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Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Felder des Grauens

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon lukaß » Mo Jun 01, 2020 8:54

Ich halte selbst 25 ha Bohnen/Erbsen mit striegeln sauber und weiß wovon ich spreche. Außerdem kommt der letzte Striegelgang immer voll in die Gelegezeit der Bodenbrüter.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 9:31

lukaß hat geschrieben:Die letzten 3 Jahre mit den trockenen Frühjahren spielten den Bioumstellern in die Karten. Striegeln und Hacken war ein Kinderspiel und klappte auch bei den letzten Schlafmützen.


Dann wäre doch, bei der prognostizierten Klimaerwärmung, der Ökolandbau das Mittel der Wahl. :mrgreen:
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 9:36

lukaß hat geschrieben:Ich halte selbst 25 ha Bohnen/Erbsen mit striegeln sauber und weiß wovon ich spreche. Außerdem kommt der letzte Striegelgang immer voll in die Gelegezeit der Bodenbrüter.


Bei den Erbsen wird wohl bei einem Striegelgang bleiben, oder? Auch das Hacken dürfte den rankigen Pflanzen nicht sehr gut bekommen.
Es ist schon klar, dass durch mechanische Maßnahmen die Bodenbrüter traktiert werden. Das ist schlecht. Wie sieht es denn mit den Folgen der Agrochemie aus? Stecken die Bodenbrüter das weg, nur weil sie nicht sofort umfallen? Im Zulassungsverfahren werden die Folgewirkungen der PSM auf Bodenbrüter gar nicht thematisiert! Also, den Ball gaaaanz flach halten!
Damit meine ich ausdrücklich nicht dich!
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon Todde » Mo Jun 01, 2020 9:41

DWEWT hat geschrieben:Andererseits, muss man sich nach der Notwendigkeit des z.B. Maisanbaus fragen. In allen anderen Kulturen, ist die mechanische Beikrautregulierung i.d.R. Anfang April gelaufen. Die Feldlerchen beginnen erst ab Mitte April mit dem Legen. Passt also, wenn man keinen Mais und keine Rüben braucht. :wink:


Gemüse, Kartoffeln sind Anfang April durch mit der Unkrautregulierung?
:roll:

Und in im Wintergetreide werden die Lerchen nur selten brüten, ohne Lerchenfenster eben nicht.
Daher sind Kulturen wie Mais und Rüben sehr wichtig für die Erhaltung der Artenvielfalt. Das klappt dann aber eben nur mit Herbiziden und nicht mit zerstörerischem Stahl.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 10:01

Todde hat geschrieben:
Und in im Wintergetreide werden die Lerchen nur selten brüten, ohne Lerchenfenster eben nicht.
Daher sind Kulturen wie Mais und Rüben sehr wichtig für die Erhaltung der Artenvielfalt. Das klappt dann aber eben nur mit Herbiziden und nicht mit zerstörerischem Stahl.


Spinnen wir den Faden mal weiter. Was fressen die geschlüpften Küken in den ersten 3 Lebenswochen in der klinisch sauberen Kultur? Insekten, die sich an Wildpflanzen laben? Fehlanzeige! Insekten die sich an der Kultur laben? Weitestgehend auch Fehlanzeige! Laufkäfer und andere Insekten gibt es auch kaum noch, da diese sich gelegentlich in die lockere Ackerkrume zurückziehen können müssen. Viele der geschlüpften Küken verhungern ganz einfach. Das ist der eigentliche Grund dafür, dass z.B. Rebhühner drastisch reduziert wurden. Übrigens hat man in gehackten Beständen, in den ersten Tagen nach dem Hacken, eine signifikant höhere Anzahl an Feldlerchen im An- und Abflug gezählt. Offensichtlich fanden sie auf diesen Flächen mehr/bequemer ihr Futter.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon Bonifaz » Mo Jun 01, 2020 10:37

DWEWT hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Übrigens hat man in gehackten Beständen, in den ersten Tagen nach dem Hacken, eine signifikant höhere Anzahl an Feldlerchen im An- und Abflug gezählt. Offensichtlich fanden sie auf diesen Flächen mehr/bequemer ihr Futter.


Witzbold....die haben ihre Gelege gesucht.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon Botaniker » Mo Jun 01, 2020 11:46

Könnte es sein, dass dieser Biolandwirt ne ehrlich Haut ist?
Aber wahrscheinlich wird unser Sachsen-Anhaltiner Ober-Bioexperte uns gleich erklären, dass der nun mal gar keine Ahnung hat.

https://www.facebook.com/32968441045618 ... 127679217/
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 12:54

Botaniker hat geschrieben:Könnte es sein, dass dieser Biolandwirt ne ehrlich Haut ist?
Aber wahrscheinlich wird unser Sachsen-Anhaltiner Ober-Bioexperte uns gleich erklären, dass der nun mal gar keine Ahnung hat.

https://www.facebook.com/32968441045618 ... 127679217/


Ich kann den link nicht öffnen. Gehe allerdings nicht davon aus, dass mir da wichtige Informationen entgehen. Vielleicht hast du ja was Wissenschaftliches? Oder wäre das dann nicht dein Niveau?
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 13:03

Bonifaz hat geschrieben:
Witzbold....die haben ihre Gelege gesucht.


Vögel verfügen über ein spezielles Ortungssystem. Sie prägen sich die nähere Umgebung ihres Nestes sehr genau ein. Ein langes oder gar häufigeres Suchen des Nestes/Geleges, ist da gar nicht notwendig.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon germane » Mo Jun 01, 2020 13:19

lena4866 hat geschrieben:
Bio hat seine Vorteile wenn gerade wenn es um Tierwohl geht


Das glaube ich nicht. Vor über 10 Jahren haben die Fleischforscher in Kulmbach Schlachttiere verglichen. Da kamen die Bio-Tiere schlecht weg. Ein aufgeschürftes Sprunggelenk sieht jeder, aber Endoparasiten halt nicht.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon germane » Mo Jun 01, 2020 13:21

DWEWT hat geschrieben:
Bonifaz hat geschrieben:
Witzbold....die haben ihre Gelege gesucht.


Vögel verfügen über ein spezielles Ortungssystem. Sie prägen sich die nähere Umgebung ihres Nestes sehr genau ein. Ein langes oder gar häufigeres Suchen des Nestes/Geleges, ist da gar nicht notwendig.


Und wenn gehackt oder gestriegelt wurde hat sich die Optik verändert und dann finden die ihr Nest nicht mehr. Das erklärt dann das häufige Anfliegen.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon heico » Mo Jun 01, 2020 13:34

Wenn die Fruchtfolge in Ordnung ist, braucht man nicht mehr stiegeln und auch nicht mehr hacken. Nur wenn Problemunkräuter kommen, muss was gemacht werden. Wir haben den Striegel im Getreide seit 3 Jahren nicht mehr gebraucht. Nur säen und ernten. :mrgreen:

Trotz aller Argumente gegen den Bioanbau, wird kein Weg an den Bio vorbeiführen. Der Anteil wird höher werden, wenn auch nicht rasant.

Wie die "Bilder des Grauens" zeigen, wachsen statt Kulturpflanzen eben Unkraut. Was für den Boden nicht von Nachteil ist, nur für die Ökonomie des Anbauers leidet darunter.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 14:05

heico hat geschrieben:
Wie die "Bilder des Grauens" zeigen, wachsen statt Kulturpflanzen eben Unkraut. Was für den Boden nicht von Nachteil ist, nur für die Ökonomie des Anbauers leidet darunter.


:!:
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 01, 2020 14:11

germane hat geschrieben:
Das glaube ich nicht. Vor über 10 Jahren haben die Fleischforscher in Kulmbach Schlachttiere verglichen. Da kamen die Bio-Tiere schlecht weg. Ein aufgeschürftes Sprunggelenk sieht jeder, aber Endoparasiten halt nicht.


Wenn der Befall mit Endoparasiten ein Gradmesser für tiergerechte/s Haltung/Leben ist, dann müssten wir unsere Wildtiere sofort von ihren Leiden befreien. Natürlich sind z.B. Verwurmungen auch ein Thema, das die Ökonomie beeinträchtigt. Wurmkuren sollten deshalb Standard sein. Eine Medikamentierung gegen Leberegel gibt es praktisch gar nicht. Vorkehrungen wie Weidehygiene sind da die einzige denkbare Maßnahme.
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Re: Bioanbau Bio Ökoanbau Ökolandbau Bilder des Grauens

Beitragvon Kartoffelbluete » Mo Jun 01, 2020 14:13

So toll und einfach war dieses Frühjahr, mit seinen vielen Frostnächten, für die "Striegler" nun auch wieder nicht!
Das hat viele Bestände ganz schön geschlaucht. Da sieht es bei unserem "Bio", der so denkt wie "Heiko" noch am
besten aus. Der sagt immer "auch zwischen Disteln, wachsen ein paar Dinkelähren" ;-) Ich staune immer: im Dinkel
klappt das recht gut. Sein Vorteil ist, er drischt selber und nur so viel wie er auch gleich sauber reinigen kann.
Das ist dann schon immer eine größere Herausforderung.
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