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Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon SHierling » Do Okt 20, 2011 10:29

Cairon hat geschrieben: Aber ich denke immer dass man da mal auf etwas logisches denken stößt. Leider ist es eben in den meisten Fällen nicht so. Wer nicht anerkennen kann, dass eine Freilandsau einem höheren Keimdruck ausgesetzt ist als Tier in Stallhaltung argumentiert ideologisch und nicht sachlich.


So ist es.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Okt 20, 2011 10:55

Wer nicht anerkennen kann, dass eine Freilandsau einem höheren Keimdruck ausgesetzt ist als Tier in Stallhaltung argumentiert ideologisch und nicht sachlich.


Ist Heinzi wirklich im Medezinischen Bereich tätig?Dann frage ich mich warum denn alte,schwache,gefährdete Patienten nicht VORM Krankenhaus unter einem Pavillion versorgt werden,sondern IM Krankenhaus, wo Virenträger ein- und ausgehen, wo Virenträger dicht auf dicht sitzen,liegen,verbreiten?
:?
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Biohias » Do Okt 20, 2011 18:35

Die Infektionsgefahr ist bei unprofessionellen Schmuddelklitschen und bei Freilandhaltung viel größer.
Im Endeffekt wird bei diesen Haltungsformen ein viel größerer Prozentsatz krank.

Das in versifften Ställen, wie es sie in De noch zur genüge gibt, und natürlich auch bei Freilandhaltung die Keimgefahr sehr hoch ist,
ist klar. Wenn aber ein Stall nach Biorichtlinien so gebaut wird das eine optimale Hygiene möglich ist wird kein problem auftreten.
Bau auch grad einen und hab mir das lange und ausführlich bei kollegen angeschaut.
Es sind recht ordentliche biologische Leistungen möglich, die Schweine haben sehr wenig Probleme.
Wenn man dieses System auf konventionelle plätze umgestallten würde(mehr futterautomaten, tränken)
dann kann man ohne probleme einen MP für 400€ baun :shock:
Aber gut die Theorie mit Auslauf stößt bei vielen konventionellen Schweinehaltern auf Unverständnis weil sie keine Systeme
kennen die wirklich gut funktionieren, die es aber durchaus gibt.
Es gibt immer Betriebe die ihre Bestände im Griff haben, egal ob Bio oder nicht.
Der Herr mästet das Vieh :D
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Do Okt 20, 2011 19:00

Da muss ich Biohias absolut zustimmen. Wichtiger als die Haltungsform oder die Ausrichtung ist die Motivation, das Wissen und die Sorgfalt des Mästers. Es gibt bei den Konventionelle und bei den Ökologischen gute und schlechte, ich denke dass steht außer Frage. Ich habe mir auch schon öfter Betriebe angeschaut die ökologisch wirtschaften, bei einigen habe ich die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, bei anderen aber war ich sehr positiv angetan und habe bei den Aufenthalten viel gelernt.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Ozzyoil » Sa Okt 22, 2011 5:15

Danke Biohias und Cairon,
endlich wird hier außer dem Getröte der Idiotologen beider Geschmacksrichtungen mal wieder ein sachlicher Beitrag zum Thread geliefert. Darauf sollte man sich einigen: Es gibt bei den Ökos genauso fähige und unfähige Bauern wie auch bei den Konvis und Spinner gibts auch auf beiden Seiten, bei den Ökos sinds wohl manche(nicht alle)Demeters und bei den Konvis manche Komamelker( schöner Begriff übrigens) und die großen Ferkelerzeuger :twisted: Extremisten 8)
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon H.B. » Sa Okt 22, 2011 8:20

Wenn man den Begriff "Ökos" nicht mit ökologischer Arbeitweise verbindet, ist das ok. Der klassische "Öko" hat keine wirtschaftlichen Interessen und versteht nix von Menscht, Tier und Umwelt. Ich hab ja immerschon gesagt, die Bios müssen in 2 Lager aufgeteilt werden: Die Überzeugten (Das sind die "Ökos") und die, die sich von der Vermarktung an die "Ökos" unter den Konsumenten einen größeren wirtschaftlichen Erfolg versprechen. Überschneidungen gibts nicht, weil das Eine das Andere ausschließt. 5% deshalb, weil 95% der Bauern nicht gegen den eigenen Verstand arbeiten können. Die verkaufen ihre Ideale nichtt für Geld.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Sa Okt 22, 2011 8:30

