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Bio für 9 Miliarden Menschen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
262 Beiträge • Seite 5 von 18 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 18

Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Di Okt 23, 2012 13:29

Moin Moin allerseits,
ich sage gleich: ich bin keine gelernte Landwirtin. Das bedeutet aber auch: ich beobachte von außen, bin von niemandem indoktriniert und von daher weniger betriebsblind. :wink:

Zum Thema Dünger fällt mir ein: in der Ernährungslehre wurden auch alle Bestandteile der Nahrung aufgegliedert in die einzelnen Bestandteile: Stärke, Fett und Ballaststoffe. Lehrmeinung war lange Zeit: diese Bestandteile müsse dem Körper zugeführt werden, dann ist der Mensch gesund. Aber durch die reine Stärke/Fett/Ballaststoff-Zufur wurden die Leute krank. Darauhin fand man die Vitamine, prima!
Neue Lehrmeinung: Wenn von wichtigen Vitaminen besonders viel zugeführt wird, ist es besonders gesund.
Beispiel: Vitamin C verhindert, das agressive Zellen Krebs entstehen lassen. Aber hochdosierte ACE Säfte, die viel Vitamin C enthalten, verursachen Krebs.
Raucher habe einen Mangel bestimmter Vitamine, also hat man diese Vitamine bei ihnen ergänzt. Die Versuchsgruppe mit den zugeführten Vitaminen hat mehr Krebsfälle bekommen als die Vergleichgruppe mit dem Vitaminmangel.
Was ich damit ausdrücken will ist, das in der Natur nicht der einzelne Wirkstoff jeglicher Art nicht ausreicht. Die Vielfalt erst bewirkt, das die Systheme (Lebewesen ob menschlich/tierisch oder pflanzlich) funktionieren können. Für mich heißt das, das das Zuführen von mineralischem Dünger oder Gülle in ihrer extrahierten Form zur Erhaltung des Humus auf Dauer nicht ausreichen kann. Im Gegenteil, ein Teil des Düngers wird ausgespült und landet im Grundwasser. Hier in Schleswig.Holstein haben die Wasserwerke ein Problem mit Nitrat (aus Gülle) im Trinkwasser. :prost:

Es wurde die Lebensqualität der Bevölkerung angesprochen.
Durch die maschienelle Landwirtschaft können wenige Menschen sehr, sehr viele Menschen ernähren. Die anderen können in sauberen Schuhen in ihre Büros gehen, unabhängig von der Witterung arbeiten :regen: und viel zu billig ihre Pizza mit Analogschinken/käse essen. Ich habe einen Bericht gelesen, der besagt, das die Hälfte der erkrankten Menschen wegen ihrer Essens- und Lebensbedinungen krank sind. Durch Bewegungsmangel und zu reichhaltiges Essen entstehen Fettleibigkeit (hat jetzt auch unsere Kinder erreicht), Diabethes, Herz-Kreislauf Beschwerden, Arteriosklerose, Infarkt, Schlaganfall, Gicht, Beingeschwüre. ....... regelmäßige Bewegung an der frischen Luft würde da Wunder wirken! :roll:
Ja, ohne die maschinelle Landwirtschaft würden sehr viel mehr Hände gebraucht, die die Arbeit tun. Die Nahrung wäre nicht so billig und jeder könnte sich weniger leisten. Was hat das mit Lebenqualität zu tun? Die Menschen wissen doch jetzt schon nicht mehr, was sie tun sollen. Sie erfinden ständig neue schwachsinnige Sportarten, um einen Kick Lebensgefühl zu erhaschen. Sie fahren zwischen ihren Terminen schnell in ein Parkhaus, in Autos mit elektrischen Fensterhebern, fahren mit dem Aufzug ins Fitnesstudio um dort Gewichte zu stemmen und auf dem Laufband zu rennen. Danach wird schnell Fertigessen gekauft, oder im Imbiss einen Döner aus Gammelfleisch. Gleichzeitig verdienen die Leute immer weniger, weil zuviele Arbeitslose in den Markt gedrängt werden, und die Sozial- bez. Gesundheitsabgaben in den letzten Jahrzehnten gestiegen sind. (den jetzigen Verlautbarungen über sinkende Zahlen verdanken wir ausschließlich der anstehenden Bundestagswahl im nächsten Jahr)
Ergebniss: wenige Landwirte erwirtschaften sehr viel Nahrung, die zum Teil überlagert, verfälscht oder weggeschmissen wird, für Menschen, die bei "höchster Lebensqualität" und im absoluten Überfluss krank werden.
Das ist doch Irrsinn!

