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Die drei Probleme der Landwirtschaft

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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92 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Obelix » Fr Dez 20, 2019 17:47

DWEWT hat geschrieben: … Da saß nun der Betriebsnachfolger als Pächter und konnte nichts machen, weil der Alte immer noch Eigentümer war. …

Ja, mit den Pachtvertragskonstruktionen hat man den Sinn der Hofabgabeklausel umgangen.

DWEWT hat geschrieben: … Entweder man ist Willens den Hof abzugegeben oder man ist es nicht. …

Ich sag nur: 10 Jahre Pflegeregress!

Wenn der ordentliche Landwirt mit 65 Jahren seinen Betrieb vererbt, ist er mit 75 Jahren aus dem Pflegeregress raus …
… und das Vermögen ist gesichert davor, dass es für Pflegekosten/Pflegeheim verwendet werden muss.
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon freddy55 » Fr Dez 20, 2019 19:07

Ist doch Quatsch mit der Hofabgabe, mein Sohn könnte den ganzen Betrieb nächstes Frühjahr pachten, mit 25, will aber nicht, geht lieber zur Polizei, ist geregeltes Leben und sicherer. Auch meine 4 Töchter und 6 Schwiegersöhne haben keine Lust.
Auch hier im Ort, einer der größten, hat den Hof erst übernommen, auch noch sehr jung, geht jetzt lieber zum Zoll. Also die Hofabgabe ist nicht Ausschlaggebend.
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Obelix » Fr Dez 20, 2019 19:35

freddy55 hat geschrieben:Ist doch Quatsch mit der Hofabgabe, mein Sohn könnte den ganzen Betrieb nächstes Frühjahr pachten, mit 25, will aber nicht, geht lieber zur Polizei, …

Wundert mich jetzt irgendwie nicht.
Du hast dann noch die Hosen an, bis er 35 Jahre ist.
Dann sind die 15 Jahre, wo der den meisten Dampf im Leben hat, weg.
Und wenn's fertig ist vermachst Du den Hof dann doch noch einem Anderen.

freddy55 hat geschrieben: … Auch hier im Ort, einer der größten, hat den Hof erst
übernommen, auch noch sehr jung, geht jetzt lieber zum Zoll. …

Ist doch prima.
Gutes monatliches Einkommen beim Zoll und Einnahmen aus Verpachtung.
Meinst Du wirklich, der hätte, wenn er den Hof selbst weiterbetriebe,
mehr im Geldbeutel?
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon freddy55 » Fr Dez 20, 2019 19:47

Schon wieder nur Blödsinn, immer nur negativ beurteilen, hab 50 Vollgasjahre hinter mir, und wenn ich mich noch ein wenig austoben will mach ich das auf meinem Zweitbesitz in Südwestfrankreich, da sind dann 1000 km zwischen uns. :D
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Dez 20, 2019 20:19

freddy55 hat geschrieben:Schon wieder nur Blödsinn, immer nur negativ beurteilen, hab 50 Vollgasjahre hinter mir, und wenn ich mich noch ein wenig austoben will mach ich das auf meinem Zweitbesitz in Südwestfrankreich, da sind dann 1000 km zwischen uns. :D

Dann gib über......Verpachtung an den Hoferben ist nur Scheisse…..für den Hoferben.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Groaßraider » Fr Dez 20, 2019 20:21

freddy55 hat geschrieben:Istmein Sohn könnte den ganzen Betrieb nächstes Frühjahr pachten, mit 25, will aber nicht, geht lieber zur Polizei, ist geregeltes Leben und sicherer. Auch meine 4 Töchter und 6 Schwiegersöhne haben keine Lust.
.


Sind das nicht ein paar Schwiegersöhne zuviel :regen:
Gruß R. M.
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon wastl90 » Fr Dez 20, 2019 20:24

Isarland hat geschrieben:Tja Wastl, dann melk mal Kühe, liefere die Milch an die Molkerei und schick ihr die Rechnung......Auf die Antwort wäre ich gespannt.
Was du da von dir gibst, ist das polemische Geschwätz eines Nicht-Landwirts, wenn ihm die Argumente fehlen.

Natürlich war das jetzt überspitzt beschrieben aber im Grunde ist es eben so. Wie soll eine Produktion funktionieren wenn man den Abnehmer einfach komplett zuschüttet? Wer würde das denn nicht ausnutzen?

Wie von Wespe beschrieben läuft es eben auch nicht in der freien Wirtschaft. Man muss sich eben immer an den Wettbewerber orientieren bzw. perfektes Marketing beherrschen.

Ps. Ich bin selbst Landwirt
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Fendt 308 ci » Fr Dez 20, 2019 20:26

@Isarland
So wie ich es verstanden habe, hat der potenzielle Nachfolger kein Interesse an der Übernahme.
Hört man aktuell bei uns in der Umgebung öfter und vor allem in Sonderkulturbetrieben.

