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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Mär 03, 2021 15:28

T5060 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Ein gut gemeinter Artikel in TA und lesenswerte Kommentare darüber! :lol: https://www.topagrar.com/schwein/news/q ... m=referral


Denkfehler: Man muss jenen eine aus Maul hauen die uns das Körbchen immer ein Stück höher hängen (wollen).

Du bist aber inkonsequent! Dir hätte ich zu mindest ans Scheunentor nageln zugetraut! :wink:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Mär 03, 2021 16:13

Hosenträger hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Ein gut gemeinter Artikel in TA und lesenswerte Kommentare darüber! :lol: https://www.topagrar.com/schwein/news/q ... m=referral


Denkfehler: Man muss jenen eine aus Maul hauen die uns das Körbchen immer ein Stück höher hängen (wollen).

Du bist aber inkonsequent! Dir hätte ich zu mindest ans Scheunentor nageln zugetraut! :wink:


Geht nicht, die Tore hab ich aus dauerhaft beschichtetem Trapezblech. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Fr Mär 05, 2021 23:22

T5060 hat geschrieben:Mittellangstand, 1.40 m Breite, rechts und links die beste Freundin, was gescheites zu Fressen, als Standabtrennung ein Textilgurt und ihr habt die glücklichste Kuh der Welt.
Das auf jeden Fall hat Elon Musk so rausgefunden.

Ein kurzer Bericht über Anbindehalter und Milchgeldabzug der Molkereien in unser Land :
https://www.br.de/mediathek/video/wenig ... 00132930e2
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Mär 06, 2021 0:30

julius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Mittellangstand, 1.40 m Breite, rechts und links die beste Freundin, was gescheites zu Fressen, als Standabtrennung ein Textilgurt und ihr habt die glücklichste Kuh der Welt.
Das auf jeden Fall hat Elon Musk so rausgefunden.

Ein kurzer Bericht über Anbindehalter und Milchgeldabzug der Molkereien in unser Land :
https://www.br.de/mediathek/video/wenig ... 00132930e2


Also ich bin hier für eine Ansparrücklage, die entweder bei Aufgabe in die Rente geht oder zur Finanzierung der Umstellung / Bau dient.
Das Molkereien Geld einbehalten oder anders extra bezahlen ist Betrug und Diebstahl, widerspricht auch den Genossenschaftsprinzip.

Hier werden ohne Not rd. 3.000 Landwirte in Bayern aus dem Geschäft gedrängt, die anders noch geblieben werden.
Mit dem geltenden Tierschutzrecht gibt es ausreichend Möglichkeiten auch das Tierwohl im Anbindestall sicherzustellen,
da bedarf es keinerlei Sanktion des Handels oder Molkerei. In vielen REWE und EDEKA Märkten werden die Verkäuferinnen
ja schlechter gehalten wie ne Milchkuh.

Umgekehrt könnten wir Bauern ja auch fordern, dass unsere Milch nur noch an Läden geht, wo an der Ladentür steht,
das in dem Markt weibliche Mitarbeiter weder sexuell genötigt oder belästigt werden.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Sa Mär 06, 2021 9:49

