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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Hoschscheck » Mi Feb 03, 2010 11:35

frankenvieh hat geschrieben: ... .
Dann müssen ihn alle Parteien akzeptieren.
... .

Genau er wurde bereits akzeptiert.


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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Fortschritt » Mi Feb 03, 2010 12:03

Habe gestern gerade die Titelschlagzeile ,Landwirt liefert Biogas an die Stadtwerke OHZ;der gute hat 250Milchkühe,er investiert 1,8Mio.in eine Biogasanlage,und baut eine 2Km lange Leitung durch die Stadt zum großem Hallenbad und Schulzentrum,die Stadtwerke mußten sowieso die Ergasmodule erneuern,jetzt aber bauen sie das Blockheizkraftwerk!

Es soll 2,3Mio cbmtr. Biogas und 4Mio Kw/h anno leisten...
Die Stadtwerke investieren ca.1,2Mio.,also weniger wie der Milchlandwirt,der seinen Betrieb von 80Milchkühen im Jahr 2000,jetzt verdreifacht hatte,aber diese Leute machen wirklich große Deals mittlerweile,zumal die Wärmenutzung optimal mit eingesetzt wird..

Sorry,das ich ein wenig vom Thema abschweife,aber man sieht,selbst Milchbauern mit großen Herden werden wieder flexibler,dank Vater Staat,obwohl es in einigen Extrem Biogasgegenden nicht mehr gesund ist ,die übertriebenen Pachtpreise,es sieht so aus als wenn die Spezialsierung der vergangenen Jahrzehnte wieder aufgeweicht wird,weil es allein nicht mehr mit der MILCH GEHT!

Traurig,aber wahr,wir müssen uns wohl oder übel den verordneten regenerativen Energien unterordnen,bei dem einen endet es mit dem Ausstieg aus der Landwirtschaft,bei denen die Mittel und Wege finden,mit einer CHANCE,aber das unternehmerische Risiko wird immer höher....

Die Glorifizierung der Vergangenheit,hilft keinem in die Zukunft,es hat sich dramatisch verändert,ja man kann die These Rette ,wer sich kann,ausgeben!

mfg Hermann
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 03, 2010 14:10

Fortschritt hat geschrieben:
Die Glorifizierung der Vergangenheit,hilft keinem in die Zukunft,es hat sich dramatisch verändert,ja man kann die These Rette ,wer sich kann,ausgeben.


HEUTE, das ist die gute alte Zeit von morgen!

frankenvieh hat geschrieben: Warum die BIO´s so gerne bei mich kommen....

Hoffentlich wischen die ihre Schweinerei wenigstens wieder weg :mrgreen:

schakschirak hat geschrieben:Imho werden v.a. die Überleben, die sehr viel Eigenfläche haben und den Pachtansatz eben nicht berücksichtigen, was nicht Sinn und Zweck sein sollte. Ich denke wir sind uns einig, dass der Pacht in ackerfähigen Gunstlagen auf über 1000 euro/ha steigen dürfte. Fläche ist nunmal der begrenzte Faktor. Das dürfte sich durch weiter steigende Umweltauflagen, weitere Ausdehnung der Energiebranche ( Strom, Sprit, Energie ) weiter verschärfen.


Aus den klassischen Ackerregionen zieht sich die Milchproduktion seit längerem zurück und wird dies bedingt durch EEG verstärkt tun. Mit dem Eigenflächenanteil hatte ich auch schon mal erwähnt,Is dann die Frage, ob man bei Wertzuwachs der Flächen auf einen Pachtansatz verzichten kann????
Die Milchproduktion innerhalb der EU wird mittelfristig sinken, regional unterschiedlich verteilt.
frankenvieh hat geschrieben:Stückkostendegression ist bei 150 Kühen Schluß, da könnten die Stückkosten eher steigen...

