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Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon H.B. » So Sep 13, 2009 17:53

Hoschscheck hat geschrieben:
Syntax Diarrhoe

(für Hubert: "Buchstabendurchfall")

Hoschscheck

Brain Diarrhoe
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon Meini » So Sep 13, 2009 18:11

tröntken hat geschrieben:Überschrift:

Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??


Über die Quote dikutiert ihr eh in 5 anderen Threats.


100 Points :wink:
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon Hoschscheck » So Sep 13, 2009 18:12

tröntken hat geschrieben:Überschrift:

Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??



Nein.
Alle verkehrsfähige Milch muss angedient und abgenommen werden.
Die einzige Möglichkeit liegt in der Sorgfaltspflicht des Milcherzeugers verkehrsfähige Milch auf seinem Betrieb zu produzieren, Beispiele euro.

> = Danach war die Frage eigentlich schon beantwortet.

Du hast aber Recht, der übliche Spam setzt irgendwann ein. :gewitter:

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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon Hoschscheck » So Sep 13, 2009 18:22

H.B. hat geschrieben:
Hoschscheck hat geschrieben:
Syntax Diarrhoe

(für Hubert: "Buchstabendurchfall")

Hoschscheck

Brain Diarrhoe


Hubert :roll: :roll: :lol: ,

nach deiner Einschätzung bin ich doch ein BDMling. :wink:
Ich darf doch kein "Brain" haben.

Du musst dich schon für was entscheiden.

... .
Falsches solange wiederholen bis keiner mehr etwas dagegen sagt und wenn dann keiner mehr etwas dagegen sagt, muss es ja richtig sein, denn sonst hätte doch bestimmt noch einer etwas dagegen gesagt.


:wink:


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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon H.B. » So Sep 13, 2009 18:52

Hoschscheck hat geschrieben:
nach deiner Einschätzung bin ich doch ein BDMling. :wink:
Ich darf doch kein "Brain" haben.

Nö, das will ich dir nicht absprechen, dein "Brain" ist offenbar nur etwas "spongy", oder hast du eine andere plausible Erklärung, warum du dir mit dem Verstehen der BDM-Forderungen so schwer tust?
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Sep 13, 2009 20:12

tröntken hat geschrieben:Überschrift:

Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??


Über die Quote dikutiert ihr eh in 5 anderen Threats.


Jaaaa, mal wieder back to topic......
Eiiiiigentlich sollten alle Milcherzeuger mal konsequent einige Tage die Milchanlieferung einstellen,
um den begnadigten Juristen aus Düsseldorf mal zu zeigen, daß ziviler Ungehorsam nicht nur ein Schlagwort ist :twisted: ,
aaandererseits verschafft man damit den marktradikalen Schaumschlägern noch eher die Möglichkeit ohne Superabgabe über die Runden zu kommen.
Habe den Eindruck, daß einige Molkereien gar nicht mal böse wären, wenn jetzt einige Tage mal keine Milch käme...
I´m thankful for my country home, it gives me peace of mind.
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon H.B. » So Sep 13, 2009 20:14

Hessen-Sibirier hat geschrieben: noch eher die Möglichkeit ohne Superabgabe über die Runden zu kommen.

Lässt sich da Neid und Schadenfreude erkennen? Wieviel hast du für "Reservequote" ausgegeben?
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon LW.BW. » So Sep 13, 2009 20:16

Oberpfälzer hat geschrieben:Aber die Planungssicherheit und Stützungsfunktion für die Preise, die eine straff gehandelte Qotenregelung bietet, kann keiner, der es ernst meint wegdiskutieren. Diese Funktion der Quote hat sich in den 80er und 90er Jahren doch gezeigt. Die wachstumswilligen Betriebe konnten sich auch trotz der Quote entwickeln und zwar auch aufgrund der von der Quote herrührenden Preisstabilität...


Oberpfälzer das verstehen aber einige Milcherzeuger nicht, die haben Albträume vor diesem System, ja Sie hassen es.
Und weißt du welche es meistens sind ? Die die zuwenig Quote haben !

Man sollte nicht immer nur die Quotenkosten als nachteil sehen und meinen wenn die weg sind wird alles besser!
Sondern es hat auch nachteile wenn die Quote weg ist:

•Konzentration der Milcherzeugung in einigen Regionen Deutschlands, Wettbewerb zerstört kleine Betriebe, die vom Milchvieh leben
•Preisverfall durch scharfen Wettbewerb und Überproduktion
•Hohe Produktionskosten führen zu erschwerten Bedingungen für deutsche Landwirte auf dem internationalen Markt
•Der entstehende Rationalisierungsdruck geht zu Lasten der artgerechten Tierhaltung
Best Iggy song

Wer im Heuet nicht gabelt, in der Ernte nicht zappelt, im Herbst nicht früh aufsteht, soll guge , wie´s ihm im Winter geht.
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon xyxy » So Sep 13, 2009 20:37

Haste jetzt bei den Grünen abgekaspert oder? :D
Back to T:
Nur die bereitgestellte Milch ist abzuliefern.
Wenn der Betrieb für drei Monate (so lang wirds wohl dauern) trockenstellt, ists wurscht.
läuft nix in den Tank, kommt auch nix raus.
Wer das vor hat, sollte jedoch vorher überlegen, obs bei all dem Greuel, den er gegen das Melken der Kühe hegt, nicht besser ist, in den nächsten Tagen seine Quote niedrig einstellig einzuschreiben und noch vor Jahresfrist bei seiner Molkerei zu kündigen um zumindest noch frühzeitig ans Geschäftsanteil zu kommen.
Wer sich öfters beim öffentlichen Zurschautragen von bunten Plastikkühen erwischt,
sollte ernsthaft mal über seine berufliche Zukunft in diesem Segment nachdenken.
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon Hessen-Sibirier » So Sep 13, 2009 20:50

H.B. hat geschrieben:Lässt sich da Neid und Schadenfreude erkennen?


