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Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger werden“

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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150 Beiträge • Seite 3 von 10 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Landsmann » Fr Apr 01, 2016 11:35

T5060 hat geschrieben:Siehste Todde nicht mal Denken ist erlaubt.



Das Denken ist schon erlaubt. Nur nicht in allen Richtungen.

Wenn hier der Bauernverband verhandelt wir, muss man erst mal sagen was er ist. Es gibt den Beratungsteil und den politischen Teil. Politisch läuft es nicht so doll. Medien haben den DBV als Sündenbock auserkoren. Verantwortlich für: Miese Preise, Bauernsterben, Umweltverschmutzung und Tierleid. Alles Ergebnisse die unter Agrarindustrie zusammen gefasst werden.
Leider sind die Vorwürfe teilweise halbrichtig. Der politische Teil des Verbandes ist mit den Präsidenten sehr hochnäsig gegenüber Bauern und auch ungeschickt gegenüber Medien.

Man sollte diese vom User T 5060 angestoßene Debatte nutzen um eine Basisaktivität herzustellen um Verbesserungen einzuleiten. Welche Meinung und welche Strategie kann die Mehrheit/Basis entwickeln?

Ich bin für:
- klare Haltung gegen Preisdrückerei des LEH
- Klares Bekenntnis zum Familienbetrieb. Es war immer möglich auch mit 50ha eine Familie zu ernähren. Das flächenunabhängige Bauen von Gewerbeställen war ein falsches Ziel des DBV
- Grundsätzlich nur die Landwirtschaftliche Produktion verteidigen. Nicht die Produkte der Agrarchemie
...
später gern mehr
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon LUV » Fr Apr 01, 2016 11:41

Landsmann hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Siehste Todde nicht mal Denken ist erlaubt.



Das Denken ist schon erlaubt. Nur nicht in allen Richtungen.

Wenn hier der Bauernverband verhandelt wir, muss man erst mal sagen was er ist. Es gibt den Beratungsteil und den politischen Teil. Politisch läuft es nicht so doll. Medien haben den DBV als Sündenbock auserkoren. Verantwortlich für: Miese Preise, Bauernsterben, Umweltverschmutzung und Tierleid. Alles Ergebnisse die unter Agrarindustrie zusammen gefasst werden.
Leider sind die Vorwürfe teilweise halbrichtig. Der politische Teil des Verbandes ist mit den Präsidenten sehr hochnäsig gegenüber Bauern und auch ungeschickt gegenüber Medien.

Man sollte diese vom User T 5060 angestoßene Debatte nutzen um eine Basisaktivität herzustellen um Verbesserungen einzuleiten. Welche Meinung und welche Strategie kann die Mehrheit/Basis entwickeln?

Ich bin für:
- klare Haltung gegen Preisdrückerei des LEH
- Klares Bekenntnis zum Familienbetrieb. Es war immer möglich auch mit 50ha eine Familie zu ernähren. Das flächenunabhängige Bauen von Gewerbeställen war ein falsches Ziel des DBV
- Grundsätzlich nur die Landwirtschaftliche Produktion verteidigen. Nicht die Produkte der Agrarchemie
...
später gern mehr


Da geht es ja schon los.......Widersprüche im Dutzend.
Die Parolen der Flächenabhängigen Produktion kommen u.a. von der Ökofascho- Fraktion und haben nichts mit dem Problem zu tun. Eine gesetzliche Steuerung von Input und Output sowie deren Kontrolle macht diese Diskussion zunehmend überflüssig.
Den LEH zu gängeln und die Preise zu beeinflussen wäre wohl noch witziger....wo leben wir auf einer Insel?
Was ein Familienbetrieb ist und wie groß er sein darf oder muss hat am wenigsten mit zukunftsfähiger Landwirtschaft zu tun.....eher mit Blut und Boden Rückwärtsgewandtheit... n8
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Landsmann » Fr Apr 01, 2016 11:54

LUV hat geschrieben:
Landsmann hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Siehste Todde nicht mal Denken ist erlaubt.





