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Bioboom?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Mi Apr 29, 2020 16:12

T5060 hat geschrieben:
Das wird jetzt so schlecht mit der Wirtschaft, da bekommen die Großbauern über 100 ha, wieder Land abgenommen,
damit wieder Neubauern anfangen können


Wo willst du denn die "Neubauern" hernehmen? Oder meinst du damit vielleicht die demnächst kommenden Flüchtlinge. Das sind ja geborene Bauern.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Mi Apr 29, 2020 17:24

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Das wird jetzt so schlecht mit der Wirtschaft, da bekommen die Großbauern über 100 ha, wieder Land abgenommen,
damit wieder Neubauern anfangen können


Wo willst du denn die "Neubauern" hernehmen? Oder meinst du damit vielleicht die demnächst kommenden Flüchtlinge. Das sind ja geborene Bauern.


Ich dachte da eher an NABU Mitglieder, die wissen doch wie es geht
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Bioboom?

Beitragvon wespe » Mi Apr 29, 2020 17:35

DWEWT hat geschrieben:Ich reaktiviere mal diesen alten thread. Uns steht der nächste Bio-Boom in´s Haus. Die GfK hat ermittelt, dass die Corona geschädigten Verbraucher jetzt mehr Bio-Produkte nachfragen wollen. Statt wie bisher 13% (?), soll die Nachfrage um weitere 2% auf 15% gesteigert werden. Naja, wir haben ja so unsere Erfahrungen mit Absichtserklärungen von Verbrauchern. Außerdem erscheint mir die Angabe von 13% Ausgaben für Bioprodukte doch sehr hochgegriffen zu sein. Realistische Angaben liegen im Bereich von 6 bis 9%. Quelle:Welt

Ich halte das nur als Fake, das einzige was bei der Coronakriese noch volle Regale hatten, waren die Produckte mit Bio Lapel.
Hier soll, wieder mal, durch Falschmeldung der Bio Handel angekurbelt werden, weil der Verbraucher, wieder mal, gezeigt hat, wo Geiz (oder Hamstern) geil ist.
Mit freundlichen Stachel
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Re: Bioboom?

Beitragvon LUV4.0 » Mi Apr 29, 2020 17:50

Ja nun....mit dem Robert als Kanzler hätte es was werden können :mrgreen:.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Mi Apr 29, 2020 19:04

LUV4.0 hat geschrieben:Ja nun....mit dem Robert als Kanzler hätte es was werden können :mrgreen:.


Flinten-Ursel und die Pastorentochter haben doch schon diese Woche wieder den Kampf für Klimaschutz angekündigt,
also auf der einen Seite Geld raus hauen, was die Deppen wieder zahlen müssen.

Die Weinkönigin wurde die Tage von der Pastorentochter auch für ihr Bauernbashing gelobt. Das hatte Honeckers Tochter ja auch angeordnet.

Das war es dann mal wieder mit der CDU und 40%.
Es profitieren dann wieder Habeck und der Gauleiter.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Qtreiber » Mi Apr 29, 2020 23:16

wespe hat geschrieben: das einzige was bei der Coronakriese noch volle Regale hatten, waren die Produckte mit Bio Lapel.

Ja, so habe ich es auch von meiner Schwägerin gehört: "Von Bio war alles da."
Aber igitt, bevor ich Alln-----Mehl verbacke, laufe ich lieber drei Stationen an. :mrgreen:
BTW: mit 11-13% ist der Umsatzanteil gemeint ? oder der Anteil an den verkauften Lebensmitteln ?
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Do Apr 30, 2020 0:06

Wegen Gutachten in einer Familiensache vor ca. 10 Jahren, bei einer mittleren Getreidemühle fiel mir auf, das die BIO Sparte doch recht gute Ausmahlungsgrade hatte. Wie auch beim BIO-Komposcht die Tonne gerne nur 300 - 500 kg wiegt. Das sind so die vielen lieben kleinen Ungenauigkeiten die die BIO Branche so althergebracht herzlich macht. Da ist hier a Röhrle, dort a Stäuble und a weng Vollmond. Das ist das was man halt in der großen industriellen Landwirtschaft vermisst und was den BIO Produkten ihren Reiz gibt.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Do Apr 30, 2020 8:16

T5060 hat geschrieben: Wie auch beim BIO-Komposcht die Tonne gerne nur 300 - 500 kg wiegt. Das sind so die vielen lieben kleinen Ungenauigkeiten die die BIO Branche so althergebracht herzlich macht.


Wenn dem so ist, dann ist es Betrug. Egal ob öko oder konvi. Mir sind in 35 Jahren solche Dinge noch nie aufgefallen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Do Apr 30, 2020 8:49

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: Wie auch beim BIO-Komposcht die Tonne gerne nur 300 - 500 kg wiegt. Das sind so die vielen lieben kleinen Ungenauigkeiten die die BIO Branche so althergebracht herzlich macht.


Wenn dem so ist, dann ist es Betrug. Egal ob öko oder konvi. Mir sind in 35 Jahren solche Dinge noch nie aufgefallen.


