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Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 11, 2011 15:46

heinzi the chicken hat geschrieben: :lol: :lol: wiederholtes Eigentor von dir! Ich wiederhole: Die Holänder stecken jeden Landwirt, erstmal in die Isolierabteiliung wegen erhöhtem MRSA Risiko......

In Holland wird jeder Patient auf MRSA kontrolliert bevor er "eingestallt" wird.

MRSA sind nur dann ein Problem, wenn sie IN den Körper gelangen.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon xyxy » Di Okt 11, 2011 15:56

n24 der kollaps kein weg zurück
http://www.n24.de/news/newsitem_7331755 ... oplay=true


sehr interessant!
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 8:59

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... smittel%3F
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » So Okt 16, 2011 10:55

Gesundheits-Themenguide.de hat geschrieben:Die Studie zeigt, dass zwar viele verstehen, dass die Resistenz gegen Antibiotika ein globales Problem ist. Doch wesentlich wenigeren leuchtet ein, welchen Einfluss die Nichtbefolgung der ärztlichen Anordnung auf die Entwicklung der Resistenz und ihre eigene Gesundheit hat", erklärt Professor Jean-Claude Pechere von der Fakultät für Genetik und Mikrobiologie an der Universität Genf.


http://www.gesundheit-themenguide.de/se ... nahme.html

pressemitteilungen-online hat geschrieben:Falsche Einnahme züchtet Resistenzen
Noch ausgeprägter ist das Problem allerdings bei der Therapie, speziell wenn ungerechtfertigt Antibiotika verschrieben werden. Das ist etwa in rund der Hälfte aller Antibiotika-Behandlungen von Infektionen der Nasennebenhöhlen, des Rachens oder Mittelohres der Fall, in Folge normaler Erkältungen sogar bei 100 Prozent. “Antibiotika gegen Viren verfehlen ihre Wirkung, sind daher sinnlos eingesetzt und bereiten neben direkten Kosten auch Mehrkosten für Resistenzentwicklungen”, so Hauptverbands-Sprecher Josef Probst.


http://www.pressemitteilungen-online.de ... sistenzen/

shortnews hat geschrieben:EU-Bürger wissen zu wenig über die Einnahme von Antibiotika
In einer Eurobarometer-Umfrage kam jetzt heraus, dass viele EU-Bürger nur wenig über die richtige Einnahme von Antibiotikum und die Risiken bei falscher Einnahme wissen. Erschreckend war bei der Umfrage, dass 40 Prozent der Befragten im letzten Jahr ein Antibiotikum eingenommen hatten.

Gerade häufige Einnahme eines Antibiotikums führen zu gefährlichen Resistenzen. Deutschland gehört in der EU mit 28 Prozent noch zu einem Land, in dem weniger Antibiotika eingenommen wird, als in anderen Ländern. Doch viele der Befragten hatten das Medikament gegen Erkältungen eingenommen.

Da Erkältungen aber im allgemeinen von Viren ausgelöst werden, hilft ein Antibiotikum dort nicht. Experten warnen vor der übermäßigen Einnahme der Antibiotika. In allen bei der Umfrage teilnehmenden Ländern gibt es bereits ein Überwachungssystem für Resistenzen.


http://www.shortnews.de/id/826204/EU-Bu ... ntibiotika

t-online hat geschrieben:
"Bei der Verschreibung überlegter vorgehen"

Entscheidend sei zudem, die Bildung von Antibiotikaresistenzen möglichst ganz zu vermeiden. "Je mehr Antibiotika verbraucht werden, desto mehr steigt das Risiko von Resistenzen", erklärte Hacker. Ärzte in Krankenhäusern und Hausärzte müssten daher bei der Verschreibung von Antibiotika noch überlegter vorgehen und in diesem Bemühen durch zuverlässige Daten zur lokalen Resistenzsituation unterstützt werden.