Also, warum wird es so gemacht? Wer verdient daran??
Der Landwirt..... ist durch ständige Hofvergrösserung, Ertragssteigerungen, Maschienenanschaffungen und Spezialisierungen gezwungen Geld aufzunehmen. Gleichzeitig sinken durch das massenhafte Angebot und die Globalisierung die Preise. Vor wenigen Jahren habe die Milchbauern bis aufs Blut für einen höheren Milchpreis gekämpft. Ergebniss: einige mussten aufgeben, andere wurschteln irgendwie weiter, aber einen fairen Preis bekommen sie bis jetzt noch nicht.
Die Maschienenhersteller.....verdienen sicherlich ausreichend und können durch die Spezialisierungen der Landwirte und erzwungenen Ertragssteigerungen immer neue Maschienen verkaufen. Vermehrte Handarbeit auf den Feldern wäre denen ein Gräul.
Saatguthersteller/Chemieindustrie: Durch F1-Züchtungen und genmanipuliertem Saatgut werden die Landwirte abhängig von ihnen. Sie können kein eigenes Saatgut daraus herstellen bez. Lizensgebühren zahlen und müssen die Preise des Herstellers akzeptieren. Gleichzeitig wird die Artenvielfalt auf den Äckern immer weniger, die Pflanzen von daher krankheitsanfälliger. Da lassen sich doch prima noch ein paar Pflanzenschutzmittel zusätzlich verkaufen. Kosten, Kosten, Kosten für den Landwirt.
Inzwischen ist es bekannt, das die genmanipulierten Pflanzen nur für ca. 3 Jahre ihre abschreckenden Fähigkeiten behalten, dann haben sich die Krankheitskeime, Parasiten und Unkräuter angepasst. Dann muss noch mehr, noch giftigeres gespritzt werden. Noch mehr Kosten für den Landwirt. Der Chemieindustrie geht es gut dabei.

Die Nahrungsmittelverkäufer: Nestle, Aldi und Co haben ein Lebensmittelangebot im Überfluss, zum Teil profitieren sie sogar von den Agrarsubventionen. Sie bestimmen die Preise, mit denen die Landwirte auskommen müssen, verfälschen die Lebensmittel um noch mehr Profit zu bekommen. Die Menschen bekommen Fleisch, das beim Anbraten in der Pfanne schrumpft bis man nur noch Suppe draus kochen kann. Bei keinem "Lebensmittelprodukt" kann man sicher sein, das nichts schädliches darinnen ist und bei genmanipulierten Lebensmitteln kann ich das Gift noch nicht mal abwaschen, denn es ist innen drinnen.

Das Hauptargument ist in der Regel, das der Hunger in der Welt bekämpft werden soll. Merkwürdigerweise werden die Hungernden in der Welt nicht weniger..........

Meiner Ansicht nacht verlieren mit dieser Art der Landwirtschaft der einzelne Landwirt und die Menschen dieses Landes. Die Gewinne gehen an Großkonzerne, die ihrerseits ihr Geld einsetzten für eine gute Lobbyarbeit in der Politik und in Versuchsreihen der Landwirtschaftlichen Lehrstühle. Ratet mal was bei diesen Versuchsreihen herauskommen soll?!

So, und nun sollte ich mich mal wieder bewegen, habe genug herumgesessen und Kaffee getrunken! :shock:
Heidschnuke
 
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Cairon » Di Okt 23, 2012 16:33

Heidschnuke hat geschrieben:Moin Moin allerseits,
ich sage gleich: ich bin keine gelernte Landwirtin. Das bedeutet aber auch: ich beobachte von außen, bin von niemandem indoktriniert und von daher weniger betriebsblind. :wink:

