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Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » So Jun 20, 2010 10:01

Cairon hat geschrieben:
heinzi the chicken hat geschrieben:
In meinen 42,5 Hektar wird kein PSM und selbst sehr selten Antibiotika eingesetzt. Das einzige was ich benutze ist Antiparasitikum.
Willst du hier deine Liste aufführen, was du benutzt?


Hast Du das wirklich so gemeint wie du es geschrieben hast? Du setzt Antibiotika zur Flächenbehandlung ein? Ich hoffe Du hast es nur falsch formuliert, denn für Antibiotika im Flächeneinsatz gibt es meiner Meinung nach keinerlei Zulassungen und Bakterien auf dem Feld zu bekämpfen scheint mir relativ sinnlos.


Cairon: er hat Rinder, die sind gegen Mykotoxine relativ unempfindlich, die fressen auch Schimmel und sterben nicht sofort.
Aber dann ist es auch jedem klar, wie solche Aussagen zustande kommen:
heinzi the chicken hat geschrieben:Ich weiss auch nicht, wie man immer nur Hühner als Beispiel nennt. Die sterben einem weg, wie die Ratten.
Rinder sind absolut problemfrei.

Hätte er Schweine, wären die vermutlich auch schon alle hinüber...
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Hoschscheck » So Jun 20, 2010 16:43

Ähnlich läuft ist es ja auf dem Acker.

Das was das Ende des Anbaus überlebt hat, muss ja wertvoll sein :wink: .

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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon visus » So Jun 20, 2010 16:45

Ich bin zwar ein kritischer Betrachter der Bioschiene dennoch erscheint mir das Wehklagen und die kritischen Kommentare der konventionellen Fehl am Platz:
Im Prinzip müsste doch jeder konventionelle Bauer froh um die Bios sein, da in der Summe weniger erzeugt und der konventionelle Markt entlastet wird und sich im Biobereich ein eigener Markt mit eigener Preisbildung gebildet hat. Warum sollte ein vorhandener Markt nicht bedient werden - jeder Bauer und Verbraucher soll doch nach eigener Facon glücklich werden - entweder es funktioniert oder eben nicht. Bei vielen Gütern nimmt es jeder hin dass Markenprodukte doppelt so teuer sind wie no-name-Produkte, ohne besser zu sein, warum sollte das bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen verwerflich sein ? Der Kunde ist König und der Lieferant macht was dieser will, nicht umgedreht.
Wenn schon die Rede von Subventionsabbau und Produktion zu Weltmarktbedingungen ist, scheint mir das im Biobereich noch am ehesten möglich zu sein, den anderen würde ich mal ne Reise nach Südamerika (Rindfleischerzeugung) oder Neuseeland (Milch und Schafe) empfehlen um in sich zu gehen - mancher hat den Knall wohl immer noch nicht gehört. Wenn ich sehe welche Bunker hier für Tiere gebaut werden bin ich erstaunt, anderswo gibt es außer einem Melkstand nichts Überdachtes, allein manche Festkosten hier dürften nicht ausreichen um anderswo die Einnahmen zu decken. Und bis hier die Schulden abbezahlt sind hat ein Neuseeländer schon zweimal die Produktionsrichtung gewechselt oder seine Farm verkauft und ist im Ruhestand.
Solange bei uns noch der schlechteste und steinigste Boden als Acker mit viel Treibstoff und Maschienenverschleiß von Leuten bewirtschaftet wird, die auch noch ernsthaft glauben sie könnten so in den Wettbewerb mit anderen Regionen treten, wirtschaften wir an der Vernunft vorbei. Mir scheint, dass es bei den konventionellen noch mehr verpeilte Protagonisten als bei den Bios gibt - und das heisst schon was.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Hoschscheck » So Jun 20, 2010 17:02

Stichwörter:
Nur mal deutsches Bau- und Umweltrecht.
Weltmarktpreise zu Weltmarktbedingungen = kein Problem.

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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » So Jun 20, 2010 17:10

den anderen würde ich mal ne Reise nach Südamerika (Rindfleischerzeugung) oder Neuseeland (Milch und Schafe) empfehlen um in sich zu gehen
das hatten wir doch schon xmal hier - kein Problem. In Südamerika wohnen zwischen 2 und 20 Leute auf dem km², in Neuseeland sieht es ähnlich aus - bei entsprechenden Betriebsgrößen und Flächen / Preisen. Also wenn jeder Bayer ca 100 seiner Nachbarn erschlägt, und jeder Norddeutsche wenigstens so 20 oder 30 (ok, im Osten vielleicht nur 2 oder 3), dann können wir mit solchen Ländern ganz klar konkurrieren. (So gesehen ist die Herde mit den 15.000 Biorindern für McDoof ja schon mal ein guter Anfang)



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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon visus » So Jun 20, 2010 18:40

Hoschscheck hat geschrieben:Stichwörter:
Nur mal deutsches Bau- und Umweltrecht.
Weltmarktpreise zu Weltmarktbedingungen = kein Problem.
Hoschscheck

.. soll das bedeuten, dass alle Anforderungen über den Haufen geworfen werden sollen damit einige Weltmarkt spielen dürfen - mit ungewisser Aussicht auf Erfolg. Manche Gebiete in D könnten es probieren, aber was ist mit den Mittelgebirgsregionen, Streusandbüchsen, Gegenden mit schlechter Niederschlagsverteilung... ? Wer in einer solchen Ecke wohnt, die natürlichen Gegebenheiten animmt und versucht über Bio geringere Kosten und höhere Erzeugerpreise zu generieren (was sicher auch nicht mehr leicht ist) tut doch nichts falsches - oder ? Und warum die Kritik von Seiten der Kollegen?
Bin in einer Region mit schlechteren natürlichen Bedingungen zu Hause und selbst hier glauben manche, sie könnten weltweit mithalten. Die würden auch mit Begeisterung ins Feuer laufen.