Falsche Einnahme macht resistent

Neben der zu häufigen Verordnung durch Ärzte sind auch Einnahmefehler seitens des Patienten für die Resistenzen verantwortlich: Wird ein Medikament vom Patienten vorzeitig abgesetzt, können Bakterien überleben und bei der nächsten Einnahme kann das Mittel bereits unwirksam sein. Daher ist es extrem wichtig, die Anweisungen des Arztes zu Dosierung und Zeitpunkt der Einnahme zu beachten. Lesen Sie vor der Einnahme der Antibiotika den Beipackzettel genau durch oder wenden sich bei weiteren Fragen direkt an Ihren Arzt.


http://lifestyle.t-online.de/antibiotik ... 3264/index
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 11:05

:lol: :lol:
Ihr seid ja Komiker.....was wollt ihr damit sagen, dass ärzte mindestens so schlecht sind wie egostische renditegeile Landwirte? Wollt ihr die Schuld alleine der Humanmedizin geben und euch frei von allen Fehlern machen, und sage, die Ärzte machen das auch!? Wollt ihr sagen, dass ihr so weitermachen könnt, nur damit ihr euch jedes 3. jahr einen Vario kaufen könnt und um doch noch Flächen für 1200 euro zu pachten? Wollt ihr sagen, dass euch die Probleme der Gesellschaft egal sind, nur weil ihr einen Mythos der Intensivierung hinterher läuft?
Ihr seid einfach nur lächerlich, anstatt sachlich über das Problem zu diskutieren lenkt ihr ab, und versucht die Schuld auf andere zu schieben.

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http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 11:06

ihc833 hat geschrieben:Geflügel esse ich aus Prinzip nicht


:lol: :prost:
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » So Okt 16, 2011 11:08

heinzi the chicken hat geschrieben::lol: :lol:
Ihr seid ja Komiker.....was wollt ihr damit sagen, dass ärzte mindestens so schlecht sind wie egostische renditegeile Landwirte? Wollt ihr die Schuld alleine der Humanmedizin geben und euch frei von allen Fehlern machen, und sage, die Ärzte machen das auch!? Wollt ihr sagen, dass ihr so weitermachen könnt, nur damit ihr euch jedes 3. jahr einen Vario kaufen könnt und um doch noch Flächen für 1200 euro zu pachten? Wollt ihr sagen, dass euch die Probleme der Gesellschaft egal sind, nur weil ihr einen Mythos der Intensivierung hinterher läuft?
Ihr seid einfach nur lächerlich, anstatt sachlich über das Problem zu diskutieren lenkt ihr ab, und versucht die Schuld auf andere zu schieben.

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Ich will damit sagen, dass man das eigentliche Problem angehen sollte anstatt Landwirten immer zu unterstellen sie wäre die Hauptquelle multiresistenter Keime. Aber es ist ja viel einfacher Bauernbashing zu betreiben statt sich mal an die eigene Nase zufassen.

Das Problem wurde hier schon 100.000 mal diskutiert, aber Leute wie Du glauben uns ja eh nicht, dass wir immer weniger Medikamente einsetzen, für dich sind wird doch eh nur egostische renditegeile Landwirte

Da braucht man doch gar nicht versuchen sachlich zu diskutieren.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 11:28

Cairon hat geschrieben:Ich will damit sagen, dass man das eigentliche Problem angehen sollte anstatt Landwirten immer zu unterstellen sie wäre die Hauptquelle multiresistenter Keime.


....und du verstehst es nicht: ich habe nirgendwo vom " Hauptquelle" geredet, dass war jetzt deine Imagination.....Ich betone nochmal: Die Landwirtschaft ist nicht der Hauptschuldige, aber es ist ein gewisser Faktor, der absolut unnötig ist.......


Cairon hat geschrieben:Aber es ist ja viel einfacher Bauernbashing zu betreiben statt sich mal an die eigene Nase zufassen.


Blödsinn, ich setze in beider meiner Berufe auf minimalen Einsatz und am wichtigsten auf PREVENTION!

