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Die Deutschen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Ferengi » So Nov 09, 2014 16:12

Heute morgen kam noch mal einer schöner Bericht über den Soli...
Der war ja angeblich für den Wiederaufbau.
Dachte ich zumindest bisher.
Und die Masse der Deutschen sicher auch.
In Wirklichkeit hat die BRD das Geld gebraucht um den Na-to Einsatz 1991 in Ku(h)wait zu bezahlen.
Aber immer schön den Westdeutschen erzählen das Geld würde der "böhse Ossi" in den Arsch geblasen bekommen... :roll: :roll:
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Cairon » So Nov 09, 2014 17:09

Ferengi hat geschrieben:Heute morgen kam noch mal einer schöner Bericht über den Soli...
Der war ja angeblich für den Wiederaufbau.
Dachte ich zumindest bisher.
Und die Masse der Deutschen sicher auch.
In Wirklichkeit hat die BRD das Geld gebraucht um den Na-to Einsatz 1991 in Ku(h)wait zu bezahlen.
Aber immer schön den Westdeutschen erzählen das Geld würde der "böhse Ossi" in den Arsch geblasen bekommen... :roll: :roll:


Sag mal, bist Du mal mit offenen Augen durch den Osten gefahren? Ich habe 1990 in SH gelernt und wir hatten Flächen in der Nähe von Boizenburg gepachtet. Ich weiß auch, wie es 1990 in den Städten aussah. Wenn Du jetzt die Meinung vertrittst, der Soli wäre in Militäreinsätzen versickert, dann frage ich mich womit der Aufbau Ost bezahlt wurde. Du kannst wohl kaum behaupten, dass sich in unseren 5 östlichen Bundesländern seid 1990 die Lage bei Straßen und Infrastruktur nicht verbessert hätte.
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Rumpsteak » So Nov 09, 2014 17:30

Also wer mit offenen Augen durch den wilden Osten fährt wird auch schnell feststellen dass das ''Klischee denken'' bezüglich der so wahnsinnig tollen Straßen halt nur Stammtisch Gerede ist. Natürlich wurden etliche Autobahnen und Landstraßen nach der Wende saniert oder neu gebaut. Im Gegenzug wurden sämtliche Industrien verramscht. Abgesehen davon zahlt der böse Ossi auch den Soli UND bekommt weniger Lohn. Und wie gesagt, wer mit offenen Augen durch den ''richtigen'' Osten fährt sieht leere Gebäude kurz vor dem Zerfall, notdürftig geflickte Straßen und und und..

Man kann ja aber mal im Pott nachfragen, was die davon halten auf maroden Straßen zu fahren, während dessen ein Bundesland im Süden auf schicken, gut ausgebauten Straßen fährt, die aus dem Topf gezahlt wurden als der Osten noch DDR war und die Ruhrpottler fleißig eingezahlt haben..Bißchen weniger Klischee und Fanatismus wäre gut..;)
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Re: Die Deutschen

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 09, 2014 17:44

tyr hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Niedlich, diese Anfeindungen und Beleidigungen immer, wenn man neben der offizellen Staatsmeinung steht.......war übrigens in der DDR auch so... achja, das heute ist ja der demokratische Rechtsstaat, da is das alle Legitim^^ Hattest Du mit der Problemamtik zu tun? Was war Dein Dir wiederfahrendes Unrecht?
Die Abraumhalden sind noch dreißig Kilometer weg ;-)

Ist schon ein Unterschied ob man zB wegen eines Flugblattes ein paar Jahre in Bautzen zubringen musste oder hier Anfeindungen einzustecken hat.



Auf wen beziehst Du Dich konkret? In den achtzigern, also meiner Zeit, bedurfte es schon sehr viel, um in Bautzen zu landen. Der größte Teil waren gefasste Flüchtlinge, die dort einsaßen....kann man drüber diskutieren, wurde auch damals diskutiert, ist allerdings ein sehr zweischneidiges Schwert, jenseits der öffentlichen Propaganda heute.
Wenn die Flücjtlinge nich aus der DDR, sondern aus Polen oder gar irgendwo aus Afrika gewesen wäre, wären es schlicht Wirtschaftsflüchtlinge, und abgewiesen worden.
Hier war viel Propaganda und Politik, von beiden Seiten, einschließlich der Alliierten......
Ein großer Teil derjenigen, ging es ja nich wirklich schlecht, oder waren gar politisch verfolgt.......
Die, die sich wirklich politisch angagierten, blieben ja da, und wollten gar nicht weg....einer meiner, heute vergessenen, Jugendhelden war Stefan Nau, ein Schmied, der auf dem ev. Kirchentages 1983 öffentlich Schwerter zu Pflugscharen umschmiedete. Mal abgesehen von der Handwerkskunst, DAS war Mut, nicht die Ausreise zu beantragen.
Oder die Leute, die in Ostberlin die Untergrundkonzerte organisiert haben, die Jugenpfarrer in der Kirche, bei denen man frei weg diskutieren konnte........usw. In Bautzen ist deswegen keiner gelandet, das SED- Regime ging da meist subtiler vor....z.B. mit dem Ende von Karrieren, oder finanziellen Einbußen, es gab viele Druckmittel...
Heute ist der Fokus, um zu beweisen, wie schlecht alles war, rein auf die Wirtschaftsflüchtlinge gelegt......die kann man vorzeigen, die haben keine politische Meinung, die tun keinem weh. Nirgernds werden die echten Bürgerrechtler gefragt, das wäre heute unbequem....könnte sein, das die auch am Heute fundamentale Kritik üben^^
Selbst in diesen DDR- Dokus von Knopf und Co. kommen immer nur Leute zu Wort, die schon in der DDR priviligiert waren, und weit von irgendwelcher echter Opposition entfernt waren....


