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Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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148 Beiträge • Seite 8 von 10 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Kerrrin » Mo Jun 21, 2010 14:43

Also, dazu, welche Pestizide jetzt wo eingesetzt werden oder eben nicht, kann ich natürlich wenig sagen.
Allgemein habe ich aber, auch bei den Sachen, die ich außerhalb des Forums hier gelesen hab, festgestellt, dass es auch eine zunehmende Kritik an Bioprodukten gibt. Wenn das stimmt, was hier teilweise gesagt wurde - dass Landwirte, die ihren Betrieb ökologisch betreiben wollen, ihre Tiere z.T. wegen irgendwelchen Richtlinien schlechter halten müssen, als das sonst der Fall wäre, sehe ich das natürlich noch kritischer. Außerdem denke ich auch, dass alles, was in Deutschland verkauft wird, streng genug kontrolliert wird, um nicht voll mit chemischen Mitteln zu sein. Und das einige konventionelle Betrieben vielleicht ökologisch besser betrieben werden, als biologische, ist mir auch klar geworden.
Trotzdem werde ich persönlich weiterhin AUCH Bioprodukte kaufen, denn ich denke, es ist wichtig, dass die Verbraucher zeigen, dass sie bereit sind, Geld für gute Lebensmittel auszugeben, ob jetzt bio oder nicht bio.
Und auch wenn es Massentierhaltung auch bei Biobetrieben gibt, hoffe ich, wenn ich Bio-Eier kaufe, trotzdem noch darauf, dass diese Hühner es mal besser hatten als andere.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Jun 21, 2010 14:47

Als erster hatte ich mich schon per PN gemeldet :wink:

Als ich gerade noch einmal die Überschrift ihres/seines Themas "Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern" gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass nur "Visus" seine Beiträge überhaupt einen Bezug zur eigentlichen Aufgabenstellung haben.... :prost:
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Jun 21, 2010 14:57

Kerrrin hat geschrieben:...dass Landwirte, die ihren Betrieb ökologisch betreiben wollen, ihre Tiere z.T. wegen irgendwelchen Richtlinien schlechter halten müssen....

So etwas stimmt einfach nicht, solche behauptunge stellen nur leute auf, die die EG-Ökoverordnung und die Richtlinien der Verbände nicht kennen. Oder man ist tatsächlich der Meinung, dass ein Huhn in einer sterilen Kleingruppe ohne je das Sonnenlicht zu sehen oder seinem arteigenen Verhalten nach gehen zu können besser gehalten wurde, als in der mit Bakterien, Keimen, Parasiten und Regenwetter verseuchten Natur :lol:

Kerrrin hat geschrieben:...Außerdem denke ich auch, dass alles, was in Deutschland verkauft wird, streng genug kontrolliert wird, um nicht voll mit chemischen Mitteln zu sein.

Du solltest nicht "verkauft", sondern "Produziert" schreiben :wink:

Kerrrin hat geschrieben:Und das einige konventionelle Betrieben vielleicht ökologisch besser betrieben werden, als biologische, ist mir auch klar geworden.

Konventionelle können wenn sie wollen, die Ökologischen müssen "ökologisch" gut bewirtschaftet werden.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » Mo Jun 21, 2010 15:13

Bodenseefarmer hat geschrieben:
Kerrrin hat geschrieben:...dass Landwirte, die ihren Betrieb ökologisch betreiben wollen, ihre Tiere z.T. wegen irgendwelchen Richtlinien schlechter halten müssen....

So etwas stimmt einfach nicht, solche behauptunge stellen nur leute auf, die die EG-Ökoverordnung und die Richtlinien der Verbände nicht kennen. Oder man ist tatsächlich der Meinung, dass ein Huhn in einer sterilen Kleingruppe ohne je das Sonnenlicht zu sehen oder seinem arteigenen Verhalten nach gehen zu können besser gehalten wurde, als in der mit Bakterien, Keimen, Parasiten und Regenwetter verseuchten Natur :lol:


Siehste, da geht die Diffamierung und Volksverhetzung nur für das eigene Portemonnaie schon wieder los. Hühner leben nicht von Sonnenlicht und erst recht nicht von GRas. Legehennen sind - wie Schweine - ALLESFRESSER. Seit dem Tiermehlverbot fehlt es den Biobetrieben an Möglichkeiten, den Tieren das notwendige Eiweiß im Futter in verdaulicher Form anzubieten. Normale Betriebe nutzen dazu inzwischen DL bzw L-Aminosäuren ind reiner Form. Die sind jedoch bei den Biobetrieben verboten. In der FOlge haben die Biobetriebe beim Geflügel, insbesondere bei den Hühnern, eine geringere Nutzungsdauer (knapp 14 Tage weniger), und diejenigen, die eine Zwangsmauser betreiben, haben höhere AUsfälle.

