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Bioboom?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Apr 30, 2020 11:22

Neuland79 hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Die betreiben Selbsterhöhung indem sie die anderen kriminalisieren.

Vor Selbstbetrug ist natürlich niemand gefeit. Und bei einem selbst anfangen, fällt vielen schwer (mir auch). Ich bin auch in vielen Bereichen noch nicht da, wo ich gerne wäre. Allerdings habe ich auch keine Lust, mich mein gnazes Leben mit solchen Dingen zu beschäftigen. Andere haben in der Zeit Spaß, lassen es sich gut gehen usw. Die Menschen wählen grün, weil sie wollen, dass sich jemand um solche Dinge wie Tierwohl, Umweltschutz kümmert und Verbesserungen durchsetzt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass hier jemand zum Anbindestall für Kühe zurück will. Allerdings muss natürlich die Politik die Rahmenbedingungen dafür schaffen und z.B. Geld ins System pumpen, wenn "der Umbau" nicht anders geht. Fördermittel gibts ja durchaus, aber so richtig scheint das nicht zu greifen.

Deswegen bin ich für eine App, sodass man mit seinem Handy ein Produkt einscannen kann (egal welches, gilt für ALLE Produkte vom Toilettenpapier über Alkohol, Süßigkeiten bis zu Media, Spielzeug, Auto usw.) Diese App muss open source sein. Alle Industrie, landwirtschaftlichen Betriebe müssen dort verklausuliert hinterlegt sein. Für euch Landwirte würde das bedeuten, dass die Veterinärämter die Daten eures Betriebes anonym der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Wenn ich z.B. die Milch oder das Fleisch einscanne steht dort:

- Tierhaltung (qm, Stall, durchschnittlich erreichtes Lebensalter der Tiere, Weideauslauf Anzahl der Tage im Jahr)
- Ackerbau (Einsatz von Gülle, PSM usw.)
- Arbeitsbedingungen (Entlohnung -> wieviel cent bekommt der Landwirt für sein Produkt, Angaben zu Arbeitsstunden? Urlaub?)
Man könnte eigene oder auch allgemein vorgegebene Filter festlegen, ab welchen Kriterien die App das Produkt als i.O. werten soll, um nicht jedes mal eine A4 Seite Infos übers Produkt nachlesen zu müssen.

Das ist KEINE Überwachung, wie sie den Grünen ja so gerne vorgeworfen wird! Es geht darum, dass jeder Mensch FREI entscheiden kann, was er kauft undzwar mit allen Infos, die er für seine Entscheidung braucht. Aktuell ist diese Kette nämlich unterbrochen. Den Aufwand zu betreiben, jedes Produkt nachzuforschen, ist kaum möglich.
Das gleiche gilt für Kleidung. Welche toxischen Stoffe wurden eingesetzt, wie werden die Arbeiter entlohnt. Unternehmen müssen gläsern gemacht werden. Wenn die Menschen dann trotzdem zum billigsten greifen, ist das i.O. Hier muss man dann sehen, welche Mindeststandards (nicht nur für Deutschland), sondern weltweit man ansetzt. D.h. Importe ja, aber Importstandards. Soll heißen, grün wählen ja auch viele, damit mal international etwas geschieht. Es geht nicht allen immer nur um Landwirtschaft.


Sag mal, spinnst du, und willst du den totalen Überwachungsstaat zurück?
Dann sind wir so weit, wie die geplante Corona App....da kann der Überwachungsstaat auch feststellen, wo und wann Neuland gevögelt hat.
Nebenbei....ich habe mein Smartphone gekündigt, abgeschaltet und verräumt. Es ging mal ohne das Ding, und es geht auch wieder ohne das Ding.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Apr 30, 2020 11:28

Die Politik möchte die Nische schon immer größer machen. Es kann doch nicht sein, dass die Politik Bio ausweiten will und dann Betriebe gar nicht aufgenommen werden.
Die Richtlinien sind doch so schwammig, dass jede Menge Gestaltungsfreiheit bleibt.