SHierling hat geschrieben:Also wenn jeder Bayer ca 100 seiner Nachbarn erschlägt, und jeder Norddeutsche wenigstens so 20 oder 30 (ok, im Osten vielleicht nur 2 oder 3), dann können wir mit solchen Ländern ganz klar konkurrieren.

..das mit den Nachbarn erschlagen ist mir nicht ganz unbekannt, zumindest im übertragenen Sinn und solange die Nachbarn Bauern sind, ich stelle immer wieder fest, dass mancher Bauer bei den schlechten Preisen hofft, dass seine Berufskollegen ins Gras beissen um an die Fläche ranzukommen.

SHierling hat geschrieben: (So gesehen ist die Herde mit den 15.000 Biorindern für McDoof ja schon mal ein guter Anfang)

..ist das verwerflicher als die gleiche Menge konventionell ? Ich weiss garnicht was du hast, schließlich ist das in Südamerika ja ein Familienbetrieb :-)
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon H.B. » So Jun 20, 2010 20:45

visus hat geschrieben: Und warum die Kritik von Seiten der Kollegen?

Sagt doch niemand was, solang die Bios ihr Ding machen und ihre Ware an den Mann bringen, ohne seine Berufskollegen schlecht machen zu müssen.

Bio ist Bio und steht nicht in geringstem Zusammenhang mit Qualität oder Öko.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon wäldervieh » So Jun 20, 2010 21:04

schimmel hat geschrieben:Genau Brigitta, warum wird eigentlich den Ländern nicht auch vorgehalten, sie würden 1000% über dem Selbstversorgungsgrad produzieren...ist doch immer wieder ein gern genommenes Argument der Gutmenschen - Szene...

Reini

P.S. : Neuseeland denkt stark über Stallhaltungssyteme nach - aus Umweltschutzgründen...merkt ihr was?

Hä ?ich merk nichts !Warum soll das umweltfreundlicher sei ? Dieselkraftstoff pro erzeugten Liter Milch wird jedenfalls mit Stallhaltung mehr verbraucht als wenn sich die Kuh das Futter selbst auf der Weide holt .
Oder wollen die mit der Scheisse gleich noch Biogasanlagen betreiben ?
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » So Jun 20, 2010 21:07

..ist das verwerflicher als die gleiche Menge konventionell ?

Das hab ich nicht behauptet. Was ist schlecht an dem Beispiel? Schließlich sind die Biobetriebe im Schnitt größer als die konventionellen! Die "Hetze" findet doch genau andersherum statt: Vielleicht liest Du Dir die Aussagen von Leuten wie Heinzi nochmal durch - der beschreibt doch sehr schön, wie sich die Leute "Bio" vorstellen: bei 400 Kühen hält er eine Kontrolle schon für "unmöglich" und unterstellt den normalen Bauern illegale und kriminelle Handlungen.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Hoschscheck » So Jun 20, 2010 21:57

visus hat geschrieben:
Hoschscheck hat geschrieben:Stichwörter:
Nur mal deutsches Bau- und Umweltrecht.
Weltmarktpreise zu Weltmarktbedingungen = kein Problem.
Hoschscheck

.. soll das bedeuten, dass alle Anforderungen über den Haufen geworfen werden sollen damit einige Weltmarkt spielen dürfen - mit ungewisser Aussicht auf Erfolg. ...


Der Erfolg wäre doch das wir alle in den Produktionsauflagen gleich wären und die sind zum Teil sehr Kostenintensiv.
Uns würde nur der Standort, das Klima und das Know how weltweit unterscheiden. Gut die Kapitalausstattung auch noch.
Der Rest lässt sich integral ermitteln.
Fertig.
Will eine Gesellschaft das nicht werden Auflagen zur Produktion erlassen und/oder Subventionen gezahlt.
Schlimm ist nur wenn Bios anfangen sich auf Kosten von einer vermeindlich besseren Produktion/Produkten von Konvis abzusetzen.
Das kommt einer Lüge gleich.

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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » So Jun 20, 2010 22:38

Eigentlich können wir auch aufhören - morgen is Montag.

Würde mich aber mal interessieren, wie so'n Power-Point-Abi dann ausgesehen hat.... n8
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Kerrrin » Mo Jun 21, 2010 9:28

Ich muss meine Präsentation erst am Mittwoch halten, ihr könnt also gern weitermachen ;-) allerdings konnte ich nicht bei allen Beiträgen ganz folgen...und in meine 10minütige Präsentation passt so viel Fachwissen dann doch nicht rein =) Aber immerhin weiß ich jetzt, das das Thema unter Landwirten stark diskutiert wird.
Wer meine Powerpoint-Präsentation anschauen will, kann sich melden, morgen müsste sie fertig sein.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » Mo Jun 21, 2010 9:38

*MELD*
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Hoschscheck » Mo Jun 21, 2010 13:51

Meld als zweiter.

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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon hans g » Mo Jun 21, 2010 14:19

Kerrrin hat geschrieben:.... immerhin weiß ich jetzt, das das Thema unter Landwirten stark diskutiert wird....

...UND mich würde deine meinung zu der hier statt gefundenen diskussion interessieren---andere bestimmt auch.
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