Zum Thema Dünger fällt mir ein: in der Ernährungslehre wurden auch alle Bestandteile der Nahrung aufgegliedert in die einzelnen Bestandteile: Stärke, Fett und Ballaststoffe. Lehrmeinung war lange Zeit: diese Bestandteile müsse dem Körper zugeführt werden, dann ist der Mensch gesund. Aber durch die reine Stärke/Fett/Ballaststoff-Zufur wurden die Leute krank. Darauhin fand man die Vitamine, prima!
Neue Lehrmeinung: Wenn von wichtigen Vitaminen besonders viel zugeführt wird, ist es besonders gesund.
Beispiel: Vitamin C verhindert, das agressive Zellen Krebs entstehen lassen. Aber hochdosierte ACE Säfte, die viel Vitamin C enthalten, verursachen Krebs.
Raucher habe einen Mangel bestimmter Vitamine, also hat man diese Vitamine bei ihnen ergänzt. Die Versuchsgruppe mit den zugeführten Vitaminen hat mehr Krebsfälle bekommen als die Vergleichgruppe mit dem Vitaminmangel.
Was ich damit ausdrücken will ist, das in der Natur nicht der einzelne Wirkstoff jeglicher Art nicht ausreicht. Die Vielfalt erst bewirkt, das die Systheme (Lebewesen ob menschlich/tierisch oder pflanzlich) funktionieren können. Für mich heißt das, das das Zuführen von mineralischem Dünger oder Gülle in ihrer extrahierten Form zur Erhaltung des Humus auf Dauer nicht ausreichen kann. Im Gegenteil, ein Teil des Düngers wird ausgespült und landet im Grundwasser. Hier in Schleswig.Holstein haben die Wasserwerke ein Problem mit Nitrat (aus Gülle) im Trinkwasser. :prost:


Und was soll man daraus schließen? Wie überträgst Du deine Erkenntnisse aus der Ernährungslehre auf die Pflanzenernährung? da Du nach eignen Auskünften ja nicht landwirtschaftlich orientiert bist empfehle ich Dir mal etwas über Justus von Liebig zu lesen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Minimumgesetz

http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... Aw&dur=455

Liebigs Gesetzt sagt nämlich auch aus, dass eine Überversorgung mit einem bestimmten Faktor sinnlos ist.

Heidschnuke hat geschrieben:Es wurde die Lebensqualität der Bevölkerung angesprochen.
Durch die maschienelle Landwirtschaft können wenige Menschen sehr, sehr viele Menschen ernähren. Die anderen können in sauberen Schuhen in ihre Büros gehen, unabhängig von der Witterung arbeiten :regen: und viel zu billig ihre Pizza mit Analogschinken/käse essen. Ich habe einen Bericht gelesen, der besagt, das die Hälfte der erkrankten Menschen wegen ihrer Essens- und Lebensbedinungen krank sind. Durch Bewegungsmangel und zu reichhaltiges Essen entstehen Fettleibigkeit (hat jetzt auch unsere Kinder erreicht), Diabethes, Herz-Kreislauf Beschwerden, Arteriosklerose, Infarkt, Schlaganfall, Gicht, Beingeschwüre. ....... regelmäßige Bewegung an der frischen Luft würde da Wunder wirken! :roll:
Ja, ohne die maschinelle Landwirtschaft würden sehr viel mehr Hände gebraucht, die die Arbeit tun. Die Nahrung wäre nicht so billig und jeder könnte sich weniger leisten. Was hat das mit Lebenqualität zu tun? Die Menschen wissen doch jetzt schon nicht mehr, was sie tun sollen. Sie erfinden ständig neue schwachsinnige Sportarten, um einen Kick Lebensgefühl zu erhaschen. Sie fahren zwischen ihren Terminen schnell in ein Parkhaus, in Autos mit elektrischen Fensterhebern, fahren mit dem Aufzug ins Fitnesstudio um dort Gewichte zu stemmen und auf dem Laufband zu rennen. Danach wird schnell Fertigessen gekauft, oder im Imbiss einen Döner aus Gammelfleisch. Gleichzeitig verdienen die Leute immer weniger, weil zuviele Arbeitslose in den Markt gedrängt werden, und die Sozial- bez. Gesundheitsabgaben in den letzten Jahrzehnten gestiegen sind. (den jetzigen Verlautbarungen über sinkende Zahlen verdanken wir ausschließlich der anstehenden Bundestagswahl im nächsten Jahr)
Ergebniss: wenige Landwirte erwirtschaften sehr viel Nahrung, die zum Teil überlagert, verfälscht oder weggeschmissen wird, für Menschen, die bei "höchster Lebensqualität" und im absoluten Überfluss krank werden.
Das ist doch Irrsinn!


