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Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » So Apr 12, 2020 12:29

CarpeDiem hat geschrieben:Man stelle sich doch einfach einmal vor, dass eine Bundessregierung einfach die Bundesbank anweisen würde, sich nicht an der Staatsfinanzierung der EZB mehr zu beteiligen......!

Hallo,CarpeDiem,
inwieweit "beteiligt sich denn die Bundesbank an der Staatsfinanzierung der EZB
Nach meiner Kenntniss handelt es sich um proportionale Aufkäufe von div. Anleihen (Staat und Unternehmen) und ansonsten gehts um Zusicherungen für die Zukunft.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon DWEWT » So Apr 12, 2020 13:51

Arno Reis, "Denkfabrik", Rostock, hat sich ein paar Gedanken gemacht zu Corona und den Fehlern der Vergangenheit, in Bezug auf die Landwirtschaft. Er geht davon, dass zusätzlich Betriebe durch die augenblickliche Problemsituation aus der Erzeugung ausscheiden werden. Vor allem betroffen sind sogen. "Grenzbetriebe". Wer in der Vergangenheit kein Eigenkapital aufbauen konnte, wird es nach C. noch schwerer haben. Dabei definiert A.R. den Strukturwandel nicht als eigenständige Erscheinung, sondern als Folge eines Selektionsvorgangs. Dabei differenziert A.R. nicht nach "Groß" und "Klein", sondern nach stark und schwach. Auch wenn augenblicklich die Betriebe, die in den letzten Jahren wenig investiert haben, besser aus der Krise hervorgehen, werden sie schon bald keine Chance auf dem sich wieder global entwickelnden Markt haben. Nach A.R. werden von dieser Krise Betriebe profitieren, die " über Management-knowhow, finanztechnisches knowhow und über ein Kapitalpolster verfügen". "Brutal gesagt: Nur die Starken überleben".
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon CarpeDiem » So Apr 12, 2020 14:03

Englberger hat geschrieben:Nach meiner Kenntniss handelt es sich um proportionale Aufkäufe von div. Anleihen (Staat und Unternehmen)

Das ist richtig, aber die EZB bedient sich der nationalen Notenbanken der Durchführung. Diese stehen jedoch unter dem Direktionsrecht der nationalen Regierungen. Werden sie für die EZB tätig, was sie bisher immer taten, sind sie damit Handlanger der EZB.

Ich meinte damit indirekt, dass sich die BRD einmal die Frage nach der Mitgliedschaft im Euro stellen sollte, denn sonst wird sie im Euro Schuldenkarusell unweigerlich auf das Niveau der Südstaaten heruntergezogen,
bei einer allerdings wesentlich höheren Abgaben- und geringeren Vermögensquote für die Bevölkerung.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon T5060 » So Apr 12, 2020 14:18

DWEWT hat geschrieben:Arno Reis, "Denkfabrik", Rostock, hat sich ein paar Gedanken gemacht zu Corona und den Fehlern der Vergangenheit, in Bezug auf die Landwirtschaft. Er geht davon, dass zusätzlich Betriebe durch die augenblickliche Problemsituation aus der Erzeugung ausscheiden werden. Vor allem betroffen sind sogen. "Grenzbetriebe". Wer in der Vergangenheit kein Eigenkapital aufbauen konnte, wird es nach C. noch schwerer haben. Dabei definiert A.R. den Strukturwandel nicht als eigenständige Erscheinung, sondern als Folge eines Selektionsvorgangs. Dabei differenziert A.R. nicht nach "Groß" und "Klein", sondern nach stark und schwach. Auch wenn augenblicklich die Betriebe, die in den letzten Jahren wenig investiert haben, besser aus der Krise hervorgehen, werden sie schon bald keine Chance auf dem sich wieder global entwickelnden Markt haben. Nach A.R. werden von dieser Krise Betriebe profitieren, die " über Management-knowhow, finanztechnisches knowhow und über ein Kapitalpolster verfügen". "Brutal gesagt: Nur die Starken überleben".


*boah-lol-ey* nix neues was der Denkfabrik eingefallen ist, schon 40 Jahre alt

Die Anzahl der Betriebe reduziert sich genau synonym zum Produktivitätsfortschritt,
solange genauso viele Alte ausgeschieden sind wie dann auch junge nachkamen,
d.h. für 100 Alte wo gingen mussten 97 nachkommen, klappte bisher.

