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CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Alles was nicht zu anderen Themen passt, hat hier seinen Platz.
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon R0815 » Di Apr 27, 2010 20:12

Hast trotzdem ein bisschen Recht.
http://www.youtube.com/watch?v=MNiBqwUB6Qk

Pinkeln ohne furzen ist wie Hochzeit ohne Musik!
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon SHierling » Di Apr 27, 2010 20:21

Also Frau Merkel mit ihrer CDU hatte imho nicht mal 30% bei der vorigen Wahl - da sitzt Deine Mehrheit nicht, selbst dann nicht, wenn man die CSU dazunimmt. Und selbst wenn es eine politische Mehrheit dafür gäbe, könnte sie sowas nicht durchsetzen, siehe eben das nun schon mehrfach angeführte geltende Recht.

Und die Kirchen haben rechtlich gesehen in den Schulen auch nichts verloren - wobei, auch siehe oben: in evangelischen Gegenden hängen keine Kreuze, im Osten hängen sowieso keine, einzig und nur in den katholischen Gegenden sind die üblich - das sind nun mal bloß 30%.

Wie willst Du denn da eine Mehrheit finden, womöglich noch eine mit politischer Legitimation?
Die Mehrheit hat keine Kreuze an den Wänden, und eine Minderheit weigert sich, die abzuhängen, obwohl sie nicht mal erklären kann, was die nun "bewirken" sollen, so sieht es aus.
Wie oben schon gesagt: bestenfalls "regionales Brauchtum"
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon amwald 51 » Di Apr 27, 2010 21:48

servus mitanand
SHierling hat geschrieben:... in evangelischen Gegenden hängen keine Kreuze, ....

... mir ist nicht geläufig, dass es in niedersachsen eine ecke gäbe, in der den evangelischen bewohnern eine mehrheit katholischer gegenüber stände >>> und dennoch hängen offensichtlich in niedersächsischen schulzimmern kreuze, und laut herrn wulff und seiner neuen sozialministerin bleiben sie dort auch hängen.
würde man die kreuze abhängen, blieben immerhin noch die helligkeitsunterschiede an den wänden, wo vorher die kreuze hingen >>> sozusagen als bleibende erleuchtung an die dort lernenden :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
grüße vom alpenrand
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon amwald 51 » Di Apr 27, 2010 22:47

servus mitanand
... die mohammedaner hatten in früheren jahrhunderten vorübergehend auf der iberischen halbinsel und auf dem balkan bis vor die tore wiens fuss gefasst. in beiden fällen wurden sie von christlichen, d.h. in
beiden fällen von katholischen heeren wieder zurückgedrängt. hätten sich die damaligen christlich/=katholisch geprägten landesbewohner den mohammedanern so bedingungslos unterworfen, wie es heute vor allem die grünen in hinsicht auf einen eu-beitritt der türkei fordern, wäre SHierling heute glücklich, sich auf gleicher augenhöhe mit antolischen/arabischen schafhirten zu befinden.
und schon wesentlich früher waren ebenfals die osmanen /türken bis auf das lechfeld vor den toren augsburgs vorgedrungen. zurückgedrängt wurden sie wieder vom augsburger bischof ulrich, zugegeben gewiß nicht lediglich mit einem kruzifix bewaffnet. soviel zum beitrag bayerns zur kulturellen entwicklung europas >>> nicht gegoogelt >>> geschichtsunterricht im christlich/katholisch geprägten bayern.
liese sich fortsetzen z.b. über karl den großen und so weiter und so fort. es kann davon ausgegengen werden, dass das zeitweise auf der insel herrenchiemsee (bayern) tagende gremium zur ausarbeitung des grundgesetzes sich der geschichte der deutschen nation nicht aus jux und tollerei erinnerte und den hier schon am threadanfang erwähnten passus der christlichen grundwerte deshalb darin aufgenommen hat.
grüße vom alpenrand
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon Cairon » Mi Apr 28, 2010 0:02

@Automatix

Genau das ist doch der Punkt, das Kruzifix an sich ist nur etwas Holz mit einer Figur daran. Mich stört ja auch nicht die Kirche sondern deren Meinung und verhalten in vielen Lebensbereichen.

