Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Jan 14, 2026 12:11

Die drei Probleme der Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
92 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » Fr Dez 20, 2019 10:21

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Sorry ..... jede/r Andere hätte jetzt von mir eine saubere Antwort bekommen.


Deine Beiträge/Antworten haben für mich schon lange die Relevanz des Umfallens eines Sackes Reis, in China.


Und deine Beiträge haben für die Bedeutung einer Atommüllgranate, die grad mal eben unter dem Vorwand einer besseren Welt explodiert.

MIt dem "Sack Reis in China" wäre ich langsam vorsichtig, wenn ich gerade auf die Lage am Schweinemarkt denke.

Bei dir ist das Weltbild im Denken seit 40 Jahren stehengeblieben
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35361
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Einhorn64 » Fr Dez 20, 2019 13:30

Heute fällt der Sack Reis in China um, und ehe er den Boden berührt hat beben die Börsen Weltweit...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
Benutzeravatar
Einhorn64
 
Beiträge: 3505
Registriert: Sa Nov 01, 2008 9:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Dez 20, 2019 13:32

T5060 hat geschrieben:
Bei dir ist das Weltbild im Denken seit 40 Jahren stehengeblieben


Wenn du der Maßstab bist, bleibe ich gern zurück.
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Obelix » Fr Dez 20, 2019 15:15

Meine persönliche Meinung als "Außenstehender", die keiner teilen muss:

Fakt:
Der Landwirt ist selbstständiger Unternehmer.

Nur 1 Hauptproblem:
Viele Landwirte verhalten sich nicht wie Unternehmer.

Ich muss als Unternehmer immer wieder kalkulieren (rechnen) und erkennen,
wenn etwas nicht (mehr) funktioniert und umgehend reagieren.
Auch wenn das in letzter Konsequenz bedeutet, dass ich besser aufgebe und
als Angestellter arbeiten gehe.

Man kann nicht einfach die Augen zu machen, die Situation ignorieren und
immer mehr von der finanziellen Substanz aufzehren.
Obelix
 
Beiträge: 5441
Registriert: Fr Sep 01, 2006 10:18
Wohnort: D/NRW/Sauerland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon wespe » Fr Dez 20, 2019 15:51

Ich muss als Unternehmer immer wieder kalkulieren (rechnen) und erkennen,
wenn etwas nicht (mehr) funktioniert und umgehend reagieren.

Schön gesagt :prost:
Die Krux dabei ist, das der selbstständige Unternehmer, wenn die Kalkulationen nimmer aufgehen, seine Preise anpassen kann solang bis es wieder funktioniert.
Der Landwirt kann das nicht so ohne weideres, er muss die Preise schlucken die ihm vom Markt und EH vorgegeben werden, es Interresiert niemanden ob er damit klarkommt oder eben auch nicht, aber dann immer darauf rumreiten das der Staat dafür Ausgleichzahlungen leistet.
Könnt doch mal zu einem Hofladen gehen, da erschrecken dann die Leute regelmäßig wenn sie die Preise sehen die der Landwirt dort aufruft, seine reellen Produkt Preise und ziehen dann doch lieber zum Discounter ab, da is billiger.
Wie war das Zitat:,,... der Grill darf Geld kosten, dass Fleisch darauf nix. "
Ich kann es auch net verstehen, wenn Handwerksbetriebe Insolvenz gehen bei den Preisen was die da haben. Scheinbar auch net richtig kalkuliert.
Im übrigen fördert der Staat mit Milliarden Beträge ebenfalls das Handwerk (kann man alles nach-Googlen,( bevor hier wieder nach Quellen gerufen wird) und trotzdem können sie ihre Preise noch selbst gestalten, nach Marktlage halt.
Mit freundlichen Stachel
~wespe~ Bild

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."
Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph

Benutzeravatar
wespe
 
Beiträge: 4233
Registriert: Mi Okt 18, 2006 19:20
Wohnort: Das Vogtland, sei der einzige Ort, wo man ,, DU SAU" sagen darf und es ist kein Schimpfwort.
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Estomil » Fr Dez 20, 2019 15:56

Dafür ist das denken der Landwirte zu langfristig.
Es macht zudem auch keinen Sinn jetzt wegen einem schlechten Jahr den Schlüssel umzudrehen.
Eine saubere Analyse der letzten 5jahre schadet aber selten.

Dann stellen die meisten Betriebe nämlich fest, dass fast garnix an der an der Landwirtschaft rentabel läuft.
Demnach müssten morgen 80% der Betriebe dicht machen. Warum das nicht passiert?