Da geht es ja schon los.......Widersprüche im Dutzend.
Die Parolen der Flächenabhängigen Produktion kommen u.a. von der Ökofascho- Fraktion und haben nichts mit dem Problem zu tun. Eine gesetzliche Steuerung von Input und Output sowie deren Kontrolle macht diese Diskussion zunehmend überflüssig.
Den LEH zu gängeln und die Preise zu beeinflussen wäre wohl noch witziger....wo leben wir auf einer Insel?
Was ein Familienbetrieb ist und wie groß er sein darf oder muss hat am wenigsten mit zukunftsfähiger Landwirtschaft zu tun.....eher mit Blut und Boden Rückwärtsgewandtheit... n8


Was ist das denn? Ich vertrete meine Meinung und ich versuch mich auf Fakten zu berufen. Warum ich nun von einem Kollegen als "Ökofascho" bezeichnet werde, verstehe ich nicht. Siche betreibt Herr/Frau LUV eine erfolgreiche Landwirtschaft. Aber zukunftsfähigkeit lässt sich nicht nach Größe bemessen. Eine gewrbliche Schweinemast in Oldenburg, mit Güllekosten, Luftwäscher und natürlich Vorsteuerabzugsberechtigt in 10000 oder 20000 Mastplätzen, wir die kommenden Jahre nicht überstehen. Fleisch und Futterindustrie werden das finanzieren und der Bauer ist nur noch Angestellter
Zitat von T5060: Und der Bauernverband ist wie eingelagerte Kartoffeln. Wenige "Faule" dominieren die Qualität der gesamten Charge und machen sie wertlos.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon LUV » Fr Apr 01, 2016 12:13

Landsmann hat geschrieben:
Was ist das denn? Ich vertrete meine Meinung und ich versuch mich auf Fakten zu berufen. Warum ich nun von einem Kollegen als "Ökofascho" bezeichnet werde, verstehe ich nicht. Siche betreibt Herr/Frau LUV eine erfolgreiche Landwirtschaft. Aber zukunftsfähigkeit lässt sich nicht nach Größe bemessen. Eine gewrbliche Schweinemast in Oldenburg, mit Güllekosten, Luftwäscher und natürlich Vorsteuerabzugsberechtigt in 10000 oder 20000 Mastplätzen, wir die kommenden Jahre nicht überstehen. Fleisch und Futterindustrie werden das finanzieren und der Bauer ist nur noch Angestellter


Ich habe dich nicht als Mitglied der Ökofaschos bezeichnet, sondern deine Argumente....DAS ist ein himmelweiter Unterschied. Ich will dich nicht beleidigen.
Welche Fakten meinst du eigentlich?
Keiner spricht von den von dir angesprochene Größenordnungen. Es gibt in diesem Lande unzählige Größenordnungen und unzählige Betriebsformen, aber alle müssen sich den gleichen Gesetzen unterwerfen. Wie die betriebswirtschaftliche Situation des Einzelbetriebes aussehen wird oder aussieht hängt zuerst mal vom Betriebsleiter ab, denn die vorher genannten Rahmenbedingungen sind für alle gleich (fast, wenn nicht jedes Bundesland sein eigenes Ökosüppchen kochen würde).
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Pevo » Fr Apr 01, 2016 13:18

Landsmann hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Siehste Todde nicht mal Denken ist erlaubt.



Das Denken ist schon erlaubt. Nur nicht in allen Richtungen.

Wenn hier der Bauernverband verhandelt wir, muss man erst mal sagen was er ist. Es gibt den Beratungsteil und den politischen Teil. Politisch läuft es nicht so doll. Medien haben den DBV als Sündenbock auserkoren. Verantwortlich für: Miese Preise, Bauernsterben, Umweltverschmutzung und Tierleid. Alles Ergebnisse die unter Agrarindustrie zusammen gefasst werden.
Leider sind die Vorwürfe teilweise halbrichtig. Der politische Teil des Verbandes ist mit den Präsidenten sehr hochnäsig gegenüber Bauern und auch ungeschickt gegenüber Medien.

Man sollte diese vom User T 5060 angestoßene Debatte nutzen um eine Basisaktivität herzustellen um Verbesserungen einzuleiten. Welche Meinung und welche Strategie kann die Mehrheit/Basis entwickeln?

