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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Do Apr 07, 2022 10:47

Ja aber wir diskutieren doch hier über das Für und Wider vom E-Auto, oder nicht?
Hab ich denn Einfluss darauf, was in 5,10 oder 15 Jahren wie besteuert wird?
Nein
Man will den CO2 Ausstoß drastisch senken, soviel ist klar.
Der E-Antrieb ist dabei eine Hilfe, insbesondere, wenn man eine PV Anlage als Stromquelle nutzt.
Das es nicht komplett ohne CO2 geht, logisch.

Manch einer hier sieht das zwar ganz anders, ok.
Aber unsere Politik sieht derzeit einen großen Vorteil im E-Auto.
Und unsere Politik legt fest, welche Steuern und Abgaben in Zukunft erhoben werden.

Also was jetzt?
Heute ein E-Auto wählen und finanziell besser rumkommen, oder einen Diesel wählen und hoffen, das die Politik den Diesel entlastet und den E-Antrieb stärker besteuert?

Ich hab mich für das Erste entschieden.
Jedem das Seine

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Do Apr 07, 2022 14:26

langer711 hat geschrieben:Ja aber wir diskutieren doch hier über das Für und Wider vom E-Auto, oder nicht?
Hab ich denn Einfluss darauf, was in 5,10 oder 15 Jahren wie besteuert wird?
Nein

Was hat das miteinander zu tun?
(absehbar) höhere Steuern sprechen gegen etwas. So weit sollte das eigentlich jedem einleuchten.

langer711 hat geschrieben:Man will den CO2 Ausstoß drastisch senken, soviel ist klar.
Der E-Antrieb ist dabei eine Hilfe, insbesondere, wenn man eine PV Anlage als Stromquelle nutzt.

Der E-Antrieb ist nur dann eine Hilfe, wenn er zu weniger CO2-Emissionen führt. Das tut er im Elektroauto nicht. Dass eine PV-Anlage gut ist, steht außer Frage, das hat aber mit Autos nichts zu tun.

langer711 hat geschrieben:Aber unsere Politik sieht derzeit einen großen Vorteil im E-Auto.
Und unsere Politik legt fest, welche Steuern und Abgaben in Zukunft erhoben werden.

Was die Politik aber nicht kann, ist die Festlegung der Systemkosten. Kosten lassen sich nicht vorschreiben.

langer711 hat geschrieben:Also was jetzt?
Heute ein E-Auto wählen und finanziell besser rumkommen, oder einen Diesel wählen und hoffen, das die Politik den Diesel entlastet und den E-Antrieb stärker besteuert?

Wohl eher so:
Heute einen Verbrenner wählen und trotz massiver staatlicher Benachteiligung nicht teurer fahren oder ein Elektroauto wählen und heute trotz massiver Subventionen nicht billiger fahren mit Aussicht auf viel massivere Steuererhöhungen als bei Verbrennern?

Du vertraust fest darauf, dass die Regierung auf Steuereinnahmen im Verkehrsbereich verzichtet und sich das Geld an anderer Stelle holt. Das ist extrem optimistisch und mich würde wirklich interessieren, wieso du das so fest glaubst.
Die Politik in der EU arbeitet fleißig auf ein Verbot von Verbrennern in PKW hin. Spätestens wenn das beschlossen ist, werden die Steuern auf Elektromobilität enorm steigen, weil dann niemand mehr zum billigeren Verbrenner "flüchten" kann.
Und auch wenn kein Verbrennerverbot kommt, wird es sich der Staat nicht leisten können, Verbrenner teurer zu machen als Elektroautos. Ungefähr die gesamte Wirtschaft hängt daran. Du siehst doch, dass selbst bei so einer kurzzeitigen Preisspitze wie die letzten Wochen alle möglichen Leute in ganz Europa sofort Sturm laufen und die Politik die Preisbremse zieht.
Glaubst du wirklich, dass das in ein paar Jahren so viel anders ist und die Spritpreise von der Politik gezielt in die Höhe gejagt werden? Ziemlich optimistisch...
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Do Apr 07, 2022 15:06