Fühlst du dich angesprochen :?: :?:
Aber neee, Neid und Schadenfreude sind nicht meine Baustelle.
Das hat ganz konkrete Gründe. Ich hab hier zwei Kollegen in unmittelbarer Nähe, die können gar nicht genug nach sofortiger Abschaffung der Quote plärren.
Nur sind das grade eben die Sozialschmarotzer, die 4 Jahre hintereinander auf dem Rücken der anderen, solide 2-stellige Prozentsätze überliefert haben. Einer hat jetzt ohne Quotennachweis nochmals ca. 50 Plätze erweitert und ist der irrigen Meinung, ne üppige Überlieferung sei quasi sein angemolkenes Gewohnheitsrecht.
Komme mir jetzt keiner damit, daß jeder Betriebsleiter dieses Risiko für sich selbst abschätzen muß...
Noch gilt die Referenzmengenregelung :!:
Geschwindigkeitsbeschränkungen und Alkoholverbot am Steuer werden auch nicht ausgesetzt, wenn die Sonne untergegangen ist :klug:
Mein Fazit: Milchlieferung stoppen.....nein.
Aber die Aussetzung der Saldierung und der fälligen Quotenerhöhung für zwei Jahre, wären m.E. ein probates Mittel um die Gemüter einiger Herrschaften wieder etwas zu beruhigen, und kostet im Gegensatz zur Intervention, den Steuerzahler nichts.
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon euro » So Sep 13, 2009 20:52

xyxy hat geschrieben:Wer das vor hat, sollte jedoch vorher überlegen, obs bei all dem Greuel, den er gegen das Melken der Kühe hegt, nicht besser ist, in den nächsten Tagen seine Quote niedrig einstellig einzuschreiben und noch vor Jahresfrist bei seiner Molkerei zu kündigen um zumindest noch frühzeitig ans Geschäftsanteil zu kommen.
Wer sich öfters beim öffentlichen Zurschautragen von bunten Plastikkühen erwischt,
sollte ernsthaft mal über seine berufliche Zukunft in diesem Segment nachdenken.


Im Klartext heisst das wohl -> hock dich in den Stall und komamelke.
Leute wie xyxy sind kaum in der Lage alles was über die Melkstandkante hinausgeht zu beurteilen und glauben das sei allgemein so :roll:
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon xyxy » So Sep 13, 2009 20:58

Ich glaub auch nicht, dass du mit so einem Teil durch die Fussgängerzonen pilgers und den Betrieb zu Hause wurscht sein lässt.
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon euro » So Sep 13, 2009 21:02

xyxy hat geschrieben:Ich glaub auch nicht, dass du mit so einem Teil durch die Fussgängerzonen pilgers und den Betrieb zu Hause wurscht sein lässt.


Nö, unsere Faironica steht auf nem Erdhügel neben ner Fernstrasse mit +- 15000 Passanten/Tag.
Da gerade ne Zusatzspur angebracht wird, fehlt nur noch der Freiwillige der die Flyer im Stau verteilt :wink:
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon H.B. » So Sep 13, 2009 21:05

Hessen-Sibirier hat geschrieben:Aber die Aussetzung der Saldierung und der fälligen Quotenerhöhung für zwei Jahre, wären m.E. ein probates Mittel um die Gemüter einiger Herrschaften wieder etwas zu beruhigen, und kostet im Gegensatz zur Intervention, den Steuerzahler nichts.



Und wieviel glaubst du stehen die Bauern 2015, 2020, 2025 besser da? Galubst du, irgendwann in ferner Zeit lassen sich Quotenkosten wieder erwirtschften?
Ich bin der Meinung: Quote ja, aber nur freiwillig - so kann jeder das System wählen, welches ihm am besten gefällt.
Meiner Meinung nach hätte die Quote sofort und unumkehrbar 30% erhöht werden sollen.

Ähm noch was: Niemand liefert auf dem Rücken anderer, oder alle liefern auf dem Rücken der anderen. Löst doch endlich mal den gordischen Knoten, immer die Preise mit der Quote in Verbindung zu bringen. Hast du deine letzten 50 Milchabrechnungen nicht angesehen?
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Re: Darf ein Bauer die Milchlieferung verweigern??

Beitragvon xyxy » So Sep 13, 2009 21:15

euro hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:Ich glaub auch nicht, dass du mit so einem Teil durch die Fussgängerzonen pilgers und den Betrieb zu Hause wurscht sein lässt.


Nö, unsere Faironica steht auf nem Erdhügel neben ner Fernstrasse mit +- 15000 Passanten/Tag.
Da gerade ne Zusatzspur angebracht wird, fehlt nur noch der Freiwillige der die Flyer im Stau verteilt :wink:

Dann hab ich mich getäuscht!
Bei mir kommen etwa 10 Fussgänger /Radfahrer vorbei, halten an und können Kühe und Kälber auch anfassen/streicheln, wie Leute so sind.
Das ist allemal lieber als wenn 15000 gestresste Verkehrsteilnehmer einen Erdhügel
mit Plastikbuddhas anstarren, wir sind doch nicht auf den Osterinseln :wink:
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