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Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon Heinrich-Lanz » Do Jun 17, 2010 21:09

Kann mir mal einer sagen, was der Kerrrin mit eurem Gezerve machen soll? Der Kerl sucht einfach nur Hilfe und Anreize und ihr hackt schon wieder auf euch rum. Schämt euch und gebt endlich mal konkrete Tips und Anregungen zu seiner Frage.
Gruß Martin
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon H.B. » Do Jun 17, 2010 21:13

Hackt doch keiner rum, wir leben in einem Land mit freier Wirtschaft, Entwicklung und Meinung.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon voro » Do Jun 17, 2010 21:13

heinzi the chicken hat geschrieben:Rinder sind absolut problemfrei.


Na da frag mal die Geister der vielen Heckrinder, die der NABU Ostfriesland hat verhungern und ersaufen lassen :)
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon H.B. » Do Jun 17, 2010 21:20

....oder am Bodensee. Und wie glimpflich die davon gekommen sind. Ein "Berufsverbot" wär meiner Ansicht das Mindeste gewesen, immerhin besteht bei so Scheißvereinen Wiederholungsgefahr.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon heinzi the chicken » Do Jun 17, 2010 21:43

voro hat geschrieben:
heinzi the chicken hat geschrieben:Rinder sind absolut problemfrei.


Na da frag mal die Geister der vielen Heckrinder, die der NABU Ostfriesland hat verhungern und ersaufen lassen :)


Wenn sie im Winter in einem Stall und nicht auf staunassen Böden gehalten werden, gibt es keine Probleme.
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » Do Jun 17, 2010 22:02

Ja, am besten fest anbinden, dann passiert nichts.
http://tinyurl.com/37lwdsc ...
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon hans g » Fr Jun 18, 2010 6:53

Kerrrin hat geschrieben:Falls ihr mir jetzt, obwohl meine Fragen noch nicht sehr konkret sind, helfen könnt, würde ich mich freuen.

...hast ja jetzt ne menge meinungen,die du erst einmal SACKEN lassen musst---mir fällt gerade ein,dass du einen NACHHALTIGEN eindruck bekommen könntest,wenn du JETZT hier bei uns im ort mit dem fahrrad durch die felder fahren würdest---hier gibts 2 biobetriebe und einige konventionelle,AUCH mit grossen ERDBEERFELDERN.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon forenkobold » Fr Jun 18, 2010 9:43

Bodenseefarmer hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Lediglich bei Dioxinen gibts des Öfteren Untersuchungen bei denen die Bios sehr schlecht aussehen.

Stimmt nicht, siehe meinen Link unten.
Ausserdem ist trotz Wirtschaftskrise der Öko Lebensmittelmarkt nicht geschrumpft, somit noch eine Falschaussage von dir... deine Aussagen verlieren die Glaubwürdigkeit!



Wieso begibts Du Dich auf solch ein Niveau?
Der aktuelle Dioxinskandal und die vergangenen bei Freilandeiern sind Dir auch bekannt..
die Zeit zum Raussuchen entsprechender links spare ich mir.

Genauso weißt Du, dass der Biomarkt stagniert bei gleichzeitiger Steigerung der Bio-Importe.
Was eben das von mir genannte Wegbrechen der Marktanteile der hiesigen Bios belegt.

Und wenn Du weiterhin unter die Gürtellinie gehst, werde ich hier aufzeichnen, wie der Biolandbau hierzulande mit Steuergeldern zusätzlich gefördert wird, wie er kostenlose Werbung von Staat, Politik und Medien bekommt..und das mittles Verunglimpfung des konvenmtionellen Landbaus in einer Art und weise die man als unlauteren wettbewerb bezeichnen könnte..
und trotzdem nicht aus seiner Nische kriecht!
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » Fr Jun 18, 2010 10:56

Heinrich-Lanz hat geschrieben:Kann mir mal einer sagen, was der Kerrrin mit eurem Gezerve machen soll? Der Kerl sucht einfach nur Hilfe und Anreize und ihr hackt schon wieder auf euch rum. Schämt euch und gebt endlich mal konkrete Tips und Anregungen zu seiner Frage.
Gruß Martin


Heinrich-Martin-Wieauchimmer hat schon recht, die Diskussion Bio oder nicht nutzt ihr / ihm ohne Hintergrundwissen gar nichts. (Und die Diskussion, wieso jeder, der hier reinstolpert, trotz Mädchenname automatisch ein "Kerl" sein soll, vermutlich auch nicht *flööt*)

Wobei ich mich aber schon frage, welche Hintergründe inzwischen in den Gymnasien vermittelt werden, wenn solche Themen und erst recht solche Fragen dabei rauskommen, inklusive der Tatsache, das mal wieder "das Internet" oder "google" für den Schulunterricht herhalten soll ,und dann noch im Fach Erdkunde (und nicht zB in Bio). Und seit wann weiß man das Thema vorher?????

