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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Mo Apr 04, 2022 17:17

langer711 hat geschrieben:Das E-Auto ist schwerer, als ein vergleichbarer Verbrenner, ok.
Wie auch Heico kann ich aber keinen erhöhten Reifenverschleiss feststellen.
Bremsen brauch ich auch kaum.
Von der Logik her ist dieses „Fahrverbot“ somit völliger Nonsens.

Das einzige, was man dem E-Auto anhängen kann, ist das es natürlich den Staub auf der Straße genauso aufwirbelt, wie jedes andere Fahrzeug auch.

Das ist ein vollkommen sinnfreier Fehlschluss.

Erstens ist der Reifenverschleiß nunmal definitiv deutlich von der Masse des Fahrzeugs abhängig, egal ob ihr das merkt oder nicht. Persönliches Empfinden ersetzt keine Fakten. Ich weiß, Elektromobilisten nehmen es da nicht so genau. Aber ein Minimum an Vernunft darf man wohl doch noch erwarten.

Zweitens ist für die Frage, ob die Partikelemissionen ein Fahrverbot rechtfertigen überhaupt nicht relevant, ob Elektroautos einen ähnlichen Reifenverschleiß haben wie Verbrenner. Wenn der Verkehr zu zu hohen Partikelimissionen führt, müssen halt Fahrverbote her, völlig egal wie hoch der Reifenverschleiß von Elektroautos im Vergleich zu Verbrennern ist. Diese beiden Dinge haben nichts miteinander zu tun.
Umgekehrt wäre nach der gleichen Logik ja auch ein Fahrverbot für Verbrenner vollkommener Nonsens.

Natürlich wird es keine Fahrverbote für Elektroautos geben, das wäre ein politisches Desaster. Da Verbrenner aber niedrigere Emissionen haben, entlarven sich eventuelle Fahrverbote für entsprechende Verbrenner allein als Vorwand, um Elektroautos weiter zu propagieren. Logisch begründbar ist zum Beispiel das geplante Dieselverbot in Paris nicht mal ansatzweise.

Der Witz an der Sache ist ja, dass es über Jahrzehnte überhaupt kein Problem war, mit wirklich dreckigen Verbrennern durch die Städte zu fahren. Und ausgerechnet jetzt, wo die Tailpipe-Emissionen ein zero-impact-Niveau erreichen, sollen die Verbrenner ausgesperrt werden und durch Elektroautos mit höheren non-Tailpipe-Emissionen ersetzt werden. Ein Schildbürgerstreich sondergleichen. Wenn man es nicht besser wüsste könnte man meinen, die Politik will in Städten absichtlich schlechte Luft haben.


langer711 hat geschrieben:Tesla Model 3 Long Range wird mit 1919kg Leergewicht angegeben

Audi A4 liegt bei 1600kg etwa
Audi A3 liegt bei 1300 kg etwa

Audi hängt aber ein * an die Angaben.
„Je nach Ausstattung kann sich der Wert verändern“

Allerdings ändert sich der Wert im Konfigurator nicht, wenn man einen anderen Motor auswählt oder ein anderes Getriebe.

Setzt man seine Häkchen noch bei Extras wie Allrad oder Standheizung, wird sich der Wert ganz sicher noch deutlich nach oben schieben.
Aber das Tesla Model 3 KR hat diese Dinge nunmal.

Wieviel % schwerer ist denn am Ende dann das Model 3 gegenüber dem vergleichbaren Audi?

Maximal 20% schätze ich

Bei Kleinwagen sieht das natürlich ganz anders aus.
Trotzdem sehe ich hier kein Argument gegen das E-Auto.

Höheres Gewicht und damit höherer Reifenabrieb bzw mehr Feinstaub in den Innenstädten ist also kein Argument gegen Elektroautos? Interessant.