Ich bin für:
- klare Haltung gegen Preisdrückerei des LEH
- Klares Bekenntnis zum Familienbetrieb. Es war immer möglich auch mit 50ha eine Familie zu ernähren. Das flächenunabhängige Bauen von Gewerbeställen war ein falsches Ziel des DBV
- Grundsätzlich nur die Landwirtschaftliche Produktion verteidigen. Nicht die Produkte der Agrarchemie
...
später gern mehr

Ein Ansatz, den vermutliche viele Verbraucher unterstützen würden, der hier allerdings nicht "gewünscht" ist. In der Diskusion wirst Du es hier deshalb nicht leicht haben. Meine Erfahrung: Hier gilt nur die Meinung einiger "Platzhirsche". Alles andere wird gerne mal mit Ökofaschismus betitelt.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon T5060 » Fr Apr 01, 2016 13:24

Pevo hat geschrieben:
Landsmann hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Siehste Todde nicht mal Denken ist erlaubt.



Das Denken ist schon erlaubt. Nur nicht in allen Richtungen.

Wenn hier der Bauernverband verhandelt wir, muss man erst mal sagen was er ist. Es gibt den Beratungsteil und den politischen Teil. Politisch läuft es nicht so doll. Medien haben den DBV als Sündenbock auserkoren. Verantwortlich für: Miese Preise, Bauernsterben, Umweltverschmutzung und Tierleid. Alles Ergebnisse die unter Agrarindustrie zusammen gefasst werden.
Leider sind die Vorwürfe teilweise halbrichtig. Der politische Teil des Verbandes ist mit den Präsidenten sehr hochnäsig gegenüber Bauern und auch ungeschickt gegenüber Medien.

Man sollte diese vom User T 5060 angestoßene Debatte nutzen um eine Basisaktivität herzustellen um Verbesserungen einzuleiten. Welche Meinung und welche Strategie kann die Mehrheit/Basis entwickeln?

Ich bin für:
- klare Haltung gegen Preisdrückerei des LEH
- Klares Bekenntnis zum Familienbetrieb. Es war immer möglich auch mit 50ha eine Familie zu ernähren. Das flächenunabhängige Bauen von Gewerbeställen war ein falsches Ziel des DBV
- Grundsätzlich nur die Landwirtschaftliche Produktion verteidigen. Nicht die Produkte der Agrarchemie
...
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Ein Ansatz, den vermutliche viele Verbraucher unterstützen würden, der hier allerdings nicht "gewünscht" ist. In der Diskusion wirst Du es hier deshalb nicht leicht haben. Meine Erfahrung: Hier gilt nur die Meinung einiger "Platzhirsche". Alles andere wird gerne mal mit Ökofaschismus betitelt.


Der Verbraucher möchte auch ne 150 qm Luxus-Citywohnung warm für 3 € / qm, er möchte eigentlich seine ganze Grundversorgung zu sozialistischen Preisen.
Das der Bauer dem Verbraucher noch in den Arsch kriecht, ist bei den Preisen nicht mehr drin.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Ferengi » Fr Apr 01, 2016 13:31

LUV hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ich bin mir mit BUND Leuten einig, dass die Schlitzerei die Artenvielfalt auf dem Grünland im Mittelgebirge zerstört.



Siehste, und schon wieder einer, der gegen die Reduzierungsmöglichkeit schießt. Ich weiß nicht, wie man dann bei weit wichtigeren Entscheidungen auf eine Nenner kommen will......es geht in diesem Bauernland einfach nicht.


Wenn du nicht nur mit Buntstiften spielen würdest,
wäre dir längst aufgefallen das das Schlitzen vor Allem zu einem führt,
nämlich der massiven Ampfervermehrung!

Und wenn man die 170 KG N in sinnvolle Gaben aufteilt,
zerschnibbelt man damit total die Grasnarbe.