Wenn das Ganze Bezug zu Erd-Kunde im Sinn des Wortes haben soll, und erst recht in Verbindung mit Nachhaltigkeit, dann könnte man ja auch mal mit dem Boden anfangen, mit den Stoffströmen, den Bio-Richtlinien und im Vergleich dazu den CC-Regelungen, und der Dünge-VO. Ich geh jetzt einfach mal davon aus, daß auch im Fach Erdkunde bekannt ist, daß all das, was man von einem Boden erntet und verkauft, egal ob es nun Pflanzen sind oder Tiere, auch wieder irgendwie und irgendwann in diesem Boden landen muß - alles andere ist Raubbau. Pflanzen (und damit auch die Tiere, die diese Pflanzen fressen) brauchen N, P und K, S, Ca und Mg. Dazu an Spurenelementen Fe, Mn, Zn, Cu, Cl, B, Mo - so als große Richtung. All das geht mit dem Verkauf runter vom Acker und endet im Bioladen (und danach in der Kläranlage bzw auf der Deponie), das ist der "Hinweg". Und den "Rückweg" je Element mal darzustellen wäre schon ein ganz guter Ansatz in Sachen Bio-Nachhaltigkeit oder nicht.

Wenn man dann schon beim Boden ist, dann kommt man an den PSM ja auch nicht vorbei, die werden da ja auch hingetragen, und da gibt es halt solche, die IN den Pflanzen landen (das sind die, deren Rückstände man dann im Bioladen findet), und solche, die gespritzt werden und dann beim nächsten Regen von den Pflanzen abgewaschen werden (siehe Liste der zugelassenen Pestizide für den Biolandbau) - die machen weniger Rückstände in den Pflanzen, und dafür mehr Rückstände im Boden. Da kann man sich dann lang und breit darüber auslassen, wie eine "nachhaltige" Landwirtschaft aussehen soll, und wie sinnvoll die gängigen und rein auf den Menschen bezogenen Messungen am Produkt sind, wenn die Grundlage für das Produkt, der Boden, jedes mal außen vor bleibt.

Und wenn man da angekommen ist, hat man auch eine schicke Überleitung zu anthropozentrischen Betrachtungsweisen allgemein, wie sie zB gern mit den Fettsäuren oder anderen Inhaltsstoffen publik gemacht werden. Das ein Nährstoff, egal ob aus Milch, oder aus Fleisch, DEM MENSCHEN nützlich ist, hat ja nichts damit zu tun, ob er auch "natürlich" (im Sinne von nachhaltig und gesund) entstanden ist! Der Gehalt an Omega-3-FS in der Milch ist nur dann ein Krtierium für "gute Milch", wenn er dem KALB angepaßt ist, und nicht dem Menschen. Nettes Beispiel in dieser Richtung sind die Omega-3-Schweine in den USA: die sind - wenn man dran glaubt - extrem "gesunde" Lebensmittel. Sie sind aber mitnichten natürlich, oder nachhaltig gewachsen.

Dann hat man die drei publikumswirksamsten Punkte zum Thema Bio oder nicht grob umrissen, hatte nen schönen Aufbau da drin, und wenn dann noch Zeit ist, kann man ja noch ein, zwei Bemerkungen dazu anbringen, wie und in welche Richtung sich das extrem einseitige staatliche Bio-Marketing der letzten 20, 30 Jahre tatsächlich und langfristig auf unsere Lebensgrundlagen auswirkt.

Und wenn dann die Zeit noch nicht um ist für so ne Prüfung , dann fragt man die Lehrer was, das fällt gegen Ende gar nicht mehr auf, am besten irgendwas, was sie ganz sicher nicht wissen - zB wie die Preise für 1t Weizen und 1t Bio-Weizen zur Zeit gerade sind, und - man hätte das irgendwie nicht gefunden - wie sich der Preisunterschied denn wohl zusammensetzt. Wenns LehrerInnen sind, empfiehlt sich die Diskussion um die Intensität in der Tierhaltung, die wissen alle, das "viel zu viele Tiere" gehalten werden, aber wieviel N und P ein Schwein auf ihren ach so nachhaltig genutzten Boden scheißt, oder wieviel ein Bauer an einem Schwein verdient und wieviel er deswegen je3de Woche verkaufen muß, um zu überleben, wissen sie alle nicht.