Und dass willst Du durch eine Landwirtschaft wie vor 100 Jahren ändern? es würde gar nicht genug Arbeitskräfte geben um die Flächen wie früher zu bewirtschaften. Und die Geschichte von den Arbeitslosen kannst Du wo anders erzählen. Menschen mit einer brauchbaren Ausbildung, einer passenden Motivation und Flexibilität finden doch recht schnell Arbeit. Die Nachfrage nach Handwerkern und Monteuren ist groß. Ich könnte mit 3 Anrufen mindestens 5 Landmaschinenmechaniker vermitteln. Die Leute die heute keine Arbeit finden haben andere Probleme die sie für den Arbeitsmarkt uninteressant machen. Man hat schon öfter versuch schwer vermittelbare Arbeitslose in der Landwirtschaft unterzubringen. Die Sache ging aber nach hinten los, da man unzuverlässige oder motivationslose Arbeitskräfte in der Landwirtschaft nicht brauchen kann. Ich erinnere nur an die zeit als Arbeitslose Spargel stechen sollten, muss jetzt ca. 15 Jahre her sein. das war doch die Lachnummer überhaupt. Und wer wird denn gezwungen Pizza zu essen, wer wird gezwungen jeden Weg mit dem Auto zu machen usw. Als erstes sollte man Computer rund Internet abschaffen und Arbeitskolonnen einführen (früher hieß so etwas Reichsarbeitsdienst), die können dann zur Ertüchtigung Gräben mit der Hand räumen oder Autobahnen mit der Schaufel planieren. Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten steigt und das wir der Preis auch in den nächsten Jahren tun. Genau so gut könnte man fordern wir sollten auf den Stand vor der industriellen Revolution zurück kehren. Das ist romantisches Gewäsch und einfach nur Phantasterei, alle wollen zurück in die gute, alte zeit, aber keiner zu Fuß.

Heidschnuke hat geschrieben:Also, warum wird es so gemacht? Wer verdient daran??
Der Landwirt..... ist durch ständige Hofvergrösserung, Ertragssteigerungen, Maschienenanschaffungen und Spezialisierungen gezwungen Geld aufzunehmen. Gleichzeitig sinken durch das massenhafte Angebot und die Globalisierung die Preise. Vor wenigen Jahren habe die Milchbauern bis aufs Blut für einen höheren Milchpreis gekämpft. Ergebniss: einige mussten aufgeben, andere wurschteln irgendwie weiter, aber einen fairen Preis bekommen sie bis jetzt noch nicht.
Die Maschienenhersteller.....verdienen sicherlich ausreichend und können durch die Spezialisierungen der Landwirte und erzwungenen Ertragssteigerungen immer neue Maschienen verkaufen. Vermehrte Handarbeit auf den Feldern wäre denen ein Gräul.
Saatguthersteller/Chemieindustrie: Durch F1-Züchtungen und genmanipuliertem Saatgut werden die Landwirte abhängig von ihnen. Sie können kein eigenes Saatgut daraus herstellen bez. Lizensgebühren zahlen und müssen die Preise des Herstellers akzeptieren. Gleichzeitig wird die Artenvielfalt auf den Äckern immer weniger, die Pflanzen von daher krankheitsanfälliger. Da lassen sich doch prima noch ein paar Pflanzenschutzmittel zusätzlich verkaufen. Kosten, Kosten, Kosten für den Landwirt.
Inzwischen ist es bekannt, das die genmanipulierten Pflanzen nur für ca. 3 Jahre ihre abschreckenden Fähigkeiten behalten, dann haben sich die Krankheitskeime, Parasiten und Unkräuter angepasst. Dann muss noch mehr, noch giftigeres gespritzt werden. Noch mehr Kosten für den Landwirt. Der Chemieindustrie geht es gut dabei.


Du scheinst wirklich nicht viel Einblick in die deutsche Landwirtschaft zu haben. Wie viel % der landwirtschtlich genutzten Fläche wird in Deutschland mit gentechnisch Veränderten Pflanzen bebaut? natürlich kann man eigenes Saatgut ziehen, ist nur eine Frage des zu betriebenen Aufwands. Und warum bauen die Landwirte, dass an was sie anbauen? Weil sie sich von den gewählten Früchten den besten Deckungsbeitrag versprechen. Auf wie viel % Deines Einkommens würdest Du persönlich aus ideologischen gründen verzichten?

Heidschnuke hat geschrieben:Die Nahrungsmittelverkäufer: Nestle, Aldi und Co haben ein Lebensmittelangebot im Überfluss, zum Teil profitieren sie sogar von den Agrarsubventionen. Sie bestimmen die Preise, mit denen die Landwirte auskommen müssen, verfälschen die Lebensmittel um noch mehr Profit zu bekommen. Die Menschen bekommen Fleisch, das beim Anbraten in der Pfanne schrumpft bis man nur noch Suppe draus kochen kann. Bei keinem "Lebensmittelprodukt" kann man sicher sein, das nichts schädliches darinnen ist und bei genmanipulierten Lebensmitteln kann ich das Gift noch nicht mal abwaschen, denn es ist innen drinnen.