Und was die ach so ruhmreichen Schlachten der katholischen Kirche angeht, die haben wir hier auch gehabt:

Tjede Peckes
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Tjede Peckes (* um 1500 in Padingbüttel-Oberstrich; † 23. Dezember 1517 in Wremen-Wremer Tief) war eine wurtfriesische Fahnenjungfer.

Sie wurde im Jahr 1500 in Padingbüttel-Oberstrich als Tochter von Landbesitzern geboren.

Peckes war Mitglied einer Frauenbewegung. Deren Mitglieder sahen sich als Nachfolgerinnen der heiligen Maria und der heiligen Katharina, lehnten es aber aus Protest gegen die Kirche ab, ins Kloster zu gehen. (Viele junge Frauen gingen damals ins Kloster, wenn sie keinen Mann fanden oder keine berufliche Perspektive hatten.) Sie blieben zeitlebens unverheiratet, um am politischen Leben teilnehmen zu können. So arbeitete auch Tjede Peckes in den Wurster Bauernräten mit.

Als sich die Wurster Friesen Ende des Jahres 1517 gegen die Abgaben an den Bremer Erzbischof Christoph von Braunschweig-Lüneburg zur Wehr setzten, schickte dieser ein großes Söldnerheer, um den Aufstand niederzuschlagen. Nach erbitterten Kämpfen kam es zur Schlacht am Wremer Tief. Hierbei stemmte sich – neben den Männern – auch eine Gruppe von zirka 500 Mädchen und Frauen gegen die Bremische Übermacht. Peckes trug das Banner der Friesen, welches ein Abbild des Todes dargestellt haben soll. Am 23. Dezember fiel Tjede Peckes im Alter von siebzehn Jahren, als sie von einem Soldaten mit dem Schwert angegriffen worden war.

Kaiser Maximilian I. bedauerte später ihren Tod und prophezeite, sie hätte der Anfang einer großen und wichtigen Generationenlinie werden können.
Würdigungen
* Nach Tjede Peckes, die im Land Wursten auch als Jeanne d’Arc des Nordens bezeichnet wird, wurde eine Grundschule in Wremen benannt.
* Am Wremer Tief ist am 27. Januar 2007 eine Gedenktafel für Peckes aufgestellt worden. Die Zeremonie wurde auf Plattdeutsch abgehalten.


Tjede Peckes


@anwald51

Bist Du schon mal in Cloppenburg gewesen, da stehen die Kruzifixe an den Straßen.ich kenne die Gegend ganz gut und da gibt es reichlich Katholiken.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Erreicht den Hof mit Müh und Not,
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon Djup-i-sverige » Mi Apr 28, 2010 8:06

@Shierling ,ich wandere freiwillig aus,hauptsächlich wegen der Lethargie in meinem Heimatland.
Normal lasse ich ja jedem seinem Glauben,nur ich glaube nichts,was ich nicht weiß 8) , bisher hat mir Glauben an egal was nur Probleme eingebracht,ausserdem seht doch mal durch die Jahrhunderte, wer hat immer Tatsachen abgestritten, und Verfedchter der Wahrheit verfolgt?
Wie geschrieben, ich lasse jedem seinen Glauben, solange er Wahrheiten die ihm vor Augen geführt werden und evtl. seinen Glauben an etwas widerlegt, akzeptiert.
(Oder Leben wir noch auf ner Scheibe und die Sonne kreist um die Erde :?: :?: :wink: )
Und Aktuell kann man ja nur noch den Kopf schütteln, da ist der Papst ja schlimmer als ein Bankmanager oder Griechenlands Staatschef, indem er Wahrheiten verleugnet und den Kopf in den Sand steckt.
Ich wurde zwar katholisch erzogen, habe aber das alles bis auf wenige Wahrheiten abgelegt, es ist ja ganz simpel, was ich nicht möchte das mir einer antut ,das tu ich auch keinem Andern an.. da brauche ich keine Symbolik oder schöne Geschichten, sondern nur Verstand.
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon SHierling » Mi Apr 28, 2010 8:12

Cairon hat geschrieben:Und was die ach so ruhmreichen Schlachten der katholischen Kirche angeht, die haben wir hier auch gehabt:

Tjede Peckes
Tjede Peckes (* um 1500 in Padingbüttel-Oberstrich; † 23. Dezember 1517 in Wremen-Wremer Tief) war eine wurtfriesische Fahnenjungfer.