Hach ja ..... *G* ich hab mein Abi schon, zum Glück, und abgesehen vom EInschreiben an der Uni hat nach dem WIsch in meinem ganzen Leben nie wieder jemand gefragt :)))
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon hans g » Fr Jun 18, 2010 11:17

BRIGITTA---was du vorschlägst,sprengt ja sogar den rahmen einer DOKTORARBEIT---das wäre dann schon eher nen forschungsauftrag für die UNI---ich glaub,du überschätzt GUMMINASIEN.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon SHierling » Fr Jun 18, 2010 11:49

Nö, das is durchaus nach Lehrplan möglich, hab ich grade neulich erst rausgesucht und darüberhinaus auch mit ner veritablen Lehrerin diskutiert (wird allerdings ab und zu extrem nachlässig und teilweise auch extrem "individuell" umgesetzt). Guckst Du zB da:
Die Agrarwirtschaft dient überwiegend der Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte zum Ziel der menschlichen Ernährung.

* Der Grundprozess ist trotz allen technischen und strukturellen Wandels bei enormen Produktionssteigerungen gleich geblieben: flächengebundener Anbau von Kulturpflanzen einerseits, Tierproduktion auf der Grundlage von Kulturpflanzen oder natürlicher Futterflächen andererseits.
* Die enge räumliche Bindung zwischen Futterfläche und Standort der tierischen Produktion ist seit ca. einem Jahrhundert gelockert.
* Die Produktionsketten umfassen den Weg vom landwirtschaftlichen Rohstoff zum hochwertigen Lebensmittel ('vom Gras zum Jogurt’, 'vom Ferkel zum Schinken’) einschl. der Vermarktungswege und der Endverkaufsstätten (privater oder genossenschaftlicher Agrarhandel, Verkauf an den Großhandel oder Hofladen, Supermarkt oder Einzelmetzgerei).
* Für den Betriebserfolg sind auch die Verbrauchertrends und die Bemühungen zur Sicherung der Qualität entscheidend.
* Produktionsketten sind heute das Ergebnis einer differenzierten betrieblichen Arbeitsteilung mit abgestuftem Wertzuwachs bis zum Endprodukt (z.B. heute meist betriebliche Trennung von Ferkelproduktion und Schweinemast, vgl. das Anwendungsmodul 'Die Produktionskette Schwein in Hohenlohe’).
* In der Wertschöpfungsberechnung einer Produktionsstufe sind die von vorausgegangenen Stufen übernommenen Vorleistungen vom Gesamtwert des Produkts abzuziehen.


oder da:
3) Ökologischer Landbau
Zunächst erschließt sich der Begriff von der Wortdefinition her ebenso wenig wie das häufig gebrauchte Synonym des Biologischen Landbaus (vgl. 'Biobauer’): Die Ökologie ist als Lehre von den Beziehungen der Lebewesen untereinander und zu ihrer Umwelt der gültige Bezugsbegriff für jegliches Landschaftsgeschehen und damit auch den Landbau in seiner Gesamtheit. In allen seinen Formen laufen die Wachstums- und Anbauprozesse biologisch ab. Erst die vom Menschen unterschiedlich gesetzten Rahmenbedingungen führen zur Differenzierung der Produktionsstrategien einschließlich ihrer Auswirkungen auf die Agrarlandschaft und die Produktresultate.

Im Zentrum des ökologischen Landbaus steht die Vorstellung des Agrarbetriebs als geschlossenes ökologisches System, als Organismus höherer Ordnung. Jeder seiner Lebensprozesse ist in das Zusammenspiel Boden-Pflanze-Tier-Mensch samt der vielfach auftretenden Rückkopplungen eingebunden. Zwar hinkt auch dieses Denkmodell, da der angenommene Kreislauf durch die Material- und Energieentnahme der nach außen verkauften Agrarprodukte zwangsläufig aufgebrochen ist. Es ist jedoch insofern zu rechtfertigen, als der ökologische Landbau versucht, jeglichen Input systemfremder Stoffe (vor allem aus der chemischen Industrie) zu vermeiden und die größtmögliche Rückführung anfallender Begleitprodukte (vor allem als Naturdünger) zu erreichen. Ökologischer Landbau ist also immer nachhaltige Landwirtschaft im Sinne der ursprünglichen, eng ökologischen Fassung des heute vielfach unscharf verwendeten Nachhaltigkeitsbegriffs. Gemeint ist der Zustand eines anthropogen veränderten Ökosystems, dessen natürliche Ressourcen (Boden, Wasser, Pflanzen, Tiere, Mensch) in Menge und Qualität insoweit erhalten bleiben, als sie einerseits die Bedürfnisse der aktuellen Generation erfüllen, andererseits die Lebenschancen künftiger Generationen nicht gefährden.


http://www.schule-bw.de/unterricht/faec ... rdnung.htm
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jun 18, 2010 13:38

Kerrrin hat geschrieben: Dazu würde ich gerne einige Meinungen hören - haltet ihr es für möglich, dass der Markt an Bioprodukten in naher Zukunft stark ausgebaut wird?


