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Bioskandal bei Legehennen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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177 Beiträge • Seite 6 von 12 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 12
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon büffel » Di Feb 26, 2013 7:22

Hallo zuammen!

Ich glaube, das ein Großteil der Bauern,die vorhaben zu expandieren, egal ob Hünerfarmer oder sonstige Produzenten,auf die Schiene Bio machen,weil es da einfach die meisten Förderungen zum abgreifen gibt und die Bauer wissen,das die Kontrollen zum lachen sind!
Bei mir in der Nähe ist eine Bio Hünerfarm, da gab er erst nach ca. einem Jahr einen überdachten Mistplatz.Die Überdachung ist ca. 7 x 3 m für ca. 6000 Hühner, der meiste Mist wird in Waldnähe gelagert! Fazit, mit der größt möglichen Förderung, ein minimum umsetzen! n8
Die leidtragenden sind immer die, die es gewissenhaft bereiben!
Mitarbeiterführung ist die Kunst,den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen,das er die Reibungswärme als Nestwärme empfindet!
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon meyer wie mueller » Di Feb 26, 2013 9:18

Hallo

wo es was abzugreifen gibt, wird es immer Leute geben, die ihren Profit durch Betrügereien optimieren wollen.

"Der Markt" soll nach der vorherrschenden Meinung das Regulativ sein. Leider wird übersehen oder bewusst ausgeblendet, dass "der Markt" nur funktionieren kann, wenn es zwischen Verkäufer und Kunden ein Informationsgleichgewicht gibt. Der Kunde muss ALLE für die Kaufentscheidung relevanten Informationen besitzen. Das heisst die Warendeklaration muss wahrheitsgemäß, vollständig, verständlich und nicht irreführend sein. (Negativbeispiel: abgepackt für xyz in Maxhütte-Haidhof oder Rote Grütze ohne Früchte drin, die aber auf der Verpackung aufgedruckt sind)

Und da kommt nun derjenige ins Spiel, der "die Marktplattform" zur Verfügung stellt. Das sind die staatlichen Kontrollinstanzen und der Gestzgeber. Und da mangelt es doch sehr, weil "die Politik" sich zu sehr von Lobbygruppen beieinflussen lässt. (Beispiel Müller-Brot: Da wurde der Betrieb von politischer Seite geschont, weil ja Arbeitsplätze ion Gefahr sind)

Gruß
MwM
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon xyxy » Di Feb 26, 2013 9:37

Im Fernsehen hatten die gestern einen Bio- Hühnerhalter, der meinte, die Bestandsgrössen müssten soweit reduziert werden, dass sich der Betrug nicht mehr lohnt, per Gesetz, versteht sich. Dann würden viele Bauern wieder einsteigen und es wäre genug Ware für die Discounter da.... :prost:

ach, ja, so 10 Cent mehr aufs Ei....
Wieviel Milliarden sind das noch mal :roll:
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Harald » Di Feb 26, 2013 10:21

BLÖD kennt sich aus:
BLÖD hat geschrieben:Es ist einer der größten Lebensmittel-Skandale aller Zeiten!
• Verwahrloste und kranke Hühner, eingesperrt auf engstem Raum, gemästet mit dem falschen Futter.
• Millionen verkaufte „Bio“- und „Freiland-Eier“ – obwohl sie diese Bezeichnung nicht verdienen.
• Und die Staatsanwaltschaft, die deswegen gegen 40 Bio-Höfe und 160 Betriebe mit konventioneller Freilandhaltung ermittelt.
Quelle? Fehlanzeige.

Klasse ist auch der hier:
BLÖD hat geschrieben:Eigentlich haben Bio-Hühner einen „rechtlichen Anspruch“ auf Freilauf, oft ist dies jedoch gar nicht möglich (z.B. weil sie den Stallausgang nicht finden).
Pöhser Pauer - versteckt einfach den Stallausgang :lol:
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Fassi » Di Feb 26, 2013 10:55

Kunden die Bio kaufen geht es hauptsächlich um halbwegs artgerechte Tierhaltung, möglichst wenig Chemieeinsatz, keine Gentechnik, regionale Produktion und die Unterstützung von kleinen Familienbetrieben. Warum wird das nicht umgesetzt, kann doch nicht so schwierig sein.


Kunden, denen es wirklich um diese Aspekte geht, kaufen beim Erzeuger direkt. Die sind also äußerst selten von diesen Skandalen betroffen. Der Rest macht das nur aus Gewissenberuhigung bzw zum allergrößten Teil weils "trendy" ist. Die würden sowas aber auch niemals anständig honorieren (dafür hab ich lange genug Geflügel und Kaninchen direkt vermarktet).

