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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon millimaster » Do Feb 25, 2021 17:14

Hosenträger hat geschrieben:Wer von positiven Nachrichten noch nicht die Schnautze voll hat hier der aktuell Marktbericht. Der läuft runter wie Öl! https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... z-kw08.pdf :P


Positive Nachrichten sind doch positiv, wirkt sich natürlich auf die Milchpreise aus. Hören manche der BDM-Oberen nicht gerne, weil man dann nicht mehr von Milchkrise sprechen kann!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Feb 26, 2021 9:55

LZ-Net hat geschrieben: Aldi wappnet sich für Krisen

Aldi Süd zieht seine Lehren aus der aktuellen Corona-Pandemie und will sich künftig frühzeitig für unruhige Zeiten wappnen. In einem Brief fordert der Discounter seine Lieferanten dazu auf, Vorräte vorzuhalten, sollte es zu Pandemien, sozialen Unruhen oder gar Krieg kommen. Dazu zählen, so schreibt es Aldi Süd an die Hersteller, Krieg, soziale Unruhen und Pandemien. Für diese Fälle sollen die Lieferanten mindestens 130 Prozent der üblichen monatlichen Mengen für Aldi Süd vorhalten. Mancher Adressat weiß nicht, wie er reagieren soll – und handelt erstmal frei nach dem chinesischen Vordenker Lao Tse. Der prägte einst die Philosophie des Wu wei. Die besagt, dass man durch Nicht-Handeln, das erreicht, was man erreichen will. Das kann durchaus weise sein, denn die Lieferanten wissen: Verfolgt der Händler die Hamster-Klausel zu vehement, ist politisches Echo sicher. Denn im Rahmen der Verhandlungen der Großen Koalition über das "Gesetz gegen unfaire Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette" bringen die Bauernfreunde unter den Agrarpolitikern in Berlin alles vor, was zu strikteren Regelungen zum Wohle der Landwirte führen könnte. Dass die Regelung den Bauern eigentlich nicht hilft, wie Kartellamtschef Andreas Mundt feststellt, scheint keine Rolle zu spielen. Hauptsache, es drohen empfindliche Einschränkungen der vermeintlichen Nachfragemacht des Handels und der Vertragsfreiheiten


Schon alles komisch. Erst tat die Politik alles um Überschüsse und Lagerkosten zuvermeiden, jetzt sollen die Bauern auch noch die Daseinsvorsorge einer bekloppt dekadenten Gesellschaft finanzieren.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Feb 26, 2021 10:34

Wie sollen die Verarbeiter den zusätzliche 130% an Rohstoff bekommen? Ganz zu schweigen von der Verarbeitungskapazität! Das ist derart abstus, daß einen die Worte fehlen. Da wird sich aber Aldi und co bald wundern! Es beginnt gerade ein anderer Wind zu wehen, und der wird weder Verarbeiter noch LEH gefallen! :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Feb 26, 2021 10:47

Die Schulze BMU hat doch gerade unsere Produktionsleistung auf 70 % begrenzt

Dann müssen wir halt BIO machen, damit ALDI noch genug Ware hat
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Fr Feb 26, 2021 10:50

Bestens überlegt:
Wenn ständig für 40 Tage Zuviel Ware bei den Lieferanten liegt kann Aldi die Preise noch besser drücken> Überangebot
Wer bei den Zulieferern glaubt das der LEH sich bei der Lagerhaltung finanziell beteiligt, der glaubt an den Osterhasen...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Fr Feb 26, 2021 11:07

Hosenträger hat geschrieben:Es beginnt gerade ein anderer Wind zu wehen, und der wird weder Verarbeiter noch LEH gefallen! :prost:


Das ist das denen egal weil die ihre höhere Preise einfach weitergeben.
Die werden auf der Erzeugerseite versuchen zu sparen und dort noch mehr Preisdruck ausüben.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Feb 26, 2021 11:45

Da müssen dann diese ganzen Soziomedialen Gedönsleute sich vor die Notläger stellen und für Veganer Erbsen und für den Rest Mamipu für ALDI in Tütchen abfüllen.
Wenn kein Klopapier mehr da ist müssen die halt bei ALDI ne Chinesen-Kreissäge kaufen.

Was wir momentan wahr nehmen ist nicht mehr logisch, das ist nur noch Wahnsinn.... das ist wie bei Goebbels der im Januar 1945 das Volk fragte "ob es den totalen Krieg wolle".
Berlin dreht durch.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Feb 26, 2021 12:04

julius hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Es beginnt gerade ein anderer Wind zu wehen, und der wird weder Verarbeiter noch LEH gefallen! :prost:


Das ist das denen egal weil die ihre höhere Preise einfach weitergeben.
Die werden auf der Erzeugerseite versuchen zu sparen und dort noch mehr Preisdruck ausüben.

