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Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger werden“

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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150 Beiträge • Seite 5 von 10 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 10
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Todde » Sa Apr 02, 2016 11:28

Landsmann hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Todde hat geschrieben
Wenn ein 50 Hektarbetrieb eine Familie ernähren soll, dann muss dieser Gemüse machen, also stellt das auch heute kein Problem da.
Wenn man natürlich meint in einem globalen Markt mit 50 Hektar Getreide eine Familie ernähren zu wollen, dann muss die Familie auch so sparsam leben wie vor 40 Jahren.
Wer das ändern will, der muss sich nicht an den DBV wenden, sondern die Grenzen schließen lassen. Ich bezweifel, dass das in einer Exportnation mehrheitsfähig ist.



Ich überlasse dem 50 ha Hof was er macht oder nicht macht. Ferkelproduktion oder Gemüse - alles seine unternehmerische Entscheidung.


Das ist doch genau das Problem. Verbandsdenker, wie offenkundig Herr Todde, meinen über andere richten zu müssen und meinen entscheiden zu müssen wer oder was zu klein ist. Diese hirnlose Vordenke schlägt bis auf die Wirtschaftsberatung durch.


Was denn nun?
Erst das eine fordern, wenn das dann mit einer eventuellen Umstellung des Betriebes verbunden ist, wird wieder gemotzt?
Ich frage mich, was Du überhaupt willst, irgendwie habe ich das Gefühl der Staat soll Deinen Betrieb "leiten", Hauptsache Du bekommst ausreichend Geld vom Staat dafür, dass die Familie ernährt ist :roll:

Obergrenzen dienen zur Marktentlastung und Kostenreduktion. Das braucht auch nicht sachlich begründet werden. Es ist sogar so, dass Obergrenzen in der Tierhaltung hinsichtlich Tierwohl kontraproduktiv sein können, weil der große Landbesitzer nicht der bessere Tierwirt ist. Deshalb braucht man kluge Lösungen mit Kooperationen etc..

Jdenfalls : Die Menge muss runter!


Staatliche Mengenregulierung hat noch nirgends funktioniert, aktuell gibt es das bei der Stärkeproduktion, gute Preise aber Deutschland hat keine Lust die Menge nach oben anzupassen, das "Verdienen" überlässt man den anderen EU Ländern.
Obergrenzen in der Tierhaltung würden auch niemanden helfen, sondern allen weiter schaden.
Wir leben nicht mehr auf einer Insel, die Preise werden nicht einfach steigen, weil Deutschland 5% weniger Milchkühe hält.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon xyxy » Sa Apr 02, 2016 11:36

Eine ernsthafte Diskussion ist auf jeden Fall sinnvoll, aber...beginnt die mit Allgemeinplätzen wie "Jdenfalls : Die Menge muss runter!"? Ich denke nicht, dass so die Einführung in eine fruchtbare Diskussion aussieht. Der Rest deiner Ausführung spricht allerdings Bände! Ich sehe allerdings zur Zeit keinen einzigen Hinweis darauf, dass die globale Milchproduktion in der nächsten Zeit einen Einbruch erleidet, also nochmals die Frage: Wo soll die Menge runter?
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon LUV » Sa Apr 02, 2016 11:38

Landsmann hat geschrieben:
Wenn Sie an einer ernsthaften Diskussion interessiert wären, Herr xyxy, hätte Sie erst mal dargelegt ob Sie meine Meinung teilen, dass die Menge runter muss. Wenn Sie der Meinung sind, dass die Menge nicht runter muss, sollten Sie so eine Frage nicht stellen.

Wahr ist, dass die Menge runter geht, so oder so. Das ist immer das Ergebnis schlechter Preise. Durch Milchquote und Baurecht nit eine Obergrenze bei Stallbauförderung kann man regulierend eingreifen.

Im Geflügel und Schweinebereich muss darauf geachtet werden, dass die gewerblichen Stallbauten bei Drittverwertung abgerissen werden müssen. Denn, die Ställe wurden seinerzeit priviligiert Genehmigt mit der Bedingung, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb diesen Bauantrag gestellt hat. Wiesenhof oder Tönnies hätten kein Genehmigung bekommen. Deshalb: ABRISS bei Insolvenz statt Weiterbetrieb durch C.T.