@Ozzyoil

Würde es nicht unbedingt an der Betriebsgröße fest machen. Ich sehr die Betriebsführung als viel wichtiger an als die Größe. Große Betriebe mit gutem personal die ordentlich geführt sind finde ich absolut ok. Problematisch wird es, wenn ein Familienbetrieb stark wächst sagen wir mal über die 200 Kuh-Grenze, die Zahl der Arbeitskräfte aber nicht mit wächst und man über kurz oder lang nicht mehr gegen den Hof ankommt. Dann bleiben Leistung, Tiergesundheit und damit auch das Einkommen auf der Strecke. Ein Komamelker ist für mich jemand der ohne Rücksicht auf Verluste wächst, bis er irgendwann ausgebrannt und bewusstlos im Melkstand liegt.
Unser Tierarzt ist an einem betrieb im Osten an einer Anlage mit 10.000 Sauen beteiligt, die Ferkel sind sehr gut, agil und gesund. Die haben die entsprechenden Fachleute im Betrieb und arbeiten ordentlich, kein Problem.

Für mich steht die Art wie der Betrieb geführt wird im Vordergrund. Sind die Tiere gesund, ist der Hof sicher (Güllegrube, Leitern, Arbeitssicherheit) und ein gewisses maß an Ordnung. Eigentlich ist es mir egal ob jemand konventionell oder biologisch arbeitet, dass muss jeder Betriebsleiter für sich selber entscheiden. Problematisch wird es doch immer wenn jemand meint die anderen in ein schlechtes Licht stellen oder bekehren zu müssen. Da man so etwas schon so oft erlebt hat laufen da doch schon fast Automatismen ab. Manchmal sind es dann auch Aktionen die man startet weil man von Mitgliedern der anderen Fraktion an anderer Stelle an den Pranger gestellt wurde. Ich denke wichtig wäre dass an sich Gegenseitig akzeptiert und jedem seine Existenzberechtigung lässt. Wenn ein Konventioneller ordentlich wirtschaftet und sich an die Vorschriften und Gesetze ist es nicht angebracht ihn als Tierquäler und Umweltzerstörer zu verunglimpfen. Genauso unangebracht ist es einen Öko für den Hunger in der Welt verantwortlich zu machen und die Ehec-Kriese an Bio an sich fest zu machen. Skandale und Krisen gibt es bei Ökos und bei Konvis, das haben wir alle schon erlebt. Wie ich es ja auch schon an anderer Stelle gesagt habe, bei vielen Auseinandersetzungen geht es mehr um Religion und Weltanschauung als um eine sachlich Diskussion. Ich weiß ja auch, dass zeitweise die Pferde auch mit mit durchgehen mögen und manchmal denke ich wäre es besser die Meinung des anderen zu akzeptieren und sich darauf zu einigen, dass man sich nicht einig ist. Aber es ist eben so, wenn man unsachlich angegriffen wird, neigt man halt dazu heftig zurück zuschlagen.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Ozzyoil » Sa Okt 22, 2011 12:54

Cairon hat geschrieben: Aber es ist eben so, wenn man unsachlich angegriffen wird, neigt man halt dazu heftig zurück zuschlagen.

ja genauso isses!! Und manchmal kann man das provozieren nicht lassen:
Ozzyoil hat geschrieben:und bei den Konvis manche Komamelker( schöner Begriff übrigens) und die großen Ferkelerzeuger :twisted: Extremisten 8)
:oops: :oops: :oops:
Grundsätzlich sollte man deinen Beitrag ganz an den Anfang eines jeden Threads stellen, der sich auch nur ansatzweise mit dem thema beschäftigt :wink:
H.B. hat geschrieben:5% deshalb, weil 95% der Bauern nicht gegen den eigenen Verstand arbeiten können. Die verkaufen ihre Ideale nichtt für Geld.
Wer sind jetzt deine 5%? .Ökologisch wirtschaftende Bauern? Kann nicht sein wir arbeiten mit unserem Verstand!!! 8) Ohne bräuchten wir PSM :lol:
Und das 95 % nicht gegen ihren verstand arbeiten können, stimmt sicher nicht, wie sonst rennen viele blind in Arbeitsfallen, wie sonst kann man schon vor der Aussaat seine Ernte verkaufen, wie sonst kann man sich mit Millionen verschulden um nen Stall zu bauen und von 50 auf 300 Kühe aufstocken... Betrifft übrigens beide Lager. :roll:


