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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon steel » So Jan 17, 2010 22:02

frankenvieh hat geschrieben:Bist du brutal, die armen Kühe von einer eiskalten Blechkiste zu entsaften ...... ok, wer Sex mit der Gummipuppe schön findet, findet auch Melken mit dem Roboter artgerecht. Was Monsanto beim Saatgut ist halt Lely bei der Milch. Das ist das verkaufen der bauern an die Holländer 8)

Stehst du nur neben den Schuhen oder wars heute zuviel :prost:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon steel » So Jan 17, 2010 22:49

frankenvieh hat geschrieben:Stihl, hast du deine Gummipuppe zu hart aufgepumpt ?

Ich benutz das Ding bei Forstarbeiten. Keine Ahnung ob der Franke damit Dinge aufbläst, Bierflaschen öffnet oder sonstiges anstellt.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Mo Jan 18, 2010 9:35

frankenvieh hat geschrieben:Bist du brutal, die armen Kühe von einer eiskalten Blechkiste zu entsaften ...... ok, wer Sex mit der Gummipuppe schön findet, findet auch Melken mit dem Roboter artgerecht. Was Monsanto beim Saatgut ist halt Lely bei der Milch. Das ist das verkaufen der bauern an die Holländer 8)

Das ist ein durchaus ernst zu nehmendes Thema, für welches wir in wenigen Jahren für den vom Bambi-Syndrom geblendeten Konsumenten schlüssige Antworten parat haben sollten.

Bestes Beispiel ist die aktuelle - völlig unbegründete - Methan/Fleischverzicht Diskussion, wo die Landwirtschaft wie gelähmt gegenüber Politik, Medien und BDM-nahen Organisationen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jan 18, 2010 11:22

steel hat geschrieben:
Das einzig brauchbare in der Zusammenfassung sind die Angaben zur Leistungsentwicklung.

Ich habe hier in diesem Thread schon angemerkt, daß ich mich bei unabhängigen Berufskollegen oder Betreibern umhöre, wenn ich irgendeinen Kauf plane.
In Sachen Melkstand oder Robby hab ich meine eigenen Zahlen, somit lese ich diesbezügliche Artikel eher selten. Zudem kennt man in diesen Versuchen die genauen Umstände nicht. Deshalb reichen die Leistungserhöhungsangaben in Versuchen auch von 2 -20%.
Ich hab diesen Artikel nicht eingestellt. Der Einsteller wollte mit diesem Artikel belegen wie nutzlos Robbys sind. Was ihm in meinen Augen wohl nicht gelungen ist. :wink:


Die Schwankungsbreite zur Leistungsentwicklung hab ich so auch in Erfahrung gebracht. In Beiträgen an anderer Stelle
steel hat geschrieben:Stimmt, nicht zu vergessen die 15% höhere Leistung im Robby :!: :wink:

steel hat geschrieben:Die 15% mehr Milch bei Leistungen >9000 kg/Jahr versteht sich von selbst und wurden in der Praxis bestärtigt, durch kürzeren Melkintervall.
Nun kannste weiterrechnen. :wink:


hast Du aber den Eindruck vermittelt, 15% mehr Milch kommen so oder so und alleine dadurch rechnet sich der Robby.

Ich habs für mich mit Hilfe dessen was ich gesehen habe, durchgerechnet (trotz des ungünstigen Stallgrundrisses) und bin für meinen Betrieb auf ein Minus von 30.000€ gekommen, mit Tendenz eher etwas mehr. Für meinen Betrieb finanziell unattraktiv und schlecht kompatibel mit Vollweide und dem kontinuierlichem Wachstum der letzten 20 Jahre.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon maxlinder » Mo Jan 25, 2010 14:41

Die Bauern melken auch weil es ihnen spass macht sonst haetten sie schon aufgehört!!!!!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Bio Bauer » Mi Jan 27, 2010 9:25

Wenn alle Milcherzeuger ein bisschen vernüftig wären und nicht immer über das Ziel hinweg schießen würden sondern 5% unter ihrer Oute bleiben würden,hätten wir das problem nicht, aber einer gönnt den anderen nichts . Wenn mann drei Bauer unter einen Hut haben will muß mann zwei ersschlagen, dabei sitzen wir alle im selben Boot und wir machen uns das Leben gegenseitig schwer und am ende können wir doch nichts mitnehmen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » Mi Jan 27, 2010 12:20

Die OPEC schafft e auch nicht den Ölpreis ständig hoch zu halten, denn es gibt immer Länder welche weiter fördern(müssen) , so ist es auch bei der milch, manche müssen melken um den Stall zu bezahlen und die Betreibe welche nicht müßten, müssen weil sie gerade den Stall vergrößert haben auch wieder.

Das ist eben Marktwirtschaft der Dummen Bauern :prost:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Semaja » Sa Jan 30, 2010 14:51

Moin-moin!

Es ist wirklich ein Trauerspiel, wie falsch in der breiten Öffentlichkeit über die Situation der Landwirte gedacht und geredet wird. Sicherlich trägt daran auch die schlechte Informationspolitik der Verbände Schuld! Herrn Sonnleitner möchte ich da glatt ein "Ungenügend" geben.

Die Vorurteile lauten: Die fetten Bauern werden immer reicher und reicher, streichen reichlich Subventionen von meinen Steuergeldern ein, fahren alle dicke Daimler, zerstören die Landschaft durchs Überdüngen usw. usw.

Lest mal das hier: http://www.niederelbe-forum.de/wbblite/ ... #post32019

Leider meldet sich dort auch kein Landwirt zu Wort und stellt das alles mal richtig!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon schakschirak » Sa Jan 30, 2010 17:44

Semaja hat geschrieben:Moin-moin!