Das Hauptargument ist in der Regel, das der Hunger in der Welt bekämpft werden soll. Merkwürdigerweise werden die Hungernden in der Welt nicht weniger..........

Meiner Ansicht nacht verlieren mit dieser Art der Landwirtschaft der einzelne Landwirt und die Menschen dieses Landes. Die Gewinne gehen an Großkonzerne, die ihrerseits ihr Geld einsetzten für eine gute Lobbyarbeit in der Politik und in Versuchsreihen der Landwirtschaftlichen Lehrstühle. Ratet mal was bei diesen Versuchsreihen herauskommen soll?!

So, und nun sollte ich mich mal wieder bewegen, habe genug herumgesessen und Kaffee getrunken! :shock:


Was Du schreibst stimmt nicht, der Hunger wird weniger. zwar sind 870 Mio menschen unterernährt, was schlimm ist, aber ihre zahl ist Rückläufig. Zur Abwechslung man den Welternährungsbericht 2012 lesen.

http://www.unric.org/de/uno-schlagzeile ... erernaehrt

Zu keiner zeit gab es Lebensmittel die so gut kontrolliert waren wie heute, in so gute Qualität in solchen Mengen. Die meisten Sorgen in Sachen Lebensmittel befinden sich in den Köpfen der Verbraucher.

Erst mal schlau machen, bevor man Dinge behauptet die recht leicht zu widerlegen sind.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Okt 23, 2012 16:55

Heidschnucke, du beschreibst hier tränenreich wie schlecht die Welt ist, kannst aber keine einzige gangbare und massentaugliche Alternative aufzeigen. Deshalb ist mir völlig schleierhaft was du mit deinem Beitrag bezwecken willst.

Wir diskutieren hier über die ARTE-Reportage die suggeriert dass 9 Mio Menschen mit Bio-Methoden ernährt werden können. Ich bin zwar kein Landwirt, bin aber seit Jahren in einem Demo-Farm Projekt auf den Philippinen involviert und kann deshalb einige der im Film gezeigten tollen Beispiele als das entlarven was sie sind: Eine gute Sache Substistenz-Kleinbauern in der Dritten Welt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Warum? Weil in dem Moment wo die Fläche so groß wird dass der Kleinbauer bezahlte Arbeitskräfte braucht die Sache sofort unrentabel wird.

Ist so ähnlich wie mit den Kleingärtnern in Deutschland. Da erzielen auch manche Hobbygärtner auf kleinster Fläche sagenhafte Erträge, wenn man das auf einen Hektar hochrechnet. Trotzdem ist das nicht massentauglich weil die eigene Arbeitskraft nicht einkalkuliert wird. Von der Transport- und Vertriebsproblematik mal ganz zu schweigen.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Di Okt 23, 2012 17:22

Hi Schimmel,

auf die Frage, was denn so böses in den Lebensmittel ist, kann ich dir antworten:
Nitrat im Trinkwasser,
schau dir die E-Nummern in den Lebensmitteln an, alles künstlich hergestellte Substanzen, deren Wirkungen und Interaktionen nicht erforscht sind,
jeder von uns hat Pestiziede im Urin, die gehören da nun wirklich nicht hin,
Weichmacher aus Kunststoffverpackungen in Lebensmitteln, die im Körper wie weibliche Hormone wirken; sie machen dick, fördern Diabethes und reduzieren die Fruchtbarkeit der Jungen.

Deine anderen Einwendungen haben mit meinen Aussagen nichts zu tun.
-Warum sollte man keine Flugzeuge bauen oder fliegen können, wenn man weniger Fleisch heranzüchtet?
-Warum sollte man kein Auto fahren, wenn man mehr Handarbeit in der Landwirtschaft hat?
-Warum sollte es keine Computer geben wenn man gesünder lebt?