H.B. hat geschrieben:Ich hab ja immerschon gesagt, die Bios müssen in 2 Lager aufgeteilt werden: Die Überzeugten (Das sind die "Ökos") und die, die sich von der Vermarktung an die "Ökos" unter den Konsumenten einen größeren wirtschaftlichen Erfolg versprechen. Überschneidungen gibts nicht, weil das Eine das Andere ausschließt.

warum soll es keine Überschneidungen geben?
Ich bin überzeugt von meiner Wirtschaftsweise und mache das nicht wegen des Mehrverdienstes oder so, sondern weil ich genauso arbeiten will.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon H.B. » Sa Okt 22, 2011 18:11

Ozzyoil hat geschrieben:Ich bin überzeugt von meiner Wirtschaftsweise und mache das nicht wegen des Mehrverdienstes

Schön. Solange das nicht alle tun, stellts ja auch kein Problem dar
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Okt 22, 2011 18:44

Die Bio-Konvi Diskussion ist von schwarz/weiß denken geprägt. Vieleicht liegt die Lösung ja irgendwo dazwischen, also in der Kombination einzelner Methoden aus beiden Lagern. Mal ein Beispiel: Lupenreines Biofleisch ist vor allem deshalb so teuer weil das Futter lupenrein Bio hergestellt werden muß und entsprechend teuer ist. Dann kommen noch hohe Kosten für separate Tiertransporte, Schlachtungen und Kühldisplays in den Supermärkten hinzu.

Für diese lupenreinen, aber teuren Bioprodukte gibt es zwar Käufer, aber eben nur einige Prozent und deshalb wird das auch immer ein Nischenprodukt bleiben. Andererseits hat Konvi-Fleisch bei den Verbrauchern das Image, zwar billig zu sein aber aus Haltungsformen zu stammen die für den gestreßten Stadtmenschen kein schöner Anblick sind. Gekauft wird es trotzdem, weil die einzige Alternative, lupenreine Bioware, viel zu teuer ist.

Ich denke das Problem sind die Kriterien der einzelnen Bio-Siegel wie z.B. Demeter. Vermutlich würde es den meisten Verbrauchern schon reichen wenn er weiß dass sein Fleisch von kleineren, familiengeführten Betrieben aus der Region stammt und kein GVO-Futter eingesetzt wird. Wenn das dann 10 oder 20% teurer ist als anonyme Massenware dann gibt es auch einen entsprechend großen Abverkauf. Das merken die großen Konvi-Betriebe in ihren Bilanzen und werden gezwungen ihr Geschäftsmodell zu überdenken.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon forenkobold » Sa Okt 22, 2011 18:59

Ach der Jochen..
will uns wieder unsren Job erklären und "NEUE" Ideen bringen, auf die wir dumme Bauern seiner Meinung nach nicht kommen..

Als ob es nicht genügend Markenfleischprogramme und Regionale Programme gäbe.
Teilweise gescheitert, teilweise so vor sich hinkrebsend und teilweise auch gut laufend..
Das tatsächliche Marktpotential ist längst erschlossen und ausgeschöpft.
Halte und nicht für dümmer als DU es bist und erklär uns lieber endlich mal deine verwegene Mehrwertsteuertheorie.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Sa Okt 22, 2011 19:18

@Jochens Bruder

Ich halte dass für absolutes Wunsch, nicht weil ich mir nicht vorstellen könnte so zu produzieren, sondern weil der größte Teil der Verbraucher nur nach dem Preis kauft. Wiesenhof versucht doch auch gerade glücklichere Hähnchen als Privatgeflügel zu etablieren. ich glaube nicht dass es klappt, dass Programm wird leise wieder eingestellt werden. Schlicht und einfach weil die Hähnchen nicht in ausreichender Menge gekauft werden.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Okt 22, 2011 19:29

forenkobold hat geschrieben:Das tatsächliche Marktpotential ist längst erschlossen und ausgeschöpft.
Halte und nicht für dümmer als DU es bist und erklär uns lieber endlich mal deine verwegene Mehrwertsteuertheorie.