Landsmann = Niemann? ....hört sich fast so an.....
Privilegierung hin oder her, da inzwischen auch bäuerliche Betriebe im Außenbereich so gut wie keine Genehmigung mehr erhalten, ist es eigentlich völlig Banane wer etwas nicht produziert. Man hat es geschafft, die Tierhaltung generell zu reduzieren und gleichzeitig die ach so heiß geliebte bäuerliche Landwirtschaft an die Wand zu fahren, wer das negiert, ist ein Heuchler.
Am geilsten finde ich die Lösung eines Landwirtes, der es als Vetreter im Gemeinderat geschafft hat ein Sondergebiet Landwirtschaft durchzusetzen. Nun kann er selbst auf der Fläche ein vielfaches an Tieren umsetzen, wie er jemals erhofft hatte und die Bürger gucken blöd aus der Wäsche, weil er lediglich nach Recht und Gesetz die Forderungen der Neunmalklugen umgesetzt hat......wie blöd muss man sein.
Wenn demnächst übrigens ein Flughafen abbrennen sollte würde ich auch massiv für den Abriss und das Verbot des Wiederaufbaus plädieren. Bist du eigentlich Marxist oder nur einfacher Kommunist?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon speeder » Sa Apr 02, 2016 11:48

LUV hat geschrieben:Wenn demnächst übrigens ein Flughafen abbrennen sollte würde ich auch massiv für den Abriss und das Verbot des Wiederaufbaus plädieren. Bist du eigentlich Marxist oder nur einfacher Kommunist?


Wenn wir als Ausgangssituation einen hoffnungslos überfüllten Flughafenmarkt und die massenhafte Pleite subventionierter Flughafengesellschaften stattfinden haben wäre das durchaus sinnvoll...

Meine Güte, ich dachte der "Lass einfach alles so laufen-Turbo-neocon-Geist" wird heute in Köln mit beerdigt....
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon xyxy » Sa Apr 02, 2016 11:52

Ja, nun, das muss auch dem Hähnchengegenr weh tun, nach dem Grossbrand fallen tatsächlich nicht mehr wie 4 Schlachttage aus, in Bogen gehts nächste Woche schon wieder rund. Die Wochenenden sind dann auch noch da. Ministerpräsident und Wirtschaftsminister geben sich die Ehre und Bruderhahn-Meyerchen muss die Klappe halten... BTW, wer war eigentlich der Zuflüsterer bei Irmi Kannen in CLP?
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Landsmann » Sa Apr 02, 2016 12:27

xyxy hat geschrieben:Eine ernsthafte Diskussion ist auf jeden Fall sinnvoll, aber...beginnt die mit Allgemeinplätzen wie "Jdenfalls : Die Menge muss runter!"? Ich denke nicht, dass so die Einführung in eine fruchtbare Diskussion aussieht. Der Rest deiner Ausführung spricht allerdings Bände! Ich sehe allerdings zur Zeit keinen einzigen Hinweis darauf, dass die globale Milchproduktion in der nächsten Zeit einen Einbruch erleidet, also nochmals die Frage: Wo soll die Menge runter?


Die Menge muss protentual runter. 10% von 500000Liter sind 50000Liter , 10% von 1,500000 Liter sind 150000 Liter. Wer den aktuellen Schlachtpreis für Rinder sieht, der weiß, dass es schon Abbau gibt. Aber macht es Sinn im Osten Großanlagen zu fördern umdie Menge wieder zu erhöhen?
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon LUV » Sa Apr 02, 2016 12:38

Landsmann hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Eine ernsthafte Diskussion ist auf jeden Fall sinnvoll, aber...beginnt die mit Allgemeinplätzen wie "Jdenfalls : Die Menge muss runter!"? Ich denke nicht, dass so die Einführung in eine fruchtbare Diskussion aussieht. Der Rest deiner Ausführung spricht allerdings Bände! Ich sehe allerdings zur Zeit keinen einzigen Hinweis darauf, dass die globale Milchproduktion in der nächsten Zeit einen Einbruch erleidet, also nochmals die Frage: Wo soll die Menge runter?