Cairon hat geschrieben:Das Problem wurde hier schon 100.000 mal diskutiert, aber Leute wie Du glauben uns ja eh nicht, dass wir immer weniger Medikamente einsetzen, ......


...hast du dafür einen Link...ich lese immer nur das gegenteil ( und bitte Unterscheide voher ob Medikamente allgemein oder Antibiotika, Antiparasitika sind fast Bedeutungslos für die Humanmedizin.....)


Cairon hat geschrieben:....für dich sind wird doch eh nur egostische renditegeile Landwirte


...jup einige sind hier nicht besser als ein Biogaser mit Monokultur oder ein Hedgefondmanager in Bangladesh!

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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » So Okt 16, 2011 12:01

heinzi the chicken hat geschrieben:....und du verstehst es nicht: ich habe nirgendwo vom " Hauptquelle" geredet, dass war jetzt deine Imagination.....Ich betone nochmal: Die Landwirtschaft ist nicht der Hauptschuldige, aber es ist ein gewisser Faktor, der absolut unnötig ist.......


Ach ja, Antibiotika in der Tierhaltung sind absolut unnötig. Antibiotika bei Erkältung und anderen viralen Infekten sind absolut unnötig. Und wie willst Du denn Tiere halten ohne bei Erkrankungen angemessen reagieren zu können. Oder soll die Tierhaltung ganz eingestellt werden?

heinzi the chicken hat geschrieben:Blödsinn, ich setze in beider meiner Berufe auf minimalen Einsatz und am wichtigsten auf PREVENTION!


Und das tuen die Tierhalte nicht? Sie geben freiwillig viel Geld für Medikamente aus, die man durch Hygiene- und Bestandsmanagement nicht einsetzen müsste? Auf welchem Stern lebst Du denn? ich habe auch schon an anderer stelle geschrieben, dass bei uns der Medikamenteneinsatz in den letzten 20 Jahren deutlich rückläufig ist. Durch das Verbot von antibiotischen Leistungsfördern ist ja auch schon ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen gewesen. Impfungen und Hygienemanagement in den Betrieben und die Produktion größerer Ferkelpartien, sowie feste Bindung zwischen Ferkelerzeuger, Aufzüchter und Mäster haben zu einer deutlichen Reduzierung des Medikamentenbedarfs geführt.
Den Bild in deinem Profil nach bist du mit dem anderen Bein in der Medizin oder wie soll ich das deuten? Könnte es dir daher so gegen den Strich gehen wenn hier die Sprache auf die Humanmedizin kommt? Und warum willst Du hier einen Nebenkriegsschauplatz so intensiv behandelt wissen, wenn das Hauptproblem wo anders liegt?

heinzi the chicken hat geschrieben:...hast du dafür einen Link...ich lese immer nur das gegenteil ( und bitte Unterscheide voher ob Medikamente allgemein oder Antibiotika, Antiparasitika sind fast Bedeutungslos für die Humanmedizin.....)


Ich denke nicht, dass ich dir da Links geben muss, schließlich hast Du bei diesen Themen immer kräftig mit gepostet. hatten wir das nicht auch gerade im Zuge der ARD-Berichte zur Hühnerhaltung? Ich werde mich jetzt hier nicht auf einzelne Spitzfindigkeiten einlassen, lies was Du geschrieben hast und die Antworten darauf.

heinzi the chicken hat geschrieben:...jup einige sind hier nicht besser als ein Biogaser mit Monokultur oder ein Hedgefondmanager in Bangladesh!
mfg
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Und einige hier sind einfach nur Trolle, durchgeknallte Ökotucken ohne Ahnung von der Materie, linksgerichtete Hobbyimker die ihren Bienen Round up spritzen und sich dann wundern, dass sie krepieren oder einfach nur Gutmenschen die Spaß am bauernbashing haben.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon forenkobold » So Okt 16, 2011 16:26

Eigentlich hat sich die Diskussion durch die Statistik Niederlande/Deutschland schon erledigt.
Wer da immer noch der "Massentierhaltung" die (Mit)Schuld gibt, dem fehlt die nötige Intelligenz, einfachste Zusammenhänge zu kapieren.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 16:56

forenkobold hat geschrieben:Eigentlich hat sich die Diskussion durch die Statistik Niederlande/Deutschland schon erledigt.
Wer da immer noch der "Massentierhaltung" die (Mit)Schuld gibt, dem fehlt die nötige Intelligenz, einfachste Zusammenhänge zu kapieren.


