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Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » Mo Apr 13, 2020 14:40

langer711 hat geschrieben:Schulden sind demnach unser Problem, nicht die Guthaben.

Der Lange

Hallo Langer,
dazu wären mal differenzierte Zahlen der Volkswirtschaften interessant.
Beispiel: Ich leih dir 100Euro , du dem Hans 100 ,der Hans dem Egon, und der Egon mir. dann sind da insgesamt 500 Euro Schulden da, aber in Wirklichkeit gar keine.
2tes Beispiel: Ich kauf bei der Bank für 1000 Euro nen Future auf den Dax und leih mir die 1000 bei der Bank. Gebühr ist 10 Euro
Hab ich erst mal Schulden, aber die Bank kann jederzeit den Zettel verreissen und ihre 1000 zurückbuchen und gut ist.
Das sind für mich alles keine "echten " Schulden.
Aber vielleicht weiss da jemand mehr?
Gruss Christian
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon anhilde » Mo Apr 13, 2020 14:43

Woher kommen in Deinem Beispiel die ersten 100€? Die müssen nach meinem Verständnis auf Schulden basieren, denn die Summe aller Schulden und Guthaben ist immer null.
anhilde
 
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon langer711 » Mo Apr 13, 2020 15:14

Beispiel
Geld sind nur Zettel, worauf man sich einigte, das das Zahlungsmittel sind.
Eine Zentralbank druckt die Zettel und gibt jeder Bank 100 Stück davon, gegen Leitzins von z.B. 1%.
Jede Bank gibt das Geld weiter an Kunden, gegen 3% Zinsen.
100 Zettel sind nun im Umlauf für ein Jahr.

Ein Jahr später sind weiterhin 100 Zettel im Umlauf.
Aber es müssten ja 101 Zettel an die Zentralbank gegeben werden, um die Schulden auszugleichen.
Was wird gemacht? Man nimmt einen Kredit bei der Zentralbank auf, über 101 Zettel für 1% p.a.
Macht dieses Spiel mal über 70 Jahre, dann sind immernoch 100 Zettel (Geld) im Umlauf.
Aber es haben sich ... moment... etwa 200 Euro Schulden angehäuft.

Also "Jedem Euro Guthaben steht ein Euro Schulden gegenüber" - diese Rechnung geht nicht auf.

Und jedes mal, wenn man versucht als Volkswirtschaft die Staatschulden auszugleichen, gehts nach einigen Jahren voll in die Hose und man nimmt wieder zusätzliche Schulden auf, um die Wirtschaft in Schwung zu bekommen.
Politiker, die solche Argumente an den Tag legen, fallen bei mir direkt durch.

Der Lange
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » Mo Apr 13, 2020 16:33

Hallo Anhilde,
da haben wir früher in der Vwl Vorlesung schon heftig discutiert. wenn wir mal in die Steinzeit zurück gehen hatte z.B. jede Höhle 10 Ster Holz auf Vorrat gemacht + 2geräucherte Bisons in der Höhle liegen. Davon kann jetzt jede Höhle einen Teil an eine zentral gelegene Höhle zur sicheren Verwahrung geben (Bank) die es an neue junge Höhlenbauer verleiht, damit die schneller bis zum Winter ihre neue Höhle fertigkriegen. Die müssen dann etwas mehr Holz und Bisons iom Jahr drauf zurückgeben (Zins)
Also, nach der Theorie war erst Guthaben und dann kamen die Giralgeldschaffer.
mfG Christian
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon T5060 » Mo Apr 13, 2020 17:17