Das wir beide anderer Meinung sind steht außer Frage.
Aber ich will Dich gern drauf aufmerksam machen, das man zunächst mal den Anteil der E-Fahrzeuge erhöhen möchte.
Dazu gibt man sogar Taschengeld raus.
Das macht man so lange, bis kein einziger Verbrenner mehr verkauft wird, da will man zumindest hin.
Zwischendurch wird man sehr wahrscheinlich die Taschengelder streichen.
Gleichzeitig wird man die Steuern auf Sprit erhöhen, um das E-Auto attraktiver zu machen.
Erst wenn man keine Neuzulassungen bei Verbrennern mehr hat, wird man sich auf Einnahmen aus dem E-Auto stürzen.
Jetzt will man den Verbrenner ab 2030 verbieten.
Ob man das beibehält, schauen wir.
Also VOR 2030 bin ich so naiv und rechne nicht mit merklichen Steuererhöhungen beim E-Auto.
Das würde ja dem Wunsch nach mehr E-Autos widersprechen.
Eher erwarte ich daher Steigerungen bei der Mineralölsteuer.
Strom wird sicherlich teurer werden, klar.
Darum die Eigenstrom PV.

So… jetzt mach ich erstmal Ölwechsel am Tesla.
:D
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Do Apr 07, 2022 16:23

langer711 hat geschrieben:Aber ich will Dich gern drauf aufmerksam machen, das man zunächst mal den Anteil der E-Fahrzeuge erhöhen möchte.
Dazu gibt man sogar Taschengeld raus.
Das macht man so lange, bis kein einziger Verbrenner mehr verkauft wird, da will man zumindest hin.

Hört sich toll an, kann aber nicht funktionieren, weil sich hohe Subventionen und viele Elektroautos gegenseitig ausschließen, da nicht finanzierbar.
Der Begriff "Taschengeld" für Milliardenschwere Subventionen ist auch eine Verharmlosung sondergleichen.
Ein "da will man hin" hilft bei der Finanzierung auch nicht. Man will auch Geld in der Staatskasse haben.

langer711 hat geschrieben:Gleichzeitig wird man die Steuern auf Sprit erhöhen, um das E-Auto attraktiver zu machen.

Das geht nicht, da hängt die Industrie dran. Hohe Spritpreise treffen vor allem die Menschen, die wenig Geld haben... Also nicht die Neuwagenkäufer. Eine ineffizientere für mehr Elektroautos auf den Straßen gibt es fast nicht, von sozialer Gerechtigkeit garnicht erst angefangen.

langer711 hat geschrieben:Also VOR 2030 bin ich so naiv und rechne nicht mit merklichen Steuererhöhungen beim E-Auto.
Das würde ja dem Wunsch nach mehr E-Autos widersprechen.

Fällt dir nicht selber auf, dass genau da der Schönheitsfehler ist? Der Wunsch nach mehr Elektroautos kann nur mit hohen Subventionen pro PKW erfüllt werden. Hohe Elektroauto-Subventionen und viele Elektroautos führen wozu? Richtig: Ein gigantisches Loch in der Staatskasse.
Du vertraust darauf, dass dem Staat die Elektro-Fantasie wichtiger ist als Geld, Wissenschaft oder Emissionen. Das ist mutig... oder naiv.

Was glaubst du wohl, warum ein Verbrennerverbot überhaupt im Gespräch ist? Wenn Elektroautos so toll und billig wären, bräuchte man sowas nicht. Der einzige Grund für ein Verbrennerverbot ist, dass damit zwangsläufig mehr Elektroautos auf die Straße kommen, ohne dass gigantische Subventionen notwendig sind. Teurer wird's unterm Strich so oder so.