Ich war in allen Ställen aktiv, stimmt schon was T5060 da schreibt.
Der Verbraucher fordert Laufställe, weiss aber nicht das für 20-30 % der Kühe eben der Laufstall die schlechtere Haltung ist, als ein guter Anbindestall. Das sind Gründe wie hohes Alter, schwache, rangschwache Kühe, usw.
Klauenkrankheiten sowieso.
Sowas gibts im Anbindestall nicht, wenn die Fütterung passt. Das wäre im Prinzip auch Tierwohl zugunsten der Anbindeställe.
Sinds dann gar noch Kühe mit Hörner im Laufstall mit wenig Fluchtmöglichkeit für rangschwächere Tiere, wäre hier ein Milchgeldabzug von 5 Cent angebracht. Dort leben rangschwächere Kühe im Dauerstress.
Aber diese Details weiss weder Verbraucher noch LEH.
Aber macht euch keine Hoffnungen, einem hab ich neulich abgeraten, der wollte auf diese Kombinationshaltug umstellen, das geht wenige Jahre dann wird er doch wieder aus dem Markt geschossen. Die Kohle soll er woanders investieren hab ich dem geraten.
Natürlich nicht bei 0 % auf dem Konto.
Sobald dann in 2-3 Jahren die letzten Anbindeställe ausgeschaltet sind, gehen die volle Attacke auf ältere Laufställe los, sowie ganzjährige Stallhaltung, Betonspalten, zu kleine Boxen, Laufgänge, usw.
Da kommen dann beim Preis Ab.- und Zuschläge wie ganzjährige Weidehaltung, halbjährige Weidehaltung, Laufhof, nur Laufstall, Stroh oder Komposteinstreu, usw, usw.
Diese unterschiedliche Haltungsformen, müßten aber jeweils separat abgeholt und auch separat verarbeitet werden, somit mehrere AK bei den Molkereien eingestellt werden, auch wegen der aufwendigeren Abrechnung/Vermarktung im Ein und Verkauf und die hohen Erfassungskosten und Verarbeitungskosten für jede separate Marke.
Dieser Kostenblock sind dann schonmal 10 Cent + pro Liter, wenn das wirklich konsequent umgesetzt wird.

Wobei sich die Molkereien dann spezialisieren werden, auf z.b. nur noch Weidehaltung, oder nur Stroheinstreu, aber das bringt wiederum hohe Erfassungskosten wegen weiter Wegstrecken, wobei so ein Großbetrieb heute einen Milchlaster alleine voll macht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kajumm » Sa Mär 06, 2021 18:20

Also ein gut geführter Anbindestall kann sicherlich besser sein als eine schlechte Laufstall Aufstallung, aber an eine Top Laufstallhaltung kommt keine Anbindehaltung heran. Das Problem ist, dass viele Milchviehhalter den Blick für eine top Haltung verloren haben. Das merkt man im übrigen teilweise auch anhand der Beiträge in den Foren
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Sa Mär 06, 2021 20:00

Ich bin grad letzte Woche über das Bildungsfernsehen des BR mit dem Beitrag" woher kommt die Milch" gestolpert.
Also da sträuben sich schon alle Haare an meinem Körper, wenn die vermeintlich glücklicher gehaltenen rappeldürren und lahm dahin schleichenden Kühe auf der Alm gezeigt werden... :?
Der Spitzenbetrieb mit Laufstallhaltung gegenüber hatte trotz fast vierfacher Milchleistung seine Kühe in top Kondition.

Es liegt nicht am Aufstalluns- bzw. Haltungssystem.
Tierwohl liegt zu allererst am verantwortlichen Halter, der zuerst auf die Tiere achtet...
Und da geb ich dem blauen Traktor Recht.
Ein gut betriebener eingestreuter Mittellangstand mit Weidegang im Sommer ist ein Maß an Tierwohl daß im Durchschnitt erst mal erreicht werden soll.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Sa Mär 06, 2021 20:14

Für mich sind Kleinhaltungen ein Stück Dorfleben, Identität des Dorfes, Artenvielfalt und auch soziale Absicherung
und sowas sollte man fördern, statt abzustrafen. Milchviehhaltung definiert sich über Können und nicht über Technik.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Sa Mär 06, 2021 21:35

Ich kenn einen 1000 Kuh Betriebsleiter mit Biogas, der hat zwischen 12000-13000 kg Leistung im Schnitt, die werden am Tag 3 x gemolken im Karussell. Ich muss sagen ein Top Betrieb und Top Betriebsleiter aus heutiger Sicht also ein wahrer Zukunftsbetrieb der sicher überleben wird. Was man hört will der den Stall nochmal vergrößern.

Dennoch in meinen Augen ein völlig krankes System, da kann ich jeden Veganer irgendwo verstehen der das nicht mehr unterstützt. Ich weiss, parteiische Landwirte werden jetzt sagen, wenn ne Kuh am Tag 70 Liter gibt wäre das artgerecht.

