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Die Bauern melken sich arm

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 210ponys » Mi Jul 21, 2021 16:25

@ Engelberger wegen der Pacht es gibt bei uns wohl noch ein paar mit alten Verträgen wo fürs Grünland 1.50.- und für ein Acker 2.50.- fällig sind aber die neuen werden in der Regel fürs Grünland 3-3.50.- und für die Äcker 4-6.- fällig wird auch immer wieder was nur gegen Gebot verpachtet da kann es sein das es auch mehr ist das weiß ich nicht. Warum was haben Amt und Stotz Dir noch für einen Strick gedreht?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Jul 21, 2021 17:27

Der Preisanstieg ist im wesentlichen auf BGAs zurückzuführen in unserer Region. In unserer Gemeinde pfuscht kein Bauer in auslaufende Pachtverträge. Bei Neuverpachtungen weiß man, wo man fischen darf und wo nicht. Nur halt die Vergaser kümmert es nicht so recht.

Verkauft wird die letzten Jahre seltenst etwas und wenn dann hängt der Makler mit drin, da wird es dann meist auch relativ teuer.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Südheidjer » Mi Jul 21, 2021 17:46

210ponys hat geschrieben:@ Engelberger wegen der Pacht es gibt bei uns wohl noch ein paar mit alten Verträgen wo fürs Grünland 1.50.- und für ein Acker 2.50.- fällig sind aber die neuen werden in der Regel fürs Grünland 3-3.50.- und für die Äcker 4-6.- fällig wird auch immer wieder was nur gegen Gebot verpachtet da kann es sein das es auch mehr ist das weiß ich nicht. Warum was haben Amt und Stotz Dir noch für einen Strick gedreht?

Sind das Preise für 1 Ar ?
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Isarland » Mi Jul 21, 2021 18:09

meyenburg1975 hat geschrieben:Der Preisanstieg ist im wesentlichen auf BGAs zurückzuführen in unserer Region. In unserer Gemeinde pfuscht kein Bauer in auslaufende Pachtverträge. Bei Neuverpachtungen weiß man, wo man fischen darf und wo nicht. Nur halt die Vergaser kümmert es nicht so recht.

Verkauft wird die letzten Jahre seltenst etwas und wenn dann hängt der Makler mit drin, da wird es dann meist auch relativ teuer.

Bei uns auch. Wir sind uns bei den Preisen einig, und da geht man schon mal zum Nachbar.."Du, dem sein Feld passt eigentlich an deins ran, nimms du.
Nur der Faulgaser hat bei einem 40ha Betrieb in die vollen und den Dreck gegriffen. Er zahlt für lauter 1-2ha Äcker 600€/ha. ohne Zahlungsansprüche, incl. für 8ha Mosswiesen, die normal für 80€ /ha hergehen.
Heuer hat er eine richtige Missernte drauf. Erst den mickrigen Grünroggen Mitte Juni gehäckselt, dann Mais gebaut auf richtig speckige, in Folge der Nässe mit Bodenverdichtungen kaum Saatbetttaugliche Äcker. Auflauflücken von mind. 30%. 20-30cm hoch und gruselgelb. Der schlechteste Mais in der ganzen Gegend. Jetzt ginge er am liebsten aus dem Pachtvertrag raus, aber bei noch 20Jahre Laufzeit.....nicht so einfach.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon 210ponys » Mi Jul 21, 2021 19:02

im Ort selber haben wir keinen Gaser der nächste wird 7-8km weit weg sein aber dafür letztes Jahr ein Stallneubau für 140-150Kühe und dieses Jahr einen für 110-120 Kühe. Ein paar Ortschaften weiter hat es in einer Ortschaft 3 Bga hier wird der letzte Winkel Grünland für 10.- das Ar gehandelt hat mir jemand aus dem Ort erzählt.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Qtreiber » Mi Jul 21, 2021 19:46

meyenburg1975 hat geschrieben: In unserer Gemeinde pfuscht kein Bauer in auslaufende Pachtverträge. Bei Neuverpachtungen weiß man, wo man fischen darf und wo nicht.


Isarland hat geschrieben:Wir sind uns bei den Preisen einig,

Na, wenn das mal keine verbotenen "Preiskartelle" sind. :lol:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Isarland » Mi Jul 21, 2021 19:52

Qtreiber hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben: In unserer Gemeinde pfuscht kein Bauer in auslaufende Pachtverträge. Bei Neuverpachtungen weiß man, wo man fischen darf und wo nicht.


Isarland hat geschrieben:Wir sind uns bei den Preisen einig,

Na, wenn das mal keine verbotenen "Preiskartelle" sind. :lol:

Acker 300€ und Wiesen 80€ je ha. damit du du gleich Zahlen für das Kartellamt zur Hand hast. :mrgreen:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Qtreiber » Mi Jul 21, 2021 20:00

Isarland hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben: In unserer Gemeinde pfuscht kein Bauer in auslaufende Pachtverträge. Bei Neuverpachtungen weiß man, wo man fischen darf und wo nicht.