So jetzt haben wir zwei Probleme :
Die Arbeitsproduktivität steigt nur noch sehr gering, es gehen extrem viel Alte raus und viele Betriebe sind endausgebaut oder an ihrer Wachstumsgrenze angelangt.

Ergebnis : Die Produktionsleistung sinkt und zwar ganz nach Plan nämlich im Auslaufen der EEG Bezüge

Wäre dann etwa im Jahre 2025 - 2030 soweit. Genauer wären das dann nominal 15 - 30 % weniger Produktionsleistung.
Soweit alles im Plan, das sollen die Polen kompensieren, schaffen die auch aber nicht bei der Milch.
Werden halt in Deutschland die Pulvertürme für den Drittlandexport zurückgebaut. Auch kein Verlust.
Überleben werden jene wo junge befähigte Nachfolger in den Startlöchern stehen.
Ich erzähle seit 10 Jahren nix anderes.

Das einzige was durch Corona passiert, dass der Flächenverbrauch sinkt und das man Fledermäuse als "emittierend" und nicht mehr als "schützenswert" einstuft.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon DWEWT » So Apr 12, 2020 15:26

T5060 hat geschrieben:

Die Anzahl der Betriebe reduziert sich genau synonym zum Produktivitätsfortschritt,
solange genauso viele Alte ausgeschieden sind wie dann auch junge nachkamen,
d.h. für 100 Alte wo gingen mussten 97 nachkommen, klappte bisher.

So jetzt haben wir zwei Probleme :
Die Arbeitsproduktivität steigt nur noch sehr gering, es gehen extrem viel Alte raus und viele Betriebe sind endausgebaut oder an ihrer Wachstumsgrenze angelangt.

Ergebnis : Die Produktionsleistung sinkt und zwar ganz nach Plan nämlich im Auslaufen der EEG Bezüge

Wäre dann etwa im Jahre 2025 - 2030 soweit. Genauer wären das dann nominal 15 - 30 % weniger Produktionsleistung.
Soweit alles im Plan, das sollen die Polen kompensieren, schaffen die auch aber nicht bei der Milch.
Werden halt in Deutschland die Pulvertürme für den Drittlandexport zurückgebaut. Auch kein Verlust.
Überleben werden jene wo junge befähigte Nachfolger in den Startlöchern stehen.
Ich erzähle seit 10 Jahren nix anderes.



So ungeführ sieht ein Beitrag aus, wenn der Schreiber gar nicht genau weiß was er da schreibt.
Synonymität bedeutet "sinnverwandtes Wort" und nicht "annähernd wertgleich"!

In den Zeiten der hauptsächlichen Produktivitätssteigerung fielen deren Steigerungsraten geringer aus als die Rate der Betriebsaufgaben! In der Zeit der starken Betriebsaufgaben, folgenten auf 3 Alte nicht einmal 2 Junge. Längst nicht alle aufgebenden Betriebe sind "endausgebeutet" oder an ihrer Wachstumsgrenze angelangt. Es gehlt ganz einfach häufig ein Nachfolger.
Die Schwachsinnsverquickung mit dem EEG-Bezügen lasse ich mal unkommentiert.
20 bis 30% weniger Produktionsleistung muss gar nicht kompensiert werden. Das ist schließlich der Teil an ldw. Erzeugnissen, der es gar nicht bis auf den Tisch schafft.
Schaffen werden es die Betriebe, die gute Voraussetzungen für die zukünftige ldw. Erzeugung bieten und eine fitte Betriebsleitung haben. An beidem mangelt es leider sehr!
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » So Apr 12, 2020 16:58

CarpeDiem hat geschrieben:bei einer allerdings wesentlich höheren Abgaben- und geringeren Vermögensquote für die Bevölkerung.
Re: Endspiel des Geldes/

Hallo CarpeDiem,
da hab ich aber ganz andere Infos noch im Kopf, danach war die BRD pro Kopf eines der ärmsten Lander im Euro. Durchschnittsvermögen in Italy und sogar Gr war nach meiner Erinnerung (wg viel höherer Eigentumsquote bei Immobilien) höher als in D.
Ich google das nochmal,die Frage wird in nächster Zeit noch öfter sich stellen.
Gruss Christian
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon T5060 » So Apr 12, 2020 17:30

DWEWT hat geschrieben:
So ungeführ sieht ein Beitrag aus, wenn der Schreiber gar nicht genau weiß was er da schreibt.
Synonymität bedeutet "sinnverwandtes Wort" und nicht "annähernd wertgleich"!