Abgesehen davon ist deine Aussage bezüglich der Angabe des Leergewichts von Audi falsch. Die Angabe ändert sich sehr wohl abhängig von zum Beispiel Motor-und Getriebewahl. Für einen A4 mit 150kW Diesel und Allrad werden 1665kg angegeben... Wohlgemerkt mit 90% vollem Tank, das dürfte im Alltag durchschnittlich auch eine ganze Ecke weniger sein. Wenn man im Schnitt einen 60% gefüllten Tank annimmt, sind das in diesem Fall schon wieder knapp 15kg weniger. Das gleicht dann schon wieder Einiges an Ausstattung aus. Auf das letzte Prozent kommt's dann bei so einem Vergleich auch nicht drauf an. Es sind und bleiben im Normalfall ein paar hundert Kilogramm Unterschied zwischen Verbrenner und Elektroauto. Bei Kleinwagen können das gerne mal 30% sein, in hohen Klassen halt eher 15-20%. Das Model 3 ist ja schon ein vergleichsweise "leichtes" Elektroauto in seiner Klasse.

heico hat geschrieben:SUVs haben hohen Reifenabrieb. Hat nichts mit E-Auto zu tun.

Unsinn. Schwerere Autos haben mehr Reifenabrieb als leichtere Autos. Hat mit dem Antrieb nur dahingehend zu tun, dass Elektroautos faktisch nunmal im Durchschnitt deutlich schwerer sind als vergleichbare Verbrenner.
Die Form der Karosserie (SUV oder nicht) hat mit dem Reifenabrieb eher nichts zu tun. Oder hast du abgesehen von der Fahrweise eine auch nur annähernd logische Erklärung, warum ein Tiguan als Verbrenner (selbst als Allspace mit stärkstem Diesel und Allrad höchstens 1790kg nach EU-Norm) mehr Reifenabrieb erzeugen sollte als ein ID3 (selbst mit kleinstem Akku aktuell mindestens 1812kg nach EU-Norm)? Wohl kaum.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon swissfarmer » Di Apr 05, 2022 8:46

langer711 hat geschrieben:immt, sind das in diesem Fall schon wieder knapp 15kg weniger. Das gleicht dann schon wieder Einiges an Ausstattung aus. Auf das letzte Prozent kommt's dann bei so einem Vergleich auch nicht drauf an. Es sind und bleiben im N


Zitierfehler!
Falke


Liest du dein Sachen durch oder ist es dir auch zu blöd? Wiedersprüche in jedem Satz. Alles wird so verdreht dass es deine Meinung stützt. Keine Abgase, kein Bremsabrieb, weniger Lärm, weniger Abwärme, aber für dich alles nonsens. du bist strikt gegen Elektros , ok, und gut ist. deine Belehrungen kannst du dir sparen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Tinyburli » Di Apr 05, 2022 10:44

Ich denke auch, dass der swissfarmer wohl den Vario_TA meint mit seinem Post. Und es ist ja auch so wie er schreibt. Voll der Elektrogegner, der Vario.
Ich hingegen habe jetzt geade vorhin meinen Suda zugelassen mit bisschen Widerstand von der Zulassungsdame. Mit dem alten Fahrzeugschein hat sies mir dann doch gemacht.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Paule1 » Di Apr 05, 2022 11:35

Also wenn E-Auto dann 4x4 will ja auch im Wald den Hohlweg hochkommen und Außerdem sollte das E-Auto als Speicher mitverwendet werden können :idea:

Welche gibt es da :?:

Deutsche Auto können das alle noch nicht obwohl die Politk ständig davon fasselt :idea:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon swissfarmer » Di Apr 05, 2022 11:59

@ Langer, sorry natürlich war der Vario gemeint.
@ paule, ich will , vielleicht müssen wir doch langsam etwas umdenken, und überlegen was Sinn macht und nicht immer ich will, ich will. Einfach den Diesel auf 3 Euro und dann hört so mancher Blödsinn auf. Auch in der Landwirtschaft.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Paule1 » Di Apr 05, 2022 12:01

So einfach gestrickt ist die verantwortliche Politik noch nicht :idea: Doch es stimmt, wir werden in vielen Bereichen einfach zurück gehen müssen :idea:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Di Apr 05, 2022 12:21

Ich könnte mich wegen des Zitierfehlers auch auf den Schlips getreten fühlen.
Aber wer das hier halbwegs mit verfolgt hat, weis, das irgendwas nicht passt.
Und wer zu oberflächlich drüber geht, ist mir auch egal.

