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Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon H.B. » Di Okt 18, 2011 18:43

heinzi the chicken hat geschrieben:...ich bin doch selsbt einer.....

Dann versuch dich so zu benehmen. Du musst nicht für alles die Schuld auf dich und die anderen Bauern nehmen. Wer sich so verhält, wie das 95% der deutschen Bauern tun, macht sich weder an der Umwelt, noch an der Menschheit schuldig - und die paar Bios bringen die Welt auch nicht zum Untergehen, da brauchts schon etwas mehr......
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Di Okt 18, 2011 19:37

ihc833 hat geschrieben:Irgendwie grad kein Bock hier viel zu schreiben ....


Ich auch nicht, hatte schon angefangen es genau auszuführen, wie man in den USA einen passenden Hygienestatus für 10.000 Sauen aufbaut, Heinzi würde es ja eh nicht glauben, also was soll´s.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » Di Okt 18, 2011 20:05

Cairon hat geschrieben:
Ich auch nicht, hatte schon angefangen es genau auszuführen, wie man in den USA einen passenden Hygienestatus für 10.000 Sauen aufbaut, Heinzi würde es ja eh nicht glauben, also was soll´s.


...deinen Hygiene status kannst du dir in die Haare schmieren.........dann erklär doch mal!
Ich galube an alles, was wissenschaftlich belegt werden kann!
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » Di Okt 18, 2011 20:15

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... ikrokosmos

..hier noch ein paar Infos....eigentlich nur die ersten 5 Minuten...
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Di Okt 18, 2011 20:32

heinzi the chicken hat geschrieben:
...deinen Hygiene status kannst du dir in die Haare schmieren.........dann erklär doch mal!
Ich galube an alles, was wissenschaftlich belegt werden kann!


Ist schon sehr bedenklich wenn dir der Hygienestatus so egal ist, gerade Du als einer der im medizinischen Bereich tätig ist sollte sehr großen Wert auf so etwas legen. Um es kurz auf den Punkt zu bringen, es ist einfacher einen Betrieb mit 10.000 Sauen durch Hygienemaßnahmen und Impfungen gesund zu halten, als 1000 Betriebe mit 10 Sauen. Ich habe es in den USA gesehen, die haben ihre Anlage mit 10.000 Sauen mit Hygieneschleusen, Desinfektion und Infrastrukturmaßnahmen so sauber gemacht, dass dagegen jedes Krankenhaus ein Drecksloch ist. Die Mitarbeiter sammeln sich vor der Schicht in einem speziellen Gebäude im Ort, ziehen sich aus duschen, ziehen frische betriebseigene Kleidung an und werden dann mit eigenen Bussen zur Anlage gefahren, die sie wiederum durch eine Hygieneschleuse betreten. Diese Farmen haben eigene Basiszuchten, eigne Besamungsstationen, mehrere eigene Veterinäre, die ständig vor Ort sind. Die Kontrolle der Bestände ist enorm und wenn jemand versucht private Gegenstände oder Lebensmittel in die Anlage zu bringen fliegt er. Eigene LKW´s mit eigenen externen Waschanlagen, spezielle Reinigungstrupps und Hygienebeauftragte. Die Anlagen sind weit draußen isoliert angelegt und hoch gesichert. Ich könnte es Dir im Detail beschreiben, aber dazu fehlt mir jetzt gerade die Lust. Die hatten ein eigenes Futtermischwerk und haben alles bis ins letzte in ihren eigenen Laboren untersucht. An solch einen Hygienestatus kommst Du mit kleinen Betrieben nicht mal an nährend ran. Sicher hast Du recht, wenn ein Erreger in eine große Anlage kommt breitet er sich schneller aus, aber was ist wenn der Erreger kaum Chancen hat in die Anlage zu kommen und durch die ständige Präsens von Tierärzten fällt es auch schneller auf, als bei 1000 Betrieben mit 10 Sauen. Wenn Du Details zum Thema suchst geh googeln, denn mir glaubst Du ja eh nicht.