Diese Dinge gibt es, weil viele Menschen verschieden über ein Problem nachgedacht haben. Nur so können Lösungen entstehen, indem man offen ist für andersdenkende, querdenkende, beobachtende, Erfahrung sammelnde Menschen.
Die Argumentation, die versucht alles niederzuhämmern, nichts Neues zuzulassen und das jetzige als das einzig Wahre zu manifestieren......mein Gott, sind wir hier in der katholischen Kirche? Die hat auch lange genug den Fortschritt zu verhindern versucht. Zum Glück ohne Erfolg.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Di Okt 23, 2012 17:33

Hi Cairon,

ja, ich vergleiche die Ernährunglehre mit der Ernährung der Pflanzen.....und nicht mit kaputten Wassertonnen nach Liebig.
Die Interaktionen der einzelnen Substanzen im Humus wird nicht bedacht. Es werden nur die einzelnen Teile für sich aufgezählt und genau das ist es, was mich bedenklich stimmt.

Warum sagst Du, ich wolle eine Landwirtschaft wie vor 100 Jahren?? Das habe ich nirgends erwähnt. Ich rede über Probleme der heutigen Landwirtschaft, deren Verlirer und Gewinner. Ich drücke niemanden Lösungen auf, denn Lösungen können nur gemeinsam gefunden werden, in einem fairen Dialog.

Hört mal, Leute, mache ich euch gerade eine Kirche kaputt?
Heidschnuke
 
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon forenkobold » Di Okt 23, 2012 17:39

Heidschnuke hat geschrieben:Moin Moin allerseits,
ich sage gleich: ich bin keine gelernte Landwirtin. Das bedeutet aber auch: ich beobachte von außen, bin von niemandem indoktriniert und von daher weniger betriebsblind. :wink:

:


Findest Du es nicht ein wenig unverschämt, uns ohne jegliches Fachwissen in einer solch überheblichen Art belehren zu wollen? Erzählst Du Deiner Autowerkstatt auch, wie sie Dein Auto zu reparieren haben oder Deinem Arzt, wie er Dich zu behandeln hat?
Das hier ist ein FACHFORUM.
Für Nichtfachleute gibts ein extra Unterforum "Verbraucher".
Das was Du machst, ist ein unverschämtes Getrolle. Stellst uns als blöd hin, weil wir unseren Job nicht soo machen, wie du ihn dir in deiner Naivität vorstellst.
Es stimmt übrigens, dass die Zahl der Hungernden seit 1980 fast konstant bei einer knappen Milliarde bleibt.
In der gleichen Zeit stieg aber die Weltbevölkerung conb 5 auf 7 Milliarden.
Das heißt nichst anderes, als dass unsere moderne Landwirtschaft innerhalb 30 Jahrebn imstand war, statt 4 Milliarden das anderthalbfache, nämlich 6 Milliarden Menschen sattzumachen.
Zuletzt geändert von forenkobold am Di Okt 23, 2012 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon HaraldJ » Di Okt 23, 2012 17:45

Forenkobold:
Auch wenn ich weder Automechaniker noch Mediziner bin muss ich fuer mich sagen: Besser JA - dann weiss ich wenigstens, was gemacht wird (wenn die das dann auch tun) und das mein ich ernst!
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon forenkobold » Di Okt 23, 2012 17:50

Heidschnuke hat geschrieben:Hi Cairon,

ja, ich vergleiche die Ernährunglehre mit der Ernährung der Pflanzen.....und nicht mit kaputten Wassertonnen nach Liebig.
Die Interaktionen der einzelnen Substanzen im Humus wird nicht bedacht. Es werden nur die einzelnen Teile für sich aufgezählt und genau das ist es, was mich bedenklich stimmt.

Warum sagst Du, ich wolle eine Landwirtschaft wie vor 100 Jahren?? Das habe ich nirgends erwähnt. Ich rede über Probleme der heutigen Landwirtschaft, deren Verlirer und Gewinner. Ich drücke niemanden Lösungen auf, denn Lösungen können nur gemeinsam gefunden werden, in einem fairen Dialog.

Hört mal, Leute, mache ich euch gerade eine Kirche kaputt?


Was fütr eine Kirche? In die Kirche geht man zum Glauben.
Híer gehst um WISSEN.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon forenkobold » Di Okt 23, 2012 17:57

Heidschnuke hat geschrieben:Hi Schimmel,

auf die Frage, was denn so böses in den Lebensmittel ist, kann ich dir antworten:
Nitrat im Trinkwasser,
.

Oh.. das böse Nitrat...
weißt du die Werte im mg/Liter?
Weißt Du die Grenzwerte?
weißt Du die Entwicklung in einzelnen Gebieten?
Kennst Du die Werte in Obst, Gemüse und Babynahrung?
Kennst du ALLE möglichen Eintragungsquellen?
Weißt Du die natürlichen Werte unter verschiedenen geographischen oder sonstigen Bedingungen?

