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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mi Aug 04, 2021 20:06

Das Gerücht mit den männlichen Schwarzbunt Bullenkälber und hohe Sterblichkeit hat man schon öfter gehört. Dürfte aber kaum mehr so sein falls da was dran war weil die Tierkörperanstalten da genauer nachschauen bei dem was angeliefert wird.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 04, 2021 20:23

julius hat geschrieben:Das Gerücht mit den männlichen Schwarzbunt Bullenkälber und hohe Sterblichkeit hat man schon öfter gehört. Dürfte aber kaum mehr so sein falls da was dran war weil die Tierkörperanstalten da genauer nachschauen bei dem was angeliefert wird.


Was unterscheidet das tot geborene Kalb von dem, das nach der Geburt verendet ist? In den TBA´s werden z.B. gar keine Sektionen vorgenommen. Dazu muss der Kadaver in eine Räumlichkeit des zuständigen Vet.-Amtes verbracht werden. Die Maßnahmen in den TBA´s bechränken sich auf Offensichtliches. Äußere Verletzungen oder gar Spuren von Misshandlungen, sind da Gegenstand der Begutachtung. Wenn du die Aussage zum verstärkten Ableben männlicher Kälber in Zweifel ziehst, solltest du vorher die Untersuchung der Vet.Ämter Soest/Unna lesen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Mi Aug 04, 2021 20:47

Kälbchen sind immer Klasse um damit Aufmerksamkeit zu erregen.
Erst wird die Sau:">20% der Schlachtkühe werden hochtragend geschlachtet" durchs Dorf getrieben, was die Politik mit einem Transportverbot hochtragender Rinder honoriert,
das, obwohl nähere Untersuchungen ergeben das es grade mal 2% sind, was schon allein durch fehlerhafte TUs möglich ist.
Dann wird behauptet das Landwirte die männl. Kälber der Milchrassen verrecken lassen, das bei den meisten TBAs erst seit kurzem das Geschlecht einer Totgeburt erfasst wird, während zuvor generell von männl.
Kälbern ausgegangen wurde, spielt dabei keine Rolle, man nimmt die Statistiken die einem Passen.
Selbst unsinnig aufgeblähte Sperrgebiete und Restriktionszonen wegen BT haben scheinbar nicht das gewünschte Ergebnis(Kälbermord) gebracht.
Da hilft wohl nur noch das man die Kälber bald 4 wochen halten soll, damit die Wirtschaftlichkeit komplett den Bach runter geht und kein Kälbermäster etwas mit den Milchrasse Bullenkälbern was anfangen kann.
Irgendwie muss man es doch schaffen das hierzulande Neuseeländische Verhältnisse einkehren.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Mi Aug 04, 2021 20:51

@ Isarland - warum habt ihr als Biobetrieb mit Direktvermarktung in Bayern eigentlich kein Fleckvieh?
Ist doch so, wie T5060 immer schreibt, das Fleckvieh mit weniger intensiver Fütterung besser klar kommt.
Wer so schlechte Preise für seine HF-Kälber bekommt, der sollte mal seine Kälberaufzucht hinterfragen!!
So schlecht waren die Preise bisher in 2021 jetzt nicht, nie unter 70€, zur Zeit sogar leicht dreistellig.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mi Aug 04, 2021 20:53

Am schlimmsten ist doch so wie das Einhorn geschrieben hat das die Bevölkerung aufgehetzt wird.
Da wird der Landwirt als Geldgeiler kalter Nimmersatt hingestellt der schon stinkreich ist wegen seinem Grundstücksbesitz und weil er den Rachen nicht vollbekommt die Grundstücke überdüngt und keinen Tierschutz kennt.
So wird das doch hingestellt in der Öffentlichkeit und Medien und die Leute spenden dann umso mehr an Peta oder Soko Tierschutz damit die noch mehr Kameras für die Ställe zum Überwachen kaufen können.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Aug 04, 2021 21:07

Das lief anders: Mit der Quote wurde festgelegt, wer billig fürs Vaterland zu melken hatte und Ergänzungszahlungen an die Mutterkuhhalter leisten musste.
Dann hat man die Mukuhs in den Himmel gehoben und die Melker mussten fortan sich bemühen statt 5.000 l aus der Kuh rauszuquetschen, 10.000 l anzustreben.
So nahm das Ding seinen Lauf. Milch musste immer billiger werden, die Kostensteigerungen mussten über eine höhere Milchleistung kompensiert werden.
Damit die Gülle - und Futterbasis für die wachsenden Melkerbetriebe passte, musste die Mast ( tlw. auch die Färsenaufzucht ) an spezialisierte Betriebe abgegeben werden.