Die Menge muss protentual runter. 10% von 500000Liter sind 50000Liter , 10% von 1,500000 Liter sind 150000 Liter. Wer den aktuellen Schlachtpreis für Rinder sieht, der weiß, dass es schon Abbau gibt. Aber macht es Sinn im Osten Großanlagen zu fördern umdie Menge wieder zu erhöhen?



xyxy fragte wo die runter müssen.....in Deutschland oder weltweit? Wer sorgt dafür, dass es weltweit geschieht? Adolf ist tot, wer solls machen?
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Landsmann » Sa Apr 02, 2016 12:44

Lieber Kollege LUV, dies ist das letzte mal, dass ich Ihnen was mitteile. Sie können gern weiter kommentieren, eine Reaktion bekommen Sie nicht. Auf das Adolf oder Faschismussniveau begebe ich mich nicht.

@xyxy
Die EU hat 28 Mitgliedsstaaten. Dort kannman was reduzieren wie das bei Milch auch gut funktioniert hat.
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon T5060 » Sa Apr 02, 2016 12:47

Hallo Landsmann sei gegrüßt in dieser Runde.
Hast Du jetzt wieder Langweile ?

In der Tat sind LUV und Landsmann Kollegen : Beide Hausmänner und die Frau sorgt für die Rente ! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon LUV » Sa Apr 02, 2016 12:54

T5060 hat geschrieben:Hallo Landsmann sei gegrüßt in dieser Runde.
Hast Du jetzt wieder Langweile ?

In der Tat sind LUV und Landsmann Kollegen : Beide Hausmänner und die Frau sorgt für die Rente ! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Ach Reinhold, du bist wie so häufig nicht auf dem Laufenden......aber immer persönlich bleiben, das bringts!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon LUV » Sa Apr 02, 2016 12:57

https://weserreport.de/2016/04/01/wirts ... ngemeldet/

...würden die die Menge reduzieren, würden sie es schaffen....? :mrgreen:
Sie könnten auch den Staat bitten Hilfe zu leisten, oder Vollmondmode verkaufen oder Weidemode....oder oder, auf jeden Fall weniger produzieren! :klug:
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon T5060 » Sa Apr 02, 2016 13:07

LUV hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Hallo Landsmann sei gegrüßt in dieser Runde.
Hast Du jetzt wieder Langweile ?

In der Tat sind LUV und Landsmann Kollegen : Beide Hausmänner und die Frau sorgt für die Rente ! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Ach Reinhold, du bist wie so häufig nicht auf dem Laufenden......aber immer persönlich bleiben, das bringts!



Ach du weist doch uns landwirtschaftlichen Dienstleister fehlt das Geld für die Altersvorsorge :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon xyxy » Sa Apr 02, 2016 13:39

Landsmann hat geschrieben:Lieber Kollege LUV, dies ist das letzte mal, dass ich Ihnen was mitteile. Sie können gern weiter kommentieren, eine Reaktion bekommen Sie nicht. Auf das Adolf oder Faschismussniveau begebe ich mich nicht.

@xyxy
Die EU hat 28 Mitgliedsstaaten. Dort kannman was reduzieren wie das bei Milch auch gut funktioniert hat.

Die Welt kann auch 2 Monate alle Milch wegkippen, der Rest des Jahres ist dann der Milchpreis doppelt so hoch. Kann man machen...
oder das Pulver so billig verkaufen, dass es in der Mast verschwindet (Milchpreis niedrig 1stellig), kann man auch machen. Man kann auch sagen, jeder liefert im Monat 10000 Liter weniger, kann man auch.. Die Franzosen haben jetzt einen 60! Punkte-Plan, das kann man doch noch toppen, oder?

