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Der STV antworten?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon countryman » Fr Mär 30, 2018 10:03

Aufbereiter sind doof ;-)
Sind die eigentlich vertraglich gebunden, Daten an die STV zu geben oder warum machen die das?
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon heico » Fr Mär 30, 2018 10:53

Aufbereiter bekommen eine Entschädigung für den Aufwand, wenn sie alle Daten an die STV übermitteln.
Damit ist ein Interesse der Aufbereiter geschaffen worden, die Daten zu melden. 30Cent/dt gibt es dafür.
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Nordhesse » Fr Mär 30, 2018 11:19

Ob eure Geld bekommen weiß ich nicht. Unsere beiden hier wurden per Staatsanwalt zur Weitergabe der Daten gezwungen.
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon heico » Fr Mär 30, 2018 11:25

Scheint ja ne nette Zusammenarbeit zu sein. :D
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon CarpeDiem » Fr Mär 30, 2018 12:57

@Nordhesse,
der BV hat sich in der Vergangenheit und der Gegenwart in dieser Angelegenheit nicht mit Rum bekleckert, sondern wie auch des öfteren, gegen die Interessen der Masse seiner Mitglieder gehandelt.

Ob die Aufbereiter eine Vergütung bekommen oder nicht, ist mir wurscht. Tatsache ist, dass diese klammheimlich die Daten "ermitteln" um sie dann, ohne Information des Betroffenen an die Saatguttreuhand weiter zu geben. Eigentlich ein Fall für den Datenschutzbeauftragten....oder sieht das der BV anders???
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Nordhesse » Fr Mär 30, 2018 14:58

Also bei uns ermitteln sie nicht klammheimlich, sondern man unterschreibt dort einen Zettel mit menge und Sorte. Wie gesagt: Unsere beiden Aufbereiter haben erst Daten übermittelt, nachdem sie Besuch vom Staatsanwalt hatten. Wenn es für die Übermittlung keine rechtliche Grundlage gäbe, wären die Besuche der Staatsanwaltschaft ins leere gelaufen. Es steht ja auch jedem frei selber aufzubereiten. Dann kann niemand melden ( ob dann irgendwann die Beize der Flaschenhals ist, kann ich nicht beurteilen) Das Kooperationsabkommen zwischen deutschem Bauernverband und den Saatzüchtern war ein Fehler. Es wurde ja auch nicht verlängert. Unser Kreis- sowohl als auch der Hessische Bauernverband haben den Bauern in allen Verfahren gegen die STV geholfen- auch vor Gericht. Ich persönlich stehe zu einem Sortenschutz für die Züchter- halte aber das derzeit angewandte Verfahren für falsch.
Ebenso hat das Verhalten der STV den Landwirten gegenüber nicht zu größerer Akzeptanz beigetragen. Ich hab die ganzen Spielchen auch mit durch.
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon countryman » Fr Mär 30, 2018 15:44

eigener Nachbau ist unter Berücksichtigung der ganzen Kosten für separate Erfassung und die Preise der Aufbereiter kein großer Kostenvorteil mehr. Unabhängig von der Betriebsgröße ist es immer sinnvoll z.B. mehrere Weizensorten anzubauen, das alles getrennt zu lagern usw. geht ja nicht ohne Aufwand.
Die Saatgutwirtschaft wäre gut beraten gewesen ihre Leistung in den Vordergrund zu stellen statt die Abschaffung des Landwirteprivilegs seinerzeit per Wiedervereinigungsvertrag durchzuprügeln. Viel Aufwand, mäßiger Ertrag... fast wie beim eigenen Nachbau ;-)
Ich persönlich betreibe 100% Saatgutwechsel und melde das formlos.
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon CarpeDiem » Fr Mär 30, 2018 16:33

Grundsätzlich betreibe ich auch 100% Saatgutwechsel, aus den von @countryman erwähnten Gründen. In einem einzigen Jahr habe ich einmal bei dem grünen Riesen aufbereiten lassen, nachdem dieser trotz Zusage, nicht lieferfähig war.