Sie wurde im Jahr 1500 in Padingbüttel-Oberstrich als Tochter von Landbesitzern geboren.


Cairon: Hier hieß Tjede Eleonore :)
http://de.wikipedia.org/wiki/Eleonore_Prochaska
Während der Befreiungskriege kämpfte die zwar großgewachsene, aber zierliche Frau (als Mann verkleidet) zunächst als Trommler, später als Infanterist im preußischen Heer gegen Napoleon.

1813 trug sie sich unter dem Namen August Renz in die Stammrolle des 1. Jägerbataillons des Lützowschen Freikorps ein. In der Schlacht an der Göhrde wurde sie durch einen Kartätschenschuss schwer verwundet. Ein herbeigeeilter Feldscher, der ihre Wunden versorgte, entdeckte ihre wahres Geschlecht und ließ sie in ein Bürgerhaus nach Dannenberg bringen, wo sie drei Wochen später ihren Verletzungen erlag.


und was die "Kruzifixe" an den Straßenrändern angeht, die stehen hier auch. Immer da, wo sich einer totgefahren hat. Und niemand ist verpflichtet, das nachzumachen, nur damit er auch eins kriegt, ist ganz freiwillig.


Wozu das Kreuz dient, hat jetzt immer noch keiner erklärt.
Wirkt das irgendwie ferne? Und dann selektiv, nur auf die, die dran glauben?
Oder glauben die, die dran glauben, nur dann oder besser, wenn da ein Kreuz hängt?
Brauchen die so eine Art 24-h-Kreuzbesichtigung, weil sie sonst ihren Glauben vergessen?

Es muß ja was dran sein, wenn es denn ein solches Riesenproblem ist, es abzuhängen.
Aber WAS? WAS bringt euch - bzw eben den Schülern - das?
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon hans g » Mi Apr 28, 2010 8:36

SHierling hat geschrieben:und was die "Kruzifixe" an den Straßenrändern angeht, die stehen hier auch. Immer da, wo sich einer totgefahren hat.
Wozu das Kreuz dient, hat jetzt immer noch keiner erklärt.
Wirkt das irgendwie ferne? Und dann selektiv, nur auf die, die dran glauben?
Oder glauben die, die dran glauben, nur dann oder besser, wenn da ein Kreuz hängt?
Brauchen die so eine Art 24-h-Kreuzbesichtigung, weil sie sonst ihren Glauben vergessen?

WAS fragste denn---du weisst es doch :!:
die kruzifixe sind für DIE,die noch NICHT DEMÜTIG genug sind---und die kreuze(KEINE kruzifixe) am strassenrand zeugen vom GEWISSEN(angst,hilflosigkeit) derer,die es gewusst(oft auch finanziert) haben,aber nicht den MUMM hatten,EINZUSCHREITEN.
Zuletzt geändert von hans g am Mi Apr 28, 2010 10:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon Cairon » Mi Apr 28, 2010 9:51

@Shirling

Die Kreuze habe ich garantiert nicht gemeint. Wenn sich an allen Hofecken wo in der Gegend ein Kruzifix steht jemand tot gefahren hätte, hätte man im Landkreis Cloppenburg bestimmt schon flächendeckend Schritttempo eingeführt.

Und der Aufschrei kam doch ganz klar aus der Ecke, einer der ersten war doch Clemens Große Macke (der Mensch heißt wirklich so), ich kenne ihn sogar persönlich.Und schau doch mal aus welcher Ecke Niedersachsens Herr Große Macke stammt.

