel verkauft wurden. Bringen die Kunden dann ihren Kot und ihr Urin in Kannen zurück auf den Acker? Und was ist mir den Nährstoffen die die Menschen essen zum Aufbau ihres eigenen Körpers brauchen, werden die dann auch nach dem Ableben wieder zurückgeführt? Es ist eine teilweise Kreislaufwirtschaft, denn die Nährstoffe die sich im Erntegut befinden werden dem Kreislauf entzogen und müssen wieder zurück geführt werden, sonst kommt es irgendwann zu einem Nährstoffdefizit. Auch wenn jedes Jahr nur wenig Nährstoff entzogen wird kommt es über die Jahre zu einem Nährstoffdefizit. Die einzige Zuführung von Nährstoffen in dem Film erfolge über die Baumblätter, frage mich jetzt wie der hieß. Die Bäume entziehen an ihrem Standort Nährstoffe die dann dem Acker zugeführt werden. Irgendwann werden die Bäume ohne Düngung und permanente Ernte der Blätter auch Probleme bekommen und man wird für die Bäume einen anderen Standort nutzen müssen.

Und wenn man hört wie Du hier über hier über konventionelle Landwirte urteilst, dann zeigt es ganz klar wie wenig Du von konventioneller Ackerwirtschaft verstehst. Ich habe 120 ha Ackerland, davon stehen der Zeit 55 ha unter Gründüngen, Ölrettich. Ich weiß das Ölrettich keine Leguminose ist aber er schafft eine menge Humus und durchwurzelt den Boden sehr gut. Die Böden werden alle 3 Jahre auf ihren Nährstoffgehalt hin untersucht und durch gezielte Düngen wird der Gehalt an Hauptnährstoffen in C gehalten. Der pH-Wert wird nach den Untersuchungsergebnissen mit Vendessenkalk reguliert. Die Bodenbearbeitung erfolgt zu 50% pfluglos, die andere Hälfte wird aus Gründen der Feldhygiene gepflügt. Ich kennen keinen Berufskollegen der seinen Acker als Dreck bezeichnen würde.
Dir von Dir gezeigten Videos sind Extremsituationen die auf Grund von Witterungsproblemen entstehen, glaubst Du wirklich es würde auf jedem Acker immer so ablaufen? Meinst Du konventionelle Bauern würden absichtlich Strukturschäden hervor rufen? Landtechnik, Landwirte und LUs sind immer dabei Lösungen für die Probleme zu suchen, du stehst ja auf Bilder und Videos.

http://www.youtube.com/watch?v=X3peWW1D_6E

http://de.tec24.com/c-10400/m-claas/t-c ... 33448.html

http://de.tec24.com/c-20100/m-claas/t-7 ... 34632.html

Und auch Bio-Bauern die auf Grenzstandorten wirtschaften haben die gleichen Probleme wie konventionelle Betriebe.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Do Okt 18, 2012 12:54

Die Bäume sind meist Akazien-Arten, ein paar andere gibt's auch noch, im Film war es glaub ich Faidherbia - die übernehmen den selben Job wie hier die zu unrecht und widernatürlich angesiedelte Robinie: durch die Fähigkeit, Luftstickstoff zu binden, und die meist extrem tiefe Pfahlwurzel sammeln und konzentrieren sie Nährstoffe, die die Nutzpflanzen nicht erreichen können. Das pflanzen solcher Bäume in Gebieten, in denen sie nicht heimisch sind, zerstört btw komplette Ökosysteme/ Biotope.

Erntet man dann das Laub und benutzt es als Mehrnährstoffdünger hat man nichts weiter getan als die Düngung "neu zu erfinden", und die Lücken im Boden entstehen dann eben nebenan. Siehe oben_ selbstverständlich wächst der Mais dann besser - das ist aber keine Neue Erkenntnis, und auch nicht "Bio", das man düngen sollte wußten die Bauern schon seit über 100 Jahren. Und nochmal: jede Form von Gründüngung oder organischer Düngung ist, solange man den Menschen nicht mit einbezieht, nur Verlagerung und eben kein Kreislauf.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Piet » Do Okt 18, 2012 16:20

Hobbit-Hunter hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:??? Hast Du jetzt irgendwie den Faden verloren ???

