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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » So Mär 07, 2021 21:34

T5060 hat geschrieben:
Würdet ihr am Ende an jemand verpachten, der sich damit über Wasser gehalten hat, dass dafür gesorgt hat, das den Kleinen Milchgeld vorenthalten wurde ?


Aber das sind genau diejenigen die pachten, weil die kleineren Betriebe umfallen und verpachten.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Mär 07, 2021 21:52

julius hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Würdet ihr am Ende an jemand verpachten, der sich damit über Wasser gehalten hat, dass dafür gesorgt hat, das den Kleinen Milchgeld vorenthalten wurde ?


Aber das sind genau diejenigen die pachten, weil die kleineren Betriebe umfallen und verpachten.


Von der Logik her war es aber dann doch immer der Kleine mit Anbindestall und Baugelände am Dorf,
der den Boxenlaufstall gekauft hat, wenn es beim "Großen" nicht rund lief oder der aufhören wollte / musste.
Wenn wir jetzt noch ohne Not in Bayern so 3.000 Betriebe raushauen, dann fehlen genau die dort Ergänzung zu leisten,
wo die Großen nicht mehr wollen. Weil es sind ja auch nicht mehr "zuviel" Betriebe, die noch länger weiter melken wollen.

Drei Bauernhöfe sichern ein Arbeitsplatz in der Molkereiwirtschaft, also werden mittelfristig durch so einen Quatsch auch 1.000 Arbeitsplätze in der Molkereiwirtschaft vernichtet.
Im Gegenzug tun ja gerade Ehrmann, Müller und Zott Milch aus erbärmlichsten Haltungen in Osteuropa verarbeiten. Man muss zu Ende denken.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » So Mär 07, 2021 22:27

Ixh weiss nicht was Biogasbauern verdienen denn ich hab da keinen Einblick.
Aber die Betriebe mit so 100 Kühe im Stall, und dann mit größere Biogasanlage und Verkauf von Abwärme die kaufen jedes Jahr ihren Maschinenpark neu ein. Da muss man sich wundern was da eingekauft wird. Klar die haben auch viel Fläche und Verschleiss aber trotzdem.

Die haben viel Eigenfläche also dann eine Pachtersparnis und so einen höheren Gewinn. Schon klar.
Das die Großagrarier dann noch einen höheren Mengenpreis bekommen ist aber schon derb, weil das den kleinen Betrieben abgezogen wird die eh nicht viel verdienen.
Mit den Kleinbetrieben wird aber dann noch Werbung im TV gemacht :(
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » So Mär 07, 2021 23:08

BIO Feldgemüsebau bringt bei gar nicht soviel Hektar was mehr als 500.000 € / Jahr vor Steuern. Dann haben wir hier in Westhessen so eine Hühnerschnaxler-GmbH der macht vor Steuern auch weiter mehr als eine Million, CashFlow etwas mehr als 2 Mill. €. Der hat gar nicht soviel Hühner, aber ne gute Vermarktung. Tja und viele junge Gebrauchte im Markt sind unser Schaden auch nicht.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon langholzbauer » Mo Mär 08, 2021 1:00

julius hat geschrieben:...

Aufgehört nur mit der Milchviehhaltung vor 3 Jahren oder mit allem aufgehört ?
Ist bei uns nicht mehr so einfach da wir schon 7 Jahre ein Umbruchverbot haben.
Was macht man dann mit den vielen Wiesen als Milchviehhalter ?
Das Heu pressen und verkaufen ist unretabel. Dann die Wiesen doch verpachten ?

Das ist doch genau das Problem von der Mehrzahl,von uns , kleineren Bauern.
Wer mit der Milch aufhört, weil seine Molkerei nicht genug bezahlt, aber dann nicht willens ist, sein Heu überregional zu vermarkten, hängt noch zu tief in der Liefermentalität drin.
Zum Glück gibt es noch Heu- Zuschussgebiete und immer mehr Pferdehaltung ohne Futterflächen.
Mit heufähigem Klima, einer kleinen Mutterkuhherde für die sonstigen Aufwüchse lässt sich schon auch was machen.
Aber dazu muss aktiv vermarktet werden.
Leider war das Thema aktive Vermarktung nie in den Berufsschulen der Landwirtschaft dran. :(
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Mo Mär 08, 2021 8:30

Ach tausch die Fläche doch gegen Ackerland bei einem der weiter melkt über nen Wechselkurs sollte man sich einig werden. Dieser Schwachsinn mit viel Mineraldünger und dann billig Pferdeheu verkaufen kannst du knicken.
Aber ich weiß ja man gönnt sich ja gegenseitig nicht das schwarze unter den Fingernägeln, wenn man das könnte dann braucht man nicht unbedingt mehr melken. Aber Vorsicht viele unterschätzen das Geld was das melken bringt weil das monatlich die Fixkosten wegboxt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mo Mär 08, 2021 11:36