Die Mineralölsteuer gibt es übrigens schon lange nicht mehr. Die Energiesteuer und damit die Kraftstoffkosten zu erhöhen, bringt wie gesagt nur sehr wenig für die Neuzulassungen von Elektroautos.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » Do Apr 07, 2022 18:03

Ich denke schon dass hohe Kraftstoffkosten die Leute ein E-Auto zumindest in Erwägung ziehen lassen (neben der Förderung, die man ja mitnehmen muss).
Nur ist jedem klar dass Strom auch teurer wird. Ob bei der Inflation dann noch der Euro so locker sitzt für Neuwagenkäufe auf DEM Niveau?
Was der Staat mit den Steuern macht weiß man nicht, das Zurückrudern von der Verbrenner-Verdammung wird schwer. Möglicherweise zapft man lieber andere Quellen an. Allerdings führt ideologisches Kurshalten leider selten zu Wohlstand.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Fr Apr 08, 2022 6:28

Vario_TA hat geschrieben:(…)
Fällt dir nicht selber auf, dass genau da der Schönheitsfehler ist? Der Wunsch nach mehr Elektroautos kann nur mit hohen Subventionen pro PKW erfüllt werden. Hohe Elektroauto-Subventionen und viele Elektroautos führen wozu? Richtig: Ein gigantisches Loch in der Staatskasse.
Du vertraust darauf, dass dem Staat die Elektro-Fantasie wichtiger ist als Geld, Wissenschaft oder Emissionen. Das ist mutig... oder naiv.


Im Augenblick ist es vor allem real.
Und Deine ellenlangen Romane ändern daran weiterhin nichts.

Klar wird man ein Loch stopfen müssen und Einnahmen brauchen. Da wird man zuerst den BAFA Zuschuss streichen, fertig.
Und selbst das wird stufenweise sein.

Erst wenn das komplett abgeschafft wurde wird man auf sowas wie „Kilometergeld“ gehen.

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Fr Apr 08, 2022 8:39

langer711 hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:(…)
Fällt dir nicht selber auf, dass genau da der Schönheitsfehler ist? Der Wunsch nach mehr Elektroautos kann nur mit hohen Subventionen pro PKW erfüllt werden. Hohe Elektroauto-Subventionen und viele Elektroautos führen wozu? Richtig: Ein gigantisches Loch in der Staatskasse.
Du vertraust darauf, dass dem Staat die Elektro-Fantasie wichtiger ist als Geld, Wissenschaft oder Emissionen. Das ist mutig... oder naiv.


Im Augenblick ist es vor allem real.

Was ist real? Hohe spezifische Subventionen sind real. Hohe Elektroautomarktanteile sind nicht real. Hast du irgendwie nicht mitbekommen, dass Elektroautos noch lange keine 100% Marktanteil haben!? Und wie willst du das erreichen, wenn die Subventionen gestrichen werden?
weniger Subventionen = weniger Elektroautos.
Allein die Unterbindung des Exports von fast neuen Autos (nach der Mindesthaltedauer bei Elektroautos) würde Elektroautos in Deutschland rund ein Drittel ihres Marktanteils kosten. Die Neuzulassungen repräsentieren also nicht mal das tatsächliche Interesse der Neuwagenkäufer. Hinzu kommen die EU-Vorgaben zum Flottenverbrauch (die ja im Prinzip einfach nur ein anteiliges Verbrennerverbot sind), die verzerren das Bild noch weiter.
Glaubst du wirklich, dass man ohne ein Verbrennerverbot und mit geringeren Subventionen als jetzt auf hohe Marktanteile bei Elektroautos kommt? Mich würde wirklich interessieren, wie man auf sowas kommt.
Es ist kein Naturgesetz, dass der Elektroautoanteil steigt.

langer711 hat geschrieben:Erst wenn das komplett abgeschafft wurde wird man auf sowas wie „Kilometergeld“ gehen.

Ja...und?
Glaubst du wirklich, dass das erst dann der Fall ist, wenn Elektroautos annähernd 100% Marktanteil erreichen?
Welchen Teil von Loch in der Staatskasse verstehst du nicht?