..dann musst du mir aber mal deine Sicht der DInge mal erklären......
Jetzt nochmal eine Studie für die, die nicht verstehen wollen.....

http://www.plospathogens.org/article/in ... at.1002158

"These results suggest that antibiotic release into the environment might be a significant contributor to the emergence and maintenance of resistance and emphasize the importance of introducing measures to reduce antibiotic pollution."

ich hoffe du bist des Englischen mächtig, sonst übersetze ich gern für dich!

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http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 17:15

Cairon hat geschrieben:Ach ja, Antibiotika in der Tierhaltung sind absolut unnötig. Antibiotika bei Erkältung und anderen viralen Infekten sind absolut unnötig. Und wie willst Du denn Tiere halten ohne bei Erkrankungen angemessen reagieren zu können. Oder soll die Tierhaltung ganz eingestellt werden?



Da hast du recht, ist in der Humanmedizin eine schwierige Frage! Nur ich wiederhole zum 4. oder 5. mal hier, was ist wichtiger, dass die intensive Tierhaltung funktioniert, oder dass erkrankte Menschen eher zu stark" behandelt werden. Natürlich ist es sinnlos, dass jeder virale Infekt mit AB bombardiert wird, aber irgendwo ist denn auch mal ein bakterieller dazwischen, wo das Kind denn hops geht, weil der Hausarzt auf Ab vertichten wollte....alles eine Frage der Prioritäten.....
Die Tierhaltung braucht nicht eingestellt werden, aber es muss was an den Haltungsbedingugen geändert werden ( ich will nicht, dass alle Fleischerzeuger Bio werden, aber zum Beispiel wäre eine Reduzierung der Dichte in einem Stall der erste Schritt ...meiner Meinung nach...andere Faktoren kommen dazu....)


Cairon hat geschrieben:Und das tuen die Tierhalte nicht? Sie geben freiwillig viel Geld für Medikamente aus, die man durch Hygiene- und Bestandsmanagement nicht einsetzen müsste?


Dass nicht Landwirte, sondern der Markt das fordert ist mir schon bewusst.....aber Atomkraftwerke schafft ja auch bald ab.....

Cairon hat geschrieben: ich habe auch schon an anderer stelle geschrieben, dass bei uns der Medikamenteneinsatz in den letzten 20 Jahren deutlich rückläufig ist.


Statistik? quelle? hörensagen?

Cairon hat geschrieben:Durch das Verbot von antibiotischen Leistungsfördern ist ja auch schon ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen gewesen.


ja ist doch logisch....aber dass Medikamente ( mit der Idikation einer Krankheit) weniger werden glaube ich nicht......


Cairon hat geschrieben:Den Bild in deinem Profil nach bist du mit dem anderen Bein in der Medizin oder wie soll ich das deuten? Könnte es dir daher so gegen den Strich gehen wenn hier die Sprache auf die Humanmedizin kommt? Und warum willst Du hier einen Nebenkriegsschauplatz so intensiv behandelt wissen, wenn das Hauptproblem wo anders liegt?


Wir können über das "Hauptpproblem" gerne noch mal diskutieren, da habe ich keine Angst vor. Das ist genauso wie hier ein Problem mit einer gewissen Lobby und einer gewissen anderen Gesselschaft. Aber du brauchst nicht fürchten, habe mich auch schon mit anderen Kollegen meines Hauptberufes kritisch behagt.