FÜr beide Tierarten , Hühner wie Schweine, gilt, daß auch das Bundesforschungsprogramm Oekolandbau es in 20 Jahren nicht geschafft hat, Tiere zu züchten, die den Biorichtlinien gesundheitlich gewachsen sind. Und "die Sonne" nutzt dem Huhn erst recht nichts, was Dir jeder bestätigen kann, der sich mit Hühnern auskennt: Hühner haben einen Tageslichtabhängigen Ca-Stoffwechsel, die brauchen einen 12h-Tag. Im Sommer sind ihnen die Tage hier zu lang, und im Winter zu kurz (und sowieso zu kalt, Freilandeier im WInter zu kaufen, ist schlicht Tierquälerei), Hühner sind nun mal keine heimischen Tiere - und erst recht völliger Quatsch ist es, sie mit "heimischen Futtermitteln" ("vom eigenen Betrieb, eine Voraussetzung für bestimmte Biolabel) zu füttern, nur weil der BAUER hier heimisch ist.
Vielleicht solltest Du Deine eigenen Quellen mal besser lesen, Bodensee"farmer".

http://forschung.oekolandbau.de/Details ... c1c.0.html

Für Schweine kannst Du im selben Portal das selbe nachlesen: es gibt bis heute weder Schweine noch Hühner, die ihrer Genetik nach für die Biohaltung geeignet sind. Man kann es sich aber auch ganz einfach machen: Jeder Verbraucher weiß, daß er "Bio" teurer bezahlt, weil weniger "geerntet" wird - und im Fall von Legehnnen sind das ganz einfach schlechtere Leistungen und höhere Ausfälle.
Siehe oben, Heinzi hats doch schön beschrieben ... die "sterben einfach so weg"
Zuletzt geändert von SHierling am Mo Jun 21, 2010 16:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Jun 21, 2010 15:18

Zum Thema Ernährung der Welt mit den geringeren Öko-erträgen muß man evtl. noch etwas zufügen:
Die extrem hohen Erträge der konv. Landwirtschaft in dieser Form gibt es nur in Europa, teilweise nordamerika und nur sehr vereinzelt auf dem Rest der Welt. Alleine durch den Transfer von Wissen, könnten in vielen Entwicklungsländern mit Ökologischem Landbau höhere Erträge erzielt werden, als dort aktuell mit konventioneller Landwirtschaft erzielt werden.

Aktuell wird in der EU und auch D nur ein sehr kleiner Bruchteil der Forschungsgelder für die Landwirtschaft für den Ökolandbau ausgegeben, der rest wird für die konventionelle Landwirtschaft ausgegeben. Wenn man dann sieht, dass gute Ökobetriebe bereits heute kontinuierlich ein Ertragsniveau haben wie die durchschnittlichen Konventionellen Betriebe mitte der 80er Jahre, man aber daneben ertraglich wesentlich schlechtere Ökobetriebe sieht, sieht man was man mit entsprechendem Wissen, Forschung und vorallem Wissenstransfer erreichen kann. Würde für den Ökolandbau ähnlich intensiv geforscht wie für den konventionellen, wären die Ertragsunterschiede auch hier in Europa wesentlich kleiner.
Der Boden ist halt doch nicht nur ein Substrat in dem sich die Wurzeln festhalten, im Boden spielen sich viele prozesse ab, zig verschieden Spurenelemente sind in verschiedenen Verhältnissen vorhanden,viele Nähstoffe werden gebunden, für Pflanzen Freigegeben oder auch ausgewaschen, diese zusammenhänge alle ganzheitlich zu verstehen und für sich zu nutzen, davon sind die Menschen noch meilenweit entfernt, stattdessen "füttert" man die Pflanzen mit Nähstoffen die teilweise chemisch mit erheblichem Energieaufwand verfügbar gemacht wurden, anhand dessen was man für Erträge erwartet. Der Boden auf dem die Pflanzen wachsen wird dabei großteils vergessen....
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Jun 21, 2010 15:26

SHierling hat geschrieben:
Bodenseefarmer hat geschrieben:
Kerrrin hat geschrieben:...dass Landwirte, die ihren Betrieb ökologisch betreiben wollen, ihre Tiere z.T. wegen irgendwelchen Richtlinien schlechter halten müssen....

