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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Dez 07, 2025 15:28

32 Cent in 2026, da steigen 10 - 15% der Milcherzeuger aus und 1/3 der Wachstumsinvests werden gecanceled und 50% geschoben.
Man kann das anhand von BASEL I, II, und III so schön vorhersagen. Im Juli ist dann wieder die Ware knapp.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon xyxy » So Dez 07, 2025 16:51

T5060 hat geschrieben:32 Cent in 2026, da steigen 10 - 15% der Milcherzeuger aus und 1/3 der Wachstumsinvests werden gecanceled und 50% geschoben.
Man kann das anhand von BASEL I, II, und III so schön vorhersagen. Im Juli ist dann wieder die Ware knapp.
ja
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon JonnyD2250 » So Dez 07, 2025 18:23

Das mlf wird trotzdem 25€++ kosten. Das ist was, das kann ich ja überhaupt nicht verstehen. Die mischfutterwerke müssen dieses jahr doch rekordgewinne einfahren. Warum kostet das mlf nicht 18€ bei den aktuellen getreidepreisen?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon GeDe » So Dez 07, 2025 19:52

JonnyD2250 hat geschrieben:Die mischfutterwerke müssen dieses jahr doch rekordgewinne einfahren. Warum kostet das mlf nicht 18€ bei den aktuellen getreidepreisen?

Die Antwort hast Du Dir doch schon selbst gegeben. Ersetze einfach das "müssen" durch "wollen".
Wer glaubt denn daß Die (alle) etwas das sie sicher haben wieder freiwillig hergeben/verschenken?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Nick » So Dez 07, 2025 19:55

Man kann ja auch Getreide kaufen/selbst anbauen und selbst schroten...
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Stoapfälzer » So Dez 07, 2025 20:44

Den Kraftfutterdealer hab ich diese Woche erst mal wieder unvollrichteter Dinge weiter geschickt, der glaubt immer noch er kann Kontrakte bis in die 2te Jahreshälfte 26 zum selben Preis machen wie 2025 bei hohem Milchpreis.

Ich kaufe aber nur Eiweißfutter, Getreide hab ich hofeigen zu genüge.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 210ponys » Mo Dez 08, 2025 11:35

Nick hat geschrieben:Man kann ja auch Getreide kaufen/selbst anbauen und selbst schroten...
Mfg

in Regionen mit hohen Pachtpreisen dürfte kaufen Günstiger sein zumindest dieses Jahr. Wie hoch ist den der aktuelle Milchpreis?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon michael97 » Mi Dez 10, 2025 10:55

Bayernland November 25
Nettopreis 47,00 Cent inkl. aller Zuschläge für konventionelle Milch
Minus 4 Cent zum Vormonat Oktober 25!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Im Oktober gab es schon Minus 3 Cent zum Vormonat September 25.


Nettopreis 67,00 Cent inkl. aller Zuschläge für Bio Milch
Preis bleibt gleich zum Vormonat


Einfach nur traurig das die konventionelle Landwirtschaft so niedergeschlagen wird.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Dez 10, 2025 11:30

Man hört beim ALDI in den Niederlanden kostet die Butter 2,39 € das Stück zu 250 g
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 210ponys » Mi Dez 10, 2025 20:22

7 Cent in zwei Monaten ist schon heftig, und eine Besserung ist nicht in Sicht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Haners » Mi Dez 10, 2025 23:08

Zumindest wird in den Niederlanden nicht mit
"Günstiger Butterpreis seit 2016" beworben..

Weder Lidl noch Aldi NL
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mo Dez 15, 2025 23:45

Ich bin für einen gestaffelten Milchpreis.

Beispiel:

Berechnungsbasis: Anlieferung 2025

Die ersten 400.000 kg voll auszahlen, was mehr ist, davon auch 90 % voll auszahlen
und die 10 % von dem was mehr ist als 400.000 kg Jahresanlieferung nur zu dem Milchauszahlungspreis der mit dieser Lieferung eben tatsächlich erwirtschaftet wird, also der schlechtesten Verwertung

Zu dem sollte man Betrieben mit weniger als 400.000 kg von dem Tierwohl-Quatsch ausnehmen, da diesen Betrieben so die Eigenkapitalbildung zum Wachsen und für Tierwohlanpassungen genommen wird.
Es muss bei der Milch zwingend darauf geachtet werden, das Betriebe in der Produktion bleiben, weil die Zahl der melkenden Betriebe ohnehin schon zu stark schrumpft.

Heisst also wer 2025 1,2 Mill kg geliefert hat bekommt für eine Liefermenge von 1,12 Mill. kg den vollen Auszahlungspreis und was mehr ist, halt weniger.

A-Menge legt man molkereiindividuell jährlich fest und den B-Preis meinetwegen vierteljährlich oder monatlich.

Bei guten Molkereien hat das u.U. gar keine Auswirkung für die Lieferanten, aber nur so werden die Molkereien in die Pflicht genommen und können sich so keine Schlechtwirtschaft erlauben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon tröntken » Di Dez 16, 2025 8:10

Grundsätzliche stimme ich dir zu, und hab schon mehrmals sowas ähnliches versucht in der Meg anzusprechen.
aber...

es dürfen nicht % werte sein, sondern reale Mengenangaben. Sonst sinkt dieser Wert kontinuierlich bei einem länger anhaltenden Preistal.
Also z.b. Monatsschnitt über die letzten 24 Monate. (100.000kg)
Dann werden dann also 90.000kg im Monat immer einen "verhandelten" Preis bekommen.
10.000kg im Monat dann z.B. zum Spotpreis.
Wenn ein Betrieb dann die Menge um diese 10.000kg im Monat reduziert, erhält er zu 100% den verhandelten Preis.
Wenn der Betrieb expandiert und z.b. 20.000kg mehr liefert, muss/darf er dies zum Spotpreis machen.
So hätte man DIREKT eine Möglichkeit sinnvoll Mengen zu reduzieren/zu steigern.

Die letzten zwei Monate wussten doch alle das es Berg ab gehen wird. Da die Preis aber NOCH gut sind, wird produziert was nur geht. Das hat doch nichts mit Marktgerecht zu tun?!
Würde ich aktuell für meine letzten kg Milch nur den Spotpreis bekommen, würde ich am selben Tag noch meine Menge reduzieren. Es geht. Ich kann das, zumindest um einige %.

So ein Modell hat aber auch nicht nur Nachteile des geringen Spotpreises, sondern in Zeiten steigender Preis profitiert der Landwirt auch sofort und kann die Menge erhöhen, wenn z.b. über 50ct da stehen.

Ob der Spotmarkt da da passende Instrument ist, darüber lässt sich diskutieren. Offiziell gibt es den ja kaum. Auch ne Notierung aus Butter und Magermilch wäre denkbar.

Die Molkereien werden uns bei so einen Konzept aber nicht unterstützen. Durch die 90% Festpreis müssten die ja in ein Risiko gehen, was sie aktuell nicht kennen, und auch nicht wollen. Für die ist eine Auszahlung "was über bleibt" doch viel einfacher. Da sind wir Bauern schon selbst dran Schuld, das wir sowas nicht hinbekommen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Di Dez 16, 2025 8:51

Die Milchmenge ist nicht so schnell veränderbar wie zb Eier oder Schweine.
Das dauert und wenn es dann läuft, dann bremst es so langsam ab wie ein Ozeandampfer.
Die derzeitige "Milchschwemme" ist vor allem BT geschuldet, zu viele Tiere sind später tragend geworden, so ist die saisonspitze im Frühjahr abgeflacht, während das Herbst/Wintertal ausfällt.
Die Kühe die jetzt Milch geben werden aber von April bis Juni nicht allzuviel zur Menge beitragen, also kann man darauf wetten das die Saisonspitze 26 eher unterdurchschnittlich wird.
Der LEH nutzt seine Marktmacht um die Preise jetzt mit Gewalt in den Keller zu schicken, damit die Erholung im Frühjahr nicht richtig in Gang kommt.
An solchen Zuständen und Krankheits/Seuchen bedingten Verwerfungen ändert keine Mengenregulierung das geringste.
Die 30 Jahre mit der Milchquote haben doch zur genüge gezeigt das eine solche Regulierung vielen hilft, aber nicht den aktiven Milcherzeugern.
Imho werden im laufe von 2026 sehr viele der ü60 Milcherzeuger aufhören, viele haben noch die guten Preise mitgenommen, sind aber nicht bereit durch das Tal zu gehen.
Der Markt wird wieder drehen, vielleicht viel schneller und heftiger als man heute erwartet.
Was allerdings weder LEH und Politik gefallen wird, so das diese wieder nach Möglichkeiten suchen werden die Preise zu senken.
Die garantiemengen VO von 1984 war nie wirklich mit dem Zweck "faire Milchpreise" durchgeführt worden.
Jede Nachfolge Regulierung wird da auch nicht anders werden.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Carsten » Di Dez 16, 2025 9:09

T5060 hat geschrieben:I

Die ersten 400.000 kg voll auszahlen, was mehr ist, davon auch 90 % voll auszahlen
und die 10 % von dem was mehr ist als 400.000 kg Jahresanlieferung nur zu dem Milchauszahlungspreis der mit dieser Lieferung eben tatsächlich erwirtschaftet wird, also der schlechtesten Verwertung


10% Abschlag reichen bei weitem nicht aus. Die Vergütung für die Übermengen muss deutlich unter den Entstehungskosten liegen da sie sonst keine lenkende Wirkung (Überproduktion vermeiden) haben.

Und dann haben wir immer noch das Problem, das unsere EU-Nachbarn Gewehr-bei-Fuss stehen...
Gruß
Carsten
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