Als Kleinanleger kann ich die Finanzwelt nicht verändern und wer als Kleinanleger gegen die Zentralbanken wettet, wird verlieren, alles oder sehr viel.
Deshalb braucht man Aktien von Firmen, die das verstehen was sie tun und das auch können.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon bauer hans » Mo Apr 13, 2020 19:29

tyr hat geschrieben:Wir haben ein Fiatsystem, das heißt Geld wird durch die zentralbank einfach erschaffen, da musste niemand voher was einlagern. Es wurde einfach im Vorfeld geschätzt, wie viel Waren udn Dienstleistungen da sind, und eine vernübftige Geldmenge berechnet, so das genug Geld im Umlauf ist, damit eine nachfrage nach diesen Waren und Dienstleistungen entsehen kann. Dann wurde diese Menge gedruckt, udn nach un nach, über direkte udn indirekte Zahlungen des Staates, un Umlauf gebracht. Im usnerem Fall 1948. Der Grundwert des Fiatgelds, des gesetzlichen Zahlungsmittels, ist also der Faktor Arbeit.
ZUsätzlich haben wir ein Schuld- oder Kreditgeldsystem, da heißt, alles Geld, was die zentralbanken in Umlauf bringt, bringt sie als Kredit gegen Zins in Umlauf. Also ist das Geldmengenwachstum, und damit die Verschuldung, egal ob Staats- oder private Verschuldung, vorprogrammiert, denn die geldsumme des Zins wird nicht emittiert. Also muss, um den Zins zu zahlen, z.B. der Staatsanleihen, immer neues geld emittiert werden, ud damit es einen Wert hat, muss also auch die Arbeitsleistung, bzw die Menge der draus entstehenden Waren und Dienstleistungen ständig mitsteigen, sonst gibt es eine Inflation.
Hier ist der Grund für den Wachstumszwang dieses Systems, und warum es immer wieder krisen braucht, denn es gibt kein unendliches Wachstum.
Nebenbei, deswegen sidn langfristige private Altersvorsorgen über Anlagen nicht tragfähig.

als gegenpol haben wir in D riesige private vermögen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon T5060 » Mo Apr 13, 2020 19:53

bauer hans hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Wir haben ein Fiatsystem, das heißt Geld wird durch die zentralbank einfach erschaffen, da musste niemand voher was einlagern. Es wurde einfach im Vorfeld geschätzt, wie viel Waren udn Dienstleistungen da sind, und eine vernübftige Geldmenge berechnet, so das genug Geld im Umlauf ist, damit eine nachfrage nach diesen Waren und Dienstleistungen entsehen kann. Dann wurde diese Menge gedruckt, udn nach un nach, über direkte udn indirekte Zahlungen des Staates, un Umlauf gebracht. Im usnerem Fall 1948. Der Grundwert des Fiatgelds, des gesetzlichen Zahlungsmittels, ist also der Faktor Arbeit.
ZUsätzlich haben wir ein Schuld- oder Kreditgeldsystem, da heißt, alles Geld, was die zentralbanken in Umlauf bringt, bringt sie als Kredit gegen Zins in Umlauf. Also ist das Geldmengenwachstum, und damit die Verschuldung, egal ob Staats- oder private Verschuldung, vorprogrammiert, denn die geldsumme des Zins wird nicht emittiert. Also muss, um den Zins zu zahlen, z.B. der Staatsanleihen, immer neues geld emittiert werden, ud damit es einen Wert hat, muss also auch die Arbeitsleistung, bzw die Menge der draus entstehenden Waren und Dienstleistungen ständig mitsteigen, sonst gibt es eine Inflation.
Hier ist der Grund für den Wachstumszwang dieses Systems, und warum es immer wieder krisen braucht, denn es gibt kein unendliches Wachstum.
Nebenbei, deswegen sidn langfristige private Altersvorsorgen über Anlagen nicht tragfähig.

als gegenpol haben wir in D riesige private vermögen.


Da träumst du aber nur von. Selbst in Bangla Desh ist Agrarland teurer, wie hier Gemeinden im Ankauf für Wohn - und Gewerbegebiete zahlen wollen.
In Irland bekommst du für einen grad noch standfesten 100 Kuhbetrieb das doppelte wie hier für das gleiche gutgebraucht in Deutschland.
Die Privatvermögen sitzen in Italien und in Spanien. Dort wird Brüssel für die Zahlung öffentl. Leistungen verpflichtet.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » Mo Apr 13, 2020 20:35

T5060 hat geschrieben:Da träumst du aber nur von. Selbst in Bangla Desh ist Agrarland teurer, wie hier Gemeinden im Ankauf für Wohn - und Gewerbegebiete zahlen wollen.