So etwas stimmt einfach nicht, solche behauptunge stellen nur leute auf, die die EG-Ökoverordnung und die Richtlinien der Verbände nicht kennen. Oder man ist tatsächlich der Meinung, dass ein Huhn in einer sterilen Kleingruppe ohne je das Sonnenlicht zu sehen oder seinem arteigenen Verhalten nach gehen zu können besser gehalten wurde, als in der mit Bakterien, Keimen, Parasiten und Regenwetter verseuchten Natur :lol:


Siehste, da geht die Diffamnierung und Volksverhetzung nur für das eigene Portemonnaie schon wieder los. Hühner leben nicht von Sonnenlicht und erst recht nicht von GRas. Legehennen sind - wie Schweine - ALLESFRESSER. Seit dem Tiermehlverbot fehlt es den Biobetrieben an Möglichkeiten, den Tieren das notwendige Eiweiß im Futter in verdaulicher Form anzubieten. Normale Betriebe nutzen dazu inzwischen DL bzw L-Aminosäuren ind reiner Form. Die sind jedoch bei den Biobetrieben verboten. In der FOlge haben die Biobetriebe beim Geflügel, insbesondere bei den Hühnern, eine geringere Nutzungsdauer (knapp 14 Tage weniger), und diejenigen, die eine Zwangsmauser betreiben, haben höhere AUsfälle.

FÜr beide Tierarten , Hühner wie Schweine, gilt, daß auch das Bundesforschungsprogramm Oekolandbau es in 20 Jahren nicht geschafft hat, Tiere zu züchten, die den Biorichtlinien gesundheitlich gewachsen sind. Und "die Sonne" nutzt dem Huhn erst recht nichts, was Dir jeder bestätigen kann, der sich mit Hühnern auskennt: Hühner haben einen Tageslichtabhängigen Ca-Stoffwechsel, die brauchen einen 12h-Tag. Im Sommer sind ihnen die Tage hier zu lang, und im Winter zu kurz (und sowieso zu kalt, Freilandeier im WInter zu kaufen, ist schlicht Tierquälerei), Hühner sind nun mal keine heimischen Tiere - und erst recht völliger Quatsch ist es, sie mit "heimischen Futtermitteln" ("vom eigenen Betrieb, eine Voraussetzung für bestimmte Biolabel) zu füttern, nur weil der BAUER hier heimisch ist.
Vielleicht solltest Du Deine eigenen Quellen mal besser lesen, Bodensee"farmer".

http://forschung.oekolandbau.de/Details ... c1c.0.html

Für Schweine kannst Du im selben Portal das selbe nachlesen: es gibt bis heute weder Schweine noch Hühner, die ihrer Genetik nach für die Biohaltung geeignet sind. Man kann es sich aber auch ganz einfach machen: Jeder Verbraucher weiß, daß er "Bio" teurer bezahlt, weil weniger "geerntet" wird - und im Fall von Legehnnen sind das ganz einfach schlechtere Leistungen und höhere Ausfälle.
Siehe oben, Heinzi hats doch schön beschrieben ...


Ich hatte es von den Haltungsbedingungen, und du von der Fütterung, das sind zwei verschiedene Themen.... :roll:
Die Probleme mit der Fütterung sind mir bekannt, deshalb bauen auch zig Biobetriebe Soja in Deutschland an oder importieren es aus anderen EU-Ländern (nich aus 3.Weltländern, um die Soziale Komponente des Ökolandbau anzusprechen)
Wie eine Huhn in der so bezeichneten Kleingruppe ihrem Arteigenen Verhalten nachgehen soll, kannst mir ja mal erklären......
Wenn es der Freilandhenne drußen im WInter nicht gefällt, geht sie halt wieder zurück in den warmen Stall, es wird kein Tier gezwungen draußen im Nassen zu frieren.....