In den Zeiten der hauptsächlichen Produktivitätssteigerung fielen deren Steigerungsraten geringer aus als die Rate der Betriebsaufgaben! In der Zeit der starken Betriebsaufgaben, folgenten auf 3 Alte nicht einmal 2 Junge. Längst nicht alle aufgebenden Betriebe sind "endausgebeutet" oder an ihrer Wachstumsgrenze angelangt. Es gehlt ganz einfach häufig ein Nachfolger.
Die Schwachsinnsverquickung mit dem EEG-Bezügen lasse ich mal unkommentiert.
20 bis 30% weniger Produktionsleistung muss gar nicht kompensiert werden. Das ist schließlich der Teil an ldw. Erzeugnissen, der es gar nicht bis auf den Tisch schafft.
Schaffen werden es die Betriebe, die gute Voraussetzungen für die zukünftige ldw. Erzeugung bieten und eine fitte Betriebsleitung haben. An beidem mangelt es leider sehr!


Soweit die Theorie, die Ferne zur gelebten Praxis und die nicht erfolgte Weiterbildung nach dem Studium :-)

Welche Chance hat der 60 ha Ackerbau-/Schweinemastbetrieb im Süden mit Kartoffelanbau in Aussenlage mit bestem Betriebsleiter ?

Keine. Der kann machen was er will. Dem fehlt das Geld zum wachsen. Der kleine Krauter aus dem Dorf der für 8.000 qm Baugelände 1,5 Mill. € erhält und wo er samt Brut bisher bei BMW oder SIEMENS die fette Kohle verdienen, würgen den guten Bauern mit bestem Betrieb vollständig ab. Die "bösen Investoren" gibt es nicht nur im Osten.

Der Wegfall von EEG Vergütungen ist ein Einnahmeausfall, das Geld fehlt am Monatsende, ganz einfach. Da gibt es für den PV Strom statt 44 Cent nur noch 6-8 Cent. Bei Biogas wird es nicht ganz so schlimm, aber da stehen nach 20 Jahren auch größere Instandsetzungen an. Hier brechen der deut. Landwirtschaft dann massiv Einnahmen weg.

Ware die es nicht in den Verkauf schafft, rechne ich nicht zur Produktionsleistung. Die liegt übrigens im konv. Bereich weit unter 10 %. Das der BIO Bereich 30 % Ausschuß hat weis ja jeder.
Ob man hinsichtlich Lebensmittel - und BIO Sicherheit noch weiter den BIO Anbau erlauben sollte, lasse ich mal dahingestellt, nach Corona und Greta bleibt dem Verbraucher eh kein Geld mehr für BIO Spinnereien.
Auch mit der BIO Verarsche wird es nicht gelingen den Hof am Leben zu halten, da zukünftig weder Staat noch Verbraucher gewillt sind für eine vermeintliche Qualität zuzahlen, die es gar nicht gibt.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon DWEWT » So Apr 12, 2020 18:19

T5060 hat geschrieben:
Welche Chance hat der 60 ha Ackerbau-/Schweinemastbetrieb im Süden mit Kartoffelanbau in Aussenlage mit bestem Betriebsleiter ?

Keine. Der kann machen was er will. Dem fehlt das Geld zum wachsen. Der kleine Krauter aus dem Dorf der für 8.000 qm Baugelände 1,5 Mill. € erhält und wo er samt Brut bisher bei BMW oder SIEMENS die fette Kohle verdienen, würgen den guten Bauern mit bestem Betrieb vollständig ab. Die "bösen Investoren" gibt es nicht nur im Osten.
Ware die es nicht in den Verkauf schafft, rechne ich nicht zur Produktionsleistung. Die liegt übrigens im konv. Bereich weit unter 10 %. Das der BIO Bereich 30 % Ausschuß hat weis ja jeder.
Auch mit der BIO Verarsche wird es nicht gelingen den Hof am Leben zu halten, da zukünftig weder Staat noch Verbraucher gewillt sind für eine vermeintliche Qualität zuzahlen, die es gar nicht gibt.


