SHierling hat geschrieben:Also nochmal, für das Protokoll, es sind nicht "zig", sondern ungefähr 8 Milliarden. (3200€/Haushalt/Jahr für Lebensmittel x 7% http://www.bundesregierung.de/Content/D ... hland.html mal Zahl der Haushalte http://www.bpb.de/wissen/GLSOS3,0,0,Bev ... halte.html)
Vieleicht mal mein Posting etwas genauer lesen? Es geht nicht nur um Lebensmittel sondern um alle Waren und Dienstleistungen mit derzeit 7 bzw. 0% Mwst. Das betrifft dann Waren wie u.a. Bücher, Tierfutter, Restaurant-Essen, Bankgebühren, Honorare von Ärzten und anderen Freiberuflern, Spenden an Kirchen, Verbände, Parteien und Vereine, usw.
Die richtig verschärfte Variante wäre wenn Zahlungen an Empfänger in als Steueroasen definierte Länder (Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Dubai, Singapur, Cayman usw.) nur noch dann als Betriebsausgaben anerkannt werden wenn eine Einfuhr von in diesen Ländern hergestellte Waren finanziert werden. Dann müßten u.a. die Öl- und Nahrungsmittelkonzerne in Deutschland richtig Steuern bezahlen. Dazu dann noch eine Regelung das USt-Erstattungen aus Exportgeschäften nicht mehr bar sondern nur über Verrechnung mit in Deutschland zu zahlender Mwst. möglich ist, Stichwort Betrug durch Karusellgeschäfte. Auch hier ergibt sich ein gewaltiges Personaleinsparungspotenzial der Finanzämter.
Sicherlich hast Du bessere Ideen. Also nicht dumm schwatzen sondern ganz konkret her damit!