Und Shirlings Frage möchte ich mich hier ganz klar anschließen, mich würde auch interessieren welche direkten Nutzen Kruzifixe in den Klassenräumen haben? Könnte mir das mal einer von der Fraktion für die Kreuze mal erklären.
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon SHierling » Mi Apr 28, 2010 10:20

Cairon: das DU die Beteutung der Kreuze hier kennst, war mir schon klar. Es ist aber tatsächlich schon vorgekommen, daß Zugereiste, Zuwanderer oder Touris hier die "Marterln" völlig falsch verstanden haben und mit der Bemerkung "die sehen hier ja so armselig aus" auf mangelnden Glauben schließen wollten. Ursache dafür ist dann aber eher sowas:
Die Motive, die zum Aufstellen von Flurdenkmälern führten, wurden mit der Zeit immer profaner. So galten bereits im 18. Jahrhundert die Flurdenkmäler als Statussymbol. Jeder Grundstücksbesitzer / Hofbesitzer, der seinen Reichtum zur Schau stellen wollte, errichtete an der Hofgrenze oder beim Anstieg zum Hof Bildstöcke. Je größer und protziger ein Bildstock ausfiel, desto höher war das angebliche Ansehen dieser Person in der Gesellschaft.
Soll angeblich heute auch noch in einigen Gegenden nicht unüblich sein, vielleicht gibts deshalb keine Antwort auf das "Warum" in den Schulen.

Zu der Großen Macke sag ich hier mal lieber nix - es fallen mir nur lästerliche Bemerkungen ein, und damit ist der Mann vermutlich eh schon bedient. In der Hildesheimer Gegend ist btw auch noch so eine Enklave, da hab ich bei einem Studienkollegen mal ein paar Erfahrungen mit "der katholischen Vorstellung von Glauben" machen dürfen .. war - milde ausgedrückt - in Sachen Religions- und jeder anderen Freiheit sehr beeindruckend. :shock:
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon amwald 51 » Mi Apr 28, 2010 15:11

servus mitanand
[quote="Cairon
Und was die ach so ruhmreichen Schlachten der katholischen Kirche angeht, die haben wir hier auch gehabt:
Tjede Peckes
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Tjede Peckes (* um 1500 in Padingbüttel-Oberstrich; † 23. Dezember 1517 in Wremen-Wremer Tief) war eine wurtfriesische Fahnenjungfer.
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Als sich die Wurster Friesen Ende des Jahres 1517 gegen die Abgaben an den Bremer Erzbischof Christoph von Braunschweig-Lüneburg zur Wehr setzten, schickte dieser ein großes Söldnerheer, um den Aufstand niederzuschlagen. Nach erbitterten Kämpfen kam es zur Schlacht am Wremer Tief. Hierbei stemmte sich – neben den Männern – auch eine Gruppe von zirka 500 Mädchen und Frauen gegen die Bremische Übermacht. Peckes trug das Banner der Friesen, welches ein Abbild des Todes dargestellt haben soll. Am 23. Dezember fiel Tjede Peckes im Alter von siebzehn Jahren, als sie von einem Soldaten mit dem Schwert angegriffen worden war.
@anwald51
Bist Du schon mal in Cloppenburg gewesen, da stehen die Kruzifixe an den Straßen.ich kenne die Gegend ganz gut und da gibt es reichlich Katholiken.

... deine trüde peckes kämpfte nicht gegen eine fremde invasion aus einem konträren kulturpreis, sondern gegen eine hegemonialmacht desselben volkskreises >>> daher für den entwicklungsfortschritt der europäischen kultur völlig unbedeutend >>> allenfalls auf heutige zeit übertragen von belang, dass sich die südlichen bundesländer (bayern, bawü, hessen) berechtigt gegen die ausbeutung durch z.b. den gnomenstadtstaat bremen und das fass ohne boden berlin (er-)wehren (müssen).
war noch nie in cloppenburg (wär ja auch bekloppt, was sollte man dort auch suchen/finden). wie andere schreiben haben die kreuze dort aber eher weniger christliche hintergründe/motive, häufiger eher unchristliches protzgehabe. wie stellt sich denn die verteilung der religionszugehörigkeit in der region cloppenburg dar ????
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon Cairon » Mi Apr 28, 2010 15:30