Mit GVO-frei hat sich eigentlich nichts fürs Vieh verbessert und jetzt bekommen wir völlig sinnentfremdete Tierhaltungsstufen 3 + 4 übergestülpt,
von der Kuh und Sau garnichts haben, ausser Lungen -, Leber - und Klauenprobleme und wir sind wieder die Bösen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 04, 2021 21:33

Einhorn64 hat geschrieben:das, obwohl nähere Untersuchungen ergeben das es grade mal 2% sind, was schon allein durch fehlerhafte TUs möglich ist.
Dann wird behauptet das Landwirte die männl. Kälber der Milchrassen verrecken lassen, das bei den meisten TBAs erst seit kurzem das Geschlecht einer Totgeburt erfasst wird, während zuvor generell von männl.
Kälbern ausgegangen wurde, spielt dabei keine Rolle, man nimmt die Statistiken die einem Passen.
Selbst unsinnig aufgeblähte Sperrgebiete und Restriktionszonen wegen BT haben scheinbar nicht das gewünschte Ergebnis(Kälbermord) gebracht.
Da hilft wohl nur noch das man die Kälber bald 4 wochen halten soll, damit die Wirtschaftlichkeit komplett den Bach runter geht und kein Kälbermäster etwas mit den Milchrasse Bullenkälbern was anfangen kann.


Hast du für deine Äusserungen irgendwelche Belege? 2% Fehlerquote bei den Trächtigkeitsuntersuchungen? Welche Stümper sind denn da am Werk? Hier geht es um Trächtigkeiten ab dem 6. Trächtigkeitsmonat!
Das Geschlecht des Kalbes wird hier schon seit geraumer Zeit vom LKW-Fahrer erfasst. Das kann der, weil es beim Tier nur männlich oder weiblich gibt. Im Gegensatz zum Humanbereich!
Wenn deine Wirtchaftlichkeit die 4 wöchige Verweildauer in deinem Betrieb nicht hergibt, dann mach deinen Laden zu!
Vielleicht sollte man demnächst nur noch sogen. geschlossene System erlauben. Abgabe nur noch zum Schlachten. :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 04, 2021 21:43

T5060 hat geschrieben:Das lief anders: Mit der Quote wurde festgelegt, wer billig fürs Vaterland zu melken hatte und Ergänzungszahlungen an die Mutterkuhhalter leisten musste.
Dann hat man die Mukuhs in den Himmel gehoben und die Melker mussten fortan sich bemühen statt 5.000 l aus der Kuh rauszuquetschen, 10.000 l anzustreben.
So nahm das Ding seinen Lauf. Milch musste immer billiger werden, die Kostensteigerungen mussten über eine höhere Milchleistung kompensiert werden.
Damit die Gülle - und Futterbasis für die wachsenden Melkerbetriebe passte, musste die Mast ( tlw. auch die Färsenaufzucht ) an spezialisierte Betriebe abgegeben werden.

Mit GVO-frei hat sich eigentlich nichts fürs Vieh verbessert und jetzt bekommen wir völlig sinnentfremdete Tierhaltungsstufen 3 + 4 übergestülpt,
von der Kuh und Sau garnichts haben, ausser Lungen -, Leber - und Klauenprobleme und wir sind wieder die Bösen.


Du laberst mal wieder dummes Zeug!
Als die Milchquote eingeführt wurde (1984), gab es gar keine finanzielle Förderung für Mutterkühe!
Die MIlchleistung musste nicht geesteigert werden weil die Milch billiger wurde, sondern die Milch wurde immer billiger, weil es Bauern das ökonomische Prinzip nicht verstanden hatten. Daran hat sich bis heute nichts gerändert!
"GVO-frei" gibt es gar nicht! Es heisst "ohne GVO" und ist absolute Verbraucherverhonepipelung. Der Slogan besagt nur, dass zur Produktion keine Mittel mit GVO-Deklaration verwendet wurden. Ob es da GVO-Reste im Soja oder in anderen Fumis gibt, weiß keiner. Eine Kontrolle in Form einer Sicherheitsanalyse gibt es nicht!
Niemand stülpt euch Haltungsstufe 3 oder 4 über! Ihr macht das ganz freiwillig; oder weil eure Bank es so will! :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Aug 04, 2021 21:52

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Das lief anders: Mit der Quote wurde festgelegt, wer billig fürs Vaterland zu melken hatte und Ergänzungszahlungen an die Mutterkuhhalter leisten musste.
Dann hat man die Mukuhs in den Himmel gehoben und die Melker mussten fortan sich bemühen statt 5.000 l aus der Kuh rauszuquetschen, 10.000 l anzustreben.
So nahm das Ding seinen Lauf. Milch musste immer billiger werden, die Kostensteigerungen mussten über eine höhere Milchleistung kompensiert werden.
Damit die Gülle - und Futterbasis für die wachsenden Melkerbetriebe passte, musste die Mast ( tlw. auch die Färsenaufzucht ) an spezialisierte Betriebe abgegeben werden.