Es machen die letzten Jahre immer mehr diese Heu oder Pferdecops wenn eine Futtertrockung in der Nähe ist das soll angeblich sehr gut bezahlt sein und kein Wetterrisiko bei hoher Nachfrage.
http://futterfuerpferde.de/heucobs/
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Lonar » Mo Mär 08, 2021 12:09

julius hat geschrieben:Es machen die letzten Jahre immer mehr diese Heu oder Pferdecops wenn eine Futtertrockung in der Nähe ist das soll angeblich sehr gut bezahlt sein und kein Wetterrisiko bei hoher Nachfrage.
http://futterfuerpferde.de/heucobs/

Was zahlen die denn? Da muss ja schon was kommen, wenn man bedenkt was da so an Npk durchgeht ohne Gülle. Wie wird der Transport geregelt ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Mär 08, 2021 13:55

Ein Bericht der AMI https://www.ami-informiert.de/ami-maerk ... d34697b148
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Mo Mär 08, 2021 18:14

.
Zuletzt geändert von julius am Di Mär 09, 2021 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Bonifaz » Mo Mär 08, 2021 20:20

Unsere Futtertrocknung-Genossenschaft hat 2020 über 40.000 dt Pferdecobs gemacht. Dieser werden fast ausschließlich über einen Aufkäufervermarktet.
Die Trocknungskosten liegen bei uns bei 13,50 € brutto bei eigner Grasanfuhr. Plus 4 €/dt Trockengut netto, wenn es der trocknungseigene Fuhrpark abholt.
Den Mähzeitpunkt (Start der Pferdecobsproduktion) bestimmt der Aufkäufer.
Ob das ein Geschäft für die Landwirte ist? In der Regel fehlt ein Aufwuchs, wenn der 1. Schnitt erst Mitte Juni weg kommt,
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon julius » Di Mär 09, 2021 11:17

Ob das ein Geschäft für die Landwirte ist? In der Regel fehlt ein Aufwuchs, wenn der 1. Schnitt erst Mitte Juni weg kommt,

Was werden den für Pferdekops bezahlt pro dt ? 22-23 Euro ungefähr ?
Mein Preis oben war falsch. Der Bekannte hat mir gestern nochmal gesagt er hat für 3 ha Pferdekops insgesamt 1700 Euro erhalten. Also pro ha dann 560 Euro ende Mai
Davon muss mähen, schwaden und Transport ( 4 km ) zur Trocknung selber organisiert werden.
Gemäht wurde ende Mai mit gutem Ertrag.
Man kann dann den zweiten Schnitt mitte ende August nochmal Pferdekops verkaufen sagt er.
Da wird der Ertrag dann etwas geringer sein.
Dann halt ende Oktober noch silieren beim 3 Schnitt.

Was meint ihr ist das ein gutes Geschäft wenn man vom ha alles Futter verkaufen würde wie beschrieben ?

Das wären dann bei den 3 Schnitten so grob geschätzt 1100 Euro Ertrag vom ha weil der erste Schnitt ende Mai schon 560 Euro gab müßte das hinkommen grob geschätzt ?
abzüglich Düngung, mähen, transport zur Trocknung von 2 Schnitten Pferdekops + 1 Schnitt im Herbst Silo könnte man ab Feld verkaufen für 100/ha.

Oder wie seht ihr das, besser als Heu und Grummetverkauf allemal ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Mär 10, 2021 11:02

Vollmilchpulver übt den Weitsprung! 125€ in einer Woche gestiegen! https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... gesamt.pdf
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon millimaster » Mi Mär 10, 2021 16:06

Hosenträger hat geschrieben:Vollmilchpulver übt den Weitsprung! 125€ in einer Woche gestiegen! https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... gesamt.pdf


Und das alles ohne Streikandrohung durch den BDM. Jetzt müssen nur noch die Milchpreise steigen! Sie werden, werden sie!!!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Mär 10, 2021 16:25

millimaster hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Vollmilchpulver übt den Weitsprung! 125€ in einer Woche gestiegen! https://www.butterkaeseboerse.de/UserFi ... gesamt.pdf


Und das alles ohne Streikandrohung durch den BDM. Jetzt müssen nur noch die Milchpreise steigen! Sie werden, werden sie!!!

Ja sie werden! Die Frage ist werden sie schnell genug und steil genug steigen? :?
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