Offensichtlich sind diese Marktpotentiale noch nicht richtig ausgereizt. Jedenfalls kann ich derartige Produkte nicht dort finden wo wir in Hamburg einmal pro Woche alles einkaufen, nämlich bei METRO. In vielen anderen relevanten Supermarktketten dürfte das ähnlich sein. Was der Kunde nicht im Regal findet kann er auch nicht kaufen.

Zum Thema Mwst.: Alle Produkte und Dienstleistungen die derzeit mit 7 oder 0% in Deutschland verkauft werden bekommen den vollen Mwst.-Satz. Da es sich überwiegend um lebensnotwendige Dinge handelt nimmt der Staat dadurch zig Milliarden zusätzlich ein. Diese Zusatzeinnahmen werden genutzt um eine der folgenden Optionen zu finanzieren:

A. Senkung des derzeitigen Satze von 19%

B. Direktzahlung an Menschen mit geringer Kaufkraft wie z.B. Erhöhung von Kleinrenten, Kindergeld, Hartz IV, Bafög, Wohngeld usw.

Der Clou liegt darin das dies kein Nullsummenspiel ist. Zum einen sparen viele Firmen Buchhaltungskosten, viel wichtiger ist aber das die Finanzämter, Gerichte usw. jede Menge Arbeitsentlastung haben. Die dadurch freiwerdenden Kapazitäten können eingesetzt werden um viel wirksamer als bisher gegen asoziale Steuerhinterzieher vorzugehen. Dadurch könnten die allgemeinen Steuersätze spürbar gesenkt werden was einem gigantischen Konjunkturprogramm gleichkäme, nur das es nicht auf Kredit finanziert ist.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Okt 22, 2011 19:43

Cairon hat geschrieben:Wiesenhof versucht doch auch gerade glücklichere Hähnchen als Privatgeflügel zu etablieren. ich glaube nicht dass es klappt, dass Programm wird leise wieder eingestellt werden. Schlicht und einfach weil die Hähnchen nicht in ausreichender Menge gekauft werden.

Das Problem von Wiesenhof ist das Image als böser Massentierhalter. Wie gesagt, Image. Ob es wirklich so ist spielt für den Verbraucher beim Griff ins Kühlregal keine Rolle. Gerade in der Landwirtschaft kann die pure Größe einer Firma deshalb auch ein Fluch sein. Die von dir genannten Aktivitäten von Wiesenhof sowie deren Verzicht auf GVO-Soja bestätigt ja genau das was ich im Vorposting gesagt habe. Die Frage ist nur ob das auch ausreicht um einen erfolgreichen Imagewandel durchzuführen.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon SHierling » Sa Okt 22, 2011 20:06

Also nochmal, für das Protokoll, es sind nicht "zig", sondern ungefähr 8 Milliarden. (3200€/Haushalt/Jahr für Lebensmittel x 7% http://www.bundesregierung.de/Content/D ... hland.html mal Zahl der Haushalte http://www.bpb.de/wissen/GLSOS3,0,0,Bev ... halte.html)

Diese 8 Milliarden verteilt auf den Umsatz der Nicht-Lebensmittel machen dann wieviel Steuersenkung bitte?

Leistungsempfänger nach Deinen Vorgaben sind
5.5 Mio beim Arbeitsamt (http://www.theonussbaum.de/seiten/arbei ... zahlen.htm)
+ ca 1 Mio Bafög (http://www.zeit.de/studium/2011-07/bafoeg-studierende)
+ 400.000 arme Rentner (2,4% aller Renter lt http://www.tagesschau.de/inland/rentnerarmut100.html und 16,3 Mio Rentner )
+ 9 Millionen Kindergeldempfänger ( http://www.bpb.de/wissen/8SDDW7,0,0,Kindergeld.html )
+ 859.607 Wohngeldempfänger macht dann eine

Erhöhung der jeweiligen Leistung um 40 Euro im Monat oder umgerechnet 1 Bio-Rinderbraten. Aber nicht alles auf einmal ausgeben, und keine Buddelschiffe kaufen davon, denn die Leistungen sind allesamt Zweckgebunden.
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