Wenn er wächst, dann nur auf der Billig Schiene im Discounter.

Kerrrin hat geschrieben: Kann die Nachfrage so gedeckt werden und können die Betriebe dann wirklich biologisch bleiben?


Aufgrund der strengeren dt. Richtlinien wird der Bedarf zunehmend aus dem Ausland gedeckt, ein Verdienst von Frau Künast.

Kerrrin hat geschrieben:Seid ihr selbst vll Bio-Landwirte? Warum, bzw warum nicht?


Nein, erstens weil es hier fernab der Ballungsgebiete, in denen es das höchste Käuferpotanzial gibt, kaum Vermarktungsmöglichkeiten gibt und zum Anderen bedeutet Bio zu Ende gedacht die weltweite Bioproduktion. Das würde ein Minus von 25 bis 30% an Nahrungsmitteln bedeuten. Wäre an sich kein Problem, da auch Unmengen in die Tonne gekloppt werden. Nichts destotrotz würden die Preise explodieren, da waren z.B. die Unruhen auf Haiti wegen der Teuerungen 2007 nur ein laues Lüftchen!!!
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon heico » Fr Jun 18, 2010 18:17

meyenburg1975 hat geschrieben:
Nein, erstens weil es hier fernab der Ballungsgebiete, in denen es das höchste Käuferpotanzial gibt, kaum Vermarktungsmöglichkeiten gibt und zum Anderen bedeutet Bio zu Ende gedacht die weltweite Bioproduktion. Das würde ein Minus von 25 bis 30% an Nahrungsmitteln bedeuten. Wäre an sich kein Problem, da auch Unmengen in die Tonne gekloppt werden. Nichts destotrotz würden die Preise explodieren, da waren z.B. die Unruhen auf Haiti wegen der Teuerungen 2007 nur ein laues Lüftchen!!!


Na das wäre doch mal was, wenn die Preise endlich aus dem Keller kommen.
Und dann würde es sich auch wieder lohnen in den Entwicklungsländer selbst was anzubauen.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon H.B. » Fr Jun 18, 2010 18:38

Bio kann und darf man nicht zuende denken, das bisschen Bio von ein paar europäischen Ländern wird da nur wenig beeinflussen, zumal ja Bio mit Öko nicht im Geringsten was zu tun hat. Weltweit weiß kaum jemand, was Bio ist, Öko schon. Ökologisch ist, wenn Kreisläufe geschlossen, und effizient und ressourcenschonend produziert wird.

Was die Landwirtschaft in Entwicklungsländern angeht, fehlt es an anderen Gründen. Unsere Märkte sind für die attraktiver, weil es an einer stabilen Währung und der Kaufkraft der eigenen Bevölkerung fehlt.
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Re: Bioprodukte als Chance für deutsche Bauern - Präsentation

Beitragvon heinzi the chicken » Fr Jun 18, 2010 18:47

SHierling hat geschrieben:
Wenn man dann schon beim Boden ist, dann kommt man an den PSM ja auch nicht vorbei, die werden da ja auch hingetragen, und da gibt es halt solche, die IN den Pflanzen landen (das sind die, deren Rückstände man dann im Bioladen findet), und solche, die gespritzt werden und dann beim nächsten Regen von den Pflanzen abgewaschen werden (siehe Liste der zugelassenen Pestizide für den Biolandbau) - die machen weniger Rückstände in den Pflanzen, und dafür mehr Rückstände im Boden. Da kann man sich dann lang und breit darüber auslassen, wie eine "nachhaltige" Landwirtschaft aussehen soll, und wie sinnvoll die gängigen und rein auf den Menschen bezogenen Messungen am Produkt sind, wenn die Grundlage für das Produkt, der Boden, jedes mal außen vor bleibt.

U


Ich würde mal vorschlagen, du führst mal ein paar Mittel auf mit der Gefährlichkeit für den Boden. Und dann mal bitte mit der cancerogenen und toxischen Wirkung der konventionenllen vergleichen. Ich bin ja so unwissend.
Da ist nix gefährliches bei, ausser eisenoxid und Kupfer. Der Rest sind öle und Gifte von Bakterien. uhuuhuh...........
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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