Du siehst es doch schon an deinem Video von den Sauen in Holßel, da kommt jeder Hans Wurst ran und kann sie mit allem füttern was er hat, jeder Vogel, jede Ratte und jedes Wildschwein kommt daran, wie willst Du da Erreger fern halten und auch diese sauen werden krank, wie gesagt ich kenne den besitzer persönlich.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » Di Okt 18, 2011 20:44

Cairon hat geschrieben:
Ist schon sehr bedenklich wenn dir der Hygienestatus so egal ist, gerade Du als einer der im medizinischen Bereich tätig ist sollte sehr großen Wert auf so etwas legen. Um es kurz auf den Punkt zu bringen, es ist einfacher einen Betrieb mit 10.000 Sauen durch Hygienemaßnahmen und Impfungen gesund zu halten, als 1000 Betriebe mit 10 Sauen. Ich habe es in den USA gesehen, die haben ihre Anlage mit 10.000 Sauen mit Hygieneschleusen, Desinfektion und Infrastrukturmaßnahmen so sauber gemacht, dass dagegen jedes Krankenhaus ein Drecksloch ist. Die Mitarbeiter sammeln sich vor der Schicht in einem speziellen Gebäude im Ort, ziehen sich aus duschen, ziehen frische betriebseigene Kleidung an und werden dann mit eigenen Bussen zur Anlage gefahren, die sie wiederum durch eine Hygieneschleuse betreten. Diese Farmen haben eigene Basiszuchten, eigne Besamungsstationen, mehrere eigene Veterinäre, die ständig vor Ort sind. Die Kontrolle der Bestände ist enorm und wenn jemand versucht private Gegenstände oder Lebensmittel in die Anlage zu bringen fliegt er. Eigene LKW´s mit eigenen externen Waschanlagen, spezielle Reinigungstrupps und Hygienebeauftragte. Die Anlagen sind weit draußen isoliert angelegt und hoch gesichert. Ich könnte es Dir im Detail beschreiben, aber dazu fehlt mir jetzt gerade die Lust. Die hatten ein eigenes Futtermischwerk und haben alles bis ins letzte in ihren eigenen Laboren untersucht. An solch einen Hygienestatus kommst Du mit kleinen Betrieben nicht mal an nährend ran. Sicher hast Du recht, wenn ein Erreger in eine große Anlage kommt breitet er sich schneller aus, aber was ist wenn der Erreger kaum Chancen hat in die Anlage zu kommen und durch die ständige Präsens von Tierärzten fällt es auch schneller auf, als bei 1000 Betrieben mit 10 Sauen. Wenn Du Details zum Thema suchst geh googeln, denn mir glaubst Du ja eh nicht.

Du siehst es doch schon an deinem Video von den Sauen in Holßel, da kommt jeder Hans Wurst ran und kann sie mit allem füttern was er hat, jeder Vogel, jede Ratte und jedes Wildschwein kommt daran, wie willst Du da Erreger fern halten und auch diese sauen werden krank, wie gesagt ich kenne den besitzer persönlich.



...da hast du deine tollen Amis.....

http://www.youtube.com/watch?v=En-16rmJvts
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Di Okt 18, 2011 21:33

@Heinzi

War klar, dass da nur wieder irgend ein Rotz kommt. Es ging um Hygiene, um Haltungsformen und Antibiotika, da kommen deine Bioschweine nicht mit. Ob man es unter anderen Gesichtspunkten für richtig hält ist ja was ganz anderes. Aber der Antibiotikabedarf ist dabei geringer als bei 1000 Biohöfen.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Okt 19, 2011 14:56

Cairon hat geschrieben:Ist schon sehr bedenklich wenn dir der Hygienestatus so egal ist, gerade Du als einer der im medizinischen Bereich tätig ist sollte sehr großen Wert auf so etwas legen.


Natürlich ist der mir nicht egal, aber es ist fast unmöglich das für Menschen effektiv durchtzuführen, also wird es praktisch unmöglich für Tiere sein......

Cairon hat geschrieben:Um es kurz auf den Punkt zu bringen, es ist einfacher einen Betrieb mit 10.000 Sauen durch Hygienemaßnahmen und Impfungen gesund zu halten, als 1000 Betriebe mit 10 Sauen.


Bitte Beweise, Studien, Quellen, Fakten!