Weil man mit selbstaufopferung samt Familie, einem bescheidenen leben, dem nutzen von alten Gebäuden und Maschinen etc eben doch sehr sehr lange die Fahne hoch halten kann.
Bis ein Hof wirklich pleite ist dauert es schon sehr sehr lange wenn eine gewisse Grundsubstanz Mal vorhanden war.
Nicht wenige schaffen es auch ihren Hof durch extremen fleiss oder gute Ideen zu sanieren.

Entscheidend ist halt was der Betriebsleiter aus einem Hof macht....
Estomil
 
Beiträge: 4094
Registriert: So Dez 19, 2010 16:06
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Qtreiber » Fr Dez 20, 2019 16:02

wespe hat geschrieben:Die Krux dabei ist, das der selbstständige Unternehmer, wenn die Kalkulationen nimmer aufgehen, seine Preise anpassen kann solang bis es wieder funktioniert.

Der Unternehmer steht ja auch überhaupt nicht im Wettbewerb mit Anderen.

wespe hat geschrieben:Ich kann es auch net verstehen, wenn Handwerksbetriebe Insolvenz gehen bei den Preisen was die da haben. Scheinbar auch net richtig kalkuliert.

Die Höhe des Preises hat nichts mit der Rentabilität zu tun.
wespe hat geschrieben:trotzdem können sie ihre Preise noch selbst gestalten, nach Marktlage halt.

die letzten drei Worte sind relevant.
Qtreiber
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon bauer hans » Fr Dez 20, 2019 16:23

anhilde hat geschrieben:Wenn ich sehe, was man als Quereinsteiger ohne Subventionen von weniger als 2ha Land an Umsatz generieren kann.....

wie der gemüsekleinbauer aus der nordreportage im ndr,der keine gewinne und transporte mitm fahrrad machen wollte.
wir schaffen uns :mrgreen:
bauer hans
 
Beiträge: 8058
Registriert: Mo Apr 27, 2015 7:57
Wohnort: OWL
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Dez 20, 2019 16:31

Qtreiber hat geschrieben:
wespe hat geschrieben:Die Krux dabei ist, das der selbstständige Unternehmer, wenn die Kalkulationen nimmer aufgehen, seine Preise anpassen kann solang bis es wieder funktioniert.

Der Unternehmer steht ja auch überhaupt nicht im Wettbewerb mit Anderen.

wespe hat geschrieben:Ich kann es auch net verstehen, wenn Handwerksbetriebe Insolvenz gehen bei den Preisen was die da haben. Scheinbar auch net richtig kalkuliert.

Die Höhe des Preises hat nichts mit der Rentabilität zu tun.
wespe hat geschrieben:trotzdem können sie ihre Preise noch selbst gestalten, nach Marktlage halt.

die letzten drei Worte sind relevant.

Die können bei uns zur Zeit verlangen, was sie wollen. Hauptsache, sie kommen. Ein Bekannter von mir will eine neue Metzgerei bauen, alles genehmigt, Invest eine gute Million......nur.....die nächsten zwei Jahre sind die Handwerker hier ausgebucht. Beim Staat werden notwendige Reparaturen, ja selbst Kiga-Bauten aufgeschoben, da Handwerkermangel.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon wastl90 » Fr Dez 20, 2019 16:33

wespe hat geschrieben:
Ich muss als Unternehmer immer wieder kalkulieren (rechnen) und erkennen,
wenn etwas nicht (mehr) funktioniert und umgehend reagieren.

Schön gesagt :prost:
Die Krux dabei ist, das der selbstständige Unternehmer, wenn die Kalkulationen nimmer aufgehen, seine Preise anpassen kann solang bis es wieder funktioniert.
Der Landwirt kann das nicht so ohne weideres, er muss die Preise schlucken die ihm vom Markt und EH vorgegeben werden, es Interresiert niemanden ob er damit klarkommt oder eben auch nicht, aber dann immer darauf rumreiten das der Staat dafür Ausgleichzahlungen leistet.
Könnt doch mal zu einem Hofladen gehen, da erschrecken dann die Leute regelmäßig wenn sie die Preise sehen die der Landwirt dort aufruft, seine reellen Produkt Preise und ziehen dann doch lieber zum Discounter ab, da is billiger.
Wie war das Zitat:,,... der Grill darf Geld kosten, dass Fleisch darauf nix. "
Ich kann es auch net verstehen, wenn Handwerksbetriebe Insolvenz gehen bei den Preisen was die da haben. Scheinbar auch net richtig kalkuliert.
Im übrigen fördert der Staat mit Milliarden Beträge ebenfalls das Handwerk (kann man alles nach-Googlen,( bevor hier wieder nach Quellen gerufen wird) und trotzdem können sie ihre Preise noch selbst gestalten, nach Marktlage halt.


