büffel hat geschrieben:Hab da mal eine Fachfrage, vieleicht kennt sich jemand damit aus!
Darf einem Bio- Betrieb mit Freiland/Bodenhaltung eigentlich seine Produktion starten, wenn die eingezäunte Fläche gar nicht mit Büschen und Hecken bepflanzt ist? Weil ohne Bepflanzung gehen die Hennen ja nur 30 m aus dem Stall, die wollen sich gegen Fressfeinde wie Habicht ,.... schützen.Außerdem wird der Hünermist auf dem Ackerrand gelagert, darf das sein? Kommt da nichts ins Grundwasser?
Warum wird das ganze nicht von der Genehmigungsbehörde kontrolliert? Hauptsache,das Bio-Schild war sofort am ersten Tag aufgestellt!
Kommt auf die Größe an, ab einer bestimmten Entfernung ist ein Schutz vorgeschrieben, können aber auch Schutzdächer sein.
Was das Grundwasser betrifft: Das wird bei Bio-Haltung eh verseucht, da kommt es auf einen Misthaufen auch nicht mehr drauf an. Die blöden Hühner befreien als erstes den stallnahen Bereich von jeglichen Bewuchs der Nitratauswaschung bremsen könnte und dann laden sie dort auch noch den größten Teil ihres Kots ab. Auch wenn dann rechnerisch 170 Kg/ha für das Gesamtareal nicht überschritten werden, ist der stallnahe Bereich hochgradig verseucht.