@anwald51

Ich habe nie behauptet das Tjede Peckes für die europäische Geschichte wichtig war, aber es zeigt doch sehr schön wie christlich die katholische Kirche vorging. Die Wurt-Friesen haben sich gegen den Bremer Erzbischof Christoph von Braunschweig-Lüneburg (genannt der Verschwender) erhoben, weil er das Land auspresste um seinen Lebenswandel finanzieren zu können. Als sich die Wurster erhoben lies er Männer, Frauen und Kinder durch sein Söldnerheer niedermachen. Das ist doch sehr christlich oder? Liebe Deinen nächsten solange er brav zahlt und die Klappe hält, wenn nicht kommt halt der Rache-Engel. Wirklich eine große Leistung des Bischofs schlecht bewaffnete Bauern hin zumetzeln. Und das ist ja nicht nur in Land Wursten passiert.
Und was meinst Du wie die lokalen Menschen über die Befreiung Jerusalems von den Kreuzüglern denken, die werden gleich Lieder singen wie Du. Die Kirche ist nur eine Macht gewesen wie jede andere auch, sie haben sich nur die Religion zu nutze gemacht um das Volk besser kontrollieren und ausbeuten zu können. Die Kirchen sind, wenn es um Geld und macht geht genau so weltlich wie Du und ich. Die moralischen Maßstäbe die die Kirche fordert hat sie nie erfüllt und wird sie nie erfüllen. Vergleiche doch mal die Geschichte der Kirche mit den 10 Geboten, könnte es sein dass es da Widersprüche geben?
Und wenn die Kruzifixe in Cloppenburg nur Protzgehabe sind, was sind dann die Dom- und Sakralbauten der katholischen Kirche, der notwendige Mindeststandart? Wenn es ums protzen geht war die Kirche doch immer weit vorne dabei, was waren denn früher die größten Gebäude in den Städten? Das waren doch wohl ganz klar die Kirchen.

Ich habe mal etwas gegoogelt zur Glaubensverteilung und wenn du bei Wikipedia gelesen hättest, hättest Du diesen Eintrag auch finden können:

1964 Am 1. Januar hat Cloppenburg 16.281 Einwohner, davon 12.752 katholisch und 2.898 evangelisch. Anzahl der Wohnhäuser 2.467.

Aktuellere Zahlen konnte ich auf die Schnelle leider nicht auftreiben.
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon SHierling » Mi Apr 28, 2010 15:39

Cairon: http://wapedia.mobi/de/Niedersachsen?t=6.#9.
Insgesamt hat Niedersachsen 50% EKD-Mitglieder, und 17% Katholiken. (17% ist nicht die Mehrheit.)
Das Emsland sowie der Hümmling, das Oldenburger Münsterland, die Stadt Twistringen, das Untereichsfeld und die sogenannten Stiftsdörfer des Hochstifts Hildesheim sind traditionell katholisch geprägt; die Städte Hildesheim und Osnabrück sowie die Dörfer des ehem.
Hochstift Osnabrück sind etwa zur Hälfte katholisch; daneben gibt es unter letzteren zahlreiche Gemeinden, die auch traditionell gemischt-konfessionell sind. Die römisch-katholischen Gemeinden gehören zu den Bistümern Hildesheim und Osnabrück (beides Suffraganbistümer des Erzbistums Hamburg) und zum Bistum Münster (Suffraganbistum des Erzbistums Köln). Die katholischen Gemeinden der Stadt Bad Pyrmont gehören zum Erzbistum Paderborn.

Hier als Nachtrag noch der link mit den Protzkreuzen - der bezog sich nicht auf Niedersachsen (eben weil da Kreuze nur in Ausnahmegegenden vorkommen), sondern stammt aus der Webseite "Historisches Franken".
http://www.historisches-franken.de/Kreu ... symbol.htm

Die friedliche Geschichte des Kreuzes ist da auch belegt:
Bereits während des 1. Kreuzzuges errichteten die Kreuzfahrer hölzerne und eiserne Kreuze entlang des Weges durch die Gebirge Kleinasiens. Diese Kreuze sollten den Nachkommenden den Weg weisen.