Es ist wirklich ein Trauerspiel, wie falsch in der breiten Öffentlichkeit über die Situation der Landwirte gedacht und geredet wird. Sicherlich trägt daran auch die schlechte Informationspolitik der Verbände Schuld! Herrn Sonnleitner möchte ich da glatt ein "Ungenügend" geben.

Die Vorurteile lauten: Die fetten Bauern werden immer reicher und reicher, streichen reichlich Subventionen von meinen Steuergeldern ein, fahren alle dicke Daimler, zerstören die Landschaft durchs Überdüngen usw. usw.

Lest mal das hier: http://www.niederelbe-forum.de/wbblite/ ... #post32019

Leider meldet sich dort auch kein Landwirt zu Wort und stellt das alles mal richtig!

Das wäre das richtige für Hubertchen. Dann kann er denen gleich noch erklären wie der Markt funktioniert. :lol: Er kommt dann früh genug mit einer blutigen :lol: Nase innen Landtreff zurück.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » So Jan 31, 2010 16:57

Nö Schack, das bringt uns nicht wirklich was. Wir müssen das Milchboard voran bringen, und das völlig ohne deine Hilfe :cry:
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Die Bauern melken sich arm

Beitragvon JohnDeere3040 » So Jan 31, 2010 17:03

Ist das Geld bis Herbst nicht sauer, kauft sich einen Benz der Bauer :twisted:
Zitat Heinz Peter Haustein, FDP
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » So Jan 31, 2010 21:02

Wer es nicht schafft mit 4 Std. Arbeit in der Woche 1.000 Milchkühe zuhalten, sollte 20 Kühe halten!

:mrgreen: ich hab 20 Kühe :mrgreen:

:?: bin ich nun schlau oder Dumm :?:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Piet » So Jan 31, 2010 22:51

Paule1 hat geschrieben:Wer es nicht schafft mit 4 Std. Arbeit in der Woche 1.000 Milchkühe zuhalten, sollte 20 Kühe halten!

:mrgreen: ich hab 20 Kühe :mrgreen:

:?: bin ich nun schlau oder Dumm :?:


Ist bei dir egal, denn dir hilft ja Gott :!:
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Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Direktor » Mo Feb 01, 2010 8:46

Wieso hat es sich Paule 1 verdient, dass ihm Gott hilft?
Weil er arm ist ( so wenig kühe)?
Da glaube ich nicht dran.
Vielmehr ist er wenn er(?)bzw andere Bauern damit hauptberuflich zurechtkommen, doch selber dafür verantwortlich!
Ich kenne mehr großbetriebe als Kleinbetriebe, die am jammern sind.
Da frag ich mich wer da was falsch gemacht hat.
Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.
Wacht endlich auf.
Für die klassischen Milchbauern gibt es keine zukunft-
nur noch für Kleine die sich durch gute Qualität auszeichnen
& für die mega großen Betriebe.
Die Entscheidungen sind in der Politik gefallen.
Es wird einen freien Markt geben, und die Milchwirtschaft in den Osten abwandern. :x :gewitter:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Hill Rake » Mo Feb 01, 2010 9:28

meyenburg1975 hat geschrieben:
Die 2000l kosten kein Geld, die bringen Geld. Und mit 10.000kg Herdenleistung kann man selbst hier im Grünlandgürtel nur noch bedingt Eindruck schinden, wenn man denn darauf aus ist...


Die 2000 Liter kosten vor allem Arbeit. Ich habe große Hochachtung vor jenen Betrieben, die den Betriebsdurchnitt von 10000 kg auch halten können.
Diese "Liaison" Bauer mit Kuhstall muss einem aber gefallen, ob Frau und Kinder das auch gut finden - ist wahrscheinlich individuell vom jeweiligen Fall abhängig.

Auf jeden Fall ist das nicht die „Otto-Normal“ Lösung. Wer´s nicht beherrscht, für den wird es richtig teuer – und dann kosten die 2000 Liter auch Geld bis zum Abwinken.

Für mich sind Lebensleistungen aussagekräftiger, gerade auf dem deutschen Zuchtmarkt leidet diese Beurteilung aber am „Dornröschen-Schlaf“.

Ich denke auch, dass erkaufte Milch mit geringen DB dazu beitragen, dass sich viele Betriebe arm melken. Da nützt weder die große Herde was, noch der volle Milchtank.
Milch wo vorher der Kraftfutter-Arzneimittellieferant, der Tierarzt, die Bank, der Verpächter und was weiß ich noch wer, die Hände abgeschleckt haben – ist reine Arbeitsbeschäftigung...

...und trägt dazu bei, einen übervollen Markt noch zu destabilisieren. An der Menge sind nur wir Milchbauern verantwortlich, und sonst niemand.

...und H.B. hat die „Zukunftsfragen“ auch schon erkannt. Für die Landwirtschaft gibt es keine „konfliktfreie Standorte“, auch wenn weit und breit keine Wohnsiedlung sichtbar ist.

Nur eine nachhaltige Landwirtschaft ist argumentierbar – und keine „Groß-Aquarium Viehhaltung“ und mag sie noch so tiernah sein.

Die industriell ausgerichtete Landwirtschaft nimmt uns die mühsam akzeptierte Butter vom Brot, und drängt uns Antworten gegenüber Tierschützern, Klimalügnern, Umweltaktivisten und verkappten Bioverbänden auf.
Von Konsumenten die in Zukunft mehr für unsere Produkte bezahlen sollen, bei abnehmender Umwelttoleranz, kann nicht funktionieren. :regen:

.
...und der Spieler schmähte: Als ich meine Ehrlichkeit verspielt hatte, fing ich an zu gewinnen.
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