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Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Felder des Grauens

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon lena4866 » So Mai 31, 2020 13:35

DWEWT hat geschrieben:
egnaz hat geschrieben:Dann ist der Bioanbau auch nicht nachhaltig,


Richtig! Die Frage kann nur graduell beantwortet werden. Und da hat der Ökolandbau die Nase vorn.

Ich erinnere mich an eine Diskussionsveranstaltung über die Wasserqualität mit dem Journalisten Franz Alt vor etwa 15 Jahren im Borkener Vennehof (Stadthalle).
Franz Alt wollte Bio als die Lösung aller Düngeprobleme präsentieren und war dann völlig Perplex als ausgerechnet der Leiter des örtlichen Wasserwerkes folgenden Satz sprach: Mist ist Mist (aus Sicht der Wasserqualität)
Jeder der ein bischen Ahnung von Landwirtschaft hat versteht bestimmt den Hintergrund.

Bio hat seine Vorteile wenn gerade wenn es um Tierwohl geht aber es gibt auch Gebiete an denen die konventionelle Landwirtschaft überlegen ist
Der Königsweg liegt meiner Meinung nach irgendwo dazwischen.
Das muss dann aber auch finanziell honoriert werden, hier sehe Ich derzeit das grösste gesellschaftliche Problem
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » So Mai 31, 2020 17:26

lena4866 hat geschrieben:
aber es gibt auch Gebiete an denen die konventionelle Landwirtschaft überlegen ist


Welche Gebiete wären das?
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » So Mai 31, 2020 17:30

böser wolf hat geschrieben:Was die Tierhaltung angeht werden inzwischen die biostandards schon non vielen konvis übertroffen,


Wo z.B.?
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon lena4866 » So Mai 31, 2020 17:39

DWEWT hat geschrieben:
lena4866 hat geschrieben:
aber es gibt auch Gebiete an denen die konventionelle Landwirtschaft überlegen ist


Welche Gebiete wären das?



Ein Beispiel habe Ich doch oben schon erwähnt.
Die Bedarfsgerechte Düngung
Und man das man das differenziert sehen muss zeigt ein Beispiel:

Flächenbedarf je erzeugtes KG Fleisch :
Futterverwertung die ja indirekt die Nährstoffverluste bedingt.

Nährstoffverluste :

Man kann sie pro Hektar ausweisen oder auch pro kg erzeugtes Fleisch .

Mangelernährung (Insbesondere Eiweiss) im Schweinebereich ( Meiner Meinung nach bewusste Tierquälerei aus ideologischen Gründen der Bioverbände)

Ich für meinen Teil würde zum Beispiel gewisse Produkte nie Bio kaufen :
Obst , Gemüse , Eier, Schweinefleisch

Im Milchviehbereich , insbesondere auf Grünlandstandorten hat Bio meiner Meinung nach durchaus seine Berechtigung
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon 240236 » So Mai 31, 2020 17:47

DWEWT hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Was die Tierhaltung angeht werden inzwischen die biostandards schon non vielen konvis übertroffen,


Wo z.B.?

Meiner Meinung nach grenzt bei Bio-Muttersauenhaltung die 6-wöchige Säugezeit an Tierquälerei.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » So Mai 31, 2020 18:14

240236 hat geschrieben:Meiner Meinung nach grenzt bei Bio-Muttersauenhaltung die 6-wöchige Säugezeit an Tierquälerei.


Wieso? Wenn die Säugezeit in gesunder Relation zur Anzahl der Würfe /Jahr steht, gibt es dagegen doch gar nichts einzuwenden.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » So Mai 31, 2020 18:17

lena4866 hat geschrieben:
Mangelernährung (Insbesondere Eiweiss) im Schweinebereich ( Meiner Meinung nach bewusste Tierquälerei aus ideologischen Gründen der Bioverbände)



Und wie glaubst du, kommen die Bio-Schlachtschweine auf den vorgegebenen MFA von 54%?
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » So Mai 31, 2020 18:25

lena4866 hat geschrieben:Die Bedarfsgerechte Düngung


Wenn die Düngung in der konv. Landwirtschaft "bedarfsgerecht" ist, warum ergeben sich dann plötzlich, bei Einsatz digitaler Technik, Einsparpotenziale von bis zu 30%? Was ist mit den immer noch vorhandenen Salden von 40 bis 60 kg N/ha? Was ist mit den Düngemitteln, die aufgrund gar nicht mehr so seltener Trockenheit, im Frühjahr ausgebracht werden und im Spätsommer noch auf dem Boden erkennbar sind? Außerdem verstehe ich die Aussage des Wasserversorgers nicht, weil hier im Forum doch immer von einstelligen NItratwerten berichtet wird. Wusste der Mann überhaupt was Mist ist? Oder hat er den Begriff nur verwendet, weil er sich so schön reimt?
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon lena4866 » So Mai 31, 2020 18:38

DWEWT hat geschrieben:
lena4866 hat geschrieben:Die Bedarfsgerechte Düngung


Wenn die Düngung in der konv. Landwirtschaft "bedarfsgerecht" ist, warum ergeben sich dann plötzlich, bei Einsatz digitaler Technik, Einsparpotenziale von bis zu 30%? Was ist mit den immer noch vorhandenen Salden von 40 bis 60 kg N/ha? Was ist mit den Düngemitteln, die aufgrund gar nicht mehr so seltener Trockenheit, im Frühjahr ausgebracht werden und im Spätsommer noch auf dem Boden erkennbar sind? Außerdem verstehe ich die Aussage des Wasserversorgers nicht, weil hier im Forum doch immer von einstelligen NItratwerten berichtet wird. Wusste der Mann überhaupt was Mist ist? Oder hat er den Begriff nur verwendet, weil er sich so schön reimt?