Klar, die PSM Hersteller freuts.
Den Bauern eher weniger.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Pevo » Fr Apr 01, 2016 13:36

T5060 hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Landsmann hat geschrieben:
Ich bin für:
- klare Haltung gegen Preisdrückerei des LEH
- Klares Bekenntnis zum Familienbetrieb. Es war immer möglich auch mit 50ha eine Familie zu ernähren. Das flächenunabhängige Bauen von Gewerbeställen war ein falsches Ziel des DBV
- Grundsätzlich nur die Landwirtschaftliche Produktion verteidigen. Nicht die Produkte der Agrarchemie
...
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Ein Ansatz, den vermutliche viele Verbraucher unterstützen würden, der hier allerdings nicht "gewünscht" ist. In der Diskusion wirst Du es hier deshalb nicht leicht haben. Meine Erfahrung: Hier gilt nur die Meinung einiger "Platzhirsche". Alles andere wird gerne mal mit Ökofaschismus betitelt.


Der Verbraucher möchte auch ne 150 qm Luxus-Citywohnung warm für 3 € / qm, er möchte eigentlich seine ganze Grundversorgung zu sozialistischen Preisen.
Das der Bauer dem Verbraucher noch in den Arsch kriecht, ist bei den Preisen nicht mehr drin.

Ich glaube Du missverstehst mich. Ich begrüße nicht die von Dir postulierten Ansprüche DES VERBRAUCHERS, sondern von den mM vernünftigen Gedanken eines Deiner Berufs-Kollegen.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Welfenprinz » Fr Apr 01, 2016 13:59

Weil diese "Gedanken" genauso wohlfeil sind wie diese ominösen Wünsche des Verbrauchers.
Es gibt keine "preisdrückerei" des LEHs. Es gibt Angebot und Nachfrage. Und jeder Bauer hier freut sich wenn die Landmaschinenhersteller im Moment mit Preisnachlässen wie noch nie auf den Markt kommen.

Dier ominöse "Familienbetrieb". Ach Herrgott, das hör ich mir seit 30 Jahren an. Das ist bullshit in dieser 'Debatte. Ich kann mit nem Vater-Sohn Betrieb genauso gut 120 -150000 Hähnchen für Wesjohann halten wie ne Ökozertifizierte Mutterkuhherde. Und o,5 Ak 150 Ha
-Ackerbaubetriebe sind im Nebenerwerb.
Und die Produkte der Landwirtschaft aber nicht der Chemie "verteidigen". :roll: Was soll man denn darunter verstehen? Wir haben zu BASF, Saatenunion, dem Steuerberater und der Agravis ein Verhätlnis wie VW zu Bosch, Kiekert oder Schäffler. Man sitzt in einem Boot und tut gut daran sich nciht mit dem Ruder gegenseitig auf den Kopf zu schlagen. Man kann ab und zu mal in ein anderes Boot umsteigen, sowhat.

LUV hat schon recht. Die Landwirtschaft kommt - seit 20 jahren- in der freien Marktwirtschaft an. Und es gibt sowohl auf Verbraucher als auf Landwirtsseite noch jede Menge, die ihre Schwierigkeiten damit haben.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon LUV » Fr Apr 01, 2016 14:58

Pevo hat geschrieben:Ein Ansatz, den vermutliche viele Verbraucher unterstützen würden, der hier allerdings nicht "gewünscht" ist. In der Diskusion wirst Du es hier deshalb nicht leicht haben. Meine Erfahrung: Hier gilt nur die Meinung einiger "Platzhirsche". Alles andere wird gerne mal mit Ökofaschismus betitelt.


Peter, das Leben und besonders die landw. Produktion sind aber kein Wunschkonzert mit illusorischen Wunschvorstellungen.
Die Betriebsgröße ist nichtssagend, der Familienbetrieb ist nicht zu definieren und es ist auch nicht erforderlich, weil es nichts ändert, weder an der Tierhaltung, noch am Umweltschutz und noch weniger am Einkommen der Erzeuger.
Die Wewrbung suggeriert dem Kunden sein Wunschbild einer ihm genehmen Idylle, diese wird ihm über Pseudoattribute des LEH offeriert.
Nichts ist so beständig, wie die Änderung der Wünsche/Träume eines Verbrauchers.
Der Handel weiß, wie man Märkte aufbaut und bedient, der Landwirt ist lediglich der Handlanger und gleichzeitig der Verteufelte....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon xyxy » Fr Apr 01, 2016 17:06