Von daher @swissfarmer
Alles im grünen Bereich :)


Für mich steht fest, das jeder, der nicht regelmässig unter Zeitdruck weite Strecken fahren muss, früher oder später sich keinen Verbrenner mehr kauft.

Aktuell ist das zwar in der Anschaffung noch teurer, aber auf die Jahre wird’s billiger mit Strom.
Anfangs nur in der Oberklasse
Aktuell kippt die Mittelklasse um.
Kleinwagen werden irgendwann folgen.

Wer das nicht glauben will, der wird halt die Erfahrung machen müssen.

Aber es gibt auch die „Broooohhrrrr“ Fans.
Eben noch so ne Flitsche gesehen.
Kleines Auto und hinten drunter so ein Endschalldämpfer / Endrohr mit den Abmessungen einer Milchkanne, naja fast.

Vorn drin rüttelt ein Motor, da hat mancher Rasenmäher mehr Hubraum.
Und dann hinten so ein Blechrohr, größer als beim 1050 Fendt.

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Apr 05, 2022 12:41

swissfarmer hat geschrieben:Keine Abgase, kein Bremsabrieb, weniger Lärm, weniger Abwärme

Abgase entstehen bei Elektroautos nur woanders, dafür aber viel mehr. Lokal sind die Abgase von Verbrennern wie gesagt oft auf zero-impact-Niveau. Bei Partikeln ist das seit es Partikelfilter gibt sowieso weitgehend der Fall und für Stickoxide hat zum Beispiel AVISO über ein sehr detailliertes Modell errechnet, dass der Beitrag des Straßenverkehrs selbst an kritischen Punkten für Tailpipe-Emissionen von durchschnittlich 10mg/km nur winzige 1µg/m³ beträgt und damit gegenüber dem städtischen Hintergrund in fast zwanzigfacher Höhe vernachlässigbar ist.
Weniger Bremsstaub als bei Hybriden gibt es bei Elektroautos auch nicht bzw wird das selbst bei reinen Verbrennern schon allein durch den geringeren Reifenabrieb oft mehr als ausgeglichen.
Weniger Lärm erzeugen Elektroautos spätestens seit AVAS nicht mehr (die EU schreibt explizit vor, dass die Akustik mit einem Verbrenner vergleichbar sein soll und oft sind Elektroautos durch das höhere Gewicht und damit lautere Abrollgeräusche sowieso lauter als Verbrenner, siehe EU-genormte Herstellerangabe) und weniger Abwärme entsteht beim Elektroauto auch nur lokal, wobei ich da nicht wirklich einen Vorteil drin erkennen kann.

swissfarmer hat geschrieben:du bist strikt gegen Elektros

Tinyburli hat geschrieben:Voll der Elektrogegner, der Vario.

Ich bin nicht gegen elektrische Antriebe. Wenn ihr meine Beiträge lesen würdest, wüsstest ihr das. Unterstellt mir nicht eine Meinung, die ich nicht habe!
Elektrische Antriebe haben einige tolle Eigenschaften, die sie für viele Anwendungen interessant machen. Der Hauptantrieb eines üblichen PKW gehört da halt nicht dazu.

langer711 hat geschrieben:Aktuell ist das zwar in der Anschaffung noch teurer, aber auf die Jahre wird’s billiger mit Strom.
Anfangs nur in der Oberklasse
Aktuell kippt die Mittelklasse um.
Kleinwagen werden irgendwann folgen.

Wer das nicht glauben will, der wird halt die Erfahrung machen müssen.