Wie ist eigentlich die Sache ausgegangen, wo man bei Bio strengere Pestizidgrenzen einführen wollte, als bei Konvi?[/quote]
Wenn ein Konvi mit der Spritze bei mir in den Weizen kommt, wie es schon passiert ist, kann der Weizen nur als Konviweizen vermarktet werden. Der Aufwuchs im nächsten Jahr ist Konvi Ware. Erst im Jahr darauf darf wieder U-Ware vermarktet werden.
Wer wird nicht aufgenommen? Es steht jedem frei, umzustellen, und das Kulap bekommt er auch. Um die Vermarktung muß er sich selbst kümmern. Wenn Milchviehbetriebe keinen Abnehmer fanden, dann aus Verantwortung der Molkereien, ihren langjährigen Lieferanten gegenüber, um fallende Preise zu verhindern.
Dies ist inzwischen Makulatur, weil Biomolkereien händeringend neue Lieferanten suchen.[/quote]

Nadann müssen die Molkereien nur ihre Wartelisten für neue BIO Lieferanten mal abarbeiten. Aktuell erhalten neue BIO-Lieferanten, auch nach fertiger Umstellung oft nur den konvi-Preis, weil kein Absatz da ist.[/quote]
Da bist aber rückständig. Hier im Süden machen die Molkereien gute Arbeit. Schau mal bei Z.Bsp. bei Scheitz. Die Barbara hat aufs richtige Pferd gesetzt, und sucht öffentlich Anbieter von Biomilch, nachdem die Warteliste schnell geleert wurde.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Neuland79 » Do Apr 30, 2020 11:28

Isarland hat geschrieben:Sag mal, spinnst du, und willst du den totalen Überwachungsstaat zurück?

Wovor hast du Angst?
Mal abgesehen davon, dass du profitieren würdest. Die Verlierer wären die Großbetriebe, Milchviebetriebe, wo Kühe nicht aus dem Stall kommen. Und den Fokus würde es auch mal wieder auf andere Industrien lenken. Den C02 Fußabdruck des Produkts hatte ich vergessen zu erwähnen, da würden dann doch einige auch wieder deutsch kaufen!

Nachtrag: Ordentliche Kennzeichnung von Produkten ist keine Überwachung! Du verwechselst Privatleben mit einem Produkt, was man verkaufen will. Wenn die Menschen dein Produkt aufgrund Ihnen wichtiger Kriterien nicht kaufen wollen, dann musst du entweder damit leben oder darüber nachdenken, warum das so ist. Ich möchte Menschen Entscheidungfreiheit geben. Und zu deiner Beruhigung, Besuche bei Fernbeziehungen waren zu Corona Zeiten erlaubt und ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Mann betrogen. Und ich vögel auch nicht in der Gegend herum. Wenn man das als Frau will, braucht man doch nur einmal um den Block zu laufen. Ist weder mein Interesse noch meine Spielwiese.
Zuletzt geändert von Neuland79 am Do Apr 30, 2020 11:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Apr 30, 2020 11:33

Neuland79 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Sag mal, spinnst du, und willst du den totalen Überwachungsstaat zurück?

Wovor hast du Angst?
Mal abgesehen davon, dass du profitieren würdest. Die Verlierer wären die Großbetriebe, Milchviebetriebe, wo Kühe nicht aus dem Stall kommen. Und den Fokus würde es auch mal wieder auf andere Industrien lenken. Den C02 Fußabdruck des Produkts hatte ich vergessen zu erwähnen, da würden dann doch einige auch wieder deutsch kaufen!

Von was sollte ich profitieren?
Ich habe treue Kunden, die wissen genau, wo die Lebensmittel herkommen, die sie von mir kaufen....und sie wissen, wie sie erzeugt werden....ich bin da völlig gläsern....und das wird honoriert von meinen Kunden.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Neuland79 » Do Apr 30, 2020 11:39

Isarland hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Sag mal, spinnst du, und willst du den totalen Überwachungsstaat zurück?

Wovor hast du Angst?
Mal abgesehen davon, dass du profitieren würdest. Die Verlierer wären die Großbetriebe, Milchviebetriebe, wo Kühe nicht aus dem Stall kommen. Und den Fokus würde es auch mal wieder auf andere Industrien lenken. Den C02 Fußabdruck des Produkts hatte ich vergessen zu erwähnen, da würden dann doch einige auch wieder deutsch kaufen!

Von was sollte ich profitieren?
Ich habe treue Kunden, die wissen genau, wo die Lebensmittel herkommen, die sie von mir kaufen....und sie wissen, wie sie erzeugt werden....ich bin da völlig gläsern....und das wird honoriert von meinen Kunden.