1. Activer, par les États membres et en cas de crise, les outils de régulation de la production existants (articles 8 à 21 et 219, 221 et 222 de l’OCM).
2. Mettre en œuvre, dans les plus brefs délais, un véritable « Programme de responsabilisation face au marché », permettant d’actionner en fonction de l’importance de la chute des prix, des mesures volontaires incitatives et des mesures obligatoires de réduction de la production.
3. Doter l’observatoire européen du marché du lait et l’observatoire du marché de la viande de moyens opérationnels d’alerte, notamment pour actionner le programme de responsabilisation face au marché.
4. Profiter de l’examen à mi-parcours de la programmation budgétaire 2014-2020 pour mettre en avant la nécessité de réorienter la Pac vers la promotion de mécanismes assurantiels d’atténuation de la volatilité des prix agricoles. Proposer l’adoption d’un mécanisme de sécurisation des marges et des revenus agricoles, dans le cadre du premier pilier, sur le modèle du Farm Bill américain. S’assurer, également, de la pérennisation du budget de la Pac.
5. Relever le plafond de minimis sur les aides d’État permettant la mise en place d’aides d’urgence nationales plus importantes.
6. Réviser de façon pérenne les seuils de référence et les prix d’intervention en tenant compte des parités de pouvoir d’achat entre États membres.
7. Provisionner le Fonds européen d’aide aux plus démunis de produits alimentaires directement issus des secteurs en crise.
8. Exclure certaines productions agricoles sensibles des négociations sur le Partenariat transatlantique pour le commerce et l’investissement (PTCI), notamment dans le secteur de la viande. Prévoir également des clauses de sauvegarde ou des contingents tarifaires pour certains produits. Maintenir des normes de haute qualité, protéger les signes officiels d’identification de la qualité et des origines (AOP, AOC, IGP, labels) et lutter contre les barrières non tarifaires des marchés extra-communautaires (Brésil, Mexique, etc.).
9. Soutenir l’initiative de la Commission européenne de révision de la directive « travailleurs détachés » afin de garantir une rémunération égale à tout travail égal sur un même lieu de travail.
10. Obtenir l’accord de la Commission européenne pour la généralisation de l’étiquetage obligatoire de l’origine du lait et de l’origine des viandes dans les plats transformés, après l’expérimentation de ce dispositif en France.
11. Engager l’harmonisation sociale et fiscale des exploitations agricoles européennes, notamment en matière de taxe sur la valeur ajoutée forfaitaire.
12. Obtenir des institutions européennes un moratoire sur les normes agricoles, notamment environnementales dans le cadre de la directive cadre envisagée par la Commission européenne (réécriture et regroupement des directives sur l’eau, oiseaux, habitats).
13. Imposer un recours systématique aux études d’impact préalables pour toute adoption de nouvelle norme affectant l’agriculture.
14. Agir pour qu’une solution européenne à la répartition équilibrée de la valeur ajoutée dans la chaîne alimentaire soit trouvée.
15. Obtenir des institutions européennes l’adaptation du droit européen de la commande publique pour pouvoir favoriser les produits locaux pour l’approvisionnement des établissements publics.
16. Obtenir, de toute urgence, la levée des embargos sanitaire et politique russe.
17. Soutenir auprès de la Commission européenne la création d’un véritable outil de crédit export européen.

Propositions pour agir au niveau national

Au niveau législatif

18. Rendre obligatoire la mention d’un prix de référence pouvant être payé à l’exploitant agricole dans les conditions générales de vente des contrats passés entre entreprise agroalimentaire et distributeur.
19. En matière laitière, établir des formules indicatives de calcul du prix des productions prenant en considération la valorisation finale et les coûts de production de référence du produit de grande consommation.
20. Interdire la cessibilité, à titre onéreux, des contrats laitiers.
21. Modifier les lois de modernisation de l’économie (LME), de modernisation de l’agriculture (LMA) et consommation, pour permettre des relations commerciales plus transparentes et plus équilibrées. Redéfinir les notions de pratiques restrictives de concurrence, notamment le déséquilibre significatif.
22. Redéfinir l’abus de dépendance économique.
23. Renforcer les sanctions à l’encontre des entreprises agroalimentaires qui ne déposent pas leurs comptes au tribunal de commerce.
24. Rendre obligatoire la publication des sanctions contre les pratiques commerciales déloyales.
25. Interdire la mention « transformé en France ».
26. Adapter la législation régissant la commande publique, notamment pour l’approvisionnement de la restauration hors foyer.
27. Maintenir, voire augmenter, après 2016, les fonds du Programme d’Investissements d’Avenir dédiés à la modernisation des abattoirs et ateliers de découpe.