Aber wie dem auch sei, im Moment verteidigen wir uns ja nur anderswo.
Falls ich es überlesen habe - wozu sind die Kreuze im Klassenzimmer denn nun da?
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon amwald 51 » Mi Apr 28, 2010 16:04

servus mitanand
@cairon
... gebe mich hinsichtlich cloppenburgs kirchlicher zugehörigkeit geschlagen, so was nennt sich dann in der diaspora leben. übrigens ist auch nicht gesamt bayern überwiegend katholisch, die franggen gehören überwiegend der anderen christlichen fraktion an, sie haben aber nichts gegen kreuze in schulen (von ein paar unbedeutenden ausnahmen, wie überall sonst halt auch, abgesehen). der schwedische kreuzzügler gustav adolf hat doch offensichtlich im norddeutschen flachland bleibenden flurschaden hinterlassen, wenn schon keine kulturschätze zu holen waren. eine seiner horden war auch in meiner unmittelbaren umgebung bis direkt an den alpenrand vorgedrungen und hatte wohl so manche kirche, manches kloster und bauerngehöft ausgeraubt. infolge der unzähligen mordtaten war dann die pest ausgebrochen.
grüße vom alpenrand
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Re: CDU-Politikerin Özkan für Verbot von Kreuzen an Schulen

Beitragvon Cairon » Mi Apr 28, 2010 19:11

Das sagt doch wieder sehr viel über Deine Ansicht in Bezug auf andere christliche Kirchen aus. Wir sind für Dich also ein "Flurschaden". Eigentlich habe ich mit Katholiken keine Problem, ich habe selber schon an katholischen Messen teilgenommen. Probleme habe ich mit Menschen katholischen Glaubens die der Meinung sind alle anderen Glaubensrichtungen seien minderwertig oder ein "Flurschaden". Ich halte den Papst nicht für den Vertreter Gottes auf Erden, sondern für einen von Menschen eingesetzten Herrscher. Ich denke nicht dass Papst Benedikt die Handynummer Gottes hat oder anderweitig direkte Antworten von ihm erhält. Er handelt nach seinem Gutdünken und mit diesen Ansichten habe ich in vielen Bereichen ein Problem. Auch wenn in unseren Kirche und auf unseren Friedhöfen Kruzifixe zu finden sind, sehe ich das Kruzifix außerhalb dieser Einrichtungen primär als ein Symbol der katholischen Kirche. Und ich möchte mich wiederum Shierlings Frage anschließen: "Welche Funktion hat ein Kruzifix in einem Klassenzimmer, wenn es nicht der Werbung oder Machtdemonstration dient?" Wenn Du mir einen triftigen Grund nennen kannst wäre ich sogar ggf. sogar bereit meine meinung zu ändern. Und weil es Tradition ist und immer so war ist für mich kein triftiger Grund.
Die katholische Kirche hat die Angewohnheit sich als das Maß aller Dinge zu sehen und alles was nicht ins Weltbild passt wird verdammt, verschleiert oder vertuscht. Wer sich nach dem ganzen Skandalen der letzten zeit nicht mal in die Richtlinie schreiben will, dass bei dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs die Staatsanwaltschaft einzuschalten ist, hat doch eine sehr eigene Sichtweise und richtet mehr den Blick auf den guten Ruf und weniger auf das Leid der Opfer. Diese ist ja nur der aktuellste Bereich, aber in vielen anderen Bereichen verfährt die katholische Kirche ähnlich.
Auch das die Kirche Enthaltsamkeit statt Verhütungsmittel predigt und dabei HIV-Infektionen in Kauf nimmt sehe ich sehr kritisch, vor allem da Teil des Klerus anscheinend ja auch reichlich Probleme mit der Enthaltsamkeit haben.
Jede Kirche hat ihre Fehler und Vergehen, die katholische Kirche ist in meinen Augen nur die Kirche die am wenigsten zu ihren Fehlern steht. Wie soll sie auch, schließlich gilt ein Konzil oder der Papst in Teilbereichen als unfehlbar. Meine Kinder werden keine Schule besuchen in der sie permanent mit den Symbolen dieser Kirche konfrontiert sind, es sei denn sie wollen es ausdrücklich.
Zuletzt geändert von Cairon am Mi Apr 28, 2010 19:25, insgesamt 1-mal geändert.
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