Die Mitarbeiter sammeln sich vor der Schicht in einem speziellen Gebäude im Ort, ziehen sich aus duschen, ziehen frische betriebseigene Kleidung an und werden dann mit eigenen Bussen zur Anlage gefahren, die sie wiederum durch eine Hygieneschleuse betreten. Diese Farmen haben eigene Basiszuchten, eigne Besamungsstationen, mehrere eigene Veterinäre, die ständig vor Ort sind. Die Kontrolle der Bestände ist enorm und wenn jemand versucht private Gegenstände oder Lebensmittel in die Anlage zu bringen fliegt er. Eigene LKW´s mit eigenen externen Waschanlagen, spezielle Reinigungstrupps und Hygienebeauftragte. Die Anlagen sind weit draußen isoliert angelegt und hoch gesichert. Ich könnte es Dir im Detail beschreiben, aber dazu fehlt mir jetzt gerade die Lust. Die hatten ein eigenes Futtermischwerk und haben alles bis ins letzte in ihren eigenen Laboren untersucht. An solch einen Hygienestatus kommst Du mit kleinen Betrieben nicht mal an nährend ran. Sicher hast Du recht, wenn ein Erreger in eine große Anlage kommt breitet er sich schneller aus, aber was ist wenn der Erreger kaum Chancen hat in die Anlage zu kommen und durch die ständige Präsens von Tierärzten fällt es auch schneller auf, als bei 1000 Betrieben mit 10 Sauen. Wenn Du Details zum Thema suchst geh googeln, denn mir glaubst Du ja eh nicht.
[/quote]

....du hast ein paar wichtige Punkte vergessen.....
1. Futter? Wird das Futter vorher sterilisiert? Sonst ist es potentiell kontaminiert.
2. Die Menschen, können Erreger nicht nur auf der Haut tragen, sondern im Darm, Mund und Genitalttract tragen...
3. Bakterien sind natürlich sogar teilweise nützliche Helfer in der Darmflora. Darunter gehört sogar der E.coli......wenn dort aber Antiobiotika eingewetzt werden ( zum Beispiel als Anabolika) dann werden die ebenso resistent.
4.Und irgendwann muss mal ein Schwein von aussen reinkommen, sosnt wäre es ja Inzucht....
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Mi Okt 19, 2011 16:34

@Heinzi
Beweise mir doch das Gegenteil, Studien, Fakten, Quelle Belege.....

Das die Wahrscheinlichkeit einer Infektion von außen bei einer Freilandhaltung wie der in Neuenwalde (Schaulustige, Vögel, Wildscheine usw.) höher ist als bei Schweinen die in einem Stall weit ab jedes Publikumsverkehrs willst Du doch wohl nicht in Frage stellen oder muss ich dir noch beweisen, dass 1 plus 1 unter den üblichen Bedingungen 2 gibt?
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Okt 19, 2011 16:51

Cairon hat geschrieben:@Heinzi
Beweise mir doch das Gegenteil, Studien, Fakten, Quelle Belege.....

Das die Wahrscheinlichkeit einer Infektion von außen bei einer Freilandhaltung wie der in Neuenwalde (Schaulustige, Vögel, Wildscheine usw.) höher ist als bei Schweinen die in einem Stall weit ab jedes Publikumsverkehrs willst Du doch wohl nicht in Frage stellen oder muss ich dir noch beweisen, dass 1 plus 1 unter den üblichen Bedingungen 2 gibt?


...ist zwar wikipedia, aber für dich genau richtig....

"Ansteckende Krankheiten (Infektionskrankheiten): Überall wo Individuen in großer Enge leben, steigt auch die Gefahr, dass sich eine ansteckende Krankheit durch Übertragung der Erreger rasch ausbreitet und so zur Epidemie wird."

http://de.wikipedia.org/wiki/Population ... e_Faktoren
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon heinzi the chicken » Mi Okt 19, 2011 16:54

Cairon hat geschrieben:@Heinzi

War klar, dass da nur wieder irgend ein Rotz kommt. Es ging um Hygiene, um Haltungsformen und Antibiotika, da kommen deine Bioschweine nicht mit. Ob man es unter anderen Gesichtspunkten für richtig hält ist ja was ganz anderes. Aber der Antibiotikabedarf ist dabei geringer als bei 1000 Biohöfen.