Was hat denn der Peter am heutigen warmen Frühlingstag seit den frühen Morgenstunden zur Artenvielfalt beigetragen, ausser unterm Damast Hausstaubmilben zu züchten? :roll:
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon T5060 » Fr Apr 01, 2016 17:17

xyxy hat geschrieben:Was hat denn der Peter am heutigen warmen Frühlingstag seit den frühen Morgenstunden zur Artenvielfalt beigetragen, ausser unterm Damast Hausstaubmilben zu züchten? :roll:


Das kannste den LUV auch fragen .... :gewitter:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Max M » Fr Apr 01, 2016 17:39

T5060 hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Was hat denn der Peter am heutigen warmen Frühlingstag seit den frühen Morgenstunden zur Artenvielfalt beigetragen, ausser unterm Damast Hausstaubmilben zu züchten? :roll:


Das kannste den LUV auch fragen .... :gewitter:

Ja mein Lieber, so ist das. Kassiert der bei seiner Dienstleistung eigentlich auch ne Extragebühr für die "Art von Milbenzucht". 8)
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Pevo » Fr Apr 01, 2016 18:19

LUV hat geschrieben:....Der Handel weiß, wie man Märkte aufbaut und bedient, der Landwirt ist lediglich der Handlanger........

Genau !!! - und das hat nicht nur positive Ergebnisse gebracht. Und wenn Welfenprinz mit seiner lebenslangen Erfahrung glaubt, dass die freie Marktwirtschaft, die mW seit L.Erhard in eine soziale Markwirtschaft weiterentwickelt wurde, zukunftsfähig ist, übersieht er, dass junge Ökonomen mittlerweile mit der Weiterentwicklung eben dieser sozialen Marktwirtschaft befasst sind – weil sie in der heutigen Form nicht mehr als zukunftsfähig angesehen wird.
Bsp.: Ein Modellelement der Marktwirtschaft geht von dem Homo Ökonomikus aus, d.h. von einem Menschen, der sich vor einer Entscheidung über alle möglichen Alternativen eine klare Präferenzenordnung bilden kann und sich dann für die nach seinen Präferenzen beste Alternative entscheidet. –MM: Wenn dass der Realität entspräche, müssten wir uns nicht über die Ökologisierung der Landwirtschaft unterhalten.

PS: Zitat Wiki zum HÖ:
Entscheidung unter Unsicherheit
Eine Entscheidung unter Unsicherheit ist eine Entscheidung, bei der der Mensch sich dem Ergebnis nicht sicher sein kann. Wenn der Mensch eine rationale Präferenzenordnung über die möglichen Ausgänge hat, aber die Wahrscheinlichkeiten nicht kennt und auch nicht aufgrund von irgendwelchen A-priori-Informationen einschätzen will, handelt es sich um eine Entscheidung unter Ungewissheit. Es handelt sich also gewissermaßen um eine Lotterie ……., bei der die Wahrscheinlichkeiten unbekannt sind.

vgl.dazu den weltweiten, jährlichen Ressourcenverbrauch, der bezogen auf die Biokapazität das 1,8 fache des Angebotes der Erde ausmacht, mit steigender Tendenz. Weshalb konnte Welfenprinzens freie Marktwirtschaft dass nicht verhindern?
Pevo
 
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Re: Christian Schmidt: „Die Landwirtschaft muss bissiger wer

Beitragvon Welfenprinz » Fr Apr 01, 2016 18:26

Moment, ob ich daran glaube ist eine ganz andere Sache.
Ich bin in der vollsubventionierten Landwirtschaft gross geworden und habe das ganze trara um "gesellschaftlich nicht tragbar", Getreideberge und Milchseen alles erlebt.

Jetzt isses anders........... und es ist der werten Gesellschaft auch nicht recht. Und der Familienbetrieb mit 120000 Hähnchenplätzen ist der negativ konnotierte , die "Agrarfabrik".
Und Gemüse, das aus den Kapitalgesellschaften von Behr, Mählmann oder Meyer mit 100en Fremdarbeitkräften kommt, ist gut und gesund. :mrgreen:

Solange da nicht mal etwas Stringenz und Logik in die "Gedanken"des Verbrauchers kommt, wird es keine konstruktive Debatte geben.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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