Na siehst du, funktioniert doch! Und das wollen wir jetzt auch für alle anderen, wo die Kunden ihre Produkt-Erzeuger nicht kennen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon LUV4.0 » Do Apr 30, 2020 11:42

Neuland lebt in einer anderen Welt. Ein paar Wochen Arbeit auf einem deutschen, landwirtschaftlichen Betrieb würde ihr vielleicht die Augen öffnen..oder auch nicht. BIO müsste überhaupt keine Nische sein, der Verbraucher könnte das SOFORT ändern wenn er denn WOLLTE. Dafür braucht man keine App...der Markt hat für jede denkbare Ernährungsform etwas zu bieten. Sogar die zerstreuten Veganer können fressen bis sie platzen, ohne auf irgendwas verzichten zu müssen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon meyenburg1975 » Do Apr 30, 2020 11:46

Das würde genauso gut funktionieren wie beim Tierwohllabel. Günstigere Standardprodukte laufen wie gehabt, teurere Tierwohlprodukte sind schon fast Ladenhüter. Aber es wurde wieder Arbeit geschaffen für Zertifizierer, Kontrolleure, diese ganze unproduktive Mischpoke.
Bei dem ganzen Label und Siegelgedöns verdienen viele Leute, nur nicht der Bauer. Und der Handel hat wieder günstige Werbung. Das wars.

Der Kunde würde immer noch die billigeren Käfigeier bei Aldi kaufen, wenn sie dort im Regal ständen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Neuland79 » Do Apr 30, 2020 12:31

meyenburg1975 hat geschrieben:Der Kunde würde immer noch die billigeren Käfigeier bei Aldi kaufen, wenn sie dort im Regal ständen.

"Der Kunde" ist immer eine schwierige Aussage. Alle Kunden wirst du nicht erreichen. Wer billig kaufen will, kauft billig. Den interessiert auch keine App. Das funktioniert nur bei Verbrauchern, die erreichbar sind. Z.B. könnten die Grünen ihren Wählern diese App ans Herz legen. Sogar meine Eltern und Geschwister, die nun wirklich nicht grün sind, würden sich dafür interessieren. Ich gehe davon aus, dass das Potential in der Bevölkerung deutlich erhöht wird, insbesondere bei der Diskussion um den CO2 Fußabdruck.

Aktuell ist es doch so. Man steht im Regal vor Frischmilch und H-Milch Produkten, worauf Kühe auf der Weide abgebildet sind. Welche Milch nimmt man? Du schriebst einmal, dass 80% der Milch bei dir in der Gegend quasi Weidemilch ist. Fahre doch mal zu DWEWT in die Altmark. Der wird dir einem Betrieb in seiner Gegend mit 2000 Kühen zeigen können ohne Auslauf und Weidegang. Und wenn es DWEWT nicht macht, kann ich dir in ganz Deutschland Adressen von Betrieben geben. Und da sind wir beim Thema. Im Supermarkt würde man mit der App eine zusätzliche, wesentliche Entscheidungshilfe haben. Gerade die Jugend interessiert sich für soetwas, wenn sie anfangen, eigene Hausstände und Familien zu gründen und plötzlich selber wählen müssen!

Genauso müssten auch die Gaststätten und Eisdielen ihre Produkte mit Codes deklarieren, die man mit einem Handy einliest und alle wesentlichen Daten angezeigt werden.
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Re: Bioboom?

Beitragvon germane » Do Apr 30, 2020 13:14

Neuland79 hat geschrieben:
germane hat geschrieben:"Blöder " ist ja noch ein milder Ausdruck. Wir rotten die ganze Menschheit aus, weil wir :

Tiermehl an Wiederkäuer verfüttern. -> BSE?!

Wo sind die Menschen mit dem neun CJK?. War alles nur Scheingefecht, weil man vertuschen musste, dass Hormone aus Rindergehirnen zu medizinischen Produkten verarbeitet wurden.

Gentechnik einsetzen -> Pflanzen züchten, die gegen bestimmte Gifte "immun" sind, hat schon ein Geschmäckle, ansonsten eher Angstdiskussion, dass etwas heraus kommt, was man nicht mehr beherrschen kann, siehe Corona

Da bin ich erst mal dafür , alle Sorten, die mit Mutagenese gezüchtet wurden, so gründlich zu prüfen, wie gentechnische Sorten. Auf lange Sicht werden sonst Monsantosorten gesünder sein als Bio-Sorten.

Pestizide spritzen -> Nicht nett von euch, dass ihr die Insekten tötet!

Auch Bio-Insektizide töten Insekten. Wenn der Biolandbau positive Wirkungen auf die Insekten hätte, müssten sie-wegen zunehmender Biofläche- in den letzten Jahren schon zugenommen haben.