Cairon hat geschrieben:Und einige hier sind einfach nur Trolle, durchgeknallte Ökotucken ohne Ahnung von der Materie, linksgerichtete Hobbyimker die ihren Bienen Round up spritzen und sich dann wundern, dass sie krepieren oder einfach nur Gutmenschen die Spaß am bauernbashing haben.


..wie gesagt, sehe mich nicht als bauern - oder ärztebasher, sondern jemand der etwas kritisch beleuchtet, wenn du das nicht abkannst, dann solltest du deinen Kram verpachten, bio-landwirte werden hier auch die ganze Zeit angegrifen und es heult keiner rum......

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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » So Okt 16, 2011 17:16

schimmel hat geschrieben:
Heinzi, eine Schwedische Studie auf Englisch, ich muss zugeben, das hat Stiel, dagegen können wir nicht mehr gegenan argumentieren.....du hast gewonnen. Ich gebe es nicht gern zu, aber du bist der Größte und hast die besten www- Quellen!


...ich helfe gerne weiter! Auch dir lass ich was von meiner Allwissenheit über! :prost: :lol:
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » So Okt 16, 2011 22:40

heinzi the chicken hat geschrieben:Da hast du recht, ist in der Humanmedizin eine schwierige Frage! Nur ich wiederhole zum 4. oder 5. mal hier, was ist wichtiger, dass die intensive Tierhaltung funktioniert, oder dass erkrankte Menschen eher zu stark" behandelt werden. Natürlich ist es sinnlos, dass jeder virale Infekt mit AB bombardiert wird, aber irgendwo ist denn auch mal ein bakterieller dazwischen, wo das Kind denn hops geht, weil der Hausarzt auf Ab vertichten wollte....alles eine Frage der Prioritäten.....
Die Tierhaltung braucht nicht eingestellt werden, aber es muss was an den Haltungsbedingugen geändert werden ( ich will nicht, dass alle Fleischerzeuger Bio werden, aber zum Beispiel wäre eine Reduzierung der Dichte in einem Stall der erste Schritt ...meiner Meinung nach...andere Faktoren kommen dazu....)


Klar, das optimale Totschlagargument. Wir halten nur Tier und ihr rettet ja Menschenleben. Wir versorgen die Menschen nur mit Nahrung und ihr bekämpft die Übel der Welt. Weißt Du was man machen muss um mehr Antibiotika einzusparen, intensivieren. Große geschlossene Haltungssysteme mit hohen Hygiene-Standards, Zentralisierung und einheitliche Standards um die Einschleppung von Erregern in die Bestände zu vermeiden. Nicht kleiner, sondern größer ist die Lösung. Geschlossene System mit 10.000 Sauen und die Schlachteier direkt am Stall, könnte man höchste Hygiene gewährleisten. Kleiner, extensiver ist der falsche weg, da braucht man eher mehr Antibiotika.
Und auf die Frage mit dem Kind möchte ich doch noch mal intensiver eingehen. In den meisten Fällen wir doch erst mal ganz pauschal mit der AB-Keule drauf gehauen. Wie sieht es denn mit der Erregerfeststellung und einem Resistenztest aus? Und wenn Du durch denn massenhaften Einsatz von AB ein Kind rettest und dann 10 Kinder an multiresistente Keime verlierst, was wäre dann angebracht?

heinzi the chicken hat geschrieben:Dass nicht Landwirte, sondern der Markt das fordert ist mir schon bewusst.....aber Atomkraftwerke schafft ja auch bald ab.....


Also schaffen wir den Markt ab und machen Planwirtschaft, oder was willst Du damit sagen?

heinzi the chicken hat geschrieben:Statistik? quelle? hörensagen?