Isarland hat geschrieben:Wir sind uns bei den Preisen einig,

Na, wenn das mal keine verbotenen "Preiskartelle" sind. :lol:

Acker 300€ und Wiesen 80€ je ha. damit du du gleich Zahlen für das Kartellamt zur Hand hast. :mrgreen:

Anzeige ist 'raus. :lol: :lol: :lol:
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Südheidjer » Mi Jul 21, 2021 20:18

Pass mal auf, dann kommt Super-Siggi wieder aus der Versenkung hervor und gibt nochmal eine Minister-Erlaubnis.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon Englberger » Mi Jul 21, 2021 21:41

Südheidjer hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:@ Engelberger wegen der Pacht es gibt bei uns wohl noch ein paar mit alten Verträgen wo fürs Grünland 1.50.- und für ein Acker 2.50.- fällig sind aber die neuen werden in der Regel fürs Grünland 3-3.50.- und für die Äcker 4-6.- fällig wird auch immer wieder was nur gegen Gebot verpachtet da kann es sein das es auch mehr ist das weiß ich nicht. Warum was haben Amt und Stotz Dir noch für einen Strick gedreht?

Sind das Preise für 1 Ar ?

Hallo,
heute sind die Preise vermutlich pro Ar, 1987 wars pro Hektar.
Meka und Wasserschutzgeld kamen erst später; Ausgleichszulage gabs schon.Kulap in Bayern hat dann 700 Mark/ha gebracht, da wollten die Verpächter auch was von haben.
Die übelsten Kerle in unserem Dorf haben damals teuer an auswärtige Wachstumsbetriebe ihr eigenes Land verpachtet, und dann versucht billige Gemeinde/Kirchenflächen zu ergattern. Da wurde mal einer bei der Versteigerung der Gemeindeflächen rausgeschmissen.
Gruss Christian
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon T5060 » Mi Jul 21, 2021 21:57

Wer melkt sollte wissen, das man damit NIE reich wird, egal wie groß du bist : Es reicht grad so........ das war die letzten 50 Jahre zu keinem Zeitpunkt anders.
Wer reich werden will, sollte was anderes tun als Melken. Man sollte aber auch nicht so doof sein und noch externes Geld in den Milchladen reinbrocken,
denn das kann noch wo anders was verdienen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Mi Jul 21, 2021 22:42

Das Problem sind doch für die Großbetriebe die teuer in die Zukunft investiert haben und überleben werden, die Pachtpreise.
Gibt hier einige Betriebe die haben 300 ha gepachet und wenig Eigenfläche.
Alles Biogaser + entweder Kühen oder Mastbullen.
Wenn einer von denen dann statt 800 Euro dann nur 300 Euro/ha Pacht zahlt, sind das im Jahr 150 000 Euro Ersparnis.
Jedes Jahr wohlgemerkt
Das heisst dann wenn nochmal viele aufhören und die Erzeugerpreise nicht viel steigen wohl aber die Kosten weiter anziehen und die Flächenprämie bald sinkt, werden die Pachtpreise die heute über 600 Euro / ha kosten sinken müssen.
Eine andere Kostenschraube haben diese Betriebe nicht mehr weil die schon alles andere optimiert haben.
julius
 
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 21, 2021 22:48

Oha!
Scheinbar gibt es doch noch Bauern, die rechnen können und " wirtschaftliche " Pachtpreise zahlen. :wink:
Freut mich für alle, die nicht so blöd sind, sich gegenseitig zu überbieten.

Zum letzten Beitrag vom blauen Traktor:
" Wer melkt, hat Geld!"
Lautet ein altes Sprichwort.
Das trifft auch heute noch zu.
Milch bringt Umsatz und so mit regelmäßigen Geldzufluss.
Milchbauern brauchen dadurch viel weniger Finanzplanung zu machen...
So steckt es leider in vielen Bauernschädeln drin. :!:
Da durch sind in den letzten 20 Jahren schon. viel zu viele gute Milchbetriebe von den Molkereien finanziell ausgesaugt worden, weil sie im Angesicht ausgeglichener Konten glaubten, es wäre was über.
Real haben sie von nicht bedienten Abschreibungen und unverzinsten Eigenkapital gelebt.
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon julius » Mi Jul 21, 2021 22:55

Die Erzeugerpreise werden sich aber erst deutlich bessern wenn die Ware im Supermarkt knapp wird.
Aber das wird noch lange dauern.
Und was wird mit den vielen tausend ha passieren wenn die alten Biogasverträge bald auslaufen ? Damit werden dann wieder zusätzliche Nahrungsmittel erzeugt und der LEH wird dann sofort die Preise senken weil das Angebot steigt.
julius
 
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Re: Die Bauern melken sich arm

Beitragvon langholzbauer » Mi Jul 21, 2021 23:16

Vielleicht wird auch bei dem aktuellen veganen Bioboom ganz schnell mal mehr als die Hälfte dieser frei werdenden Ackerflächen zur (Auf)Düngung still gelegt???
Nach den extremen bioveganen Tendenzen stehen wir kurz vor einer neuen Viehlosen Dreifelderwirtschaft.
Mehrere Jahre Brache- schlechtes Getreide- Hülsenfrüchte/Hackfrüchte bis zur Brache...
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