Es gibt eine Zwickmühle: ENTWEDER man erreicht irgendwann das erklärte politische Ziel von reiner Elektromobilität ODER man streicht die Subventionen nach und nach und verhindert damit das Loch in der Staatskasse. Beides parallel kann nicht funktionieren, jedenfalls nicht ohne Verbrennerverbot. Dann wird es aber auch richtig teuer. Die Systemkosten lassen sich nicht vorschreiben.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Neo-LW » Fr Apr 08, 2022 10:05

Moin,

politisches Ziel ist es, die Abgase in den Eneregierzeugungsanlagen zu konzentrieren.

Dann dort Fernwärme mit fossilen Brennstoffen Fernwärme zu erzeugen.

CO2-freie Kernenergie ist nur in Frankreich gefragt.

Naja, und die Besteuerung der Elektroenergie für motorische Zwecke
findet erst ab 2025 statt.

So formen die Politiker die Physik.


Olli
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Fr Apr 08, 2022 11:57

Argument:
Das E Auto muss auch zum Erhalt der Infrastruktur beitragen, also muss es irgendwie besteuert werden.
Na klar, dem stimme ich zu.

Im Moment will die Politik aber, das mehr E-Autos verkauft werden.
Dieses Ziel wird man sicherlich nicht erreichen, wenn man möglichst schnell die Abgaben beim E-Auto hochschraubt.

Man wird, im Gegenteil, die Abgaben der Verbrenner-Mobilität hochschrauben.
Aus 2 Gründen
1. um die Akkus nicht auszubremsen
2. weil durch nur kleine Erhöhungen viel zusammenkommt.

Das die BAFA Zahlungen irgendwann reduziert/abgeschafft werden, um Geld zu sparen.
Klar…
Aber das juckt niemanden, der das Geld schon erhalten hat.

Wenn das zu kompliziert ist, dann sei froh, das das Dein Chef noch nicht gemerkt hat und halt Dich zurück mit Deiner Meinung, damit das so bleibt.

Man soll ja keine Absicht unterstellen, wenn Dummheit ausreicht.
Aber in Deinem Fall wird’s echt eng.

Der Lange
Zuletzt geändert von langer711 am Fr Apr 08, 2022 12:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Fr Apr 08, 2022 13:52

langer711 hat geschrieben:Im Moment will die Politik aber, das mehr E-Autos verkauft werden.
Dieses Ziel wird man sicherlich nicht erreichen, wenn man möglichst schnell die Abgaben beim E-Auto hochschraubt.

Gut erkannt.
Wie gesagt widersprechen sich aber die Ziele "deutlich mehr Elektroautos" und "Einnahmen aus dem PKW- Bereich finanzieren Verkehrsinfrastruktur".
Wie oft muss ich das noch umformulieren, bis es ankommt?

langer711 hat geschrieben:Man wird, im Gegenteil, die Abgaben aus der Verbrenner-Mobilität hochschrauben.
Aus 2 Gründen
1. um die Akkus nicht auszubremsen
2. weil durch nur kleine Erhöhungen viel zusammenkommt.

Das wird mir langsam zu blöd, ich verweise nur noch auf das, was ich schon geschrieben habe:
Vario_TA hat geschrieben:
langer711 hat geschrieben:Gleichzeitig wird man die Steuern auf Sprit erhöhen, um das E-Auto attraktiver zu machen.

Das geht nicht, da hängt die Industrie dran. Hohe Spritpreise treffen vor allem die Menschen, die wenig Geld haben... Also nicht die Neuwagenkäufer. Eine ineffizientere für mehr Elektroautos auf den Straßen gibt es fast nicht, von sozialer Gerechtigkeit garnicht erst angefangen.


Dass man den BAFA-Zuschuss nicht reduzieren kann, ohne dass weniger Elektroautos verkauft werden, habe ich jetzt auch schon mehrfach geschrieben. Und jetzt fängst du wieder mit dem gleichen Blödsinn an. NOCHMAL:
Man kann den Kauf von Elektroautos nicht fördern, bis sie hohe Marktanteile erreichen und gleichzeitig die Fördersummen reduzieren. Das schließt sich gegenseitig aus, weil der Marktanteil von der Subventionierung abhängt.