Kunstdünger streuen -> Vorräte sind endlich?!

Das Knappste soll der P sein. Der reicht aber noch ca. 100 Jahre. Bis dahin müssen wir die Fäkalien in guter Qualität auf die Felder zurück bringen.

Tiere quälen -> Tiere sind auch Lebewesen

Die Fleischforscher in Kulmbach haben schon vor 15 Jahren an Schlachttieren festgestellt, dass Bio-Tiere kränker sind.


Wasser vergiften -> laut dem mir bekannten Landwirt bedeutet mehr Gülle aufs Feld schütten nicht zwingend mehr Ertrag

Unendlich Gülle bringt auch nicht mehr. Da hat er Recht. Aber da gilt das Gleiche wie bei den Insekten: Wenn der Biolandbau da Vorzüge hätte, dürften wir schon keine Probleme mehr haben.


rot=meine Anmerkungen
Ansonsten habe ich ihn mal gefragt, warum die Bauern bei BsF den Kälbern ein Pulver zum Trinken anrühren. Er meinte nur, dass es ein paar cent billiger ist, die Milch zur Industrie zu transportieren, welche dann das "gute" Fett aus der Milch abschöpft, um danach mit viel Energie über 98% Wasser aus der Milch zu trocknen, um ein Pulver herzustellen, dem man dann "billige" Fette beimischt, welches man wieder zum Bauern zurück transportiert, um sich dann darüber zu wundern, dass die Kälber Durchfall bekommen.
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Re: Bioboom?

Beitragvon T5060 » Do Apr 30, 2020 13:32

Isarland hat geschrieben:Da bist aber rückständig. Hier im Süden machen die Molkereien gute Arbeit. Schau mal bei Z.Bsp. bei Scheitz. Die Barbara hat aufs richtige Pferd gesetzt, und sucht öffentlich Anbieter von Biomilch, nachdem die Warteliste schnell geleert wurde.


Die Barbara hat aber sehr hohe Ansprüche wie z.B. Demeter. Dann ist die Barbara auch keine Molkereichefin, sondern die geht mit den Bauern um wie eine mittelalterliche Lehensherrin, die zudem noch gerne ihren Geldbeutel zu hält. Sie ist damit eine weniger begehrte Geschäftspartnerin. Der fällt ja auch fast wöchentlich eine neue Auflage ein. Es sollen ja die Lieferanten von Barbara, die Leute sein, die die Wartelisten der anderen bevölkern.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Apr 30, 2020 15:11

T5060 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Da bist aber rückständig. Hier im Süden machen die Molkereien gute Arbeit. Schau mal bei Z.Bsp. bei Scheitz. Die Barbara hat aufs richtige Pferd gesetzt, und sucht öffentlich Anbieter von Biomilch, nachdem die Warteliste schnell geleert wurde.


Die Barbara hat aber sehr hohe Ansprüche wie z.B. Demeter. Dann ist die Barbara auch keine Molkereichefin, sondern die geht mit den Bauern um wie eine mittelalterliche Lehensherrin, die zudem noch gerne ihren Geldbeutel zu hält. Sie ist damit eine weniger begehrte Geschäftspartnerin. Der fällt ja auch fast wöchentlich eine neue Auflage ein. Es sollen ja die Lieferanten von Barbara, die Leute sein, die die Wartelisten der anderen bevölkern.


Immer dein "soll, soll, soll…..anscheinend keine Ahnung, davon aber sehr viel. :lol: :lol: :lol:
Alle hier in der Gegend liefern zu Scheitz, z.T. seit über 20 Jahren, obwohl eine andere Biomolkerei liebend gern in unserem Gebiet "grasen" würde
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Re: Bioboom?

Beitragvon John Deere 6320Premium » Do Apr 30, 2020 17:15

Neuland79 hat geschrieben:Ansonsten habe ich ihn mal gefragt, warum die Bauern bei BsF den Kälbern ein Pulver zum Trinken anrühren. Er meinte nur, dass es ein paar cent billiger ist, die Milch zur Industrie zu transportieren, welche dann das "gute" Fett aus der Milch abschöpft, um danach mit viel Energie über 98% Wasser aus der Milch zu trocknen, um ein Pulver herzustellen, dem man dann "billige" Fette beimischt, welches man wieder zum Bauern zurück transportiert, um sich dann darüber zu wundern, dass die Kälber Durchfall bekommen.