Aber das mit den 6 Schwiegersöhnen bei nur 4 Töchtern musst du mir nochmal erklären, Freddy :roll: :mrgreen:
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon bauer hans » Fr Dez 20, 2019 20:30

Obelix hat geschrieben:Meine persönliche Meinung als "Außenstehender", die keiner teilen muss:

Fakt:
Der Landwirt ist selbstständiger Unternehmer.

Nur 1 Hauptproblem:
Viele Landwirte verhalten sich nicht wie Unternehmer.


zu bedenken ist,dass der bauer unflexibel unelastisch mit sehr langer AfA produziert.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Isarland » Fr Dez 20, 2019 20:45

Fendt 308 ci hat geschrieben:@Isarland
So wie ich es verstanden habe, hat der potenzielle Nachfolger kein Interesse an der Übernahme.


Als Pächter, klar. Erst 10 Jahre dem Alten die Scheine in den Arsch schieben, uns dann wird er rausgeschmissen, weil sich doch einer von den zwei "überschüssigen" SS beim Alten eingeschlichen hat. War alles schon da.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon freddy55 » Fr Dez 20, 2019 20:58

Fendt 308 ci hat geschrieben:@Isarland
So wie ich es verstanden habe, hat der potenzielle Nachfolger kein Interesse an der Übernahme.
Hört man aktuell bei uns in der Umgebung öfter und vor allem in Sonderkulturbetrieben.

Aber das mit den 6 Schwiegersöhnen bei nur 4 Töchtern musst du mir nochmal erklären, Freddy :roll: :mrgreen:


Ist doch ganz einfach, eine hat schon zweimal gewechselt, der erste hat noch meinen Nachnahmen, der zweite kommt fast täglich bei uns vorbei, alles gut :D :D
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Obelix » Fr Dez 20, 2019 21:44

freddy55 hat geschrieben:
Fendt 308 ci hat geschrieben:@Isarland
So wie ich es verstanden habe, hat der potenzielle Nachfolger kein Interesse an der Übernahme.
Hört man aktuell bei uns in der Umgebung öfter und vor allem in Sonderkulturbetrieben.

Aber das mit den 6 Schwiegersöhnen bei nur 4 Töchtern musst du mir nochmal erklären, Freddy :roll: :mrgreen:


Ist doch ganz einfach, eine hat schon zweimal gewechselt, der erste hat noch meinen Nachnahmen, der zweite kommt fast täglich bei uns vorbei, alles gut :D :D


Du scheinst auf einer vollkommen anderen Ebene zu schweben, wie die wo ich stehe.

a.) Was ist denn daran gut, wenn ein ehemaliger Lover Deiner Tochter noch Deinen Nachnamen hat?
b.) Was ist denn daran gut, wenn ein anderer ehemaliger Lover Deiner Tochter noch täglich vorbeikommt?
M.E. ist beides mehr als peinlich und zum fremdschämen.
Und da wunderst Du Dich, dass Dein Sohn nicht übernehmen will?

Kann das sein, dass Du Deine Kinder gegeneinander ausspielst und Dich noch toll dabei findest?
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon freddy55 » Fr Dez 20, 2019 21:50

Obel....., ich wünsch dir ja nichts böses, aber 4 hübsche Töchter schon :D :D
Andere Frage, was hast du geraucht ..... :shock: :shock:

Im übrigen haben wir nur eine super funktionierende Großfamilie, alle sprechen miteinander, kommen alle fast täglich hier vorbei, Freitags, also auch heute, die meisten von 10 Enkel zum Mittagessen, also von gegenseitig ausspielen weit entfernt. Nur kein Neid :prost:
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon Fendt 308 ci » Fr Dez 20, 2019 22:41

Ach, Quatschbabbler gibt's halt überall :lol:

freddy55 hat geschrieben:Im übrigen haben wir nur eine super funktionierende Großfamilie, alle sprechen miteinander, kommen alle fast täglich hier vorbei, Freitags, also auch heute, die meisten von 10 Enkel zum Mittagessen, also von gegenseitig ausspielen weit entfernt. Nur kein Neid :prost:


Dann gibt's beim Rebenschneiden wenigstens ein rechtes Stück am Tag :mrgreen: :mrgreen: :prost:
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Re: Die drei Probleme der Landwirtschaft

Beitragvon freddy55 » Fr Dez 20, 2019 23:14

Fendt 308 ci hat geschrieben:Ach, Quatschbabbler gibt's halt überall :lol:

freddy55 hat geschrieben:Im übrigen haben wir nur eine super funktionierende Großfamilie, alle sprechen miteinander, kommen alle fast täglich hier vorbei, Freitags, also auch heute, die meisten von 10 Enkel zum Mittagessen, also von gegenseitig ausspielen weit entfernt. Nur kein Neid :prost:


Dann gibt's beim Rebenschneiden wenigstens ein rechtes Stück am Tag :mrgreen: :mrgreen: :prost:


Weißt ja, ich mach alles alleine mit meiner Freundin :D , war heute noch ne neuer Klinge holen für den Spaß nächsten Monat, dabei noch auf den Tacho schauen lassen, genau 750000 Schnitte in einem Jahr :D
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