Ich guck mir den Komposchtstreuer an und guck was da drauf passt, dann schaue ich auf den Wiegeschein und stelle fest, der fährt die 20 km Strecke halb leer durch die Gegend.
Das ist immer dann der Fall, wenn Papa sagt er braucht noch ein wenig Geld für sich, was die Mama und die Oma nicht wissen braucht :mrgreen: :lol: :lol: :lol:
Es gibt Momente da kommt man aus dem Grinsen nicht mehr raus 8)
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Re: Bioboom?

Beitragvon germane » Do Apr 30, 2020 8:58

DWEWT hat geschrieben: Mir sind in 35 Jahren solche Dinge noch nie aufgefallen.


"So genau nimmt es der Bio-Kontrolleur auch nicht!" hat die Bioland- Biobäuerin mal zu mir gesagt. Momentan "kompostieren" die schon wieder das 4. Jahr am gleichen Fleck.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Bioboom?

Beitragvon Paule1 » Do Apr 30, 2020 9:22

Das mit dem Kompost ist doch der Größte Betrug und Augenwischerrei, BIO Betriebe dürfen Komposte einsetzten die z.B in der Qualität Bayern verboten sind sagte mir ein Brotgetreide Betrieb
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Do Apr 30, 2020 9:34

germane hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben: Mir sind in 35 Jahren solche Dinge noch nie aufgefallen.


"So genau nimmt es der Bio-Kontrolleur auch nicht!" hat die Bioland- Biobäuerin mal zu mir gesagt. Momentan "kompostieren" die schon wieder das 4. Jahr am gleichen Fleck.


Das Knuddelige an den BIO Leuten ist ja immer, dass sie gar nicht so schlau sind, wie sie immer tun, aber dafür die anderen für um so blöder halten :mrgreen:

Ich hab schon genug BIO-Betriebe begleiten dürfen, deren BIO-Status auf der Kippe stand.

Der größte Klops den ich erlebt habe, war mal ein Landwirt mit 500.000 Zellen in der Milch.
Der hatte dann mit Wasser seine Milch soweit verdünnt, dass der unter 400.000 kam und somit kam es nicht zum Lieferstopp.
Zusätzlich zum Wasser hat der noch Salz in die Milch gekippt. Das hat den Gefrierpunkt ausgeschaltet.
Die Inhaltsstoffe waren noch okay, wenn auch nicht üppig. Als das Zellzahlproblem behoben war, lief das trotzdem noch über 2 Jahre weiter.
Dann gabs ne Vertragsstrafe und Schadensersatz musste auch noch bezahlt werden, am Ende waren die Kühe weg und der BDM hatte ein Mitglied weniger
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Apr 30, 2020 9:35

Jeder hier schreibt neun mal gscheid, und keiner hat irgend ein Wissen. Schaut euch die Richtlinien an. Da steht alles sauber drin. Nach denen wird kontrolliert. Ich habe in den 29Jahren, wo ich kontrolliert werde, noch keinen Kontrolleur erlebt, der nicht genau hinschaut.
Die Kontrolle voriges Jahr dauerte 2,5 Tage.
Bio war für mich bei der Umstellung eine Nische, ist eine Nische geblieben, und soll eine Nische bleiben...meine bescheidene Meinung.....
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon DWEWT » Do Apr 30, 2020 9:36

Paule1 hat geschrieben:Das mit dem Kompost ist doch der Größte Betrug und Augenwischerrei, BIO Betriebe dürfen Komposte einsetzten die z.B in der Qualität Bayern verboten sind sagte mir ein Brotgetreide Betrieb


Würden alle Biobetriebe zur Kombination Ackerbau und Viehhaltung (Wiederkäuer) verpflichtet, wie es bei den Demeter-Betrieben der Fall ist, könnte die Ökoszene komplett auf diesen Quatsch verzichten. Kompost ist der Haupteintrag für Plastik in die Ackerböden.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Apr 30, 2020 9:39

T5060 hat geschrieben:
germane hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben: Mir sind in 35 Jahren solche Dinge noch nie aufgefallen.


"So genau nimmt es der Bio-Kontrolleur auch nicht!" hat die Bioland- Biobäuerin mal zu mir gesagt. Momentan "kompostieren" die schon wieder das 4. Jahr am gleichen Fleck.


Das Knuddelige an den BIO Leuten ist ja immer, dass sie gar nicht so schlau sind, wie sie immer tun, aber dafür die anderen für um so blöder halten :mrgreen:

Ich hab schon genug BIO-Betriebe begleiten dürfen, deren BIO-Status auf der Kippe stand.

Der größte Klops den ich erlebt habe, war mal ein Landwirt mit 500.000 Zellen in der Milch.
Der hatte dann mit Wasser seine Milch soweit verdünnt, dass der unter 400.000 kam und somit kam es nicht zum Lieferstopp.
Zusätzlich zum Wasser hat der noch Salz in die Milch gekippt. Das hat den Gefrierpunkt ausgeschaltet.
Die Inhaltsstoffe waren noch okay, wenn auch nicht üppig. Als das Zellzahlproblem behoben war, lief das trotzdem noch über 2 Jahre weiter.
Dann gabs ne Vertragsstrafe und Schadensersatz musste auch noch bezahlt werden, am Ende waren die Kühe weg und der BDM hatte ein Mitglied weniger

Wer dich hier noch für Zurechnungsfähig hält, ist selbst schuld. :roll: :roll: :roll:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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