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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon vansan » Di Jan 28, 2020 12:25

marius hat geschrieben:
Ganz in meiner Nähe kenne ich persönlich einen Milchviehbetrieb mit mittlerweile 1000 Kühen und 12 500 Kg Milchleistung/Kuh der in Kürze seinen Stall nochmal vergößern will.
Der bekommt jetzt schon 2,5 Cent Staffelzuschlag pro kg Milch. Was vorher den anderen Familienbetrieben natürlich abgezogen wurde.
Die Gülle von seinen über 1000 Kühen + Nachzucht wandert in die Biogasanlage.
Der verdient trotz laufender Investitionen gutes Geld kauft deshalb auch immer mal wieder Fläche zu.
Ich kann mich da nur wiederholen, solche Betriebe werden die Zukunft sein und eure 100 Kuh Familienbetriebe, die auch noch auf kostenlose AK angewiesen sind, sind ein klassisches Auslaufmodell.
Neben der Poliik sehen das auch die Molkereien so, weshalb sie neben den Anbindeställen nun auch kleinere Familienbetriebe über den Staffelpreis ( Milchgeldabzug ) ausschalten und es auf die Zukunftsbetriebe umverteilen.

Und sollten militante Tier und Umwetlschützer in Deutschland diese wenigen am Weltmarkt überlebensfähigen Großbetriebe auch noch ruinieren, wandert die Landwirtschaft eben aus D. ab und es wird billig importiert. Was wohl auch passieren wird. Mercosur läßt grüßen und die warten schon darauf. hierher zu liefern.
Trump übrigens auch, TTIP.


hmm,hab neulichs gerade erst gelesen das eine molkerei den betrieben bis 1 mio kg abgelieferte milch,mehr auszahlen will. und alles darüber soll abschläge bekommen.begründung:der verbraucher will kleinere betriebe. sieh dir die werbung von milka an: die milch für die schokolade,soll aus betrieben kommen mit durchschnittlich 60 kühen
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jan 28, 2020 12:54

Im LKV liegen wir bei etwa 105 Kühen im Schnitt und ich denke die Ausstiegssquote von gut 4% in unserer Region wird eher noch ansteigen.
Die Lok, die den Strukturwandel zieht, ist zur Zeit mit Heizern gut bestückt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Di Jan 28, 2020 13:11

Kann man doch gut verstehen! Wenn ich z.B. 90 Hektar Eigentum LF habe und mir ein paar Oberschlaue die Bude mit 800 Euro/ha Pachtangebot einrennen, dann mach ich mir mit rund 72 000 Euro einen schönen Lenz. Wenns dumm geht, dann hat der mit 1000 kÜhen keinen so hohen Gewinn!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Di Jan 28, 2020 15:51

meyenburg1975 hat geschrieben:Die Lok, die den Strukturwandel zieht, ist zur Zeit mit Heizern gut bestückt.


Die letzten Anbindeställe werden geschlossen, jede Menge ohne Hofnachfolger hören auf, auch weiterhin viele Schweinehalter, Biogas stagniert und läuft in naher Zukunft langsam aus.

Einer ein paar Dörfer weiter meinte neulich bei ihnen wären die Pachtpreise aus diesen Gründen bereits am fallen. Statt 800 gibts heute bei Neuabschlüssen noch 500 Euro

Noch ist es nicht soweit, ABER sollte aufgrund Politik, Volksbegehren, Umwelt, Naturschützer, usw, die Landwirtschaft im Vollerwerb aus Deutschland tatsächlich abwandern ( was mittelfristig durchaus möglich wäre ) könnten die Pachtpreise auch auf 0 fallen.

Denn ohne Landwirtschaft : Die Flächen abmulchen kostet Geld und der Grundstücksbesitzer wird per Gesetz dazu verdonnert und zwar auf seine Kosten ( GG : Eigentum verpflichtet und soll zum Wohl der Allgemeinheit diesen )

Hab das schonmal mit den Gehwegen verglichen. Der Anlieger wird per Gesetz verdonnert den Gehweg für die Allgemeinheit auf seine Kosten zu räumen und streuen.

Dieses Szenario wird nun der ein oder andere für unmöglich halten, ich nicht. Denn das Problem der linksgrün eingebrannten Bevölkerung läßt sich über Jahrzehnte in Deutschland nicht mehr beheben, auch keine Krise wird da Abhilfe schaffen, frei nach dem Motto : Giftspritzer bleibt Giftspritzer, ob mit oder ohne Krise.
Kuhhalter sind eh alle Tierquäler bei den hohen Milchleistungen.