Dann darfst weiter mitreden.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Di Okt 23, 2012 18:01

Hi forenkobold,

ich sage: ich bin keine gelernte Landwirtin und das ist richtig. Das heißt nicht, das ich über Garten-, Tierhaltung- oder Landwirtschaft nichts verstehe.

Und : ich habe niemandem hier irgendwas vorgeschrieben, als dummie hingestellt sonder nur meine Gedanken beschrieben. Ich bin in keiner Weise zu einer Person hier wertend, was ich von dir nicht unbedingt sagen kann.
Und ja, ich will wissen, was der Automechaniker mit meinem Wagen macht und ich frage meinen Arzt "Löcher in den Bauch" und.......er findet das gut.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon forenkobold » Di Okt 23, 2012 18:05

Du hast hier aber nichts gefragt, sondern willst uns belehren.
Wahrscheinlich schnallst noch nichtmal den Unterschied.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Di Okt 23, 2012 18:07

Nur mal so am Rande: wenn Dir "mehr Handarbeit in der Landwirtschaft" zusagt, wer soll die denn machen?

Du selber? Fein. Und in welcher Zeit verdienst Du dann Dein Geld? Oder gehst Du einfach davon aus, daß andere Leute wieder wie Sklaven auf den Feldern schuften sollen, damit Du Dein Essen nach Deinen Vorstellungen bekommst? Mit welchem Recht verlangst Du eine derartige Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Menschen, die Dich versorgen?

Und wenn Du Deinen Arzt und Deinen Mechaniker nach Infos fragst, warum bitte hast Du offenbar noch nie einen Bauern gefragt?
Zuletzt geändert von SHierling am Di Okt 23, 2012 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Di Okt 23, 2012 18:17

Hi Shierling,

wer sagt denn, das ich nicht mit Landwirten rede, habe sogar welche in der Familie in verschiedenen Generationen und in der Nachbarschaft. Ich habe früher und heute in der Landwirtschaft geholfen. Ich war bezahlter Erntehelfer, ich kenne die verschiedenen geographischen Unterschiede in Deutschland. Ich weis bescheid über die medizinischen Folgen der heutigen Ernährung.
Ich beobachte, frage, lerne und bin stets an sachlichen Argumenten interessiert......und ich finde es gar nicht böse, auf andere Meinungen zu stoßen.

Hier werden einfach Sachen unterstellt, die aus Vorurteilen zu kommen scheinen.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon SHierling » Di Okt 23, 2012 18:39

*seufz* nein, sorry, aber damit kannst Du bei mir nicht landen.
Ich beurteile das, was Du hier geschrieben hast, nicht mehr und nicht weniger.
Und das fängt mit Deinem Namen an: die Tiere heißen Schnucken, nicht "schnuken".

Heidschnuke hat geschrieben:Moin Moin allerseits,
ich sage gleich: ich bin keine gelernte Landwirtin. Das bedeutet aber auch: ich beobachte von außen, bin von niemandem indoktriniert und von daher weniger betriebsblind. :wink:

Nein, wie solltest Du ohne Betrieb auch betriebsblind sein? Betriebsblind bedeutet, man macht die Dinge auf seinem Betrieb so, "wie man es nun mal gelernt / gehört / sich angewöhnt hat" und beachtet nicht andere Betriebe. Du kennst - Deiner eigenen Aussage nach - ja nicht mal die Grundlagen für einen einzigen Betrieb.

Für mich heißt das, das das Zuführen von mineralischem Dünger oder Gülle in ihrer extrahierten Form zur Erhaltung des Humus auf Dauer nicht ausreichen kann. Im Gegenteil, ein Teil des Düngers wird ausgespült und landet im Grundwasser. Hier in Schleswig.Holstein haben die Wasserwerke ein Problem mit Nitrat (aus Gülle) im Trinkwasser. :prost:

Ja und? Wo ist jetzt Dein Problem? Es gibt Humusbilanzen, und eine Dünge-VO, eine Gülle-VO, alles alte Hüte.
Und das Nitrat, das Du _heute_ im GW findest, das ist vor 10 und 15 und 20 Jahren ausgebracht worden. Der Rest ist unterwegs, die Werte werden also noch weiter steigen, und zwar EGAL ob Du die Pflanzen heute noch schlechter ernährst oder nicht. Und der Energieerhaltungssatz gilt überall ;-) Auch Humus ist nicht "nichts" und kann nichts entstehen lassen, dessen Atome und Moleküle nicht vorhanden sind. Dazu braucht man auch keine komplizierten Thesen aufzustellen, dazu reicht es, wenn Du mal überlegst, wie das, was Du jeden Tag ißt (und Du selber) wieder zurück in den Boden kommen soll.