Naja, ich hab da ne andere Meinung, aus meiner Sicht ein völlig krankes System was auf immer nur mehr gezüchtet wurde.
Ist aber kein Vorwurf an die Landwirte, die müssen mitspielen oder ausssteigen, verändern wird da keiner was.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon tommi » So Mär 07, 2021 9:32

T5060 hat geschrieben:Für mich sind Kleinhaltungen ein Stück Dorfleben, Identität des Dorfes, Artenvielfalt und auch soziale Absicherung
und sowas sollte man fördern, statt abzustrafen. Milchviehhaltung definiert sich über Können und nicht über Technik.


Genau so ist es .Erfolgreich sind vor allem Diejenigen welche schon mit der Zeit gehen aber nie vergessen wo sie herkommen und von wessen Segen Sie abhängig sind.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » So Mär 07, 2021 9:41

T5060 hat geschrieben:Mittellangstand, 1.40 m Breite, rechts und links die beste Freundin.

Bei uns standen die Färsen (nach Leistung sortiert) zusammen und die Kühe ebenso sortiert. So alle 3-4 Wochen war große Rochade.
Und 10 Plätze sind erst später dazu gekommen, die waren für alte und übergroße Kühe reserviert. Knapp 70 Plätze insgesamt. Ist aber mittlerweile über 30 Jahre her.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » So Mär 07, 2021 17:29

tommi hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Für mich sind Kleinhaltungen ein Stück Dorfleben, Identität des Dorfes, Artenvielfalt und auch soziale Absicherung
und sowas sollte man fördern, statt abzustrafen. Milchviehhaltung definiert sich über Können und nicht über Technik.


Genau so ist es .Erfolgreich sind vor allem Diejenigen welche schon mit der Zeit gehen aber nie vergessen wo sie herkommen und von wessen Segen Sie abhängig sind.

Da gab es bei uns vor 15 Jahre richtig Ärger im Dorf als Ehrmann damals den Staffel oder Mengenbonus im Dorf eingeführt hat. Kleinere bekommen weniger und größere bekommen mehr für den Liter Milch.
Da kenne ich Landwirte die wegen der Staffelpreiseinführung streit hatten und sich bis heute nicht mehr vertragen haben.
Vielleicht war genau das geplant ? Den Landwirte die sich einig sind können gefährlich werden. :twisted:
Und wenn den Anbindehaltern oft kleinbetriebe neben dem Mengenbonus nochmal einige Cent wegen Anbindehaltung abgezogen wird, werden viele schon bald aufhören denke ich.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Grimli » So Mär 07, 2021 18:53

es bedarf vieler kleiner um den Staffelbonus von wenigen Großen zu bezahlen... daher haben die kleinen Einzahler bei der Genossenschaft eigentlich immer die Mehrheit der Mitglieder ! Bei der Milchmenge sieht es mittlerweile anders aus daher verschwinden die Staffelzuschläge bei vielen Molkereien ...es fehlt irgendwann schlicht an Milchmengenmasse der kleineren bei der Einzahlung der Staffelzuschläge.