Ich war bei einer sehr interessanten Buchlesung eines Gastes der Anstalt zugegen, auf den <namen komm ich leider nicht mehr, ist anschließend auch Pastor geworden. Das mag sein, dass mit dem Verblassen der russischen Militärjustiz nach etlichen Jahren "mehr" drinn war, wenn es einen nicht gestört, die eigenen beruflichen Ideen möglicherweise nicht verwirklichen zu können. Aber ist das ein Grund, die Verherrlicher oder Verklärer solcher Praktiken zu verteidigen?
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Rumpsteak » So Nov 09, 2014 17:51

Bei meinem Uhropa war das ähnlich, der hat dem Führer bis zuletzt die Treue gehalten, Zwangsarbeit in Russland hat das eher verstärkt. Der ist da rein gewachsen, das war seine Überzeugung. Er hat daran mitgewirkt das damalige Reich aufzubauen. Bei Ddr oder Brd Bürgern war/ist das nicht anders, die einen stehen voll dahinter die anderen nicht, wieder anderen ist das alles egal..
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Ferengi » So Nov 09, 2014 20:04

Cairon hat geschrieben:Sag mal, bist Du mal mit offenen Augen durch den Osten gefahren? .



Ja, bin ich!
Das die Wiedervereinigung viel viel Geld kostet war jedem klar.
Auch Kohl!
Diese Kosten hatte er fest einkalkuliert, als er versprochen hat das eine keine Wiedervereinigungsteuer gibt.

Aber Ku(h)wait 91 war eben nicht einkalkuliert.
Die BRD hat damals sogar rund 3 Milliarden D-Mark zuviel bezahlt.
Und was sagten dazu unsere Politiker dazu!?
"Kleinigkeiten verlangen wir nicht zurück!"
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Re: Die Deutschen

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 09, 2014 20:24

tyr hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Ich war bei einer sehr interessanten Buchlesung eines Gastes der Anstalt zugegen, auf den <namen komm ich leider nicht mehr, ist anschließend auch Pastor geworden. Das mag sein, dass mit dem Verblassen der russischen Militärjustiz nach etlichen Jahren "mehr" drinn war, wenn es einen nicht gestört, die eigenen beruflichen Ideen möglicherweise nicht verwirklichen zu können. Aber ist das ein Grund, die Verherrlicher oder Verklärer solcher Praktiken zu verteidigen?


Das ist die typische Knoppsche Geschichtssicht, es gibt immer, zu allen Themen, ein trauriges Einzelschicksal. Allerdings verstellen diese einzelnen Schicksale das Verständnis für die Abläufe eines Gesamtsystems....

Das ist natürlich sehr überzeugend formuliert und relativiert die Opfer der sowjetischen Militärgerichtsbarkeit (betroffene Personenzahl fünfstellig) , den Schießbefehl (immerhin noch vierstellig) und den Drang zum gerade bleiben zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten ungemein. Da ist Respekt ggü den Möchtegernopfern durch die Mitglieder der rechtlichen Nachfolgepartei der damals Verantwortlichen absolut zu viel verlangt.
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Cairon » So Nov 09, 2014 20:48

So kann man natürlich immer argumentieren. Alles was aus dem Bundeshaushalt fließt ist zwar in verschiedene Unterhaushalte aufgeteilt, kommt am Ende aber aus einem Topf. Jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Wenn wir nun also morgen Geld in die Hand nehmen müssten, um z.B. in der Ukraine aktiv zu werden, dann könnte man argumentieren, dass die PKW-Maut nur deshalb eingeführt wird. Das die Haushalte sich Gegenseitig beeinflussen versteht sich von selbst. So kann man dann jede Einnahme mit jeder Ursache verknüpfen.

Und was die Industrie der DDR angeht, wie hättet denn die Strukturen gerettet und integriert werden sollen? Ich denke ein Markt z.B. für Trabant war damals nicht mehr gegeben.
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Cairon » So Nov 09, 2014 20:53

@tyr

Genau schuld war nur der Russe und keiner in der DDR hatte etwas damit zu tun. Nach dem Kriegsende gab es in ganz Deutschland auch keine N-a-z-i-s mehr, A.H. hatte den Krieg ganz allein geführt.
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Re: Die Deutschen

Beitragvon Cairon » So Nov 09, 2014 20:57

tyr hat geschrieben:Was willst Du mit diesem Post ausdrücken?


Aus diesem Post darfst Du Deine eigenen Schlüsse ziehen. Für mich ist dieses Thema an diese Stelle beendet. Schönen Abend noch.
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