Von dem MA wurde ich gefragt um was für eine Sorte es sich handeln würde, an nichts denkend antwortete ich. Nach einigen Monaten hatte ich die STV am Hals, 5 Jahre rückwirkend.

Mit der Einlassung von @Nordhesse kann man einig gehen und habe ich in dieser Form und klaren Diktion noch nie von einem BV-Funktionär gehört. Da war mehr der Tanz ums Goldene Kalb gefragt.....!
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Freakshow » Sa Mär 31, 2018 13:07

@countryman:

Wenn du formlos meldest, wie genau formulierst du das? Einfach Name, Adresse, Sorte, Menge und fertig? Kommt dann eine Rechnung oder wie wird abgerechnet?
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Grenzwächter » Sa Mär 31, 2018 17:10

Schon Wahnsinn was die alles dürfen und machen um uns an den Geldbeutel zu fassen.
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon countryman » Sa Mär 31, 2018 17:17

ja genau, du schreibst entweder welche Sorte in welcher Menge nachgebaut wurde und sie schicken die Rechnung, oder du meldest dass du keinen Nachbau betrieben hast.
Natürlich dürfen sie trotzdem nachfragen, und wenn ein berechtigter Verdacht besteht (wie auch immer der begründet werden müsste), könntest du z.B. anhand von Quittungen deine Z-Saatgut-Käufe belegen oder die Vorwürfe anderweitig entkräften. Du hast aber nicht so weitreichende Auskunftspflichten wie du sie mit der Nutzung des Formulars einräumen würdest, keinesfalls muss zB der Mehrfachantrag offengelegt werden. Die STV wäre vielmehr in der Beweispflicht des (ungemeldeten) Nachbaus.

Gibt es von gängigen Kulturen eigentlich "open source" Sorten, also solche die nicht STV gebührenpflichtig , andererseits aber verkehrsfähig nach Saatgutrecht sind?
Opas Landsorte darf man ja selber unendlich nachbauen, aber nicht verkaufen...
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Nordhesse » Sa Mär 31, 2018 18:48

Vorgestern ein Anschreiben: Die von ihnen für Herbst 16, Frühjahr 17 gemeldeten mengen stimmen nicht mit den uns zur Verfügung stehenden Angaben überein . Können sie ja auch nicht, weil ich 1250 kg überlagert habe.
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Johnny 6520 » Sa Mär 31, 2018 19:02

Nordhesse hat geschrieben:Vorgestern ein Anschreiben: Die von ihnen für Herbst 16, Frühjahr 17 gemeldeten mengen stimmen nicht mit den uns zur Verfügung stehenden Angaben überein . Können sie ja auch nicht, weil ich 1250 kg überlagert habe.


Das wirsd du ja schon im Jahr davor gemeldet haben ,so zumindest ist es bei mir wenn was übrig bleibt, melde ja nicht doppelt.
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Damhirsch » Sa Mär 31, 2018 19:10

Was regt ihr euch denn auf? Ihr wollt kostenlos eine Sorte nachbauen. OK. Aber die Sorte ist mal unter nicht unerheblichen Kosten erzüchtet und zugelassen worden. Diese Erstellungskosten müssen ja wohl selbstverständlich für den Züchter wieder reinkommen. Und wie wohl jeder hier möchte der auch was verdienen. Ansonsten hätte er, der Züchter, ja wohl kaum eine Motivation weiter zu Züchten. Tut er das nicht, habt ihr keine neuen Sorten und beißt euch letztendlich in den Allerwertesten. Von wegen Landwirteprivileg, Schnorrerprivileg. :(
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Re: Der STV antworten?

Beitragvon Nordhesse » Sa Mär 31, 2018 19:16

Das geht jetzt am Thema vorbei. Ich habe den Sortenschutz nie in Frage gestellt. Ich stelle aber den Umgang der STV mit den Bauern und das Erhebungsverfahren sehr wohl in Frage.
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