Problematisch wird aber oft die Finanzierung der Molkerei unter solchen Umständen. Ich hatte hier vor 3 Jahren ja schon mal angedeutet das eine große holländische Molkerei eine Kapitalerhöhung braucht...die wurde nicht durchgeführt die Wachstumsbetriebe mussten nichts einzahlen für extra Milchmengen, Jungbauern wurden teils frei gestellt von der Einzahlung...um Absatz zu schaffen wurden große Summen Geld in Pakistan versenkt...
Im Ergebnis war 1 Mrd Kriegskasse weg und es fehlte sogar Geld um günstig Milchpulver aus der Intervention zu kaufen...
Jetzt gibt es erstmals keine Nachzahlung für alle und das bei nahezu gleich gebliebenem Cash Flow aus laufendem Betrieb von 7,7 Cent pro Liter Milch !!! . Zuzahlugen zur Pensionskasse wurden gnadenlos unterschätzt (dies Jahr einmalig 400 Mio oder 2 neue Werke) und es stellt sich heraus das Molkereien die auf 25 Jahre Betriebsdauer geplant wurden nach 15 Jahren nur noch Futtermittelqualität liefern oder die Käsereitechnik veraltert und verschlissen ist ! Dazu gibt es bei neuen Standorten Probleme die gewünschte Qualität zu erreichen. Das geht da um ein 500 Mio kg Milch Werk nahe der Grezen von Holland/NRW...dabei müsste quasi jedes Jahr so ein Werk neu in Betrieb gehen oder ein Werk komplett generalsaniert werden um die 10 Mrd kg Milchverarbeitung alle 15 Jahre zu erneuern ! Kosten dafür round about 2,66 Cent pro Liter Milch ohne angeschlossene Veredelung zu Babynahrung oder Weiterverarbeitung zu Consumer Packages sowie Vermarktung !!! In der Regel konnte man das bisher teils fremdfinanzieren aber da gibt es nun seitens der Banken knallharte Vorgaben !

Ich hab vor 3 Jahren daher bereits Konsequenz gezogen und aufgehört. Ohne Nachzahlung von regelmäßig 2-3 Cent ist Kuhstallneubau + Siloanlage + Jungviehstall bei hiesigen Gegebenheiten und angesichts der Preisexplosion bei Neubauten nicht möglich gewesen, natürlich nicht zu verallgemeinern wenn man nicht alles auf einmal machen muss oder schon vieles steht sieht die Sache anders aus. Aber war auf keinem Fall mehr bereit den Gewinn der letzten 10 Jahre zu riskieren für nix ausser (zusätzliche) Arbeit und zusätzliche Auflagen hinsichtlich Düngeverordnung !
Am Ende hatte dann der Berufsschullehrer recht : Schuldenfrei und doch schon Pleite ... nur schade für die Molkerei denn die Kapitalerhöhung hätte ich wie viele andere kleinere Bauern sicher aus der Portokasse mittragen können wenn weiterwirtschaften regulatorisch möglich geblieben wäre !
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Mär 07, 2021 21:14

Ehrmann und Berchtesgaden können rechnerisch jeden Kunden mit der Auflage "Non-Anbindung" bedienen. Aus dem Grund braucht es kein Abzugssystem. Das ist blanke Abzocke, mehr nicht.
Wer großen Anlieferern mehr zahlt belegt damit nur, dass die Molkerei nicht in der Lage ist marktgerechte Auszahlungspreise zu erwirtschaften. Bisher war das immer ein Signal das es bergab ging.
Gerade die großen Lieferanten legen mit den Staffelpreisen, den Grundstein für "Dauerschlechtpreise" und schaden sich selbst damit am meisten.

Würdet ihr am Ende an jemand verpachten, der sich damit über Wasser gehalten hat, dass dafür gesorgt hat, das den Kleinen Milchgeld vorenthalten wurde ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » So Mär 07, 2021 21:22

Grimli hat geschrieben:Ich hab vor 3 Jahren daher bereits Konsequenz gezogen und aufgehört. Ohne Nachzahlung von regelmäßig 2-3 Cent ist Kuhstallneubau + Siloanlage + Jungviehstall bei hiesigen Gegebenheiten und angesichts der Preisexplosion bei Neubauten nicht möglich gewesen, natürlich nicht zu verallgemeinern wenn man nicht alles auf einmal machen muss oder schon vieles steht sieht die Sache anders aus. Aber war auf keinem Fall mehr bereit den Gewinn der letzten 10 Jahre zu riskieren für nix ausser (zusätzliche) Arbeit und zusätzliche Auflagen hinsichtlich Düngeverordnung !


Aufgehört nur mit der Milchviehhaltung vor 3 Jahren oder mit allem aufgehört ?
Ist bei uns nicht mehr so einfach da wir schon 7 Jahre ein Umbruchverbot haben.
Was macht man dann mit den vielen Wiesen als Milchviehhalter ?
Das Heu pressen und verkaufen ist unretabel. Dann die Wiesen doch verpachten ?
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