Entschuldige bitte die Antwort aber das ist absoluter Schwachsinn

Hast du schon einmal einen Blick über den Tellerrand geworfen? Verschiedene Wirtschaftsbereiche analysiert?

1. Nicht jeder selbstständige Unternehmer kann seine Preise anpassen wie er lustig ist. Ok, Handwerker haben zur Zeit eben eine komfortable Ausgangssituation, das ist aber eher eine Ausnahme. Ein Händler oder Produzent kann nicht einfach seine Preise hochschrauben wie er lustig ist, das funktioniert nur wenn es eben die Mitbewerber auch machen.
2. Der Landwirt muss nicht akzeptieren, nein warum auch? Er macht es leider nur. Natürlich kann man als einzelner nicht viel an der Situation ändern (bis auf den Ausstieg aus dem Hamsterrad), aber von "müssen" kann keine Rede sein. Jeder von uns könnte seinen Landhändler mitteilen, dass er unter 20€/dt Weizen gar nicht erst anrufen braucht.
3. Ich betreibe selbst Einzelhandel, ja viele Leute schlucken. Aber es gibt dennoch einige die wir damit bedienen können. Natürlich wird man nie 100% der Bevölkerung erreichen, alleine deshalb weil es knapp 2% Landwirte gibt und man die sicher nicht zu den Stammkunden zählen kann.
4. Zum Thema Grill. Einige Grillhersteller haben es eben drauf ordentliche Preise für ihr Produkt durchzusetzen. Dann wird eben der 20€ Grill für 150€ verkauft. Was ist verwerflich dran? Eiversüchtig? Das ist eben das Kernproblem unseres Wirtschaftsbereichs - wir sind bereit zu jeden Preis zu verkaufen
5. Das Handwerk ist einer von vielen Bereichen der staatlich gefördert wird. Aber wie bereits erwähnt, wir dürfen auch unsere Preise selbst bestimmten. Leider machen das aber nur wenige. Im letzten Satz hast du es doch schon trefflich geschrieben "je nach Lage halt" - JA je nach Lage! Angebot und Nachfrage lautet das Zauberwort.

Versteh mich nicht falsch, ich hatte schon einige Geschäftszweige die ich neu aufgezogen habe. Nach ein paar Jahren kommt ein Schlaumeier und holt sich die Idee und verkauft das Zeug zu Dumpingpreisen damit er in den Markt kommt. Ja irgendwann hört er auch wieder auf weil er es einfach nicht durchhält. Kalkuliert wurde zuvor anscheinend nicht. Der Markt ist anschließend kaputt. Das ging mir nicht nur bei einem Produkt so (darum bin ich hier auch sehr vorsichtig was ich preisgebe).

Wir alle sind für uns selbst verantwortlich. Auch ich finde die Auflagen- und Verordnungsflut unserer Bundesregierung absolut überzogen. Trotzdem darf man nicht immer jammern, gerade was den Markt betrifft. Viele sind doch zu faul, oder einfach zu unfähig, selbst eine Rechnung zu schreiben. Das überlasst man lieber den Landhandel oder der Molkerei, teilweise werden nicht einmal Preise zuvor vereinbart. Das lädt doch jeden Geschäftspartner dazu ein einen X beliebigen Preis auf die Abrechnung zu schreiben und dabei auch noch ein paar Abzüge für die Qualität vorzunehmen.
wastl90
 
Beiträge: 4589
Registriert: So Aug 04, 2013 16:04
Wohnort: Dachauer Hinterland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Dez 20, 2019 16:43

Tja Wastl, dann melk mal Kühe, liefere die Milch an die Molkerei und schick ihr die Rechnung......Auf die Antwort wäre ich gespannt.
Was du da von dir gibst, ist das polemische Geschwätz eines Nicht-Landwirts, wenn ihm die Argumente fehlen.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Obelix » Fr Dez 20, 2019 17:06

wespe hat geschrieben:
Ich muss als Unternehmer immer wieder kalkulieren (rechnen) und erkennen,
wenn etwas nicht (mehr) funktioniert und umgehend reagieren.