Und diese Gutmenschen sowie grüne Politik in Deutschland legen jetzt erst richtig los...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon xaver1 » Di Jan 28, 2020 17:07

Um die Pachtpreise mach ich mir hier keine Sorgen, das die auf 0 fallen.
Hier in der Region haben viele neue Ställe gebaut, die können nicht so leicht aufhören.

mfg
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Di Jan 28, 2020 17:19

xaver1 hat geschrieben:Um die Pachtpreise mach ich mir hier keine Sorgen, das die auf 0 fallen.
Hier in der Region haben viele neue Ställe gebaut, die können nicht so leicht aufhören.

mfg

Da muß sich nur eine Pleitewelle anbahnen. Schon braucht keiner mehr auch nur 1qm.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Di Jan 28, 2020 18:18

moinsen,

ja wenn das mit der "veredelung" kippt kann das schon recht schnell gehen mit einem pachtpreisverfall, nur wir haben hier auch 1200euro aufwärts bei neuverpachtungen fürn acker.....da brauchste nicht groß rechnen...ohne vieh geht das nicht....

so oder so...die nächsten jahre werden zeigen wohin die reise bei uns geht...der ami will auch nochn agrarabkommen mit der eu...der "dolle" greandeal der eu soll ja auch noch von den bauern bezahlt werden, dann das düngetheater,co2theater,tierwohltheater,fleischsteuertheater....und ...und ...und....so weiter...dann kommt eins nach dem andern...die molkereien werden fusionieren....schlachthöfe fusionieren...standorte geschlossen...und wenn das mal weg ist dann ist das weg!...dann musste große mengen an vieh oder milch haben das die dir das überhaupt noch abholen...nach dem motto der transportwürdigkeit....alles n bissl viel im moment ne.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Di Jan 28, 2020 21:40

https://www.youtube.com/watch?v=vGpK8jNkmSw Selbsterklärend
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 826 » Di Jan 28, 2020 22:20

Guter Bericht,auch der Realität entsprechend. Aber zur Aussendarstellung für die öffentlichkeit zu jammerig. Ich kann die Probleme des einzelnen gut nachvollziehen (hab ja meine eigenen auch), wenn wir aber als starke Berufsgruppe auftreten wollen, die weg von den subventionen will, können uns solche Berichte nicht helfen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon 240236 » Di Jan 28, 2020 22:43

Habe vorher die Sendung "Quarks" gesehen und mich erschüttern solche Sendungen. Es ging um das Thema Milch. Der Schlußsatz war, daß man Milch nicht zum Leben braucht, die von Tieren stammt, denen die Kälber geraubt werden.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Qtreiber » Mi Jan 29, 2020 7:00

240236 hat geschrieben:Der Schlußsatz war, daß man Milch nicht zum Leben braucht, die von Tieren stammt, denen die Kälber geraubt werden.

Wenn man mal von der Formulierung absieht, könnte es doch sein, dass der Satz stimmt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Mi Jan 29, 2020 8:43

Luxusprobleme!
2/3 der Weltweiten LN sind Dauergrünland, für eine vegane Ernährung nicht gerade der Bringer...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Peter North » Mi Jan 29, 2020 10:40

Hosenträger hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=vGpK8jNkmSw Selbsterklärend


Da kenn ich auch einen. 300 kw Biogas, 80 Milchkühe, einiges an LF, in eine Maschinengemeinschaft sehr aktiv. Eheprobleme...Den hat dann sein Sohn noch rechtzeitig vom Strick geschnitten. Jetzt hat er seinen Betrieb an seinen Sohn abgegeben und er hat einen neue Freundin und lässt es ruhiger angehen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Labernich » Mi Jan 29, 2020 10:45

240236 hat geschrieben:Habe vorher die Sendung "Quarks" gesehen und mich erschüttern solche Sendungen. Es ging um das Thema Milch. Der Schlußsatz war, daß man Milch nicht zum Leben braucht, die von Tieren stammt, denen die Kälber geraubt werden.

Sorry, wer das 1zu1 glaubt was Quarks verzapft, kann von Landwirtschaft nicht viel Ahnung haben. Tendenziöser kann vielleicht noch t.online oder die NGOs direkt.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Falke » Mi Jan 29, 2020 10:54

Labernich hat geschrieben:Sorry, wer das 1zu1 glaubt was Quarks verzapft, kann von Landwirtschaft nicht viel Ahnung haben.

Ähh, 99 % der Seher von Sendungen wie "Quarks" haben keine Ahnung von Landwirtschaft - und glauben das daher auch!

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