Au niveau réglementaire et administratif

28. Officialiser et institutionnaliser un Fonds de soutien à l’élevage notamment abondé par la grande distribution.
29. Conformément aux propositions du rapport d’application de la loi n° 2014-344 du 17 mars 2014 relative à la consommation, renforcer les moyens et les effectifs de la DGCCRF et de l’Autorité de la concurrence afin de mieux déceler les pratiques commerciales abusives et déloyales et de faire appliquer pleinement la loi. Faire appliquer la loi également sur les clauses de renégociations.
30. Faire cesser la guerre des prix entre enseignes de la grande distribution et changer les pratiques et les mentalités dans les relations commerciales.
31. Réformer les statuts de l’Observatoire des marges et des prix et demander la publication d’un rapport semestriel sur l’évolution des prix au Parlement.
32. Mieux organiser et coordonner les contrôles des exploitations agricoles.
33. Permettre aux agriculteurs d’être accompagnés d’un tiers de confiance lors des opérations de contrôles.
34. Obtenir le désarmement des agents publics de l’Office national de l’eau et des milieux aquatiques lors des contrôles des exploitations agricoles (Onema).
35. Créer un formulaire de déclaration unique et un guichet unique pour l’ensemble des démarches administratives (Pac, cahiers de fertilisations, ICPE, etc).
36. Atténuer et mieux proportionner la sanction de remboursement de la dotation jeunes agriculteurs (DJA).
37. Poursuivre impérativement le relèvement des seuils des installations classées pour la protection de l’environnement (ICPE) pour les gros bovins et les bovins lait et supprimer le système coûteux de déclaration avec contrôle périodique.
38. Associer les agriculteurs à l’élaboration des nouvelles normes agricoles et environnementales.
39. Stopper la sur-transposition des directives européennes, notamment en matière environnementale.
40. Poursuivre le développement de « France Viande export » et mettre en oeuvre de réelles stratégies de prospective commerciale à l’export.
41. Financer une campagne de communication réaffirmant le rôle de l’élevage en matière de sécurité alimentaire, d’aménagement de l’espace et de préservation de l’équilibre rural.

Au niveau des interprofessions, inciter à ce que chacune des filières prenne son destin en main

42. Rétablir le dialogue au sein des organisations interprofessionnelles.
43. Travailler à des interprofessions « longues », c’est-à-dire, lorsque ce n’est pas déjà le cas, étendre les organisations interprofessionnelles à la distribution et à l’industrie de la transformation.
44. Poursuivre le renforcement du rôle des organisations de producteurs et favoriser le développement des associations d’organisations de producteurs.
45. Favoriser la création, par les organisations de producteurs, de plateformes de commercialisation communes.
46. Favoriser le regroupement, par les interprofessions, des offres commerciales à l’export et faire en sorte qu’elles créent une stratégie commerciale structurée et pérenne.
47. Soutenir le développement des revenus complémentaires des éleveurs (promotion de l’agro-tourisme, plan pour le développement des protéines végétales, de la méthanisation, de l’autonomie fourragère, industrie du cuir, etc.).
48. Promouvoir l’élevage 2.0 en finançant un plan de soutien aux technologies numériques innovantes appliquées à l’agriculture.
49. Diversifier les circuits de commercialisation (circuits courts et de proximité).
50. Diversifier les modes de production (agriculture conventionnelle, agriculture biologique, agro-industrie).
51. Encourager les éleveurs à s’investir dans la définition des orientations stratégiques des coopératives dont ils sont membres.
52. Créer une filière territorialisée d’autonomie fourragère.
53. Là où il existe, maintenir le modèle de la polyculture-élevage.
54. Promouvoir les services de remplacement, les travailleurs occasionnels et partagés et étendre le crédit d’impôt dédié.
55. Inciter à développer les produits sous signes d’identification de la qualité et de l’origine, les labels de production et l’agriculture biologique.
56. Développer les GIEE, notamment en renforçant les liens entre céréaliers et éleveurs.
57. Faire connaitre et mettre en relation les acteurs du financement participatif et les éleveurs.

