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Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger werden“

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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150 Beiträge • Seite 8 von 10 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Lonar » So Apr 03, 2016 20:24

Preisdrücken ist ja auch vollkommen okay. Das Problem ist ja nur das man die Schweine oder Milch nicht lagern kann, wie einen Schlepper. Mit Ackerfrüchten geht das ja ganz gut, deshalb fahren die Ackerbauern auch regelmäßig die besten Gewinne ein in den Betriebsvergleichen.
Es herrscht ja kein richtiger Markt. Eher ein abliefern ans geringste übel..
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Südbaden Bauer » So Apr 03, 2016 20:35

Welfenprinz hat geschrieben:Es ist in der Hinsicht wirklcih interessant Landwirtschaftsbücher aus den 20er Jahren oder Kaiserreich zu lesen.
Da wird das Nebeneinander der verschiedenen Strukturen vom Gutsbetrieb bis zur "kleinbäuerlichen Wirtschaft " als etwas selbstverständliches mit unterschiedlichen Problem- und Aufgabenstellungen beschrieben. Aber eben nciht so, dass die einen alle zum Aufhören verdammt wären.

Ich denke, es geht aber allen Landwirten besser, als den Kleinbauern in den 20er Jahren.
Inwiefern kann man die Ein Mann Schrauberbude mit der LW. vergleichen?
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Lonar » So Apr 03, 2016 20:53

1Ak Betrieb ist eigentlich in der Lws weit verbreitet oder nicht?
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Welfenprinz » So Apr 03, 2016 20:56

Es haben alle Betriebsgrössen ihre Existenzberechtigung. Am Markt.

Unter Subventionsbedingungen wird alles glatt gebügelt.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Morgenwurm » So Apr 03, 2016 21:44

Welfenprinz hat geschrieben:Es haben alle Betriebsgrössen ihre Existenzberechtigung. Am Markt.

Unter Subventionsbedingungen wird alles glatt gebügelt.


Wie und in welchem Bereich meinst du das?
Also nur in der LW?
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Welfenprinz » So Apr 03, 2016 22:32

Man könnte auch an die zeit vor der Liberalisierung denken als z.B. die Post noch ein "Amt" war. :mrgreen:
Alles schön starr, geregelt,festgesetzt von staats wegen, bequem................. und rückständig,träge machend und am Markt und den Bedürfnissen vorbei.

Doch, das gilt für jeden Bereich.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Morgenwurm » So Apr 03, 2016 22:48

Naja heute lässt man sich lieber die Post von Niedriglöhnern klauen die von ihrem Gehalt nicht lebe können und so eh nichts zu verlieren haben. :oops:

Von den ganzen Opportunitätskosten, unnötiger Umweltverschmutzung so wie den steigenden Gebühren erst gar nicht zu reden. :(
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon 2810 » Mo Apr 04, 2016 7:16

@ Welfenprinz, ob die Liberalisierung so toll im Gesamtsystem ist, kann auch angezweifelt werden.
Früher mit dem von Dir zitierten Post "Amt" ging die Welt auch nicht unter.
Heute fahren 10 Zusteller durch die Siedlung, z.T. unter erbärmlichen Konditionen. Der letzte
kommt um 19 Uhr noch mit halbvollem Sprinter und bekommt fürn Paket 40 Cent als Lohn.
So verschiebt man Probleme in die Zukunft .Gewinne pivatisiert , Kollateralschaden sozialisiert.
Aber es ist ja so, wie bei uns in der LW: so lange 90% von einem elendigen System profitieren, ist ja alles OK.
Viele bestellen beim Sklaventreiber Amazon oder kaufen bei Lidel die SUUPER Angebote , weil wir ja
gepolt auf "Geiz ist geil" wurden.Das Elend dahinter ist nicht präsent.
Zuletzt geändert von 2810 am Mo Apr 04, 2016 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon ExLW » Mo Apr 04, 2016 13:36

Welfenprinz hat geschrieben:Unter Subventionsbedingungen wird alles glatt gebügelt.