Es gibt gar keine "bösen" Investoren! Es gibt nur zuviele Landwirte, die sich Flächenkäufe nicht leisten können.
Betriebe im Süden kann ich nicht beurteilen.
Eine Quelle zum Ausschuss im Biobereich hätte ich gern!
Die Politik lamentiert von der Streichung der Fördergelder für die konv. Landwirtschaft. Von einer zukünftigen Nichtförderung der Ökos, ist gar keine Rede! Die "Qualität" der Biowaren, besteht in erster Linie in der Prozessqualität! Mit Einführung der Gewährleistung für eine Produktqualität, bekämen die konv. Kollegen erhebliche Probleme.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon CarpeDiem » So Apr 12, 2020 18:32

DWEWT hat geschrieben:Es gibt gar keine "bösen" Investoren! Es gibt nur zuviele Landwirte, die sich Flächenkäufe nicht leisten können.

Wenn ich das auch nicht umfassend beurteilen kann, aber im Osten konnten sich den Flächenkauf die Lw auch nur dort leisten, wo niemand hinwollte, z.B. in die "Streusandbüchse". Die guten ertragreichen Bördeböden gingen doch (fast) alle an Investoren und werden, oh Schreck und Graus, auch noch konventionell bewirtschaftet.

Zu dem 60 ha Betrieb im Süden wäre noch zu sagen, es kommt darauf an wie der strukturiert ist. Wenn er auf ausschliesslich Eigenland wirtschaftet, keine unsinnigen Alterteilerlasten zu tragen sind, kann doch die derzeitige Generation unter c.p. Bedingungen ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften. Ein "wachsen" wäre doch bei den hiesigen Faktorpreisen unsinnig.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Qtreiber » So Apr 12, 2020 19:16

DWEWT hat geschrieben:Eine Quelle zum Ausschuss im Biobereich hätte ich gern!

1. habe ich diese Aussage ("wir müssen mehr aussortieren, weil der Kunde nicht (mehr) bereit ist, an die Optik der Bio-Ware Zugeständnisse gegenüber konventionellen Produkten zu machen.") schon von vielen "Bio-Funktionären" gehört. Ok, ist keine "Quelle", aber irgendwie logisch.
2. hat mir meine Nichte, die längere Zeit im Bio-LEH gearbeitet hat, bestätigt, dass sie dort wesentlich mehr weggeworfen hat (wegwerfen musste), weil es nicht mehr verkaufsfähig war, bzw. die anspruchsvollen Biokunden es nicht mehr abgenommen haben. Ist auch keine Quelle. und
3. habe ich dann das hier gefunden, was allerdings nur den Handelsbereich und nicht die ldw. Produktion betrifft:
Denn gerade im Biobereich werden wegen der produktionsbedingten Abweichungen (z.B. geringerer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln) angesichts der hohen Anforderungen besonders viele Produkte aussortiert.

https://www.verbraucherzentrale.nrw/sit ... 80771A.pdf
Mit einem bisschen bösen Willen wird man wahrscheinlich auch andere Quellen finden. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Qtreiber am So Apr 12, 2020 19:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endspiel des Geldes/unvorstellbarer Crash aller Zeiten

Beitragvon Englberger » So Apr 12, 2020 19:25

Hallo,
ich hab Anfang der 90er Jahre nach einem Hof in Europa gesucht natürlich auch in den neuen Bundesländern. Das Angebot war riesig und die Preise wie in Frankreich in etwa.(ich komm aus Niederbayern) Aber mir waren die Höfe entweder zu gross oder zu klein oder es war eine katastrophale Kleinstadt der Bezugsort. Nähe Hoyersverda hatten wir ein tolles Objekt gefunden, aber diese Stadt.
Wir haben in Frankreich gekauft. wegen Schulen und auch die Leute hier; viele Ausländer,bunt gemischt.
In F kontrolliert der Staat die Landpreise und setzt sie mit Obergrenzen auch fest.
Aber das würde in D ja keiner wollen,oder? weil ja jeder meint vielleicht kann er mal teuer verkaufen.
Diese Môglichkeit hab ich in F nicht, aber konnte so ohne Schulden zu einem brauchbaren Betrieb kommen.
mfG Christian
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