Geringere Subventionen - > geringerer Marktanteil
Höhere Subventionen - > höherer Marktanteil

Was ist daran so schwer zu verstehen?
Du träumst von einer Welt, in der der Marktanteil bei sinkenden Subventionen steigt. Das funktioniert nur über ein Verbot anderer Technologien.
Die einzige Ausnahme wäre ein effizienterer Einsatz der bestehenden Subventionen, indem man Vorteile während des Betriebs streicht und den Kauf noch stärker fördert.

langer711 hat geschrieben:Aber das juckt niemanden, der das Geld schon erhalten hat.

Du erinnerst dich an den Grund für diese Diskussion? Es ging um die Besteuerung von Fahrenergie/Fahrstrecke.
Juckt dich das nicht?
Du schreibst, dass die Subventionen abgebaut werden, gehst aber trotzdem davon aus, dass du weiterhin nichts zahlen musst, weil nur die Kaufprämien betroffen sein werden, die aber nur einen kleinen Teil der Förderung ausmachen. Optimistisch.

langer711 hat geschrieben:Klar wird man ein Loch stopfen müssen und Einnahmen brauchen. Da wird man zuerst den BAFA Zuschuss streichen, fertig.
Und selbst das wird stufenweise sein.

Erst wenn das komplett abgeschafft wurde wird man auf sowas wie „Kilometergeld“ gehen.

Das ist vollkommen unlogisch und widerspricht dem, was du vorher geschrieben hast.
Die Politik will mehr Elektroautos. Das geht mit Abstand am besten über direkte Verkaufsförderung (BAFA).
Wieso zum Geier sollte man erst die Kaufprämien streichen und dann streckenspezifische Abgaben einführen? Nur umgekehrt ergibt es halbwegs Sinn, wenn man das Ziel "mehr Elektroautos" unterstellt.

Ok, vielleicht überschätze ich das Denkvermögen der Bundesregierung. Mag sein.
Dann betrachte ich jetzt nicht mehr dich als naiv, sondern mich, weil ich daran glaube, dass die Politik die nächsten zehn Jahre nicht so extrem versagt :regen:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Karen0815 » Fr Apr 08, 2022 18:04

Juhu
Sind Sie immer so, viel Text, um was mitzuteilen?
Juhu
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Isarland » Fr Apr 08, 2022 18:14

Karen0815 hat geschrieben:Juhu
Sind Sie immer so, viel Text, um was mitzuteilen?
Juhu

Und was will uns der Troll mitteilen? Juhu.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Forstjunior » Fr Apr 08, 2022 19:18

countryman hat geschrieben:Ich denke schon dass hohe Kraftstoffkosten die Leute ein E-Auto zumindest in Erwägung ziehen lassen (neben der Förderung, die man ja mitnehmen muss).
Nur ist jedem klar dass Strom auch teurer wird. Ob bei der Inflation dann noch der Euro so locker sitzt für Neuwagenkäufe auf DEM Niveau?
Was der Staat mit den Steuern macht weiß man nicht, das Zurückrudern von der Verbrenner-Verdammung wird schwer. Möglicherweise zapft man lieber andere Quellen an. Allerdings führt ideologisches Kurshalten leider selten zu Wohlstand.


Was soll man da in Erwägung ziehen. E-Autos sind einfach teuer und wenn man für den sonstigen Lebensunterhalt schon mehr ausgeben muss, wird sich so mancher bestimmt noch ein teures E-Auto leisten können. Gut es gibt noch viele die genügend Geld haben....
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Todde » Fr Apr 08, 2022 19:48

Isarland hat geschrieben:
Karen0815 hat geschrieben:Juhu
Sind Sie immer so, viel Text, um was mitzuteilen?
Juhu

Und was will uns der Troll mitteilen? Juhu.


Offenbar ein Bot aus der Putin Fabrik.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Karen0815 » Fr Apr 08, 2022 19:51

Juhu
Vom kriegsverbrecher Blutin? Nein

PS:
Grüß Gott, Servus, oder Guten Tag , Hallo , oder eben Juhu

PSS: dann eben keine Begrüßung, haben ja Krieg und da sind anscheinend Freundlichkeit nicht angebracht.
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