… der selbstständige Unternehmer, wenn die Kalkulationen nimmer aufgehen, seine Preise anpassen kann solang bis es wieder funktioniert. …

Eben nicht.
Der steht mit Osteuropa, China und Indien im Wettbewerb und muss sich nach den Preisen richten.

wespe hat geschrieben: … Der Landwirt kann das nicht so ohne weideres, er muss die Preise schlucken die ihm vom Markt und EH vorgegeben werden …

Das ist nicht anders als in der Industrie.
Oder meinst Du, nur die Landwirte würden vom EH (Einzelhandel) gedrückt.
Du kannst ja mal "Würstchenzangen" aus Buche an den Einzelhandel liefern.

wespe hat geschrieben: … reellen Produkt Preise …

Die "reellen Produkt Preise" bekommen andere Branchen auch nicht.
z.B. T-Shirt, Schuhe, Möbel, Unterhaltungselektronik, Küchengeräte, Spielzeug usw.
Obelix
 
Beiträge: 5441
Registriert: Fr Sep 01, 2006 10:18
Wohnort: D/NRW/Sauerland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Obelix » Fr Dez 20, 2019 17:13

Estomil hat geschrieben:Dafür ist das denken der Landwirte zu langfristig. …

Unternehmer (Industrie, Handwerk usw.) denken auch langfristig.

Estomil hat geschrieben: … eine saubere Analyse der letzten 5jahre schadet aber selten. Dann stellen die
meisten Betriebe nämlich fest, dass fast garnix an der an der Landwirtschaft rentabel läuft.
Demnach müssten morgen 80% der Betriebe dicht machen. Warum das nicht passiert? …

Weil die Landwirte enormes Eigentum und Reserven haben, die sie nach und nach verfrühstücken.
Unternehmer (Industrie, Handwerk usw.) haben solche Reserven im Verhältnis nicht.
Die sind nach kurzer Zeit insolvent, wenn es sich nicht rechnet.

Estomil hat geschrieben: … Weil man mit selbstaufopferung samt Familie, einem bescheidenen leben, dem
nutzen von alten Gebäuden und Maschinen etc eben doch sehr sehr lange die Fahne hoch halten kann.
…

Unternehmer (Industrie, Handwerk usw.) machen das nicht oder wie?
Nein, die haben i.d.R. nicht so viel Vermögen im Rücken wie Landwirte.
Zuletzt geändert von Obelix am Fr Dez 20, 2019 17:25, insgesamt 1-mal geändert.
Obelix
 
Beiträge: 5441
Registriert: Fr Sep 01, 2006 10:18
Wohnort: D/NRW/Sauerland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Obelix » Fr Dez 20, 2019 17:24

Estomil hat geschrieben: … Entscheidend ist halt was der Betriebsleiter aus einem Hof macht. …

Der landwirtschaftliche Betriebsleiter ist oft gefangen in landwirtschaftlichem Dünkel und Traditionen,
die Ihn daran hindern, Entscheidungen in zeitnaher Notwendigkeit zu treffen.

Der Wegfall der Hofabgabeklausel ist für Vollerwerbsbetriebe in vielen Fällen eine Katastrophe.
Die aufgeschlossenen, geistig beweglicheren, i.d.R. besser ausgebildeten Jüngeren sind selbst oft Alt,
bis sie das Ruder in die Hand bekommen.
Die müssen frühzeitig selbst entscheiden dürfen. Selbst Fehler machen dürfen, um daraus zu lernen.
Obelix
 
Beiträge: 5441
Registriert: Fr Sep 01, 2006 10:18
Wohnort: D/NRW/Sauerland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » Fr Dez 20, 2019 17:34

Obelix hat geschrieben:
Der Wegfall der Hofabgabeklausel ist für Vollerwerbsbetriebe in vielen Fällen eine Katastrophe.
Die müssen frühzeitig selbst entscheiden dürfen. Selbst Fehler machen dürfen, um daraus zu lernen.


Die Hofabgabeklausel besagte nur, dass der Hof besitzrechtlich abgegeben werden musste. Da saß nun der Betriebsnachfolger als Pächter und konnte nichts machen, weil der Alte immer noch Eigentümer war. Entweder man ist Willens den Hof abzugegeben oder man ist es nicht. Die Hofabgabeklausel hat daran nichts geändert. Eine Bevormundung weniger, der heute schon mancher "Jungbauer" nachtrauert?
DWEWT
 
Beiträge: 10032
Registriert: So Aug 08, 2010 11:24
Wohnort: Vierländereck/ST/Nds/Bbg/MV
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
92 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Patrik85, Tron135

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki