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Biobetrieb - Möglichkeiten, Anforderungen, Perspektiven

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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112 Beiträge • Seite 1 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Biobetrieb - Möglichkeiten, Anforderungen, Perspektiven

Beitragvon Tinyburli » So Mär 10, 2013 8:14

Hallo,
da ich in diesem Thread herausgefunden habe, dass ich mich vielleicht als Biobetrieb anmelden könnte, suche ich nun auszuloten ob ich das eventuell machen könnte, was ich beachten müsste, ob und wie das gefördert würde und überhaupt mehr Informationen zu diesem Thema.

agrarsubventionen-t83411.html

Ich würde vorerst mal 12 ha Grünland bewirtschaften und das Gras verkaufen.
Zuletzt geändert von Tinyburli am Mi Dez 31, 2014 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon H.B. » So Mär 10, 2013 9:07

Vergiss es. Verkaufe oder Verpachte das Land jemandem, der es vernünftig bewirtschaftet
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon forenkobold » So Mär 10, 2013 9:38

Netter Versuch, Fake.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon ludwig94428 » So Mär 10, 2013 10:46

Hallo,

ich versteh Dein Problem nicht.
Wenn Du einen Betrieb mit 12 ha Grünland nach EG BIO Richtlinie bewirtschaften willst musst Du dich an die Verordnung halten.
Dein zuständiger Sachbearbeiter beim Landwirtschaftsamt klärt Dich über die Vorschriften auf.

Gruss

ludwig
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon Teddy Bär » So Mär 10, 2013 10:57

Klar rechnet sich das, Deutschland braucht mehr Bio, das weiss doch jeder.

Aber 12 ha reichen nicht. Um gross zu verdienen muss du gross einsteigen. Pachte noch wenigstens 100 ha zu 500€ pro ha dazu. Ordentliches Land kostet eben auch Geld. Je teurer das Land, desto besser der Ertrag.
Dann melde alles als Bio an und streiche die gewaltigen Prämien jedes Jahr ein. Wenn du dann das tolle Futter noch teuer verkaufst, dann hast du nach 3 Jahren ausgesorgt.

Ich finde dein perfekt ausgearbeitetes Konzept und deine realistischen Zahlen und Rechnungen sehr interessant.
Solche hellen Köpfe braucht Deutschland, dann gehts wieder voran.
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon Tinyburli » So Mär 10, 2013 11:04

Danke Ludwig für die schnelle und sachkundige Antwort.
Ich habe mich erst seit 14 Tagen mit dem Thema beschäftigt und möchte mich halt bevor ich zum Amt gehe schon mal vorab informieren ob das für mich zutrifft und ich auch machen kann.
Beim KULAP werden RGV gefordert. Bei der EG BIO - Regelung vielleicht nicht?
Ein Bauer hat mir gestern gesagt man würde den BIO- Status wenn mann danach arbeitet nach 3 Jahren dann haben.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon John Deere 6320Premium » So Mär 10, 2013 11:19

Klar warum sollte das mit so einem ausgearbeiteten Projekt nicht funktionieren ?
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon ludwig94428 » So Mär 10, 2013 12:21

hallo Tinyburli,

2 Jahre Umstellungszeit sind normal, in dieser Zeit wird deklariert " in Umstellung auf kontrolliert biologischen Anbau ".
Was ist RGV ?
Wenn Du dich für ein Kulap Programm entscheidest, gerade bei Grünland, ist es eher so das für den späteren Schnittzeitpunkt oder Düngeverzicht in der Nähe von Gewässern mehr Geld rausspringt wie bei Umstellung auf Bio.
Die gesamte Angebotsbreite bei Kulap lässt sich sehr schön durchlesen, da siehst Du auch was für Deine Flächen Sinn macht.
Wenn Du mehrere Angebote gleichzeitig machst ( zb. Schnittzeitpunkt 1.7., Förderung pro ha 350 Euro, und Bio Bewirtschaftung pro ha 250 Euro ), dann bekommst Du nur das höhere bezahlt, also 350 pro ha und nicht 600.
Ich hoffe ich konnte es verständlich darstellen.
Persönlich finde ich, Bio macht nur Sinn wenn das zu deiner Lebenseinstellung passt.
Seine Flächen selbst zu bewirtschaften sollte Freunde bereiten, bei 12 ha wird der finanzielle Unterschied zu einer guten Verpachtung nicht also gross sein.

Grüsse

ludwig
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon borger » So Mär 10, 2013 12:27

Tinyburli hat geschrieben:
Ich würde vorerst mal 12 ha Grünland bewirtschaften und das Gras verkaufen.



Also Gras verkaufen – und dann auch noch Bio-Gras? Das läuft bestimmt - kommt nur auf die richtige Sorte an.
Also bei 12 ha x X abgepackt in 1Gr.-Tütchen…… mir wird schwindlig, dass kann ich gar nicht ausrechnen.
Aber auf die Subventionen kannst du dabei ganz locker verzichten.
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon ludwig94428 » So Mär 10, 2013 12:40

so negativ würde ich das nicht sehen.
Ich hatte schon Anfragen nach Bio Grasschitt für eine Demeter Obstplantage zum Mulchen, gerade für den 2. Schnitt.
Die Nachfrage nach zertifiziertem Bio Heu ist bei uns gut, ich könnte wesentlich mehr verkaufen wie ich zur Verfügung habe.
Allerdings hat es schon 2 Jahre gedauert bis der entsprechende Kundenkreis zusammen gekommen ist.

Grüsse

ludwig
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon Tinyburli » So Mär 10, 2013 13:28

RGV = Raufutter verzehrende Großvieheinheit

Ludwig, wie Du ja selbst sehen kannst muss ich hier verschiedentliche Unterstellungen hinnehmen. Ich komentier sie nicht.

Das Forum hilft mir aber sehr zur Einschätzung meiner Lage als Landwirt.
Dafür danke ich den freundlichen Mitgliedern sehr herzlich.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich KULAP Düngeverzicht machen könnte bei gleichzeitiger Eintragung als BIO - Landwirt nach EG- Richtlinien.

Natürlich unter dem Vorbehalt dass es in den nächsten Jahren noch so angeboten wird.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon Frankenbauer » So Mär 10, 2013 13:56

Schau Dir noch einmal die Maßnahmenübersicht an, nur das fettgedruckte kann überhaupt noch beantragt werden. Für die Maßnahme, die Du oben erwähnt hast, brauchst Du mindestens 0,3RGV (das Lesen der Fußnoten hilft manchmal weiter). Maßnahme 2.3 kann nur in vordefinierten Gebieten beantragt werden, d.h. ES GIBT IM MOMENT KEIN GRÜNLAND KULAP !

http://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/a ... rsicht.pdf

Ökologischer Landbau scheidet nach Deiner Betriebsbeschreibung ebenfalls aus, da auch hier RGV Bedingung sind (Fußnote im blauen Kasten).

Wäre man in der Lage einfachste Verordnungstexte oder Schaubilder zu lesen, dann würde man auch die Kommentare der anderen User verstehen und müsste die nicht, wie in Deinem letzten Thread ins Lächerliche ziehen.

Gruß

Werner
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon ludwig94428 » So Mär 10, 2013 14:16

Frankenbauer deine Tabelle ist doch gerade was wir hier brauchen, echt super.
Also 12 ha mindestens 3,6 sprich 4 Grossvieheinheiten, voraussetzung sonst geht kein Bio.

Mit der A24 Massnahme muss die Wiese zum Gewässer hin abfallen und an dieses anschliessen, war zumindest bei mir so, da kam die Sachbearbeiterin vorbei und wir haben das dann vor Ort geklärt.
Braucht es hierzu auch GV ???

Schon erstaunlich was da zur Zeit alles nicht möglich ist.

Wobei wir ja gar nicht Wissen in welchem Bundesland der Betrieb liegt!

Grüsse

ludwig
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon Tinyburli » So Mär 10, 2013 14:25

Ja Werner die Massnahme Düngeverzicht A24 fordert keine RGV. Es gilt bei uns auch landkreisweit und soll vermutlich die nächsten Jahre auch wieder angeboten werden nach Auskunft der freundlichen Dame vom Amt.
Es liegt mir fern etwas ins lächerliche zu ziehen bei einem für mich so wichtigem Thema.
Was ich noch nicht weis ist ob es neben dem KULAP- Bio auch noch ein EG- Bio geben würde, das eventuell keine RGV bräuchte und ich erfüllen könnte.
Ich bin im Norden Bayerns beheimatet.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Biobetrieb - möglichkeiten, anforderungen, perspektiven

Beitragvon Frankenbauer » So Mär 10, 2013 16:38

Tinyburli hat geschrieben:Ja Werner die Massnahme Düngeverzicht A24 fordert keine RGV. Es gilt bei uns auch landkreisweit in genau vordefinierten Korridoren, aber nie über die gesamte Fläche /color][color=#000000]und soll vermutlich die nächsten Jahre auch wieder angeboten werden nach Auskunft der freundlichen Dame vom Amt ,die in diesem Fall hoffentlich eine verlässliche Glaskugel hat. .
Es liegt mir fern etwas ins lächerliche zu ziehen bei einem für mich so wichtigem Thema Dann hast Du also meinen Einwurf zum Thema Pachtverträge wirklich nicht verstanden? :shock: .
Was ich noch nicht weis ist ob es neben dem KULAP- Bio auch noch ein EG- Bio geben würde, das eventuell keine RGV bräuchte und ich erfüllen könnte.
Ich bin im Norden Bayerns beheimatet.


Alle Bio- Spielweisen, inklusive dem hier aufgeführten kosten Dich immer auch die Zertifizierungskosten und Beiträge zu Deinem Anbauverband. Ein Demeter- Betriebsleiter hat einmal festgestellt, dass die Förderung niedriger ist als alle Vorkosten. Bio macht man entweder aus Überzeugung oder es steht ein ausgeklügeltes Vermarktungskonzept dahinter.

Gruß

Werner
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