Au niveau régional

58. Exiger des régions, en lien avec les autres collectivités territoriales, qu’elles mettent en oeuvre des stratégies territoriales en faveur de la compétitivité des filières d’élevage.
59. Définir des objectifs de production et une politique de filière par région.
60. Orienter et accompagner les associations de producteurs pour les aider à répondre aux appels d’offre régissant l’approvisionnement de la restauration hors foyer.


http://www.web-agri.fr/actualite-agrico ... 18234.html
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon xyxy » Sa Apr 02, 2016 14:21

Landsmann hat geschrieben:
Die Menge muss protentual runter. 10% von 500000Liter sind 50000Liter , 10% von 1,500000 Liter sind 150000 Liter. Wer den aktuellen Schlachtpreis für Rinder sieht, der weiß, dass es schon Abbau gibt. Aber macht es Sinn im Osten Großanlagen zu fördern umdie Menge wieder zu erhöhen?

Nochmal dazu, wie kommt man auf sowas?
10% von 50000 sind 1x die Woche die Sonntagszeitung austragen und dem Anderen wird die gesamte betriebliche Kalkulation eingeschmolzen, mit welchem Recht denn?
Und wieso soll ich jemanden, der für gutes Geld bei mir Rinder einkauft und damit diesen Markt beflügelt und entlastet, das Lieferecht für Milch absprechen? Was ist denn das für ein Marktverständnis, kaputter gehts nicht.. n8
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Landsmann » Sa Apr 02, 2016 15:19

xyxy hat geschrieben:
Landsmann hat geschrieben:
Die Menge muss protentual runter. 10% von 500000Liter sind 50000Liter , 10% von 1,500000 Liter sind 150000 Liter. Wer den aktuellen Schlachtpreis für Rinder sieht, der weiß, dass es schon Abbau gibt. Aber macht es Sinn im Osten Großanlagen zu fördern umdie Menge wieder zu erhöhen?

Nochmal dazu, wie kommt man auf sowas?
10% von 50000 sind 1x die Woche die Sonntagszeitung austragen und dem Anderen wird die gesamte betriebliche Kalkulation eingeschmolzen, mit welchem Recht denn?
Und wieso soll ich jemanden, der für gutes Geld bei mir Rinder einkauft und damit diesen Markt beflügelt und entlastet, das Lieferecht für Milch absprechen? Was ist denn das für ein Marktverständnis, kaputter gehts nicht.. n8


Dein Rinderverkauf hat nun wirklich keine politische Relevanz. Wie kaputt ist das denn, aus eigener persönlicher Vorteilssuche politische Forderungen ableiten. Bist Du Bauernpräsident?

Die Diskussion über höhere Gewinne durch Mengensteuerung ist schon 50 Jahre alt. Ich bin Realist und sehe durch die Globalisierung hier zu einem Ergebnis zu kommen, gegen Null. Pumpt weiter Steuergeld in die Subventionierung von Milchviehställen damit xyxy seine Rinder gut verscherbeln kann.
Geld bringen die Windräder immer ein und die 5 Stunden Gummistiefel im Melkstand macht man aus Leidenschaft.

Eine Frage muss noch beantwortet werden. Wachsen oder Weichen ist ja gut und nicht schön.

Aber was sagt man den Junglandwirten bei Pachtpreisen über 1000 € und Weizen für 150€/Tonne?
Wachsen oder weichen?

Hier passend zum Thema Bissigkeit von Bauern und Verband : http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 21432.html
Zuletzt geändert von Landsmann am Sa Apr 02, 2016 15:22, insgesamt 1-mal geändert.
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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