Das geht aber nur auf, wenn die Politik weiterhin gigantische Steuergeschenke an Elektromobilisten macht.
Mit einer annähernd fairen Besteuerung hätten Elektroautos nicht den Hauch einer Chance, dem Verbrenner kostentechnisch Konkurrenz zu machen.
Der Staat holt sich sein Geld, da verlass dich drauf. Und wenn man Elektromobilität nicht annähernd so hoch besteuert wie verbrennungsmotorische Mobilität, dann müssen die Steuern halt anders aufgebracht werden. Billiger wird's dadurch unterm Strich definitiv nicht, ganz im Gegenteil!
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon hansi2019 » Di Apr 05, 2022 12:47

Das meine ich auch Vario.
Die werden doch auf Dauer nicht auf die KFZ Steuer verzichten !
Anstatt der jetzigen KFZ Steuer Entsorgungssteuer !
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Paule1 » Di Apr 05, 2022 13:03

Aktuell ist das zwar in der Anschaffung noch teurer, aber auf die Jahre wird’s billiger mit Strom.
Anfangs nur in der Oberklasse
Aktuell kippt die Mittelklasse um.
Kleinwagen werden irgendwann folgen.


Kommt nicht gerade wegen oder für die E-Autos die km Maut :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon hansi2019 » Di Apr 05, 2022 14:08

Paule1 hat geschrieben:
Aktuell ist das zwar in der Anschaffung noch teurer, aber auf die Jahre wird’s billiger mit Strom.
Anfangs nur in der Oberklasse
Aktuell kippt die Mittelklasse um.
Kleinwagen werden irgendwann folgen.


Kommt nicht gerade wegen oder für die E-Autos die km Maut :idea:


Die PKW Maut kommt doch wegen den Ausländern.

Um am rechten Rand Wähler zu fischen !
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » Di Apr 05, 2022 14:22

Da das ja nicht funktioniert hat, wird der nächste Anlauf sicher eine andere Begründung haben.
Eine Batterieabgabe (analog zur Hubraumsteuer) oder ein Fahrstrompfennig wäre politischer Selbstmord, tatsächlich gab es schon Maut-Vorschläge. Natürlich voll digital mit Erfassung aller Verkehrsdaten nebenbei...
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Di Apr 05, 2022 14:42

Kfz Steuer
Ja, klar… da hast Dir ja aber auch den dicksten Klumpen aus den Kosten rausgepickt.
:D :D :D

Maut.. aha
Wo in Europa zahlt man keine Maut?
Achso… ja


Eine PV Anlage kostet mich aktuell etwa 1200€ je kWp
Die wird mindestens 10 Jahre laufen und kann bis über 30 Jahre durchhalten.
Sagen wir mal 15 Jahre
Auch rechnen wir den Ertrag mit nur 800kWh je kWp
So kostet mich die kWh aus der PV
1200€/15Jahre/800kWh = 10ct ohne Speicher.
Nimmt man den Speicher dazu, landet man vielleicht bei 15 Ct.
Nehmen wir an, der Staat will noch mitfahren und berechnet mir 50% Steuern darauf, bin ich bei max 25 Cent.


Ein E-Auto mit 30.000km Jahresfahrleistung braucht etwa 30000km x 25kWh /100km = 7500 kWh übers Jahr (hoch angesetzt)
2/3 davon schafft man über die PV
1/3 muss vom Netz kommen oder per Schnellader
Ich nehme mal 50Ct an im Schnitt.
5000kWh x 0.25 €/kWh = 1250€
2500kWh x 0.50€/kWh = 1250€
Summe 2500€
Ein Standard Verbrenner braucht ca 5 Liter Sprit zu mindestens 1.50€
30000km x 5 Liter/100km x 1.50€ / Liter = 2250€

Jetzt noch die Inspektionskosten mit in die Rechnung, und der Verbrenner ist hier schon teurer.

Man könnte auch die realen Spritkosten einsetzen und die kalkulierten Steuern beim Strom rausnehmen, was der aktuellen Situation entspräche. - egal!