Durch die maschienelle Landwirtschaft können wenige Menschen sehr, sehr viele Menschen ernähren. Die anderen können in sauberen Schuhen in ihre Büros gehen, unabhängig von der Witterung arbeiten :regen: und viel zu billig ihre Pizza mit Analogschinken/käse essen. Ich habe einen Bericht gelesen, der besagt, das die Hälfte der erkrankten Menschen wegen ihrer Essens- und Lebensbedinungen krank sind. Durch Bewegungsmangel und zu reichhaltiges Essen entstehen Fettleibigkeit (hat jetzt auch unsere Kinder erreicht), Diabethes, Herz-Kreislauf Beschwerden, Arteriosklerose, Infarkt, Schlaganfall, Gicht, Beingeschwüre. ....... regelmäßige Bewegung an der frischen Luft würde da Wunder wirken! :roll:

Na toll. Wieviel Fläche hast Du denn schon? Oder gedenkst Du, Deine Lebensmittel auf anderer Menschen Grund und Boden zu "erarbeiten" ? Oder werden die enteignet? Und wer leistet dann die Arbeit, die die Industrie- und Büroarbeiter heute leisten, wenn die alle unterwegs sind zum Kartoffelkäfer sammeln? Wovon leben Dein Arzt und Dein Mechaniker? Oder umgekehrt: in welcher Zeit sollen die Deinen Blinddarm und Dein Auto reparieren, wenn sie damit beschäftigt sind, sich selbst zu versorgen?

Und nur so am Rande zum Pflanzenschutz: wie willst Du mit Handarbeit Pilzkrankheiten und Viren bekämpfen?

und so weiter und so fort. Deine Ausführungen hier sind leider extrem vom Bambi-Syndrom geprägt, dazu braucht man keine Vorurteile, dazu muß man nur die einfachsten Grundlagen der Stoffkreisläufe kennen.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Bio für 9 Miliarden Menschen

Beitragvon Heidschnuke » Di Okt 23, 2012 19:07

Hi Shierling,

ja, Heidschnucken werden mit "ck" geschrieben, nur ist der Name meistens in den Foren schon belegt. Wenn ich ihn falsch schreibe, dann kann ich ihn trotzdem benutzen. :wink:

Betriebsblindheit ist ein häufiges Problem, da bracht sich niemand darüber zu ärgern.
Schon wieder ein Schnellschuß: wo habe ich geschrieben, das ich keinen Betrieb habe?
Aber meine persönlichen Umstände gehören nicht zum Thema, es sei denn, die einzenle Person soll niedergemacht werden ( das tun nur Leute, die keine Argumente haben).

Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt, es belastet Leber und Nieren und verursacht Krebs.
Gerade weil das Nitrat, das jetzt im Grundwasser ist aus Zeiten stammt, in denen eher weniger Gülle ausgebracht wurde, sollten wir heute sehr vorsichtig sein mit der Neuausbringung von Gülle. Es muß weniger werden damit sich die Konzentration im Wasser in den nächsten Jahrzehnten abnehmen kann.
Tatsache ist, das wir mehr Fleisch produzieren, als gebraucht wird. Weniger Fleisch bedeutet weniger Gülle. So viel Gülle, das es den Pflanzen reicht aber so wenig, das möglichst nichts ausgespült wird oder ungenutzt in die tieferen Bodenschichten sickern kann (auch das geht mit Maschienen).
Die geringere Tierhaltung fehlt nicht in der Welternährung, im Gegenteil. Die Flächen, auf denen jetzt Tierfutter angebaut wird, die wären frei um Nahrung für Menschen anzubauen.

Was für Unterstellungen machst Du hier eigentlich:
Na toll. Wieviel Fläche hast Du denn schon? Oder gedenkst Du, Deine Lebensmittel auf anderer Menschen Grund und
Boden zu "erarbeiten" ?

gehts es noch wertender:
Deine Ausführungen hier sind leider extrem vom Bambi-Syndrom geprägt,

Wo steht das:
Du kennst - Deiner eigenen Aussage nach - ja nicht mal die Grundlagen für einen einzigen Betrieb.
Heidschnuke
 
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