Eine Subvention auf Zeit macht durchaus Sinn.
Subventionen auf Dauer sind süßes Gift. Sie schüren Illusionen. In der Landwirtschaft geht das schon seit Generationen so.

Ohne Subventionen würde nur produziert, was rentiert, oder übersehe ich etwas?
Welche Erzeugnisse des Agrarsektors würden denn rentieren, ohne Subventionen?
Was genau würde in welchem Umfang produziert werden, ohne Subventionen?
Wie würde der Sektor strukturiert sein, ohne Subventionen?

Die Wirtschaft sucht fähige Arbeitskräfte, und wir locken sie mit Subventionen in unrentable Produktionszweige.
Volkswirtschaftlich ist das Unfug.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Hoschscheck » Mo Apr 04, 2016 19:03

Ich verstehe Schmidt so, dass wir uns selbst mehr wehren müssen.
Egal ob der Betrieb groß oder klein ist.
Wir geben die Schuld an unserem derzeitigen Image aber gerne weiter.
Wir sitzen defensiv zu Hause und geben dann der Wissenschaft, ... der Gesetzgebung, ...dem Handel, ...DBV, usw. aktuell die Schuld an der Krtik zu unserer Produktion.

Hoschscheck
BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Pevo » Mo Apr 04, 2016 20:59

T5060 hat geschrieben:Recht hat er. Alle Ehrenämtler sind zu brav, ecken zu wenig an, Streben in eigener Sache nach vorne, aber nicht in der Sache selbst.
Bei den Hauptamtlichen können wir ja schon froh sein, wenn sie über der Tischkante zu sehen sind.

In welchem Zusammenhang hat Schmidt sich zum Titel des Threads geäußert? Rede/Interview/Quelle?
Pevo
 
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon bauer hans » Di Apr 05, 2016 6:53

Lonar hat geschrieben:1Ak Betrieb ist eigentlich in der Lws weit verbreitet oder nicht?

offiziell 1AK,aber oma,opa und der onkel machen die stallarbeit,sieht ja keiner :mrgreen:
(war früher weit verbreitet)
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon borger » Di Apr 05, 2016 7:44

tyr hat geschrieben:Beim Verkauf Deiner Produkte bist Du allerdings nur ablieferer, oder hast Du schon mal mit der BayWa, oder ähnlichem, über den Getreidepreis verhandeln können?


Gerade BayWa, ein Handel quasi unter Bauern. Selbst Schuld können Bauern einfach nicht haben, da muss ein imaginärer Feind als Schuldiger gefunden werden.
Genauso mit den genossenschaftlichen Molkereien, warum verkaufen die so billig an den LEH, wenn der nicht billig weiterverkaufen soll? Weil er dann nicht die gewünschten Mengen abnimmt und die Entsorgung dieser überschüssigen Milch den Erzeugern noch teurer kommt.
Einfach beim grünen Moloch anrufen“ hab fertig, kommt abholen“, damit macht sich doch der Bauer zum eigenen Knecht. Warum wird ausgerechnet dieser Zustand als erhaltenswert verteidigt und nicht mehr auf unternehmerisches Handeln gesetzt? Da wäre mehr Fläche und rationellere Erzeugung eine Option, aber nicht die Einzige. Es geht auch mit anderen Produkten oder anderen Vertriebswegen. Gerade dabei haben die Kleineren es leichter, weil sie flexibler sind.

Und der „gute alte“ Postminister, der wachte auch über Form und Farbe der Telefone, Länge der Anschlusskabel usw.. Jedes Extra kostete auch extra – jeden Monat. Wenn wir den noch hätten, dann hätte kaum jemand Internet, weil es auch extrem teuer wäre. Und das viele Geld wird nicht etwa in die Infrastruktur gesteckt sondern verschwindet im Post-Wasserkopf. So etwas funktioniert nur unter Ausschaltung der Marktwirtschaft und bringt der Masse nur Nachteile.
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