Der feine Unterschied aber dabei:
Kein Mensch weis, was Sprit in 5 Jahren kostet
Erfahrungsgemäß wird er schneller teuer, als langsam billiger… oder so ähnlich ;)
Der PV Strom vom Dach wird weder teurer, noch billiger.
Die bereits kalkulierten Strom-Steuern sind heute nicht zu zahlen.
Der Sprit aber IST bereits bei 2€ derzeit.
Kfz Steuer? Schwamm drüber

Der Verbrenner hat aus meiner Sicht drei Vorteile:
1. man kann auch weitere Strecken mit >150km/h fahren.
2. auch mit Anhänger geht das besser
3. die Leute hören das Auto

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon swissfarmer » Di Apr 05, 2022 14:51

@ Langer :D :D :D :prost:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Di Apr 05, 2022 16:23

Paule1 hat geschrieben:Kommt nicht gerade wegen oder für die E-Autos die km Maut :idea:

Nein, das war ein Regierungsunabhängiger Vorschlag zur fairen Aufteilung der Steuerlast... Was natürlich nur sinnvoll ist, wenn andere Steuerungleichheiten abgeschafft werden, was derzeit nicht so einfach EU-Rechtskonform möglich ist (Mindeststeuern auf Kraftstoffe).
Das Modell finde ich aber grundsätzlich gut. Wer die Straßen abnutzt, soll auch dafür zahlen. Wenn das nicht über die Besteuerung von Fahrenergie geht (Elektroauto), dann müssen halt andere Methoden her. Problematisch ist da vor allem der Datenschutz. Aber seit FCM Pflicht ist, werden ja sowieso einige Fahrdaten für die EU erfasst, auch bei Elektroautos.

@Langer
Die Rechnung ist Murks.
In deinem Beispiel zahlst du bei selbst erzeugtem Strom nur 2,5€/100km an Steuern.
Auf 5l Diesel fallen aber übern Daumen 3,5€ Steuern an.
Fällt dir was auf? Du gehst willkürlich davon aus, dass Elektromobilisten viel weniger Steuern zahlen müssen. Und trotzdem kommst du schon zu dem Ergebnis, dass der Dieselfahrer weniger für Kraftstoff zahlt und rechnest dir das dann mit Wartungskosten schön... Vom Kaufpreis garnicht erst angefangen.

Fakt ist, dass Öl nur rund 5-6ct/kWh kostet, dazu kommen dann noch 2ct/kWh für Verarbeitung, Transport, Verwaltung, Gewinne der Unternehmen, Bioanteilbeimischung usw. Strom ist an der Börse gut drei mal so teuer wie Öl und die Netzkosten sind auch mehr als drei mal so hoch wie die restlichen Kosten bei Diesel.
Solange ein Dieselfahrzeug also nicht deutlich mehr als drei mal so viel Energie ab Zapfsäule braucht wie ein Elektroauto ab Steckdose, ist es bei identischer Steuerlast unmöglich, dass das Elektroauto in dem Bereich günstiger fährt, weil ein Diesel ohne Steuern nunmal günstiger fährt. Das und den viel höheren Kaufpreis kann man mit ein paar Euro weniger Wartungskosten nicht aufholen.

Und die Kosten eines Elektroautos mit Kosteneinsparungen durch eine eigene PV schönzurechnen, muss man auch erstmal schaffen :roll:
Die Annahmen zu den Kosten sind komplett willkürlich, weil ignoriert wird, dass ein Elektroauto nicht der einzige Stromverbraucher im Haushalt ist. Kosten der PV-Anlage und Einsparungen beim Strombezug sind nicht linear, das sollten PV-Besitzer eigentlich wissen.

Welche Steigerungen beim Spritpreis du kommen siehst, würde mich mal interessieren. Was soll da abgesehen von Inflation passieren? Oder brauchtest du nur noch eine weitere willkürliche Annahme, um Elektroautos besser dastehen zu lassen?
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