...wie gesagt erstmal beweisen, bevor Behauptungen naufgestellt werden.....

...und dass du das Video als "Rotz" bezeichnest, ist ja mal wieder typisch...Teile der Landwirte leben nicht mehr in der Realität, wahrscheinlich hast du dir es nichtmal angeguckt..... :lol:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Do Okt 20, 2011 8:47

heinzi the chicken hat geschrieben:
....du hast ein paar wichtige Punkte vergessen.....
1. Futter? Wird das Futter vorher sterilisiert? Sonst ist es potentiell kontaminiert.
2. Die Menschen, können Erreger nicht nur auf der Haut tragen, sondern im Darm, Mund und Genitalttract tragen...
3. Bakterien sind natürlich sogar teilweise nützliche Helfer in der Darmflora. Darunter gehört sogar der E.coli......wenn dort aber Antiobiotika eingewetzt werden ( zum Beispiel als Anabolika) dann werden die ebenso resistent.
4.Und irgendwann muss mal ein Schwein von aussen reinkommen, sosnt wäre es ja Inzucht....


Du hast recht, ich habe Dir hier nicht jede Kleinigkeit im System erläutert, aber dass werde ich gerne tun.

1. Das Mischfutter dort wird in einem eigenen Mischwerk hergestellt. Beim Einkauf der Komponenten läuft ein eigenes System zur Sicherung der Qualität und der Hygiene ab. Im Werk werden die Futtermittel entsprechend erhitzt und behandelt um die Wahrscheinlichkeit der Einschleppung von Erregern zu minimieren. Warst Du schon mal in einem modernen Mischwerk in dem Futter hergestellt wird?

2. Sicherlich können Menschen noch Erreger in die Anlage schleppen, aber es müssen dann auch Erreger sein die über die Artengrenze springen können und unter den gegebenen Umständen dort wird die Möglichkeit sicher nicht auf Null gesengt doch sehr stark reduziert. Und Du kannst davon ausgehen, dass die Mitarbeiter ihr Geschäft in entsprechenden sanitären Einrichtungen verrichten und nicht auf den Spalten bei den Schweinen.

3. Es werden dort kaum Antibiotika eingesetzt, nur wenn es wirklich zu Erkrankungen kommt, was selten der Fall ist. Im Bereich der Hygiene werden Desinfektionsmittel eingesetzt. Antibiotische Leistungeförderer wurden dort nicht eingesetzt und sind in Deutschland auch verboten.

4. Den Betrieben in denen die Mastferkel zur Welt kamen, war ein Basiszuchtbetrieb vorgeschaltet der die anderen Betriebe mit Jungsauen versorgte. Dadurch wurde der bedarf an Zukauftieren deutlich reduziert. Die Zugekauften Tiere blieben 6 Wochen in einem speziellen Quaratänestall bevor sie in die Basisherde integriert wurden. das Sperma wurde auf einer eignen Besamungsstation gewonnen, aufbereitet und untersucht, so dass kein direkter Kontakt zwischen Sau und Eber nötig war. Beim Sperma wurde natürlich auch peinlich genau auf Hygiene geachtet um so keine Erreger zu übertragen. Mögliche Infektionsbrücken wurden wo immer es möglich war unterbrochen.

Verendete Tiere wurden direkt in einen Tiefkühlcontainer geschafft und gefrostet, um ein eventuell vorhandenes Risiko zu minimieren.

Sicherlich kann man mit all diesen Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit eine Infektion nicht auf Null drück, aber massiv reduzieren. Und wie macht ihr dass den im Krankenhaus wenn ihr einen Patienten mit einem geschwächten Immunsystem habt, separiert ihr ihn und haltet ihn von möglichen Infektionsquellen fern oder stellt ihr ihn in die Halle?

Was Deinen Film angeht, so hast Du recht ich habe ihn nicht bis zum ende gesehen, aber was ich gesehen habe hat mir gereicht. Ich habe aber das End gesehen und nachvollzogen aus welcher Quelle diese Film stammt. Ein Film einer solche Gruppierung (Pig Business) ist für dich ein Beweis. Du willst doch immer Beweise und der Aufruf am Ende des Films zeigt doch ganz klar in welche Richtung es geht.