Zum Thema Diffamierung, ich habe keinen schlecht gemacht, es hindert niemend einen Kleingruppenhühnenhalter seine Tiere in Bodenhaltung oder mit Auslauf zu halten, nebenbei kann er damit dann sogar noch Werbung machen... was soll der Neid?

Viele Wege führen nach Rom, jeder geht den der nach seiner Überzeugung der beste ist, nur der Neid ist ein schlechter wegbegleiter.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Jun 21, 2010 15:28

Ganz so kritisch seh ich das ganze nicht, es gibt auch Fertigfutter mit recht ausgewogenen Inhaltsstoffen http://www.meika-biofutter.de/PDF/Gefluegelfutterprogramm.pdf, und bis 1000 Hühner darf noch komplett zugekauft werden.
Naja und im Winter dürfen sie ja auch im Stall bleiben. Problematisch wird es erst wenn jemand meint, die Hühner müssten auch im tiefsten Winter raus, oder man könnte sie einfach nur mit Erbsen und Getreide ernähren, weil das dann besonders Bio sei. Bei Schweinen ist es ähnlich.
Ob der komplette Zukauf ökologisch sinvoll ist, sei dahingestellt, aber es kann sich für den einzelnen Betrieb durchaus lohnen
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon H.B. » Mo Jun 21, 2010 15:37

Bodenseefarmer hat geschrieben:Alleine durch den Transfer von Wissen, könnten in vielen Entwicklungsländern mit Ökologischem Landbau höhere Erträge erzielt werden, als dort aktuell mit konventioneller Landwirtschaft erzielt werden.

Du tust, als ob konv. Landbau und ökologischer Landbau was ganz anderes wäre. Das ist beides ein und das Selbe - das erreichen möglichst bester Ertäge mit möglichst geringstem Aufwand an Energie und Pflanzenschutz.
Beim biologischen Landbau werden die Bedürfnisse von Böden, Pflanzen und Tieren außer Acht gelassen, um einer ideologischen Sichtweise mehr oder weniger religiösen Verbänden zu entsprechen.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Jun 21, 2010 15:37

Nebenbei wiedersprichst dir mal wieder selber, erst schreibst du so schwachsinn, wie das den Hühnern das SOnnenlich nichts nützt und dann kommst mit der Realität, nähmlich das sie eben doch einen ca. 12 h Tag benötigen.... dem wird übrigens auch im Ökolandbau nachgekommen...

Tiermehl wurde auf Ökobetrieben in Deutschland noch gar nie gefüttert...

Um einmal auf deiner ebene zu argumentieren, ich kenne x konventionelle Betriebe in meinem Umfeld, bei denen die Hühner in einem Holzverschlag draußen leben und völlig unausgewogen mit Küchenabfällen und einer viel zu Eiweißarmen Ration mit Getreideauspautz ernährt werden, dann gehen auch noch regelmäßig welche drauf wenn sie über die Straße laufen (Autos), um auf deinem Niveau zu bleiben, schließe ich jetzt daraus das konventionelle Hühner nicht sachgerecht gehalten werden.
Wobei ich trotzdem behaupten würde, dass es diesen Hühnern gut geht, manche davon haben schon x mal die Mauser hinter sich.....

Was ich damit sagen möchte, schwarze Schafe gibt es überall......genau so wie gut arbeitende...
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Bodenseefarmer » Mo Jun 21, 2010 15:56

H.B. hat geschrieben:
Bodenseefarmer hat geschrieben:Alleine durch den Transfer von Wissen, könnten in vielen Entwicklungsländern mit Ökologischem Landbau höhere Erträge erzielt werden, als dort aktuell mit konventioneller Landwirtschaft erzielt werden.

Du tust, als ob konv. Landbau und ökologischer Landbau was ganz anderes wäre. Das ist beides ein und das Selbe - das erreichen möglichst bester Ertäge mit möglichst geringstem Aufwand an Energie und Pflanzenschutz.
Beim biologischen Landbau werden die Bedürfnisse von Böden, Pflanzen und Tieren außer Acht gelassen, um einer ideologischen Sichtweise mehr oder weniger religiösen Verbänden zu entsprechen.