Es ist aber so, leider kann ich es Dir nicht direkt mit Zahlen belegen, aber ich hatte Dir es ja schon an anderer Stelle ausgeführt, dass durch größere Sauenbestände, größere Ferkelpartien mit einheitlichem Hygienestatus, Impfung der Ferkel und besseres Stallmanagment der Verbrauch an AB um mindestens 50% in den letzten 20 Jahren zurück gegangen ist. Früher wurden viel öfter ganze Bestände, auch prophylaktisch behandelt. Ich werde dir hier jetzt nicht meine gesamten Behandlungsbücher offenlegen, aber es ist so. Heute gehen die meisten Schweine vom Hof ohne bei uns je ein Medikament bekommen zu haben, abgesehen von der Wurmkur bei der Einstallung. Warst Du schon mal in einem modernen Schweinebetrieb? Hast Du Dich mal mit der Hygiene dort beschäftigt?

heinzi the chicken hat geschrieben:ja ist doch logisch....aber dass Medikamente ( mit der Idikation einer Krankheit) weniger werden glaube ich nicht......


Wenn Du mir unterstellst dass ich lüge, warum sollte ich dir dann überhaupt etwas glauben? Dann können wir die Diskussion gerne beenden und Du kannst weiter deine unnötigen AB-Gaben machen und weiter die Bauern bashen. Aber gewonnen hast Du dadurch nichts! Schau Dir mal einen modernen, gut geführten Schweinebetrieb an und vergleiche es mit den Zuständen vor 20 Jahren, dann reden wir weiter.

heinzi the chicken hat geschrieben:Wir können über das "Hauptpproblem" gerne noch mal diskutieren, da habe ich keine Angst vor. Das ist genauso wie hier ein Problem mit einer gewissen Lobby und einer gewissen anderen Gesselschaft. Aber du brauchst nicht fürchten, habe mich auch schon mit anderen Kollegen meines Hauptberufes kritisch behagt.


Eine andere Gesellschaft wirst Du sicher nicht erstellen können und Deine Meinung von vorhin sagt es doch. Lieber gleich voll Antibiotika, anstatt dass einer keines bekommt. Und Du unterstellst uns dass wir nicht richtig damit umgehen. Du hast doch das Beispiel mit dem Kind gebracht, inwiefern setzt Du Dich denn dann kritisch mit deinen Kollegen auseinander, wenn Du am Anfang schreibst lieber 10 um sonst als einen verpassen?

heinzi the chicken hat geschrieben:..wie gesagt, sehe mich nicht als bauern - oder ärztebasher, sondern jemand der etwas kritisch beleuchtet, wenn du das nicht abkannst, dann solltest du deinen Kram verpachten, bio-landwirte werden hier auch die ganze Zeit angegrifen und es heult keiner rum......

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Was ich nicht ab kann musst Du schon mir überlassen, ich denke nur dass eine Diskussion mit Dir recht fruchtlos ist. Du willst es doch gar nicht verstehen, schließlich lüge ich ja, was den AB-Verbrauch angeht. Und Du fühlst Dich doch angegriffen, wenn jemand etwas gegen die Humanmedizin sagt, kannst Du dass etwa nicht ab, dann geh in Pension und gebe Deinen Job auf und lass es jemand machen der es besser kann. Und wenn sich hier kein Bio-Bauer verteidigen will, dann ist dass dessen Problem. ich halte nichts von Bio, warum sollte ich es verteidigen? Ich verteidige dass was ich für richtig halte. Und wann ich was auch immer tue, lass ich mir bestimmt nicht von Heinzi dem Hähnchen sagen.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Biohias » So Okt 16, 2011 22:57

@Cairon
Gegen solche Vorwürfe braucht man sich nicht zu verteidigen, weil sie großteils so absurd sind das man bei so viel
Aufklärungsbedarf gar nicht weiß wo man anfangen soll.
Soviel Zeit und ausdauer wie Ihc und konsorten hab ich nicht :?
Und das sich bei solchen verbalen Angriffen und bodenlosen beschuldigungen (nicht direkt auf dich bezogen)
kaum ein Biobauer zu wort meldet ist ja iwie kein wunder :roll:
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