Neuland überleg es doch mal aus Arbeitstechnischer Sicht.

So wie dein Biokollege es wohl macht:
Milch aus dem Tank/Eimer zu den Kälbern schleppen
In die Tränkeeimer umfüllen
Tränkeeimer an die Gitter hängen
Zusehen das alle Kälber trinken und es keinen Konkurenzkampf gibt. Die dicken klauen den kleinen sonst ihre Milch
Alles wieder zusammenräumen und reinigen. Das dauert am Tag bestimmt eine 3/4 Stunde.

Wie viele andere es machen:
Kälber nach der Biestmilch an die Milchaustauscher gewöhnen mit Eimertränke.
In der Gruppe an den Tränkeautomaten gewöhnen.
Keine Geboxe und geschleppe mehr. Im Tränkeautomaten muss natürlich nach Pulver gesehen werden
Kälber können trinken wann sie wollen. alle bekommen über den Transponder die korrekte Menge.

Spart in der Woche einige Stunden Arbeitszeit ein. Das mit dem Durchfall ist auch Schwachsinn, ich hoffe das weiß er selbst. Die Mineralien im Milchaustauscher haben gegenüber Vollmilch deutliche Vorteile besonders wenn man Durchfall verhindern will.


Ihr schreibt bei euch im Büro bestimmt auch nicht mit dem Kugelschreiber um die böse Druckerindustrie zu sabotieren
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Re: Bioboom?

Beitragvon Paule1 » Do Apr 30, 2020 18:39

:lol: Die sind schon Lustig und haben wohl "Schwarzen Humor" :lol:d ass es im Ökolandbau trotz mechanischen Striegelns mehr Feldlerchenpaare gebe als im konventionellen Ackerbau. :lol: Das sollten sie mal mit Fakten belegen :klug:

:klug: Wer Rehkitze schützen muß sollte es auch mit Vögel ernst nehmen :klug:


Hacke und Striegel: Wie viele Gelege von Bodenbrütern zerstören sie?



Überfahrten mit Hacke und Striegel sind ohne Frage problematisch für bodenbrütende Vogelarten, etwa der Feldlerche.

https://www.agrarheute.com/pflanze/getr ... 2020-04-30
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Bioboom?

Beitragvon Neuland79 » Do Apr 30, 2020 18:53

John Deere 6320Premium hat geschrieben:Neuland überleg es doch mal aus Arbeitstechnischer Sicht.

So wie dein Biokollege es wohl macht:
Milch aus dem Tank/Eimer zu den Kälbern schleppen
In die Tränkeeimer umfüllen
Tränkeeimer an die Gitter hängen
Zusehen das alle Kälber trinken und es keinen Konkurenzkampf gibt. Die dicken klauen den kleinen sonst ihre Milch
Alles wieder zusammenräumen und reinigen. Das dauert am Tag bestimmt eine 3/4 Stunde.

Er lässt díe Kälber bei der Mutter bis sie drei Monate alt sind und entwöhnt sie dann komplett. Also Mutter und Kalb sind beieinander und sehen sich, aber das Kalb kommt nicht mehr an das Euter. Aktuell hat er ein kleines Kalb von der Mutter getrennt, weil das Euter der Mutter zu tief hing und das Kalb auf die Knie gehen musste beim Trinken und er hatte Angst vor einem Knieschaden oder soetwas in der Art. Das Kalb ist sozusagen schon bei den Jungtieren, aber separat durch eine Absperrung getrennt. Er nimmt Milch aus dem Tank/Kessel, erwärmt sie und läuft dann zwei Meter zum Gitter und hängt den Eimer ein.
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Re: Bioboom?

Beitragvon Isarland » Do Apr 30, 2020 19:06

Paule1 hat geschrieben::lol: Die sind schon Lustig und haben wohl "Schwarzen Humor" :lol:d ass es im Ökolandbau trotz mechanischen Striegelns mehr Feldlerchenpaare gebe als im konventionellen Ackerbau. :lol: Das sollten sie mal mit Fakten belegen :klug:

:klug: Wer Rehkitze schützen muß sollte es auch mit Vögel ernst nehmen :klug:


Hacke und Striegel: Wie viele Gelege von Bodenbrütern zerstören sie?



Überfahrten mit Hacke und Striegel sind ohne Frage problematisch für bodenbrütende Vogelarten, etwa der Feldlerche.

https://www.agrarheute.com/pflanze/getr ... 2020-04-30

Ich empfehle dir, beim lesen auch mitzudenken.
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