Mit GVO-frei hat sich eigentlich nichts fürs Vieh verbessert und jetzt bekommen wir völlig sinnentfremdete Tierhaltungsstufen 3 + 4 übergestülpt,
von der Kuh und Sau garnichts haben, ausser Lungen -, Leber - und Klauenprobleme und wir sind wieder die Bösen.


Du laberst mal wieder dummes Zeug!
Als die Milchquote eingeführt wurde (1984), gab es gar keine finanzielle Förderung für Mutterkühe!
Die MIlchleistung musste nicht geesteigert werden weil die Milch billiger wurde, sondern die Milch wurde immer billiger, weil es Bauern das ökonomische Prinzip nicht verstanden hatten. Daran hat sich bis heute nichts gerändert!
"GVO-frei" gibt es gar nicht! Es heisst "ohne GVO" und ist absolute Verbraucherverhonepipelung. Der Slogan besagt nur, dass zur Produktion keine Mittel mit GVO-Deklaration verwendet wurden. Ob es da GVO-Reste im Soja oder in anderen Fumis gibt, weiß keiner. Eine Kontrolle in Form einer Sicherheitsanalyse gibt es nicht!
Niemand stülpt euch Haltungsstufe 3 oder 4 über! Ihr macht das ganz freiwillig; oder weil eure Bank es so will! :lol:


Eben doch. Die Förderung hies nur Milchquotenpacht, - kauf oder - leasing und das war viel Geld. Das war alles ein nur halb fertiggestrickter Quatsch den der Staat den Bauern übergestülpt hat und mir müssen uns heute deshalb die Vorhaltungen machen lassen. Dazu auch ein schöner Artikel über die SOKO Tierschutz und wie die Öffis unsere GEZ Gelder raushauen:

https://gerati.de/2021/08/04/warum-frie ... hland-ist/

Warum Friedrich Mülln von Soko Tierschutz der größte Tierquäler in Deutschland ist
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mi Aug 04, 2021 22:06

T5060 hat geschrieben:Das lief anders: Mit der Quote wurde festgelegt, wer billig fürs Vaterland zu melken hatte und Ergänzungszahlungen an die Mutterkuhhalter leisten musste.
Dann hat man die Mukuhs in den Himmel gehoben und die Melker mussten fortan sich bemühen statt 5.000 l aus der Kuh rauszuquetschen, 10.000 l anzustreben.
So nahm das Ding seinen Lauf. Milch musste immer billiger werden, die Kostensteigerungen mussten über eine höhere Milchleistung kompensiert werden.
Damit die Gülle - und Futterbasis für die wachsenden Melkerbetriebe passte, musste die Mast ( tlw. auch die Färsenaufzucht ) an spezialisierte Betriebe abgegeben werden.

Mit GVO-frei hat sich eigentlich nichts fürs Vieh verbessert und jetzt bekommen wir völlig sinnentfremdete Tierhaltungsstufen 3 + 4 übergestülpt,
von der Kuh und Sau garnichts haben, ausser Lungen -, Leber - und Klauenprobleme und wir sind wieder die Bösen.

Was für ein( Pippi- Langstrumpf-) Zeug rauchst Du?
das haut anscheinend richtig rein...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Aug 05, 2021 8:29

Kartoffelbluete hat geschrieben:@ Isarland - warum habt ihr als Biobetrieb mit Direktvermarktung in Bayern eigentlich kein Fleckvieh?
Ist doch so, wie T5060 immer schreibt, das Fleckvieh mit weniger intensiver Fütterung besser klar kommt.
Wer so schlechte Preise für seine HF-Kälber bekommt, der sollte mal seine Kälberaufzucht hinterfragen!!
So schlecht waren die Preise bisher in 2021 jetzt nicht, nie unter 70€, zur Zeit sogar leicht dreistellig.


Schon mein Vater hatte HF, erst ein paar, und dann wurden es immer mehr.
Bei der Fütterung gilt der Spruch ...von nix kommt nix für jede Rasse.
Den Schuh mit der Kälberaufzucht ziehen wir uns nicht an. Wir wussten, dass die Kälber in den Export gehen, was wir ihnen ersparen wollten, und haben die Schiene Direktvermarktung getestet, und sie läuft. Wir würden noch Kälber zukaufen, aber nur aus Kreuzungszucht.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Do Aug 05, 2021 8:55

Isarland hat geschrieben:
Kartoffelbluete hat geschrieben:Wer will demnächst einen neuen Stall bauen und hat erst wieder ordentlich Fläche zugepachtet :?: :roll: :wink:

Was würdest du machen, wenn dir diese Fläche zu einem hier Ortsüblich günstigen Preis angeboten würde, nur weil der Eigentümer will, dass sie Bio bewirtschaftet wird?
Der Stallbau ist kein Luxus, nachdem der jetzige Stall vor 30 Jahren in einer Scheune zum Laufstall umgebaut wurde. Da werden jetzt etliche Tierwohlkriterien, wie Laufhof und ständiger Weidezugang etct. wegen genügend Platzangebot am neuen Standort verwirklicht. Es wird aber nur in Roboterkapazität gebaut.

Sein Junior will weitermachen, die haben Bock auf Kühe und bekommen was hin also warum nicht? Ist ja nicht so daß er jetzt von 240 auf 750 geht weil schon mit 240 nix verdient wurde ;-)
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Do Aug 05, 2021 9:30

T5060 hat geschrieben:Die Hetze geht weiter https://www.youtube.com/watch?v=zUstudzDyvw diesmal mit Kälbchen

Unten in den Kommentaren wird dann wieder über Landwirte hergezogen. :roll:
An den Ramschpreisen wird sich nichts ändern also wird der Staat handeln. Kälber müssen 28 Tage gehalten werden und es wird mehr Kontrollen geben wegen dem Tierschutz.

DWEWT sagte zwar das kann man nicht nachweisen bei der Tierkörperanlage wenn jemand ein Kalb getötet hat.
Aber man darf nicht vergessen das in immer mehr Ställen heimlich Kameras Wochenlang aufgehängt werden.
Und jeden Tag hören Landwirte auf dann steigt die Chance das man selber überwacht wird.
Die sieht man heute nicht mehr so klein sind die und im Sommer kommen die nachts in jeden Stall rein weil irgendwo ein Fenster offen ist.
Die sehen sowas und wenn die damit an die Presse gehen erhält der betroffene Landwirt Morddrohungen und kann eigentlich auswandern weil der schlechte Ruf bleibt ein Leben lang.
Sowas ist ein riskantes Spiel weil keiner weis ob man selber nicht mit Kameras überwacht wird.
Kann dann sogar passieren das man wegen Tierschutz ins Gefängnis wandert wie der Schweinemäster bei Ulm :
https://www.agrarheute.com/tier/schwein ... ilt-552471

In diesen Zeiten ist es nicht verwunderlich wenn man im Landtreff liest das fast keiner mehr einen Stall baut.
Egal ob Kuh oder Sau.
Und wenn die wochenlang tag und nacht heimlich filmen, finden die immer was. Und wenn ich der Kuh nur einen Schlag gebe, weil die aufstehen soll.
Zuletzt geändert von julius am Do Aug 05, 2021 9:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Do Aug 05, 2021 9:43

julius hat geschrieben:
DWEWT sagte zwar das kann man nicht nachweisen bei der Tierkörperanlage wenn jemand ein Kalb getötet hat.


Ich habe niemandem vorgeworfen, dass er Kälber tötet! Wir alle wissen aber auch, dass längst nicht alle Kälber sogen. Durchstarter sind. Da gibt es so einige, die der intensiven Betreuung bedürfen. Spätestens dann stellt sich die Frage nach Aufwand und Ertrag. Wir sind Unternehmer und müssen den Zeitaufwand und die Kosten im Auge behalten. Moralisch verwerflich ist nicht, dass der Landwirt wirtschaftlich handelt, sondern dass die Ware Kalb verramscht wird! Die gleiche Verwerflichkeit gibt es doch beim Getreide. Wir könnten z.B. proteinarmen Weizen erzeugen, der bei dem aktuellen Preis günstiger Brennstoff wäre. Geht nicht, weil der verpeilte Durchschnittsbüger moralische Bedenken hat. Diese Bedenken fallen ihn allerdigns nicht an, wenn er ein Brötchen mit dem Rohstoffwert von ca. 1€ct kauft. Verlogene Verbraucherwelt!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Do Aug 05, 2021 9:46

DWEWT hat geschrieben:
julius hat geschrieben:
DWEWT sagte zwar das kann man nicht nachweisen bei der Tierkörperanlage wenn jemand ein Kalb getötet hat.

Ich habe niemandem vorgeworfen, dass er Kälber tötet!

Das hab ich nicht behauptet. Sondern das man das bei der Tierkörperanlage nicht nachweisen kann war deine Aussage.
Kann sein das das stimmt.
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