Denen geht der Arsch jetzt schon auf Grundeis, weil 2% weniger Rohstoff kommmt. Und sie denken nochdazu in die falsche Richtung. Preiserhöhungen von nullkommaverarschmichmal werden die Bauern höchstens noch verärgern. Der erste Schritt wäre die ersatzlose Streichung von Programmen wie QM Milkmaster Anbindeverbot aktion Tierwohl... die für Bauern kosten machen und keinerlei Vorteile bringen. Da muß aber der Druck noch steigen, bis sie dieses Bauernmoppig lassen können!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Einhorn64 » Fr Feb 26, 2021 13:07

T5060 hat geschrieben:Was wir momentan wahr nehmen ist nicht mehr logisch, das ist nur noch Wahnsinn.... das ist wie bei Goebbels der im Januar 1945 das Volk fragte "ob es den totalen Krieg wolle".
Berlin dreht durch.

Die Sportpalastrede war schon am 18.2.43, 16 Tage nach der Kapitulation von Stalingrad.
Wenn es so ist wie du meinst, stehen uns noch 2 Jahre Ringen um den "Endsieg" bevor...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Feb 26, 2021 15:31

Einhorn64 hat geschrieben:Die Sportpalastrede war schon am 18.2.43, 16 Tage nach der Kapitulation von Stalingrad.
Wenn es so ist wie du meinst, stehen uns noch 2 Jahre Ringen um den "Endsieg" bevor...


Gute Frage, befinden wir uns in der Situation Februar 1943 oder Februar 45.

Gemessen an der Handlungsunfähigkeit unseres Grundschulkollegiums in Berlin,
können wir uns auch erst in der 43er Situation befinden. Unser Nachteil wäre es nicht.

Aber wir wissen ja ALDI hört die Mäuschen singen.

Bereits im August 2000 hatte ALDI als Erster Hinweise auf BSE in Deutschland.
Was weis jetzt ALDI was wir später erfahren werden ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Feb 26, 2021 15:55

Wir marschieren nach Osten um Nawalny zu befreien :lol:
Bild
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Grimli » Fr Feb 26, 2021 16:21

in dem Fall lautet die Marschrichtung innerhalb 1 Woche Rückzug bis zum Rhein und hoffen das Elsaß, Lothringen und Flandern als neutrales Gebiet in dem Konflikt erachtet werden. :oops:

Ohne das das Militär eine + 30 Tage Lagerhaltungs Nummer steuert geht es jedenfalls nicht das wäre wie der Ausfall von einem kompletten Monats Milchgeld + Personal Arbeits und Lagerkosten der Molkerei also noch mal Faktor 2-3 was dafür Leistungsmäßig erbracht werden muss ! Dazu ein enormer Preisdruck durch die rollover Verluste beim ein und Auslagern der Ware und dem Supermarkt als Abnehmer am längeren Hebel (da reicht ja schon die Drohung doch nicht so viel abzunehmen wie geplant und zack purzeln die Preise)...

Ganz davon abgesehen das eigentlich für länger reifenden Käse vorgesehene Waren dafür verwendet werden müsste und in dem Punkt auch noch mal Wertschöpfung fürs Herbstmilchgeld verloren geht da dann regelmäßig nur jung gereifter Folienkaas im Herbst die Löcher stopfen muss.
Länger reifender Käse statt Butter und Magermilchpulver würde die Lage im Prinzip aber doch auch entsprechend entspannen... und hätte zudem noch einen ordentlichen Genussfaktor !
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Fr Feb 26, 2021 17:16

Wenn unsere Preise steigen kommt Scholz mit der Kasse, der hat gesagt die Besserverdienenden müssen mehr Steuern zahlen also Steuererhöhung.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... nende.html
Was macht er wenn die reichen auswandern ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Bibbler » Fr Feb 26, 2021 20:49

Man hört förmlich die Euphorie bei den Milchviehhalter hier im Forum. Auch muss ich zugeben das mir das melken ab und zu fehlt aber wenn ich am Sonntag morgen um acht aufwache dann nicht mehr.

Aber für mich ist das nur eine oberflächliche Betrachtung beim Milchpreis wenn er jetzt steigt.
Die anderen Kosten steigen ja auch wie Strom, Diesel, Düngerpreis.
Und dann noch die Investition in die Gülletechnik.
Ich habe die Vermutung daß jetzt einige die den Fuss halbwegs aus dem Hamsterrad draußen hatten den wieder einziehen und investieren und in geraumer Zeit wenn es wieder abwärts geht dumm aus die Wäsche schauen.
Nach jedem hoch kommt ein Tief. Gilt vor allem für die Landwirtschaft
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd "Goethe"
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Feb 26, 2021 21:06

Kann ich nix negatives zu sagen

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