Übrigens sind die oben aufgeführten Punkte richtig gut, dass wäre so ziemlich das Ende der Biolandwirtschaft. Versuch mal männliche Biozuchttiere zu bekommen, vor allem im Schaf- und Ziegenbereich. Ist so gut wie unmöglich (ausser man macht dauerhaft Inzucht). Oder auch die viehhaltenden Betriebe hier in der Gegend, die haben selten ausreichend Stroh und müssen zu kaufen. Wird dann ziemlich eng für die, wenn sie kein Konvistroh mehr zu kaufen können.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Frau Emmy Müller » Di Feb 26, 2013 11:02

Fassi hat geschrieben:
Oder auch die viehhaltenden Betriebe hier in der Gegend, die haben selten ausreichend Stroh und müssen zu kaufen. Wird dann ziemlich eng für die, wenn sie kein Konvistroh mehr zu kaufen können.

Bingo, nicht nur in Deiner Gegend. :wink:
Frau Emmy Müller
 
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Harald » Di Feb 26, 2013 11:21

Weiter geht's in der Presseschau:
Die FAZ schreibt:
FAZ hat geschrieben:Knapp 15 Prozent der Ei-Erzeuger in Niedersachsen stehen nun im Visier der Ermittler. Dort gibt es rund 800 größere Hennenhaltungen. In Niedersachsen wird mehr als jedes dritte deutsche Ei hergestellt. Auf die Spur der mutmaßlichen Betrüger war die Behörde aufgrund der Aussage eines Landwirts in einem Zivilprozess gekommen. Dieser habe beiläufig gesagt, es sei üblich, mehr Hühner einzusetzen, als erlaubt. Daraufhin informierte der Richter die Staatsanwälte. Die beschlagnahmen seit Ende 2011 Beweismittel auf den Bauernhöfen, aber auch bei Lieferanten der Jung-Hennen.

FAZ hat geschrieben:Die zweite Bestellung wurde verheimlicht

Offenbar, so die Staatsanwaltschaft, hatten die Landwirte, gegen die ermittelt wird, zwei Mal Jung-Hennen bestellt: ein Mal die gesetzlich erlaubte Menge und eine Zusatz-Charge. Den Veterinärämtern, die für Kontrollen zuständig sind, seien nur die ersten Belege ausgehändigt worden. Den mutmaßlichen Betrügern drohen Freiheitsstrafen zwischen 6 Monaten und 5 Jahren wegen Betrugs. Auch wird wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und -verordnungen ermittelt.

Ferner drohen Bußgelder wegen falsch deklarierter Öko-Ware. Das Kalkül der Landwirte war offenbar, die relativ hohe Sterblichkeitsrate von Legehennen „auszugleichen“: In den rund eineinhalb Jahren, die Legehennen meist leben, sterben je nach Haltungsform etwa 5 bis 10 Prozent. So sollen die Bauern ihre Ställe etwa mit 10 Prozent mehr Hennen als erlaubt besetzt haben - so dass zum Zeitpunkt der Schlachtung der Tiere so viele lebten wie erlaubt.


Die Piraten haben ihre "Agrarexperten" auch in Stellung gebracht. Interessiert aber wohl auch nach dern nächsten Bundestagswahl keine Sau - äh, kein Huhn. Bemerkenswert höchstens: nach deren Lesart stehen die Hühner in Legebatterien. Haben wohl gute Informanten :roll:
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon xyxy » Di Feb 26, 2013 11:25

Harald hat geschrieben:......Haben wohl gute Informanten :roll:

Klar..., Internet! :mrgreen: :klee:
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon xyxy » Di Feb 26, 2013 11:30

Statistik gefällig?
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten ... ndern.html

Da ist noch jede Menge Platz für kleinbäuerliche Wieder-Neueinrichter.... :lol:
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon angus25 » Di Feb 26, 2013 13:02

Insbesondere in den Stadtstaaten....Urbanfarming ist angesagt...lasst uns Legehennen im Kanzlergarten unterbringen... :prost:

.....do renna scho gmuch so KRAMPFHENNA rum. n8
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Feb 26, 2013 13:02

Fassi hat geschrieben:
Kunden, denen es wirklich um diese Aspekte geht, kaufen beim Erzeuger direkt. Die sind also äußerst selten von diesen Skandalen betroffen. Der Rest macht das nur aus Gewissenberuhigung bzw zum allergrößten Teil weils "trendy" ist. Die würden sowas aber auch niemals anständig honorieren (dafür hab ich lange genug Geflügel und Kaninchen direkt vermarktet).