Das es in der konventionellen LDW Einsparptentiale beim Nährstoffüberhang gibt streite Ich nicht ab.
Ändert aber nichts daran das die Nährstoffüberhänge bezogen auf das erzeugte Produkt in der Biolandwirtschaft trotzdem höher sind.
Und wie die Umsetzung von Stickstoff funktioniert lernt jeder Lehrling im ersten Lehrjahr.
Und daher bedingt sich auch das Mist nicht so zielgerichtet ausgebracht werden kann wie Gülle oder gar Mineraldünger .
Der Mann wusste sehr genau was Mist ist , der Mann hat im Kreis Borken zusammen mit der Landwirtschaftskammern den 90gern ein Pilotprojekt zur Beratung in den Wasserschutzgebieten aufgebaut und er war in der Zeit auf vielen Betrieben beratend zu Gast.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon 240236 » So Mai 31, 2020 19:27

DWEWT hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Meiner Meinung nach grenzt bei Bio-Muttersauenhaltung die 6-wöchige Säugezeit an Tierquälerei.


Wieso? Wenn die Säugezeit in gesunder Relation zur Anzahl der Würfe /Jahr steht, gibt es dagegen doch gar nichts einzuwenden.
Die Anzahl der Würfe reduziert sich ja automatisch. Das Problem ist die bedarfsgerechte Eiweißversorgung. Dadurch mangelt es an Milch und wenn es auch nicht mangelt, dann kann man sich vorstellen (zumindest der, der ein bisschen Ahnung von Schweinehaltung hat) wie abgesäugt diese Sauen nach 6 Wochen sind. Bei einer Auswertung des LfL haben 90% der Muttersauen Gesäuge oder Zitzenverletzungen. Ist das nicht Tierquälerei?
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon Bonifaz » So Mai 31, 2020 20:36

Ihr Striegel und Hack-Freunde, bei der Herbizidspritzung im Mais sah ich dieses Feldlerchengelege. Was meint ihr, wie viel nach einer Striegelfahrt davon übrig geblieben wäre?
Als ich 2 Arbeitsbreiten weiter weg war, befand sich die Lerche wieder an ihrem Gelege.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 6:44

Bonifaz hat geschrieben:Ihr Striegel und Hack-Freunde, bei der Herbizidspritzung im Mais sah ich dieses Feldlerchengelege. Was meint ihr, wie viel nach einer Striegelfahrt davon übrig geblieben wäre?
Als ich 2 Arbeitsbreiten weiter weg war, befand sich die Lerche wieder an ihrem Gelege.


Innerhalb von 8 Tagen legen die Feldlerchen, bei Zerstörung ihres Geleges, erneut Eier. Das ist wohl ein schwacher Trost. Andererseits, muss man sich nach der Notwendigkeit des z.B. Maisanbaus fragen. In allen anderen Kulturen, ist die mechanische Beikrautregulierung i.d.R. Anfang April gelaufen. Die Feldlerchen beginnen erst ab Mitte April mit dem Legen. Passt also, wenn man keinen Mais und keine Rüben braucht. :wink:
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon 310ervario » Mo Jun 01, 2020 7:43

Unser 800 ha Bioanbau Vorzeigebetrieb vor Ort hat auch diese Woche noch Getreide gehackt. Also knapp nach Mitte April.....

Das soll kein schimpfen sein, aber an diesem einen Acker (Roggen) habe ich jetzt 2x Striegel und 1x hacken selbst gesehen (keine Ahnung ob noch öfter drüber gefahren wurde)und das auch noch Ende Mai.
Das Problem das ich sehe, wenn jetzt vermehrt Bioanbau erfolgt, dann wird es der Anzahl der Bodenbrüter weh tun.
Egal, ob das existenzbedrohend für diese ist oder nicht.
Ich warte dann schon auf die Pressemitteilung von Nabu, Vogelschutzbund etc. in dem die Landwirtschaft allgemein verantwortlich gemacht wird. Und irgendwas haben dann koventionelle dann noch schlimmer gemacht als Bio`s, weil Bio´s sind ja auf der guten Seite der Macht.

Das nervt mich jetzt schon, obwohl noch nichts passiert ist.


DWEWT hat geschrieben: Andererseits, muss man sich nach der Notwendigkeit des z.B. Maisanbaus fragen.


Da finde ich ja interresant, dass gerade die die den Maisanbau stark vorangetrieben haben(Rot-Grün mit dem EEG) jetzt die größten Hetzer gegen den Maisanbau sind (Grün).
Bei uns in der Flur sind es ca. 10-15% Mais, aber bei uns wird von der Vermaisung der Landschaft (von Grünen Parteimitgliedern in der Bürgerversammlung der Gemeinde) gesprochen. Die 30%-40% Weizen sind egal.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon Kartoffelbluete » Mo Jun 01, 2020 7:50

Fakt ist einfach aber auch: Von allen Kulturen kommt der Mais mit dem Klimawandel am besten klar!
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon lukaß » Mo Jun 01, 2020 8:43

Die letzten 3 Jahre mit den trockenen Frühjahren spielten den Bioumstellern in die Karten. Striegeln und Hacken war ein Kinderspiel und klappte auch bei den letzten Schlafmützen. Lass mal wieder 2 nasse Frühjahre kommen wo nach jedem Hacken ein schöner Schauer kommt , dann steigt die Laune....
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