Die Entwicklung wird weitergehen. Vor 15 Jahren in der Fachschule musste man ja wohl oder übel diverse Pläne für den Betrieb vorstellen. Einer meiner Punkte war eine Milcherzeugung von 600.000kg/AK. So konkret machte man sich zu der Zeit eigtl noch gar keine Gedanken über den Punkt. Heute is das als Zielformulierung überholt. Obs einem passt oder nicht.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Hill Rake » Mi Feb 03, 2010 15:24

Fortschritt hat geschrieben:Habe gestern gerade die Titelschlagzeile ,Landwirt liefert Biogas an die Stadtwerke OHZ;der gute hat 250Milchkühe,er investiert 1,8Mio.in eine Biogasanlage...
Es soll 2,3Mio cbmtr. Biogas und 4Mio Kw/h anno leisten...
Die Stadtwerke investieren ca.1,2Mio.


Armer großer Bauer...hat´s mit 250 Kühen noch immer nicht gereicht.

..wenn das das tolle Geschäft wäre, warum betreiben eigentlich Stadwerke keine eigenen Biogasanlagen ?

Da würde ich noch lieber mit ner "Fritten-Bude" von Event zu Event ziehen, und mit der Schwiegermutter besetzen. :lol:
Sowas heißt: zwei Fliegen mit einem Schlag... und nicht alles hin - mit einem Schlag :prost:


.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 03, 2010 16:14

frankenvieh hat geschrieben:Die Stückkostendegression fällt heute ab 150 Kühen ins Negative..... d.h. ab 150 Kühen steigen die Transportkosten für Futter und Gülle an und zwar richtig hoch. Macht euch damal nichts mehr vor. Ab 200 Kühen ist es mit familieneigenen Mitarbeitern und ner billigen Aushilfskraft auch Schluss, da brauchts schon eine professionelle FremdAK und die kostet richtig, wenn man eine gute findet. Findet man keine, kostet die verdammt viel Leistung. Komisch ist nur : Genau das was ich eben geschrieben habe ist seit 1980 nicht besser, sondern schlechter geworden. Bei Stückkostendegression beziehe ich mich pro Kuh. Bezogen auf Ablieferungsmenge je Betrieb wurde die günstiger, aufgrund der Leistungssteigerung pro Kuh. Nur wer 8.500 - 9.000 kg je Kuh verkauft, erreicht auch hier keine Skaleneffekte mehr, da die Futterkosten wieder steigen.


Dem kann ich zustimmen, am günstigsten liegt der "erweiterte" Familienbetrieb, der sein Wachstum über hofnahe Flächen absichern kann.Ich wollte damit nur anmerken, das die Grenze nicht fix ist, sondern sich verschiebt. Zu meiner Lehrzeit hiess es so 100 bis 120 Kühe, jetzt sinds 150 bis 180 Kühe. Und es sind die Betriebe mit überschaubarem Wachstum, die das erreicht haben und das wird auch in Zukunft so bleiben.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon H.B. » Mi Feb 03, 2010 16:38

Hill Rake hat geschrieben:Da würde ich noch lieber mit ner "Fritten-Bude" von Event zu Event ziehen, und mit der Schwiegermutter besetzen. :lol:
Sowas heißt: zwei Fliegen mit einem Schlag... und nicht alles hin - mit einem Schlag :prost:

So "Innovationen" gabs schon in Vergangenheit. Ich kenn keinen ehemaligen Milcherzeuger, der nicht schnell eine neue Verdienstmöglichkeit gefunden hat - meist selbstständig. Warum sollte sich das ändern?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Paule1 » Mi Feb 03, 2010 16:54

So ich werde nun mal in den Stall gehen und meine Kühe melken, denen ist es egal ob ich dabei Reich oder Arm werde, hauptsche sie haben genügend Futter :wink:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Hill Rake » Mi Feb 03, 2010 20:54

meyenburg1975 hat geschrieben:Dem kann ich zustimmen, am günstigsten liegt der "erweiterte" Familienbetrieb, der sein Wachstum über hofnahe Flächen absichern kann.Ich wollte damit nur anmerken, das die Grenze nicht fix ist, sondern sich verschiebt. Zu meiner Lehrzeit hiess es so 100 bis 120 Kühe, jetzt sinds 150 bis 180 Kühe. Und es sind die Betriebe mit überschaubarem Wachstum, die das erreicht haben und das wird auch in Zukunft so bleiben.


Ja, dann beschreibt doch mal so einen erweiterten Familienbetrieb. Ich kann mir darunter nichts genaues vorstellen.
Oma und Opa sind da ja nicht gemeint, denn die braucht schon der 80er Betrieb.
Braucht man für den erweiterten Familienbetrieb die Verwandschaft - so grantige ledige Onkels oder verjungferte bissige Tanten, oder so ein Tödel von jährlichen Praktikanten - die jedes zweite Scheunentor anfahren...oder reicht da auch ein armer Ukrainer. :?:

Mich würde auch interessieren, mit was für einer Flächenausstattung ihr so einen Betrieb rechnet, und was realistische Zahlen in Bezug auf Eigentum dabei sind.


Hat hier jemand so einen "erweiterten Familienbetrieb", und hat noch Zeit für ein Forum?

Ich ordne so eine Betriebsgröße schon einer GBR zu. Zumindestens sind mir solche Betriebsgrößen im nahen OA, und BW. nur mit diesr Konstellation bekannt.

Zu den anderen Fragen komme ich dann später.....
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon CarpeDiem » Mi Feb 03, 2010 21:12

@Hill Rake, ähnliche Gedanken hatte ich auch als ich meyenburgs, zugegeben elegant formulierten Beitrag gelesen habe. Allerdings hatte ich da noch einen anderen Gedanken, man wagt es kaum in zu formulieren, könnte er nicht sogar die Zulassung der Vielweiberei in unseren Gefilden gemeint haben???

Zugegeben würde ein solches Konstrukt, sofern man der Realisierung näher tritt, vor allem ausserordentliche Anforderungen an den Betriebsleiter stellen, der dann von ganz geringen Pausen einmal abgesehen, rund um die Uhr seiner Dienstpflicht nachkommen müsste. Dies würde eine gewisse Robustheit in allen Dingen voraussetzen, sozusagen.

Aber wie gesagt, nur ein Gedanke!
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Hill Rake » Mi Feb 03, 2010 21:28

frankenvieh hat geschrieben:Du die arbeiten nicht schlecht, die haben vielleicht mehr Urlaub als wie Du Hill. Die können sich das auch leisten, wir liefern ja nicht an Allgäuland :lol:


Versteh ich jetzt nicht ganz, Frankenvieh ...wir Allgäuland-Lieferanten müssen uns mit einem "erweiterten Familienbetrieben" erst garnicht befassen. Da reicht es schon nicht mal mehr für einen "gekürzten Familienbetrieb"
...und dann haben wir Jahresurlaub ! :lol:

CarpeDiem: das sind ja schlimme Gedanken, Vielweiberei...obwohl - so abwägig wäre das ganze nicht. Je mehr Ehefrauen umso größer ist die (Stück)Kostendegression. Einpaar Stöckelschuhe reichen, weil eine immer arbeiten muss, genauso beim Abendkleid und der Reizwäsche...eine kann melken, die andere kochen und eine hat immer Zeit zum flicken... :lol:
Die Schwiegermütter würden sich auch gegenseitig überbieten, damit ihre Tochter die "Erstfrau" wird...und die Schwiegerväter könnte man mit Besen und Schubkarren austatten, das würde auch den Klatsch ans Tageslicht bringen, allerdings ist der Weinkeller mit einem guten Schloß zu sichern...
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon xyxy » Mi Feb 03, 2010 21:42

http://www.koepon.nl/farms
etwas Holland /Schottland/Kanada/ Deutschl.....
und gebündelt auch schon..
Fifty shades of green
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon LW.BW. » Mi Feb 03, 2010 22:45

meyenburg1975 hat geschrieben:Die Entwicklung wird weitergehen. Vor 15 Jahren in der Fachschule musste man ja wohl oder übel diverse Pläne für den Betrieb vorstellen. Einer meiner Punkte war eine Milcherzeugung von 600.000kg/AK. So konkret machte man sich zu der Zeit eigtl noch gar keine Gedanken über den Punkt. Heute is das als Zielformulierung überholt. Obs einem passt oder nicht.

:lol: :lol: :lol: Sicher Sicher.........
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Wer im Heuet nicht gabelt, in der Ernte nicht zappelt, im Herbst nicht früh aufsteht, soll guge , wie´s ihm im Winter geht.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 03, 2010 23:13

@Hill
Fam.Betrieb=ausschl. FamAK (abgesehen von Aushilfen)
FremdAK Betrieb=der überwiegende Anteil an Arbeit inkl. ausgewählter Managementbereiche wird von FremdAK nach richtungsvorgabe des Betriebsleiters erledigt
erweiterter Fam Betrieb=ein merklicher Teil der Arbeit (ab ca. der Hälfte) inkl der wesentlichen Managementaufgaben werden von Fam.Ak erledigt. Mit erweitert sind also ausserfamiliäre AKs in begrenztem Umfang gemeint.

Das ist mein Verständniss von Betriebseinteilung nach FremdAK Besatz, kann ja jeder nach eigenen Vorlieben gestalten...

Im übrigen wird eine Vielzahl von Maschinenarbeiten ausgelagert (LU).

Flächenausstattung gibts in den Marschregionen genügend Betriebe mit 50-80 ha arrondiert am Hof, auch 150 ha sind keine Exoten. Um den Eigenanteil zu beurteilen , müsste meine Neugier wer wann wo was kauft oder pachtet grösser sein. Schätzen würde ich 50 bis 60 % im Schnitt. (Bezieht sich wie oben auf den überschaubar gewachsenen Betrieb, nich von 100 auf 300 Kühe o.ä.). Wenn man auf die Geest kommt sind die Strukturen gleich anders und auch die Pachtkonkurrenz grösser. In der alten Marsch wächst halt ausser Gras nix anderes :mrgreen: zumindest nich vernünftig...

Im übrigen möchte ich anmerken, dass sich mein Beitrag auf die "opitmale Betriebsgrösse" hinsichtlich der Kosten bezieht. Der daraus zu erzielende Effekt nimmt mit zunehmender Grösse ab und ab ca 180 Kühen verkehrt sich das ins Gegenteil. Ist regional und individuell aber unterschiedlich. Ich hab auch an anderer Stelle erwähnt, dass kleine Betriebe eine Zukunft haben, wenn sie die grossen Kostenblöcke Arbeitserledigung (Maschinenkosten :!: ), Futter (GF-Leistung) und Bestandsergänzung im Griff haben. An den Punkten lässt sich meist einfacher was einsparen, als über Grösenwachstum.

Mein Schwager in Spe melkt 25 Kühe im Nebenerwerb, in Kosten/kg Milch kann ein 200 Kuh Neubau mit FremdAK Betrieb nich mithalten. Allerdings können davon auch bei guten Milchpreisen keine zwei Familien (Altenteiler) leben.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 03, 2010 23:24

LW.BW. hat geschrieben: :lol: :lol: :lol: Sicher Sicher.........


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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 03, 2010 23:26

CarpeDiem hat geschrieben:@Hill Rake, ähnliche Gedanken hatte ich auch als ich meyenburgs, zugegeben elegant formulierten Beitrag gelesen habe.

Mit eleganten Formulierungen hab ich schon zu Schulzeiten meine eher durchschnittliche Rechtschreibung und Grammatik kaschiert :mrgreen:
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