Hallo T5060,
ich war 12 Jahre auf der schwäb .Alb im Vollerwerb, rundrum ist da kein ha unter 25000 Euro verkauft worden. In meiner niederbayrischen Heimat Niederbayern (Fredl Fesl) ist es im Moment 10mal soviel; für Ackerland,nicht Bau oder Bauerwartungsland.
In welcher Ecke werkelst du denn?
P.S. hier in F ist der ha Acker im Moment so bei 5000.- schätze so 45-55 Bodenpunkte.
Gruss Christian
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon T5060 » Mo Apr 13, 2020 20:59

Englberger hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Da träumst du aber nur von. Selbst in Bangla Desh ist Agrarland teurer, wie hier Gemeinden im Ankauf für Wohn - und Gewerbegebiete zahlen wollen.

Hallo T5060,
ich war 12 Jahre auf der schwäb .Alb im Vollerwerb, rundrum ist da kein ha unter 25000 Euro verkauft worden. In meiner niederbayrischen Heimat Niederbayern (Fredl Fesl) ist es im Moment 10mal soviel; für Ackerland,nicht Bau oder Bauerwartungsland.
In welcher Ecke werkelst du denn?
P.S. hier in F ist der ha Acker im Moment so bei 5000.- schätze so 45-55 Bodenpunkte.
Gruss Christian


Ich rede von im Zusammenhang verkauften Milchviehbetrieben.
In Deutschland ist ein neuer Kuhstall eigentlich schon wertlos nach erfolgtem ersten Spatenstich.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon blatt » Di Apr 14, 2020 6:21

Englberger hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Da träumst du aber nur von. Selbst in Bangla Desh ist Agrarland teurer, wie hier Gemeinden im Ankauf für Wohn - und Gewerbegebiete zahlen wollen.

Hallo T5060,
ich war 12 Jahre auf der schwäb .Alb im Vollerwerb, rundrum ist da kein ha unter 25000 Euro verkauft worden. In meiner niederbayrischen Heimat Niederbayern (Fredl Fesl) ist es im Moment 10mal soviel; für Ackerland,nicht Bau oder Bauerwartungsland.
In welcher Ecke werkelst du denn?
P.S. hier in F ist der ha Acker im Moment so bei 5000.- schätze so 45-55 Bodenpunkte.
Gruss Christian


Die Aussagen, daß in Niederbayern die Flächen so teuer gehandelt werden stimmt mit Sicherheit nicht. In einer Statistik habe ich gelesen, daß im Raum Landshut die teuersten Agrarflächen für im Durchschitt ca. 120 k € gehandelt werden. Diese exorbitant hohen Preise kommen mit Sicherheit durch die vielen neuen Gewerbeflächen (BMW usw.) zustande.
Hier muss das Geld einfach aus Steuergründen wieder in die Landwirtschaft investiert werden und somit werden die wenig zur Verfügung stehenden Flächen teuer gehandelt.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » Di Apr 14, 2020 9:10

blatt hat geschrieben:Die Aussagen, daß in Niederbayern die Flächen so teuer gehandelt werden stimmt mit Sicherheit nicht. In einer Statistik habe ich gelesen, daß im Raum Landshut die teuersten Agrarflächen für im Durchschitt ca. 120 k € gehandelt werden. Diese exorbitant hohen Preise kommen mit Sicherheit durch die vielen neuen Gewerbeflächen (BMW usw.) zustande.