Zu dumm nur dass ca. 99,9% der Großstädter weder Zeit, Lust noch Geld haben um wegen jeden Einkauf 100 KM aufs Land zu fahren und die Wochenmärkte immer dann geschlossen sind wenn der Städter Zeit zum einkaufen hat.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Feb 26, 2013 13:17

Fassi hat geschrieben:
Übrigens sind die oben aufgeführten Punkte richtig gut, dass wäre so ziemlich das Ende der Biolandwirtschaft. Versuch mal männliche Biozuchttiere zu bekommen, vor allem im Schaf- und Ziegenbereich. Ist so gut wie unmöglich (ausser man macht dauerhaft Inzucht). Oder auch die viehhaltenden Betriebe hier in der Gegend, die haben selten ausreichend Stroh und müssen zu kaufen. Wird dann ziemlich eng für die, wenn sie kein Konvistroh mehr zu kaufen können.

Gruß

Mit solchen Kommentaren habe ich gerechnet. Statt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen wird solange gesucht bis ein Haar in der Suppe gefunden wurde. Ich habe nur einige Stichpunkte als Denkanstoß formuliert, kein völlig durchkalkuliertes Gesamtkonzept. Dass es Ausnahmeregelungen geben muß um die Sache praktikabel zu gestalten ist doch wohl klar. Die genannten Punkte beziehen sich natürlich auf die Endprodukte und nicht auf Zulieferungen wie Zuchttiere, Saatgut, Dünger, Futtermittel usw. Na ja, wer nicht verstehen will der versteht eben nix.

Das beschriebene Konzept ist übrigens keine Theorie sondern Teil des Geschäftsplans für unser Farmprojekt. Das werden wir durchziehen, egal ob es entsprechende Gesetze geben wird oder nicht. Wenn wir damit Erfolg haben setzt sich das von alleine durch. Einige Einzelaspekte sind schon erfolgreich getestet und entwickeln sich genau wie geplant.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Jochens Bruder » Di Feb 26, 2013 13:25

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Achja, und warum kaufen sie dann Bio-Ware aus nicht EU-Ländern!? :roll: :roll:

Ich wage mal zu behaupten das deutsche Konvi-Lebensmittel weit besser sind als irgendwelche Biolebensmittel aus Machatmistan!

Vieleicht weil sich im Supermarktregal nur gefakte Billig-Bioprodukte aus Machatmistan! befinden? Bitte lese mein Posting inkl. der Lösungsansätze nochmals durch, dann fällt vieleicht der Groschen.
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon Qtreiber » Di Feb 26, 2013 13:37

Na, bei den Beratern wundert mich das Blöd-Niveau nicht:

fachliche Beratung durch: Jürgen Foß, Diplom-Physiker von „Animal Rights Watch“, Clemens G. Arvay, Diplom-Ingenieur und Autor des Buches „Der große Bio-Schmäh“ und „Peta“
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Re: Bioskandal bei Legehennen

Beitragvon borger » Di Feb 26, 2013 13:48

Jochens Bruder hat geschrieben:Das beschriebene Konzept ist übrigens keine Theorie sondern Teil des Geschäftsplans für unser Farmprojekt. Das werden wir durchziehen, egal ob es entsprechende Gesetze geben wird oder nicht. Wenn wir damit Erfolg haben setzt sich das von alleine durch. Einige Einzelaspekte sind schon erfolgreich getestet und entwickeln sich genau wie geplant.


Das beschriebene Konzept ist übrigens auch in D keine Theorie. Einfach mal die grüne Machtergreifung mit ihrer Agrar-Revolution wegdenken – wie war’s den vorher mit Bio? Ist ja – entgegen der medialen Wahrnehmung – nicht so, dass sie Bio erfunden hätten. Sie sind nur auf einen Zug aufgesprungen.
Also ich bin kein Anhänger davon, aber z.B. Demeter ist mittlerweile über 80 Jahre aktiv und die derzeitigen Betrügereien wären nach Demeter-Richtlinien so nicht möglich gewesen. Solche Produktionsweise sucht sich eh niemand, wenn er auf schnellen Profit ohne viel Arbeit aus ist.
Andere Seite: Solche Betriebe leisten keinen nennenswerten Beitrag an der Gesamtproduktion und werden das auch künftig nicht tun.
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