Es bezweifelt niemand, daß selbstverständlich auch Demeter Düngen muß, genau das besagt "Liebig", und genau das zeigt, daß "Gründünger" eben _kein_ ausreichender Dünger ist, deswegen stehen in den von Dir genannten Seiten zB eben P und die Spurenelemente unter Zukaufdünger. Es geht hier um die og Sendung, in der eben genau das "übersehen" wurde und in der so getan wurde, als könne man mit einer Handvoll Leguminosen unter dem Mais die Welt ernähren.



Fakt ist aber das Gründünger sehr wohl sehr gute Düngewirkung haben.
Klee z.B. ist ein prima Stickstoffsammler (und gleichzeitig eine super Futterpflanze).
Andere Pflanzen können die Bodenstruktur verbessern und/oder Nematoden bekämpfen.

Das man nicht 100% auf Dünger verzichten kann ist klar.
Wobei da auch die Frage ist was man als "Dünger" bezeichnet.
Ohne Kalk geht bei uns z.B. gar nichts.


Was man als Dünger bezeichnet? Dir fehlen scheinbar die Grundlagen für diese Diskussion!
Dir wird hier seitenweise erklärt, dass N alleine nicht ausreicht, aber du kommst immer wieder darauf zurück. Schlimmer noch, du informierst dich nicht,stattdessen schmeisst du neue tolle Ideen in den
Raum, die niemandem weiterhelfen. Denkst du, du könntest das Rad neu erfinden?
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Piet » Do Okt 18, 2012 16:54

Ich habe mal gelernt was Dünger ist und wie er eingesetzt wird, bei dir bin ich mir da nicht so sicher.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Do Okt 18, 2012 16:55

Oh, wenn es nur an der Definition liegt, KEIN PROBLEM.

Die Hauptnährelemente in Boden und Pflanze sind N, P, K, Mg, S , Ca
Spurenelemente sind Fe, Mn, Zn, Cu, Cl, B, Mo, Se
Die liegen da nicht einfach unendlich rum, sondern stammen abgesehen von Teilen des N aus dem Abbau des Bodenkörpers. S zum Beispiel gab es früher auch aus der Luft, ist aber heute nicht mehr so.

Jede Kultur hat eine spezifischen Entzug, und genau das, was man mit der Pflanze - ggf über das Tier - vom Acker oder der Weide herunterholt, muß da auch womöglich passend zur jeweiligen Wachstumsphase wieder hin.

Die Tatsache, daß "Gründünger etwas nutzt" beruht darauf, daß die "Dünger"pflanzen Nährstoffe (wieder abgesehen von teilen des N) aus dem Boden aufnehmen und dann wieder zur verfügung stellen, nochmal: DIESE NÄHRSTOFFE STAMMEN EBENFALLS AUS DEM BODEN. Und das zB "Brache" etwas "nutzt" heißt nichts anderes, als das während der Brachezeit die Nachlieferung (=Abbau des Bodenkörpers) weitergeht. Ist auch kein Dünger im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung: kein Kreislauf.

Meine Güte, ich hab keine Ahnung, was daran so schwer zu verstehen ist.
Wir hatten das Thema btw schon mehrfach, unter anderem hier
permakultur-t17922.html
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Do Okt 18, 2012 17:56

Ok, schieben wir noch eine Definition nach, "Boden" bezeichnet im hier verwendeten Sinn das bißchen Erde, in dem Pflanzen wachsen. Und ich denke, so schwachsinnig bist nicht mal Du, daß Du das nicht begriffen hast. Fossile Düngemittel werden zB in Lagerstätten abgebaut. Und wenn Du nichts gegen Mineraldünger hast, was quakst Du dann hier rum? Hier ging es darum, daß die im Beitrag gezeignetn Methoden sowas eben nicht vorsehen, sondern dem Zuschauer suggerieren wollten, man könne "mit Blättern düngen" und das sei "nachhaltig". Ist Es Nicht.
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