Und nun möchte ich dich um eine ganz einfach Antwort bitte:

Ein Sau mit Ferkeln, gehalten wie die Tiere in Neuenwald. 2 E-Zäune unter denen die Ferkel durch können, in einem Bereich in dem es Wildschweine gibt.

Auf der anderen Seite eine Sau mit Ferkeln die in einem Stall lebt, auf einem Gelände das gesichert und eingezäunt ist, die Stalltüren sind verschlossen.

Welche der beiden Gruppen hat ein höheres Ansteckungsrisiko mit Wildschweinepest?

Und zu Deiner anderen frage, sich wenn ein Erreger in eine große Anlage kommt kann er sich schneller ausbreiten. Dagegen wir aber ja mit dem entsprechenden Hygienemanagement vorgegangen. Wenn kein Erreger rein komm, kann sich kein Erreger ausbreiten und dass die Erreger bei einer Außenhaltung wesentlich leichte rein kommen muss glaube ich nicht bewiesen werden.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Tooom » Do Okt 20, 2011 9:19

schimmel hat geschrieben:Lars, noch nicht gemerkt, es geht Heinzi nicht um Erreger,sondern um Gut und Böse. Der Gute ist der Tierhalter, der kleine Herden in der freien Natur sämtlichen Erregern aussetzt und das Risiko maximiert, und der Böse ist der, der viele Tiere in einer rel. Keimfreien Umgebung hält. "Die" (Verallgemeinerung :mrgreen: ) wollen keine sichere Produktion, die wollen ausschließlich eine Wohlfühl - Produktion um dauerhaft die Tierhalter für Epedemien verantwortlich machen zu können....


Ist doch vollkommen richtig was Heinzi schreibt. Mit dieser Einstellung sollte es mehr geben.
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon forenkobold » Do Okt 20, 2011 9:49

heinzi the chicken hat geschrieben: ...ist zwar wikipedia, aber für dich genau richtig....

"Ansteckende Krankheiten (Infektionskrankheiten): Überall wo Individuen in großer Enge leben, steigt auch die Gefahr, dass sich eine ansteckende Krankheit durch Übertragung der Erreger rasch ausbreitet und so zur Epidemie wird."

http://de.wikipedia.org/wiki/Population ... e_Faktoren


Ja und?
erst wenn sie auftritt. Und das lässt sich in großen Beständen viel besser verhindern. Eine der größten Gefahren geht da von einbrechenden Tierrechtsterroristen aus, die Krankheiten in die Ställe schleppen.
Die Infektionsgefahr ist bei unprofessionellen Schmuddelklitschen und bei Freilandhaltung viel größer.
Im Endeffekt wird bei diesen Haltungsformen ein viel größerer Prozentsatz krank.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ehec & Bio: Eine politisch unkorrekte Verbindung! von Keckl

Beitragvon Cairon » Do Okt 20, 2011 10:26

schimmel hat geschrieben:Lars, noch nicht gemerkt, es geht Heinzi nicht um Erreger,sondern um Gut und Böse. Der Gute ist der Tierhalter, der kleine Herden in der freien Natur sämtlichen Erregern aussetzt und das Risiko maximiert, und der Böse ist der, der viele Tiere in einer rel. Keimfreien Umgebung hält. "Die" (Verallgemeinerung :mrgreen: ) wollen keine sichere Produktion, die wollen ausschließlich eine Wohlfühl - Produktion um dauerhaft die Tierhalter für Epedemien verantwortlich machen zu können....


Ja Reini, ich weiß ja dass Du Recht hast, es geht hier nicht um Tierhaltung, Hygiene oder Antibiotika sondern um Religion. Aber ich denke immer dass man da mal auf etwas logisches denken stößt. Leider ist es eben in den meisten Fällen nicht so. Wer nicht anerkennen kann, dass eine Freilandsau einem höheren Keimdruck ausgesetzt ist als Tier in Stallhaltung argumentiert ideologisch und nicht sachlich.
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