Hallo Blatt,
für ganz Niederbayern hast du sicher Recht; aber Landshut ist für die "Gäubodenbauern" (Plattling bis Straubing) schon fast Mittelgebirgslage.
Hab die Info zu den Preisen aus der Familie für 12ha Parzelle die bei 3,5 Mio lag.
Rhein -Main Donau Kanal hat zu diesen Höhen auch beigetragen.
Aber auch in Stuttgart kenn ich einen Landwirt der schon 2 mal an die Projekte Flughafen und Messe verkauft hat und später wieder günstiger zurückkaufen konnte. Die Filderflächen lagen auch immer so bei 250-350tsd Euro. (nach meiner bescheidenen Kenntnis)
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon CarpeDiem » Di Apr 14, 2020 13:19

@Englberger,
wenn du aus diesen Hochpreisgebieten kommst, egal ob Niederbayern oder Schwabenland, war es sicherlich richtig nach F zu gehen. Selbst lebe ich unmittelbar an der französischen Grenze, so dass mir die dortigen Gebräuche nicht ganz unbekannt sind. Insbesonders die Regulierung des Landkaufs, durch die franz. Behörden hat mich abgehalten, dort etwas zu unternehmen. Auch die Sprache ist bei der Unwilligkeit der Franzosen sich einem Fremden verständlich zu machen ein Problem.

Bei den genannten Landpreisen einen Betrieb in diesen Gebieten in D entwickeln zu wollen ist eigentlich völliger Kokolores, das habe ich in einem früheren Posting schon geschrieben.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Isarland » Di Apr 14, 2020 14:55

Englberger hat geschrieben:
blatt hat geschrieben:Die Aussagen, daß in Niederbayern die Flächen so teuer gehandelt werden stimmt mit Sicherheit nicht. In einer Statistik habe ich gelesen, daß im Raum Landshut die teuersten Agrarflächen für im Durchschitt ca. 120 k € gehandelt werden. Diese exorbitant hohen Preise kommen mit Sicherheit durch die vielen neuen Gewerbeflächen (BMW usw.) zustande.

Hallo Blatt,
für ganz Niederbayern hast du sicher Recht; aber Landshut ist für die "Gäubodenbauern" (Plattling bis Straubing) schon fast Mittelgebirgslage.
Hab die Info zu den Preisen aus der Familie für 12ha Parzelle die bei 3,5 Mio lag.
Rhein -Main Donau Kanal hat zu diesen Höhen auch beigetragen.
Aber auch in Stuttgart kenn ich einen Landwirt der schon 2 mal an die Projekte Flughafen und Messe verkauft hat und später wieder günstiger zurückkaufen konnte. Die Filderflächen lagen auch immer so bei 250-350tsd Euro. (nach meiner bescheidenen Kenntnis)

Der Flughafen Muc kauft nach meiner Info Grundstücke, die er als Ausgleichsfläche benötigt für 3€m² Wiesen und Ackerland für 6€m².
Preise für die Flughafenerweiterung entziehen sich meiner Kenntnis. Die Preisgestaltung hängt wohl vom Verhandlungsgeschick, bzw. dem "langen Atem" des Veräußerers ab.
Die von Engelberger genannten Preise sind nicht die Norm. Die entstehen nur, wenn den "Käufer" die "Not", sprich das Finanzamt durch Ablauf der Investitionspflicht zwingt, auf den letzten Drücker zu kaufen.
Da ist noch von viel höheren Preisen im direkten Münchner Umland die Rede. Landw. Grund ist hier sehr knapp.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » Di Apr 14, 2020 20:50

Hallo carpediem,
ich komm zwar aus der besten Gegend Niederbayerns,allerdings waren meine Eltern nicht Eigentümer eines Betriebes sondern in einem grösseren beschäftigt. Ich hatte dann auf der schwäbischen Alb einen Pachtbetrieb mit zum Ende einem Anwalt als Eigentümer und wollte deshalb irgendwo als Eigentümer weitermachen. Bei unserer Kapitalausstattung kam nur Osten oder eben F in Frage. Spanien war schon zu teuer. Habs bisher nicht bereut. F bietet viele Vorteile beim Arbeiten, das Geldverdienen war im Grossraum Stuttgart leichter .
Wir konnten alles direktvermarkten.
Wenn F mal kollabiert wird der IWF vieleicht die Öffnung des Agrarbodenmarkts in F fordern damit frisches Geld kommt und dann explodieren hier auch die Preise.
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