Grundsätzlich geht es ebenso darum lebensmittel zu erzeugen, im Ökologischen Landbau wird jedoch versucht, die Natur dazu zu bewegen möglichst viel selbst zu erledigen (z.B. Stickstoffbindung über Leuminosen aus der Luft statt durch viel Energie im Haber Bosch verfahren oder Freisetzung von in schwer löslichen Verbindungen festgelegtem Phosphat durch aktivierung des Bodenlebens etc.)
Die Bedürfnisse von Boden Pflanzen und Tieren werden nicht ausser acht gelassen, Die Tierernährung ist ja im großen und ganzen gleich, ausser das die Futtermittel halt ökoligisch erzeugt werden mussten und was den Boden betrifft werde Mineralische Düngemittel (P, K, MG, Ca, S, Bor und andere Spurenelemente) bei Bedarf, nach Bodenuntersuchung ebenso eingesetzt....
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » Mo Jun 21, 2010 16:55

Ganz so kritisch seh ich das ganze nicht, es gibt auch Fertigfutter mit recht ausgewogenen Inhaltsstoffen http://www.meika-biofutter.de/PDF/Geflu ... ogramm.pdf, und bis 1000 Hühner darf noch komplett zugekauft werden.

Ähm ... Dir ist aber schon aufgefallen, daß auf der gesamten Seite nirgends irgendwelche Komponenten angegeben sind?
Und der Zukauf von normalem, konventionellen Geflügelfutter (20%? oder sind es noch 25%?) ist doch imho ab 2010 vorbei, oder ab wann? Dann kannst Du Bio-Soja aus Österreich kaufen, und deren Bodenvergiftung mit Neobiota teuer bezahlen - nee, danke, das hat für mich mit nachhaltiger und langfristig sinnvoller Landwirtschaft nichts zu tun, so schön die Ansätze mit Freiland und Auslauf auch sind, aber die hab ich ja auch, dazu brauch ich kein "Bio" - nur hab ich dazu das bessere Futter und kann meine Hennen schön in der Scheune laufen lassen - und zwar den ganzen WInter über.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Jun 21, 2010 17:09

SHierling hat geschrieben:
Ganz so kritisch seh ich das ganze nicht, es gibt auch Fertigfutter mit recht ausgewogenen Inhaltsstoffen http://www.meika-biofutter.de/PDF/Geflu ... ogramm.pdf, und bis 1000 Hühner darf noch komplett zugekauft werden.

Ähm ... Dir ist aber schon aufgefallen, daß auf der gesamten Seite nirgends irgendwelche Komponenten angegeben sind?
Und der Zukauf von normalem, konventionellen Geflügelfutter (20%? oder sind es noch 25%?) ist doch imho ab 2010 vorbei, oder ab wann? Dann kannst Du Bio-Soja aus Österreich kaufen, und deren Bodenvergiftung mit Neobiota teuer bezahlen - nee, danke, das hat für mich mit nachhaltiger und langfristig sinnvoller Landwirtschaft nichts zu tun, so schön die Ansätze mit Freiland und Auslauf auch sind, aber die hab ich ja auch, dazu brauch ich kein "Bio" - nur hab ich dazu das bessere Futter und kann meine Hennen schön in der Scheune laufen lassen - und zwar den ganzen WInter über.

Sicherlich ist das nicht der optimale Weg, aber es kann sich durchaus rechnen :roll:
Seit 1.1. ist nur noch 5% erlaubt, auch bei EU-Bio.(Kartoffeleiweiß und Maiskleber)
http://meika-biofutter.de/bilder/FUTTERPROGRAMM_Gefl%FCgel.pdf über google gefunden, scheint nicht mehr ganz aktuell zu sein
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon JohnDeere3040 » Mo Jun 21, 2010 17:26

Soja wird mittlerweile auch bei uns ganz in der Nähe angebeut, Percy Schmeiser :roll: war vor kurzem dort :oops: http://www.asamhof-kissing.de/, ist übrigens konventionell
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » Mo Jun 21, 2010 17:46

Sicherlich ist das nicht der optimale Weg, aber es kann sich durchaus rechnen :roll:

Das sich Bio RECHNET (zumindest kurzfristig), bezweifelt hier ja niemand. 8)
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon hans g » Mo Jun 21, 2010 18:18

schimmel hat geschrieben:...genauso wie die PV - Krankheit, die rechnet sich auch für den Einzelnen, nur nicht für die Volkswirtschaft...

.....ich bin auch gerade am rechnen---irgendwie klappts nicht oder habe ich ÜBERZOGENE vorstellungen :roll:
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